Reviews FEBRUAR 2019

 

VANIR – Allfather

Release: 15.02.2019

INFO-Auszug

Since the formation of the band in 2009 Vanir have released four full-length albums and is now ready to launch their 5th album ‘Allfather‘ through Mighty Music in early 2019.

There is no doubt, that Vanir is the greatest Viking-metal act coming out of Denmark, with a discography that ranges from folk to death / black-metal influenced Viking metal.

With ‘Allfather’, Vanir have once again created a melodic death / blackmetal experience with a sharp focus on melody and brutal riffs, which should appeal to all fans of Amon Amarth, Immortal, Ensiferum, etc.  The themes in the band’s texts are found in the Nordic mythology and historical interpretations of ancient tyrants and army leaders. And is sung in both Danish and English. From Valhalla’s Hall to the Germanic battlefields, Vanir’s music has become a uncompromising fusion of fascination with our common origin, and the blood spilled through historyin in a heavy and melodic sound image. ‚Allfather‘ is a celebration of the old Danish king Svend Tveskæg.

Vanir has in recent years focused on the Nordic countries as well as Germany and has played over 150 shows in Norway, Sweden, Germany and Denmark. In addition, the band has performed at a number of festivals including Hörnerfest, Boarstream Open Air, Barther Metal Open Air, Copenhell, Aalborg Metal Festival to name some of them.The band has received great praise for its energetic live performance.

Fazit

Ich gebe ja GRUNDSÄTZLICH das wieder,was ich höre bzw. was ich gut finde!Auch so hier jetzt!Das Label und Band etc. das immer Klasse finden,ist unabhänghig davon!Und ich lasse mich auch nicht davon beeinflussen.Mit anderen Worten:wenn ich etwas Sch… finde,schreibe ich das auch!Aber jetzt genug „rumgeheult“!

Ja…es klingt schon nach  Amon Amarth…irgendwie…und JA…ich höre da auch Immortal!Aber ganz ehrlich:Ich find das Material langweilig.Es flashed mich nicht.Und wenn ich das Gefühl hab,das ich etwas in der Form wie hier,schon bei anderen gehört habe,dann sag ich ganz KLAR:NICHT mein Ding!Ich kann damit nix anfangen!Hinzu kommt ein Mix-nee…Allein der Drumsound tut mir in den Ohren weh.Die Gitarrenarbeit ist ja nicht schlecht,aber einfach zuviel!Manchmal ist weniger mehr bzw. umgekehrt!Das ganze hier zieht mein Hirn auf Links bzw. verwirrt mich sowas von!Vielleicht hätte man auch etwas mehr Zeit in den Gesamtmix investieren sollen…

Sorry für meine klaren(oder doch nicht?) Worte!

4,5 von 10 Punkte


Mikael Erlandsson – Capricorn Six

Release: 22.02.2019

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Mikael Erlandsson is back with his 6th solo album “Capricorn Six”. The Swedish singer is a true Aor/melodic rock legend that with his amazing voice which has been one of the best in this genre for more than 25 years.
Erlandsson had success in Sweden already in 1990 when he was the frontman in the band N´Gang where he had several hits incl. a Swedish song in the Eurovision Song Contest. The breakthrough in the Rock scene happened in 1993 when he released his first solo album. The album topped that year’s best of melodic rock charts and had an impact all over the world – but especially in Japan. Later on, 4 more solo albums saw the light of day and Erlandsson guested as singer on albums with Phenomena, Radioactive, Salute, Love Under Cover amongst others. During the last fifteen years Mikael also led his own band “Last Autumns Dream” who released 15 albums and did some touring in Japan, Germany and England.

Now, Mikael Erlandsson is back with a new album filled with songs in his classic style. Musicians on the album are Sayit Dölen (guitar), Pontus Engborg (drums) and Joel Starander (bass). The record was produced by Claes Andreasson and Mikael Erlandsson (Last Autumns Dream, Heartbreak Radio) and mixed and mastered by Martin Kronlund (guest guitar themes on ”Eye of the hurricane” , ”Break another heart” & ”I just wanna love you”.
https://www.facebook.com/mikael.erlandsson1

Fazit
Jeder macht halt DAS,was er am Besten kann.So auch Mikael Erlandsson mit seinem 6. Solo-Album!Aber…ich werde nicht so Richtig warm mit dem Material.Warum presst der an vielen Stellen der Songs so Brutal mit seiner Stimme???Ich will jetzt nicht sagen,das der Kerl nix drauf hat…aber diese Art des singens macht meiner Meinung nach den ein oder anderen Song damit „kaputt“!Schade eigendlich,denn in seiner Gesamtheit gesehen (gehört) ist das ganze garnicht verkehrt was ich hier höre.

6,5 von 10 Punkte


Blood Red Saints – Pulse

Release: 22.02.2019

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2019 brings the release of the third album by British rockers Blood Red Saints.

The album, released through AOR Heaven is entitled ‚Pulse‘ on February 22nd, 2019 and sees the band modernising their sound whilst still retaining the big choruses.Guitarist Lee Revill is the man tasked with mixing and engineering the album as well as co-producing alongside Pete Godfrey.

“Pulse” features 11 tracks all written by Revill/Godfrey and the album has a more contemporary edge, trying to push the boundaries of Melodic Rock. Songs such as “Cross to bear” and “Crash into me”, edge into radio friendly territory whilst “I’m your Devil” has a more raw punky feel. The title track “Pulse” is all about the chant and should be a great live number, “Animals” and “Message to God” being full on rockers.

The band says: “This album is more personal, dealing with life events of the past year but still maintaining a positive stance, everybody brought their best to this recording, no compromises, no excuses, simply the best 11 songs we could write and we are proud of the results, after all, without music and fun, what is there?”

https://www.facebook.com/bloodredsaints

Fazit

Schönes rockiges und groovendes Material!Hinzu kommt ein Sänger,der es versteht,mit seiner Stimme zu „arbeiten“.Manchmal stehen die anderen musikalischen für mein empfinden etwas im Hintergrund…leider!Denn auch der „Rest“ der Truppe kann was!Der Gesamtmix ist schön fett-da wurde ebenfalls gute Arbeit abgeliefert!Alles in Allem 11 Songs,die es insich haben!

7,5 von 10 Punkte


DESERT FEAR – Drownes By Humanity

Release: 08.02.2019

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Die jüngste Hoffnung im Death Metal oder gar die Verkörperung des Next Generation Death Metal: derartige Bezeichnungen gab es für die drei Jungs aus Thüringen in den letzten Jahren zuhauf. In nicht mal einer Dekade Bandgeschichte sind Deserted Fear mit rasanter Geschwindigkeit dem Death Metal Underground entwachsen. Heute lehren sie ihren internationalen Kollegen das Fürchten! Nicht nur, dass die Band mit ihrem letzten Werk „Dead Shores Rising“ in die Top 50 der deutschen Album-Charts geschossen ist, die Band hat sich durch eine stetige und übermächtige Live-Präsenz im In- und Ausland, auf zahllosen Festivals und mit einer beeindruckenden Latte an Clubshows mittlerweile europaweit fest in die Herzen und Ohren vieler Fans gespielt. Egal wo sie ihr Unwesen trieben, überall sind sie als Überraschungssieger vom Platz gegangen. Nach der Gründung 2007 avancierte ihr erstes Album „My Empire“ 2012 überraschend zum Quotenhit. Plötzlich spürte das Gros der deutschen Death Metal-Verfechter das durchdringende Potential der Band. Der Ruf nach mehr war unüberhörbar. Ihnen wurde die Rolle als die Zukunft vom Death Metal mutmaßlich auf den Leib geschneidert und bis heute – zum vierten Album „Drowned By Humanity“ – haben die Eisenberger ihr ganzes Leben in dieses übermenschliche Projekt gesteckt. „Wir sind da hineingewachsen“, erinnert sich Gitarrist Fabian Hildebrandt an das überraschende Interesse. Nach „My Empire“ war Disziplin gefragt und das Erfüllen der eigenen Erwartungshaltung: „Du hast die Sache einmal angefangen und jetzt willst du sie so fortsetzen, dass du selbst zu 100 Prozent damit zufrieden bist. Das ist wie ein Kind, nichts anderes“, verdeutlicht Sänger Manuel „Mahne“ Glatter. In konsequenter Strebsamkeit brachten die Jungs in fünf Jahren drei riesige Alben raus, rückten in atemberaubender Ausdauer zu einer der größten Death Metal-Bands Deutschlands auf. Zu 100 Prozent sind sie auch heute noch eine waschechte Do-It-YourselfBand, die ihre Alben sogar selbst aufnehmen. Diese „Ärmel-hoch-Mentalität“ brachte sie weiter als sie es je für möglich hielten. Ja, da musste erst diese deutsche Metalband kommen, um Swedish Death Metal wieder international salonfähig zu machen. Und „Drowned By Humanity“ beweist ein weiteres Mal, dass Deserted Fear eine Ausnahmeerscheinung sind und bleiben. Album Nummer vier lebt von einer tiefschürfenden Schwere, atmet dabei aber offene Weite. Erstmals setzt das Dreiergespann die Segel Richtung Gefühl und baut so einen zwingenden Kontrast zu gewaltigen Groove-Gewittern. Ein Fluss aus Freiraum, der guttut. Die neu gewonnene Abwechslung ist nicht nur größer denn je, sondern auch treffender und fesselnder. Kerniger und rotzig. Auch traurig und einsam, „aber niemals hoffnungslos“, hält Schlagzeuger Simon Mengs fest. Deserted Fear haben Flächen geschaffen, die zum Denken anregen. Und das sollen sie auch: Lyrisch hinterfragen die Drei die Gesellschaft. Umwelt, Untergang und Aufbruch – das sind zentrale Themen. „Man kann viele kleine Dinge tun, um die Welt ein Stück besser zu machen.“ In einem geradeheraus gefegten Blasphemiesturm erinnern Deserted Fear an Naturschutz, mahnen die Unachtsamkeit der Menschen in einer modernen Gesellschaft. Die jugendliche, wilde Freiheit ist ihnen dabei geblieben, nur übernimmt erwachsene Ernsthaftigkeit jetzt das Steuer. An die Hand genommen haben sich Deserted Fear für „Drowned By Humanity“ niemand Geringeren als den schwedischen Produzenten Henrik Udd. Sein überragendes Handwerk hat er im weltberühmten Studio Fredman erlernt, das sich für die Erfindung des Sounds vom Swedish Death Metal verantwortlich zeigt. In Flames, At The Gates, Soilwork und Arch Enemy haben durch das Studio Welterfolge gefeiert. Kein Wunder, dass Udd ebenfalls zur Next Generation Death Metal zählt. Frisches Blut, das auch woanders elektrisiert: Den maßgeblichsten Einfluss auf die neuesten Geschicke der Band hat nämlich der junge Sohn von Sänger
Mahne. Sie fühlen mehr denn je, dass das kleine Wunder ihnen eine „unglaubliche Begeisterung und Lebensfreude“ schenkt. „Jeden Tag in ein Kindergesicht zu schauen und es wachsen zu sehen, das lässt dich alles andere vergessen, das steht einfach über allem.“ Ein neues Leben, ein neuer Geist für Deserted Fear. Einer, der den Spiegel vors Gesicht hält: Wieder das Kind in einem fühlen lässt, wenn die Erwachsenenwelt aufs Gemüt drückt. Wieder mit voller Kraft und endloser Energie in neue Welten vorstoßen, die allein aus faszinierender Kreativität erschaffen werden. „Drowned By Humanity“ ist solch markerschütternde Frischzellenkur!

Deserted Fear online:

www.desertedfear.de

www.facebook.com/desertedfear

www.youtube.com/DesertedFear

www.instagram.com/official_desertedfear

Fazit

Ich bin ja nicht so der Death Metal-Freak…das muss ich denn mal zugeben!Ich hab nicht so den Zugang zu der Mucke!

Aber DAS HIER…DAS gefällt sogar mir!Es klingt meiner Meinung nach klarer Struktur.Da passt alles find ich:Vocals,Musik,Songwriting,Produktion!Da greift ein Rad ins andere!Die jungs liefern ein KLASSE Album ab!

Obwohl…ich glaub schon,das da noch viel Luft nach oben ist!

7 von 10 Punkte


Rosy Vista – Unbelievable

Release: 08.02.2019

Fünf Jahre lang, genauer gesagt von 1984 bis 1989, existierten Rosy Vista, die erste Frauen-Hardrock-Formation Deutschlands. In dieser Zeit veröffentlichte die Hannoveraner Gruppe um Gitarristin Anca Graterol eine professionell produzierte EP und zwei Singles. Außerdem gab die Band eine Vielzahl aufsehenerregender Konzerte, unter anderem mit Legenden wie Uriah Heep, Joe Cocker, Manfred Mann´s Earthband oder Mötley Crüe. Zum vollständigen Glück fehlte den Bandmitgliedern damals also eigentlich nur eines: ein richtiges Album. Am 8. Februar 2019 wird diese offenkundige Lücke geschlossen, denn Rosy
Vista sind wiedervereint und präsentieren mit Unbelievable ihr Debütalbum, ziemlich genau 35 Jahre nach dem Startschuss der Band. Im wahrsten Sinne des programmatischen Albumtitels eine unglaubliche Geschichte! „Darüber nachgedacht haben wir schon seit vielen Jahren, aber gute Ideen müssen halt reifen, deshalb hat es etwas länger gedauert“, gesteht Bandgründerin Graterol, die mit Andrea Schwarz (Gesang) und Marina Hlubek (Schlagzeug) zwei weitere Originalmitglieder an ihrer Seite hat. Neu zur Band gehört Bassistin Angela Mann. Veröffentlicht wird Unbelievable über Steamhammer/SPV als Digipak-CD, Vinyl-LP und im digitalen Format. Bereits 2002 gab es einen ersten kurzen Versuch, Rosy Vista wieder zum Leben zu erwecken, aber erst knapp sechs Jahre später wurde aus dem festen Willen ein konkretes Konzept mit klaren Zielen. „Es ist wie mit der ersten großen Liebe, die man sein Leben lang nicht vergisst“, umschreibt Anca ihr Gefühl zur Geschichte von Rosy Vista, und fügt hinzu: „Nachdem wir uns 2008 zufällig bei einem Konzert getroffen hatten und erkannten, dass wir uns immer noch großartig verstehen, reifte der Entschluss, so schnell wie möglich an einem kompletten Album zu arbeiten. Immerhin fehlte dies noch in unserer Laufbahn.“ Jetzt also liegt es vor: Unbelievable besteht aus zwölf Songs (elf Originale plus eine Covernummer), sechs von ihnen sind nagelneue Kompositionen aus der gemeinsamen Feder aller vier Musikerinnen, hinzu kommen fünf Stücke der 1985er EP, allesamt aktualisiert und neu eingespielt, plus eine Coverversion von Steppenwolfs Klassiker ‚Born To Be Wild‘. Graterol: „Wir waren uns einig, dass die musikalische Identität der ersten Rosy Vista-Besetzung fortgesetzt und nicht durch pseudo-moderne Strömungen verwässert werden soll. Diese Art Rockmusik ist sowieso zeitlos und unterliegt keinerlei Trends oder Moden. Natürlich sind wir heute technisch um einiges besser als damals, außerdem hat Unbelievable dank modernster Studiotechnik einen topaktuellen Sound. Dennoch hat uns alles, was man auf dieser Scheibe hört, großen Spaß gemacht und klingt daher absolut authentisch.“ Graterol spricht vom groovenden Opener ‚Crazy‘, dem in einem hymnischen Refrain kulminierenden ‚Master Of Control‘, vom wunderbar lasziven ‚Too Much Feeling‘, dem von Barbara Schenker mitkomponierten ‚Changin‘ My Mind‘ oder über das selbstironische Augenzwinkern im coolen Rocker ‚Poor Rosy‘, den man als künftigen Rosy Vista-Klassiker einstufen kann. Aber auch die Neuauflage der beliebten EP-Stücke ‚Sadistic Lover‘, ‚Tables Are Turned‘, ‚Sound Of Your Love‘, ‚Until I’m Satisfied‘ oder ‚Rockin’ Through The Night‘ in neuem Klanggewand kann auf ganzer Linie überzeugen. Trotz der durchweg hohen Qualität aller Songs sollte man zwei Nummern explizit erwähnen: Bei ‚Hopatina‘ handelt es sich um die verrockte Fassung eines Stücks, das Anca Graterol in früher Jugend für ihre erste Band Catena geschrieben hat. Die Nummer, bei der sie durch einen türkischen Bauchtanz-Song inspiriert wurde, war in den 1970ern in ihrer Heimat Rumänien ein Riesenhit, der wochenlang unter den Top-5 der Charts rangierte. Bleibt – last but not least – noch die Frage, weshalb sich die vier Rosy Vistas ausgerechnet für ‚Born To Be Wild‘ als Finale auf Unbelievable entschieden haben? „Dieses Stück haben wir schon früher in den Achtzigern auf großen Festivals gespielt. Wir verbinden mit ihm viele schöne Erinnerungen.“ Und noch ein Highlight: Das Cover-Artwork der Scheibe stammt von Bernhard Paul & Steffen Maier („just like Lennon & McCartney“) von Circus Roncalli. Es ist also vollbracht! Gemäß dem Motto „Was lange währt wird endlich gut“ haben sich die vier Frauen von Rosy Vista mit Unbelievable nicht nur einen Lebenstraum erfüllt, sondern machen auch ihren vielen Fans eine riesengroße Freude, die bei der offiziellen Releaseparty am 9. Februar 2019 im Musikzentrum Hannover garantiert in lauten Jubel umgemünzt wird.

https://www.facebook.com/rosyvista

7 von 10 Punkte


 

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