Reviews SEPTEMBER 2017

 

 

DAVID CROSBY – Sky Trails

Release: 29.09.2017

INFO-Auszug

Es läuft ziemlich gut für David Crosby: der Mann, der zweimal in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen wurde, erlebt gerade einen noch nie da gewesenen Ausbruch an Produktivität und Kreativität.

Sky Trails ist sein drittes Album mit eigenem Material innerhalb von vier Jahren und führt die furchtlose Folk Rock-Legende in eine neue Richtung, hin zu einem vollen Band-Sound mit tiefen, gefühlvollen Grooves. „Es ist ganz natürlich für mich”, sagt Crosby, der sich der Herausforderung der veränderten Songstrukturen freudig gestellt hat. „Ich habe mich in dem Bereich immer wohler gefühlt. Da ist Komplexität, Kniffligkeit und Subtilität in der Musik. Das mag ich.”

Der erste Song auf dem Album ist das mitreißende „She’s Got To Be Somewhere”, den Crosby und eine neunköpfige Band vor einiger Zeit in der Tonight Show zum ersten Mal gespielt haben. Der Track hört sich wie eine verloren gegangene Steely Dan-Aufnahme an, komplett mit kräftigen Bläsern, verrückten Gitarren und trällernden Melodien. „Wir haben das nicht bewusst gemacht”, sagt Crosby. „Es zieht uns ganz einfach in die Richtung, in die Donald [Fagen] geht. Ich habe Steely Dan von der ersten Note an geliebt.”

„Wir”, das sind Crosby und die Sky Trails-Musiker, im Kern sind das Saxophonist Steve Tavaglione, Bassist Mai Agan, Drummer Steve DiStanislao, und Crosbys Sohn, der Multi-Instrumentalist James Raymond, der das Album auch produziert hat.

Sky Trails ist der Nachfolger des von der Kritik gefeierten Lighthouse-Albums, das letztes Jahr veröffentlicht wurde und Lob von Organen wie Rolling Stone, Stereogum und NPR Music einheimste, und das wiederum das Nachfolgealbum zum 2014 veröffentlichten Croz war, Crosbys erstem Soloalbum seit 20 Jahren. Obwohl  Crosby viele Songs für Sky Trails schrieb, während er an Lighthouse arbeitete, sind beide doch deutlich unterschiedliche Projekte. „Lighthouse war ganz überlegt und ganz bewusst akustisch”, sagt Crosby. „Sky Trails sollte von Anfang an mit einer kompletten Band aufgenommen werden.”

Crosby fühlte sich durch die brillanten Musiker, mit denen er sich umgeben hat, neu belebt. „Jeder in der Sky Trails-Band ist jünger als ich, also muss ich ein bisschen schneller rudern, um mitzuhalten“, sagt er mit einem Lachen.

Seine Freude an der Arbeit mit seinem Sohn James Raymond – der als Kind zur Adoption freigegeben worden war und den Crosby erst traf als dieser 30 war – ist deutlich spürbar. „Die Beziehung, die ich zu meinem Sohn entwickelt habe, ist absolut verblüffend und wundervoll”, sagt er.

Crosby hat vier der zehn Songs auf dem Album mit Raymond zusammen geschrieben. „Er ist wahrscheinlich derjenige, mit dem ich am besten schreiben kann”, sagt Crosby. „Wir schreiben oft via Internet. Ich schicke ihm dann einige hingeworfene Worte, und entweder entwickeln wir den Ansatz weiter, oder ich schicke ihm einen fertigen Text und er sagt dann, ‘lass mich bitte mal sehen, was ich daraus machen kann’ und schickt mir dann ein Demo mit der Musik, die seiner Meinung nach dazu passt, zurück.”

Er lobt Raymond auch für seine einfallsreiche Studio-Zauberei, besonders bei “Curved Air”, auf dem Raymonds Keyboard den pulsierenden Flamenco-Gitarrensound kreiert, der die Grundlage für den Song bildet. „Zur Hölle, nein, ich kann nicht so spielen”, lacht Crosby, wenn er gefragt wird, ob er bei dem Song, der sich mit den Widersprüchen des Lebens befasst, Gitarre spielt. „Das ist James am Keyboard. Und er Bass kommt auch von ihm. Das ist das einzige Mal, dass ich erlebt habe, wie jemand Singer/Songwriter-Musik mit Flamencospiel schreibt.”

Crosby und Raymond nahmen einige der Songs in Raymonds Heimstudio auf und gingen für die Parts, auf denen die komplette Band zu hören ist, danach in Jackson Brownes Groove Masters Studio in Santa Monica.

Außer dem Opener und “Curved Air” gibt es noch einige herausragende Tracks wie “Before Tomorrow Falls On Love”, eine kleine, romantische Klavierballade, die Crosby mit Michael McDonald geschrieben hat und die enthüllt, dass Crosby ein veritabler sanfter Jazz-Crooner ist. „Um Himmels Willen, sag bloß keinem, dass ich so schnulzig singen kann”, sagt er mit einem beißenden Lachen. „Das lag an der Art des Songs.” Er und Stevens versehen den Titeltrack mit einer süßen, ätherischen Sanftheit, während sich ihre Stimmen um Tavagliones Sopransaxophon winden. „Sie ist eine tolle, unglaubliche Sängerin und eine großartige Song-Schreiberin”, sagt Crosby über Stevens, mit der er den Track geschrieben hat. “Ich wäre fast lieber in einer Band mit ihr als mit irgendwem sonst.”

Obwohl er seine Bandkollegen überschwänglich lobt, verdient Crosby als Schreiber oder Co-Autor von acht Songs die Credits für die breit gefächerten, prägnanten Lyrics, die sich mit dem menschlichen Befinden befassen, von unserer Zerbrechlichkeit auf “Here It’s Almost Sunset” bis zu unserer Gier auf dem intensiven “Capitol”.

„Es ist ein Sammelsurium der Gefühle”, sagt er über das Album. „Es gibt so viele verschiedene Dinge, die in so viele verschiedene Richtungen gehen.”

Trotz der genannten Unterschiede hält Crosbys sofort erkennbare markante Stimme, manchmal beißend, mal seelenvoll, das Album als verbindliches Statement zu unserer Menschlichkeit bemerkenswert gut zusammen.

Das einzige Cover auf dem Album ist eine ergreifende Version von “Amelia”, einem Song, den Crosbys langjährige Freundin Joni Mitchell schrieb und 1976 auf ihrem eigenen Jazz-basierten wegweisendem Werk Hejira veröffentlichte. „Ich habe es immer geliebt, wie Joni über ihr Liebesleben und gleichzeitig über das Leben von Amelia Earhart schrieb”, sagt Crosby. „Es ist einfach exquisites Schreiben.”

Der letzte Track auf Sky Trails ist das schimmernde, fein strukturierte “Home Free”. Der Song funktioniert wundervoll ganz für sich allein, jedoch schrieb Crosby ihn für Little Pink House, einen Film, der auf der wahren Geschichte von Susette Kelo, einer Frau aus Connecticut, basiert. Nachdem sie ihr geliebtes kleines Haus umgebaut hatte, wurde Kelo von der Regierung mit einem Enteignungsverfahren zur Räumung gezwungen, da Pfizer auf ihrem Grundstück ein Werk hinstellen wollte, das am Ende niemals gebaut wurde. Sie klagte dagegen beim Obersten Gerichtshof und verlor. Crosbys Freund Jeff Benedict schrieb ein Buch über den Fall, und als das Buch verfilmt wurde, bat er Crosby darum, einen Song beizutragen. Seine verwundbare, ungeschützte Stimme ist ein wahrer Segen für den Film.

In seiner einmaligen sechs Jahrzehnte langen Karriere hat der in Kalifornien geborene Crosby Songs geschaffen, die als unauslöschliche kulturelle Prüfsteine für mehr als drei Generationen dienen, nicht nur als Solo-Künstler, sondern auch als Gründungsmitglied von The Byrds, Mitte der 60er Jahre, von Crosby, Stills & Nash (die 1969 einen Grammy als beste neue Künstler erhielten), und von Crosby, Stills, Nash & Young. Er hat mit Dutzenden Künstlern zusammengearbeitet, einschließlich Joni Mitchell, James Taylor,
Pink Floyds David Gilmour, Phil Collins, Elton John, und Carole King.

Der Folk Rock-Pionier, der 2009 in die prestigeträchtige Songwriters Hall of Fame aufgenommen wurde, hat auch immer als unser soziales Gewissen gedient – nicht nur, indem er eloquent über gesellschaftliche Themen in Songs wie  “Almost Cut My Hair” und “Wooden Ships” schrieb, sondern auch, weil er regelmäßig Konzerteinnahmen an entsprechende karitative Organisationen spendet. Sein überragender Einfluss und seine brillante Fähigkeit, den Geist unserer Zeit in seiner Musik festzuhalten, ist immer noch ungeschmälert vorhanden.

Die gute Neuigkeit: auch mit 75 bleibt Crosby engagiert und energiegeladen wie immer – ein Ende ist nicht in Sicht. Die kreativen Schleusen, die sich vor einigen Jahren geöffnet haben, bleiben weiter offen, und Crosby freut sich, dass die Songs weiter aus ihm strömen. Er denkt nicht zu sehr darüber nach, warum die Muse ihn in diesem späten Stadium seiner Karriere noch einmal geküsst hat, sondern bietet als Erklärungsansatz, dass nach dem Ende von C, S & N  „da eine Menge Kreativität aufgestaut war. Es ist, als ob ich in einem dunklen Raum war, und jemand hat dann das Licht angeschaltet”, sagt er. „Ich betrachte das nicht als selbstverständlich, aber es ist einfach toll.“

Mehr Infos unter:
www.davidcrosby.com
https://www.facebook.com/OfficialDavidCrosby

Eine Legende gibt sich die Ehre!Klasse!

10 von 10 Punkte


Ronnie Montrose – 10 x 10 (feat. Ricky Phillips and Eric Singer

Release: 29.09.2017

INFO-Auszug

Das letzte Album der Gitarrenlegende,jeder Track aufgenommen mit verschiedenen Gitarristen und Sängern.

Performances von Joe Bonamassa, Phil Collen, Rick Derringer, Samy Hagar, Glenn Hughes, Brad Whitford, Edgar Winter und anderen…

 Montrose und Paper Money Deluxe-Editions im neu gemasterten Sound plus unveröffentlichte Demos und Live-Aufnahmen

Der seit 1973 umjubelte Gitarrist Ronnie Montrose hatte noch kurz vor seinem überraschenden Tod im Jahr 2012 mit Bassist Ricky Phillips (Styx, Bad English) und Drummer Eric Singer (Kiss, Alice Cooper) ein leidenschaftliches und ambitioniertes Werk begonnen: Er wollte 10 Songs mit 10 verschiedenen Sängern aufnehmen und das Album 10×10 nennen. Leider war es ihm zu Lebzeiten nicht vergönnt, das Album abzuschließen. Aber Phillips machte es zu seiner Mission, die Songs zu vollenden, indem er eine kleine Armee aus Ronnies Musiker-Freunden rekrutierte, um die Vocals und die Gitarrensoli für jeden der Songs aufzunehmen. Und so wurde 10×10 in den vergangenen Jahren doch noch glücklich abgeschlossen.

Laut Phillips gehören die Songs für 10×10 zu den besten, die MONTROSE je geschrieben hat: „Seine Songs haben immer noch das Feuer und die Getriebenheit eines jungen Rebellen, aber es sind noch Weisheit und Vorausschau in seiner einzigartigen und ureigenen „Gitarren-Sprache“ dazugekommen. Auf 10×10 hören wir Ronnie auf dem Gipfel seines Könnens, von der krachenden Gitarre, die Heavy Traffic einleitet, bis zum Schluss-Song I’m Not Lying, mit dem Ronnie seinem Freund Robin Trower zunickte.“

Am 29. September wird Rhino 10×10 auf 180 Gramm-Vinyl, auf CD und digital veröffentlichen. 10×10 präsentiert einige hochkarätige und inspirierte Musikerpaarungen, etwa Deep Purple-Sänger Glenn Hughes mit Def Leppard-Gitarrist Phil Collen („Still Singin‘ With The Band“) und Sammy Hagar mit Toto-Gitarrist Steve Lukather („Color Blind“). Der legendäre Bluesmann Joe Bonamassa spielt sein außergewöhnliches Gitarrentalent auf dem Track „The Kingdom‘s Come Undone“ mit Ricky Phillips als Sänger aus. Einige der Künstler spielen ihr Instrument und singen, etwa Edgar Winter („Love Is An Art“) und Tommy Shaw („Strong Enough“).

Viele der Künstler, die auf 10×10 zu hören sind, waren während Ronnies Karriere Weggefährten und nahmen Songs mit ihm zusammen auf, wie Edgar Winter, auf dessen 1972er Album They Only Come Out At Night Ronnie an der Gitarre zu hören ist. Sammy Hagar begann seine Karriere als MONTROSE-Sänger. Zwischen 1973 und 1975 nahm er zwei einflussreiche Alben mit MONTROSE auf, nämlich Montrose und Paper Money, und ging mit ihnen auf Welttournee.

Über 40 Jahre danach war Hagar der erste, der zustimmte, Ronnies letztes Album zu vervollständigen. „Es ist wichtig, 10×10 als Ronnies letztes Werk zu sehen, und besser, als das Zeug aus seiner Vergangenheit auszugraben“, so Hagar. „Für dieses Album hatte er wirklich eine Vision.“

 

Montrose & Paper Money

Nur ein paar Wochen nach der Veröffentlichung von 10×10 wird Rhino die Deluxe-Versionen der Alben Montrose (1973) und Paper Money (1974) herausbringen. Beide Alben erscheinen jeweils als Doppel-CD mit den neu gemasterten Versionen der Alben und jeweils einer Bonus-Disc mit unveröffentlichten Demos, Studioaufnahmen und Live-Performances. Beide Kollektionen erscheinen am 13. Oktober. Am selben Tag kommen auch die digitalen und Vinyl-Versionen. Die doppel-LPs enthalten jeweils die remasterten Versionen der Original-Alben mit einer Auswahl an Bonusaufnahmen.

Montrose  und Paper Money gehören zu den bekanntesten und erfolgreichsten Alben der Band und präsentieren zeitlose Songs wie Rock Candy, Bad Motor Scooter und Space Station #5. Die Alben gaben vielen folgenden Rockbands stilistische Starthilfe, unter anderem auch Van Halen und Iron Maiden.

Alle 17 Tracks der Bonus-Disc zu Montrose sind bisher unveröffentlicht, darunter Demos zu Rock Candy und Good Rockin‘ Tonight sowie der unveröffentlichte Song Shoot Us Down. Die übrigen Tracks sind Live-Aufnahmen, die im April 1973 im Record Plant-Studio in Kalifornien mitgeschnitten und über den Radiosender KSAN gesendet wurden. Neben Hits wie Bad Motor Scooter und Rock The Nation stand auch die Coverversion von Chuck Berrys Klassiker Roll Over Beethoven auf der Setlist.

Die 10 Bonustracks auf Paper Money wurden im Dezember 1974 aufgenommen und sind sämtlich bisher unveröffentlicht. Auch damals performten MONTROSE für KSAN im Record Plant. Neben ihren Live-Favoriten präsentierten sie in der Show zwei Songs aus Paper Money: I Got The Fire und Spaceage Sacrifice.

MONTROSE: DELUXE EDITION

Track Listing:            

 

Disc One: Original Album Remastered

  1. “Rock The Nation”
  2. “Bad Motor Scooter”
  3. “Space Station #5”
  4. “I Don’t Want It”
  5. “Good Rockin’ Tonight”
  6. “Rock Candy”
  7. “One Thing On My Mind”
  8. “Make It Last”

 

Disc Two: Bonus Tracks

  1. “One Thing On My Mind” – Demo *
  2. “Shoot Us Down” – Demo *
  3. “Rock Candy” – Demo *
  4. “Good Rockin’ Tonight” – Demo *
  5. “I Don’t Want It” – Demo *
  6. “Make It Last” – Demo *
  7. “Intro: Tom Donahue” – Live KSAN Radio Session, 1973 *
  8. “Good Rockin’ Tonight” – Live KSAN Radio Session, 1973 *
  9. “Rock Candy” –Live KSAN Radio Session, 1973 *
  10. “Bad Motor Scooter” –Live KSAN Radio Session, 1973 *
  11. “Shoot Us Down” – Live KSAN Radio Session, 1973 *
  12. “One Thing On My Mind” – Live KSAN Radio Session, 1973 *
  13. “Rock The Nation” – Live KSAN Radio Session, 1973 *
  14. “Make It Last” – Live KSAN Radio Session, 1973 *
  15. “You’re Out Of Time” – Live KSAN Radio Session, 1973 *
  16. “Roll Over Beethoven” – Live KSAN Radio Session, 1973 *
  17. “I Don’t Want It” – Live KSAN Radio Session, 1973 *

 

PAPER MONEY: DELUXE EDITION

Track Listing:

Disc One: Original Album Remastered

  1. “Underground”
  2. “Connection”
  3. “The Dreamer”
  4. “Starliner”
  5. “I Got The Fire”
  6. “Spaceage Sacrifice”
  7. “We’re Going Home”
  8. “Paper Money”

 Disc Two: Bonus Tracks

  1. “Intro: Phil Buchanan” – Live KSAN Radio Session, 1974 *
  2. “I Got The Fire” – Live KSAN Radio Session, 1974 *
  3. “Rock Candy” – Live KSAN Radio Session, 1974 *
  4. “Bad Motor Scooter” – Live KSAN Radio Session, 1974 *
  5. “Spaceage Sacrifice” – Live KSAN Radio Session, 1974 *
  6. “One And A Half” – Live KSAN Radio Session, 1974 *
  7. “Roll Over Beethoven” – Live KSAN Radio Session, 1974 *
  8. “Trouble” – Live KSAN Radio Session, 1974 *
  9. “Space Station #5” – Live KSAN Radio Session, 1974 *

* bisher unveröffentlicht

7,5 von 10 Punkte


THE ROLLING STONES – The Satanic Majeties Request

Release: 22.09.2017

INFO-Auszug

Der 1967 erschienene Meilenstein kommt als Doppel-Vinyl/ Doppel-Hybrid SACD mit Mono- und Stereoversion und dem originalgetreuen 3D-Artwork

Anlässlich des 50. Jubiläums der Veröffentlichung des Rolling Stones-Klassikers Their Satanic Majesties Request bringt ABKCO Music am 22. September eine Limited Edition Deluxe Doppel-Vinyl/ Doppel-Hybrid SACD (mit allen CD-Playern kompatibel) heraus. Das Set enthält Stereo- und Monoversionen aller Songs, neu gemastert von Bob Ludwig. Das Artwork von Their Satanic Majesties Request 50th Anniversary ist eine originalgetreue Reproduktion des 3D-Coverfotos von der Band in besonders psychedelischer Aufmachung.

Their Satanic Majesties Request erschien im Dezember 1967 und ist das erste von den Stones selbst produzierte Album in ihrem umfangreichen Katalog. Im Vergleich zu den Rhythm & Blues-inspirierten Vorgängern war das Album ziemlich experimentell und brachte die Kritiker für einen Moment aus dem Konzept. Das Rolling Stone Magazine spottete zunächst, das Album sei “zu sehr durchsetzt mit den hohen Ansprüchen von musikalisch Geringeren” (was sich auf die Beatles bezog). Gleichzeitig aber bedachte DownBeat das Werk mit einer 5 Sterne-Kritik und nannte es “ein revolutionäres Ereignis in der Welt der Popmusik”*. Während der nächsten Jahrzehnte stellte es sich als ein wahnsinnig einflussreiches Album heraus: Generationen von Musikern coverten seine Songs – von den Punklegenden The Damned, Bad Brains und Redd Kross bis zu den Hardrockern KISS und Monster Magnet und den Indievorreitern Cibo Matto und Arcade Fire. Auch in Wes Andersons Regiedebüt Bottle Rocket kam Musik von Their Satanic Majesties Request zum Einsatz.

Der Titel stammt von einem Scherz über einen Satz, der zu der Zeit in britischen Reisepässen stand. Dieser lautete: “Her Britannic Majesties Principal Secretary of State for Foreign Affairs Requests and Requires …” Their Satanic Majesties Request wurde in mehreren Etappen zwischen Februar und Oktober 1967 aufgenommen. Das war eine turbulente Zeit für die Rolling Stones: Mick Jagger, Keith Richards und Brian Jones wurden wegen Drogenbesitzes festgenommen und Jones verbrachte drei Wochen in einem Altersheim. Ihr Manager/Produzent Andrew Loog Oldham verließ die Band mitten während der Albumaufnahmen und so mussten sie das Album selbst fertigstellen. Der Arbeitsprozess wurde außerdem von einer chaotischen Europatour unterbrochen, die in Polen von Ausschreitungen begleitet war. Nur selten waren alle fünf Bandmitglieder gleichzeitig im Studio. Aber trotz dieser Schwierigkeiten erinnert sich Charlie Watts: “Die Aufnahmen haben viel Spaß gemacht, weil wir machen konnten, was wir wollten. Und Drogen spielten dabei keine geringe Rolle – Acid und so”.

Der mit einem Grammy ausgezeichnete Musikhistoriker Rob Bowman schreibt im Begleittext zu dem neuen Set: “Their Satanic Majesties Request muss als ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung der Rolling Stones von einer R&B-inspirierten Band zu den Erfindern der modernen Rockmusik der 1970er verstanden werden”. Das Album erschien zwischen Between the Buttons und Beggars Banquet und war das erste ihrer Alben, das in den USA mit dem gleichen Tracklisting herauskam wie in Großbritannien. Die zehn Tracks auf Satanic Majesties sind voller Studioeffekte, ungewöhnlicher Instrumente wie Mellotron und Theremin, mit Oszillatoren erzeugten Ambient Sounds, Streicherarrangements von John Paul Jones (der im folgenden Jahr Led Zeppelin mitbegründete) und mehr Percussion, als man hier aufzählen kann. Der Song “Citadel” war ein Vorbote ihrer Entwicklung in Richtung straighter Rockmusik, die die Stones bald nehmen sollten. “2000 Light Years From Home” und “She’s a Rainbow” (ein kleiner Hit in den USA) zeigen die Band in all ihrem damaligen psychedelischen Glanz. Diese beiden sind auch die einzigen zwei Songs von dem Album, die die Band je live gespielt hat. “Sing This All Together”, die locker angelehnte Reprise “Sing This All Together (See What Happens)” sowie “Gomper” und “On With the Show” entwickeln sich von traditionellen Songstrukturen zu einem völlig strukturlosen Spektakel – was für diese Zeit recht charakteristisch war und z.B. auch bei den Mothers of Invention und Pink Floyd vorkam.

“In Another Land” erschien vorab als Single und ist der einzige Song im Katalog der Stones, der von Bill Wyman geschrieben und gesungen wurde. Wyman nutzte die Situation aus, als er einmal der einzige war, der den Weg ins Studio gefunden hatte. Nebenan arbeiteten zufällig die Small Faces und so lud er Steve Marriott und Ronnie Lane ein, Backingvocals zu singen. Marriott spielte außerdem eine 12-String Akustikgitarre auf dem Track. Mit Brian Jones am Mellotron, Nicky Hopkins, der auch aus dem Umfeld der Stones stammte, am Harpsichord, Charlie Watts an den Drums und mehr Backingvocals aus den Kehlen von Mick und Keith, wurde es ein runder Stones-Song.

Michael Cooper, der Anfang 1967 das großartige Artwort für das Beatles Album Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band entworfen hatte, wurde beauftragt, für das Cover von Their Satanic Majesties Request etwas Vergleichbares zu machen. Bilder von allen vier Beatles sind in den Blumen versteckt, die den Rahmen für das Foto von Charlie, Keith, Mick, Brian und Bill in knallbunter Aufmachung bilden. Cooper benutzte eine seltene 3D-Kamera und Lentikulartechnik – wenn man das Cover kippt, verändert sich das Bild, so dass alle Bandmitglieder, abgesehen von Mick unter seinem spitzen Zauberhut, ihre Köpfe zu drehen scheinen. Die Fertigung des Covers war teuer und bei vielen späteren Pressungen des Albums wurde auf eine günstigere und einfachere Variante ohne diesen Effekt zurückgegriffen. Für Their Satanic Majesties Request 50th Anniversary wurde das umwerfendes Originalartwork wiederbelebt. Die Platten befinden sich in einem maßgefertigten, ausklappbaren limitierten und nummerierten Package mit einem 20-seitigen Buch, welches noch mehr Bilder aus der original Fotosession mit Michael Cooper enthält. Es ist eine Fortsetzung von dem, was die Fans 1967 zu sehen bekamen.

Their Satanic Majesties Request wurde seinerzeit in Mono und Stereo abgemischt, was 1967 absolut üblich war. Die limitierte 50th Anniversary Edition enthält das komplette Album in Stereo auf 180g-Vinyl, eine weitere 180g-LP in Mono und zwei Hybrid-SACDs (eine in Stereo und eine in Mono). Auf jeder der Discs ist die Musik sowohl als SACD als auch als Standard-CD enthalten, sodass sie definitiv mit allen Playern kompatibel sind. Sie können ohne Probleme auf jedem Stardard-CD-Player und SACDkompatiblen Playern abgespielt werden. Bei SACD-Playern liest der Laser automatisch die SACD-Schicht im Direct Stream Digital (DSD) Format und Standard-CD-Player greifen auf die Informationen im Pulse Code Modulation (PCM) Format zu. Das Audio für die SACD wurde erst vor kurzer Zeit von dem mit elf Grammies ausgezeichneten Bob Ludwig in den Gateway Mastering Studios geremastert!

Was soll man diese Jungs noch weiter vorstellen…

10 von 10 Punkte


THRESHOLD – Legends Of The Shires

Release: 08.09.2017

INFO-Auszug

„Es ist Zeit für ein neues Kapitel. Die THRESHOLD-Familie hat sich erneut verändert und wir können es nicht erwarten, gemeinsam loszulegen…“

1988 von Gitarrist Karl Groom in Südengland gegründet, war THRESHOLD bereits von Anfang an ein einzigartiges Vorhaben. Durch jugendliches Selbstvertrauen und Elan vorangetrieben, entwickelte sich die Band rasch zu Großbritanniens führender Kraft auf dem Gebiet des Progressive Metal und kann sich seit vollen drei Dekaden an der Spitze halten. Von Frühwerken wie »Wounded Land« (1993) und »Psychedelicatessen« (1994) bis hin zum 2014er Siegeszug »For The Journey« konnte die Band stets ihre Songwriting-Qualitäten unter Beweis stellen, die niemals von flüchtigen Trends beeinflusst worden sind. So ist die Band im Jahr 2017 noch immer eine treibende Institution innerhalb ihres Genres und genauso hoch angesehen, wie sie es bisher war.

Doch bekanntlich läuft niemals etwas komplett glatt und auch in der virtuos gestalteten Welt des Prog ziehen gelegentlich düstere Wolken auf. Als die Band am Schreiben ihres elften Studioalbums war, trennten sie sich von ihrem Sänger Damian Wilson, der zehn Jahre lang fester Bestandteil des Line-ups gewesen war. Nach dem tragischen Tod ihres vorherigen Vokalisten Andrew “Mac” MacDermott, der 2011 verstarb, zeigt sich, dass auch THRESHOLD nicht immer vom größten Glück verfolgt werden. Viele Bands wären an solchen Rückschlägen zerbrochen. Doch wie Keyboarder und Grooms Songwritingkamerad Richard West erklärt, gab es eine einfache Lösung für ihre Probleme: Für ihr neues Album »Legends Of The Shires« hießen THRESHOLD – des Weiteren aus Schlagzeuger Johanne James und Bassist Steve Anderson bestehend- ihren früheren Sänger Glynn Morgan wieder willkommen, der nun zum ersten Mal seit dem Fanliebling »Psychedelicatessen« wieder an Bord ist.

„Wir wollten keinen neuen Sänger, deshalb war Glynn der einzige Mann auf unserer Liste“, gesteht Richard. „Und wir waren sehr, sehr dankbar, dass er sofort bereit war. Wir haben bereits 2008 wieder mit ihm gearbeitet, als wir im Studio einige alte Songs für eine Compilation neu aufgenommen haben und dann noch einmal 2012 mit meiner anderen Band LEAGUE OF LIGHTS. Wir standen also ständig in Kontakt und mir war immer bewusst, dass er nicht abgeneigt ist, noch einmal ein THRESHOLD-Album mit uns aufzunehmen. Also habe ich ihn einfach gefragt und er war einverstanden. Wir wollten kein neues Mitglied in die Familie bringen. Nach 25 Jahren ist die Sippe bereits groß genug, deshalb war es erfrischend, ein gewohntes Gesicht wiederzusehen. Er hat so eine großartige Stimme.“

„Ich bin immer ein Fan der Band geblieben“, ergänzt Glynn. „Wir hatten uns niemals groß zerstritten. Ich bin immer auf dem Laufenden geblieben. Karl und Richard sind ein tolles Schreiberteam, wie konnte ich da denn ‘nein’ sagen, als man mir das Angebot machte? Ich freue mich riesig, bin mir aber gleichzeitig bewusst, dass ich in die großen Fußstapfen von Damian und auch Mac treten muss. Ich traf beide mehrmals, Mac rettete mich sogar einmal vor einem übereifrigen Security in Wacken (lacht). Aber ich gebe mein Bestes! Ich habe mein Bestes für das Album gegeben und werde das auch live tun.“

Zum Glück aller Beteiligten hatten Karl und Richard bereits mit dem Schreiben von neuem Material begonnen bevor sie sich auf die Suche nach einem neuen Rekruten machen mussten. Das Resultat ist definitiv das produktivste Kapitel in THRESHOLDs Geschichte, das nun mit »Legends Of The Shires« ein kolossales Doppelalbum voller lebendiger und selbstsicherer Musik hervorbringt. Im Kontrast zum eher direkten, harten und traditionell strukturierten »For The Journey« (2014) ist das neue Album eine beeindruckende Schaustellung der Kreativität der Band. Und es wirkt, als würde die Band ein neues Kapitel in ihrer illustren Geschichte beginnen.

„Wir haben nie in Betracht gezogen, aktiv neue Gewässer anzusteuern, da uns die letzten beiden Alben sehr gefallen haben“, meint Richard. „Aber »For The Journey« war vielleicht etwas weniger komplex und tiefgründig als so manche ältere Alben. Unsere Alten Werke sind weitaus nachdenklicher und progressiver. Nach »For The Journey« wollten wir also wieder progressiver werden und kaum hatten wir diese Entscheidung getroffen, öffneten sich unsere kreativen Schotten und die Songideen sprudelten nur so aus uns heraus. Bald bemerkten wir, dass aus so viel Material eigentlich nur ein Doppelalbum werden konnte.“

„Als ich das neue Material gehört habe, hat es mich fast umgehauen“, fügt Glynn hinzu. „Alles, was ich je machen wollte, waren raue und harte Songs, die aber trotzdem große Melodien mit sich bringen. Man kann einfach Melodien über brutale Gitarren legen, aber dieses Album hat mich mit seiner Härte und seinen ultraeingängigen Hooks echt umgehauen. Einige der Songs, die Keyboardarbeit und die Gitarrensoli zählen zum Besten, was die Band je gemacht hat. Es ist ein Doppelalbum und repräsentiert ein völlig neues Genre. Ich hoffe, den Fans gefällt es ebenso. Ich bin einfach stolz, ein Teil davon zu sein.“

Mit 83 Minuten voller fesselnder Melodien ist »Legends Of The Shires« das ambitionierteste und progressivste Album, das THRESHOLD bis dato gemacht haben. Und obwohl es ein komplexes und vielschichtiges Konzeptalbum ist, fehlt es ihm doch nicht an eingängigen Refrains und Momenten der ungebremsten Metal-Intensität voller unerwarteter Wendungen.

Von der unbändigen Eingängigkeit der zweiten Single ‘Small Dark Lines’ und der Hymne ‘Stars And Satellites’ bis hin zur mysteriösen Opulenz des epischen ‘The Man Who Saw Through Time’ und ‘Lost In Translation’ treibt dieses Album THRESHOLD auf die Spitze ihres künstlerischen Könnens. Noch müssen Fans eine Weile warten, bis sie den Release in den Händen halten können, doch die Band verrät bereits: „»Legends Of The Shires« ist ein Konzeptalbum über eine Nation, die versucht, ihren Platz in der Welt zu finden. Aber gleichermaßen könnte es auch von einer einzelnen Person handeln, die genau dasselbe versucht.“

„Ich möchte nicht zu viel von der Story verraten“, fügt Richard hinzu. „Das wäre ja wie eine Filmvorschau, bei der sie bereits in drei Minuten die gesamte Handlung verraten. Bei Musik soll es nicht so eindimensional sein, wie manche Filme daherkommen. Man möchte überall noch Interpretationsspielraum für die Leute lassen. Nicht jeder Song hat eine konkrete Story, aber er ist definitiv Part des gesamten Konzepts. Ich fühle mich wieder jung beim Schreiben und das ist cool. Ich begann mich für Prog zu interessieren als ich noch Schüler war und ich träumte immer davon, mal ein Album wie das hier zu machen. Es ist einfach klasse, Prog Rock-Konzeptalben zu schreiben.“

Nach der Veröffentlichung von »Legends Of The Shires« wird eine Vielzahl an Liveshows folgen, bei denen Glynn mit seinen Kollegen die Qualitäten des neuen Albums und natürlich auch ausgewählte Momente aus »Psychedelicatessen«, dem ersten Album, das einst Glynns unglaubliche Stimme einer großen Menge zugänglich machte, präsentieren kann. Und was Richard West angeht, lässt er nicht daran zweifeln, dass die Zukunft für diese Prog-Veteranen glorreich aussieht und die Legende weitergeht…

„Wir hatten tolle zehn Jahre mit dem vorherigen Line-up und werden immer wundervolle Erinnerungen daran behalten. Doch nun beginnt ein neues Kapitel und wir wollen neue Erinnerungen erschaffen“, schließt er ab. „Wir freuen uns auf die Tour und sind gespannt, wie sich die neue Familienkonstellation anfühlt. Wir alle genießen die Harmonie, die aktuell vorherrscht und sind glücklich darüber, ein Teil von THRESHOLD zu sein.“

Trotz der Besetzungs(ver)änderung ist diese Band nachwievor Klasse!Für mich persönlich gibt es KEIN Album,das ich wirklich Käse finde!Musikalisch war und ist diese Band IMMER auf allerhöchstem Niveau!

www.thresh.net

www.facebook.de/threshold

10 von 10 Punkte


DIRTY THRILLS – Heavy Living

Frontiers Music s.r.l.

Release: 15 September 2017

INFO-Auszug

Dirty Thrills are an exciting and charismatic bluesy hard rock quartet from London, UK. Fronted by the son of ex-Moody Blues singer Nicky James, this unique outfit are bringing back old school rock ‘n’ roll, while all the while applying their oh-so-appealing filthy edge to it. With lung-busting, powerful vocals from Louis James, killer guitar riffs from Jack Fawdry and solid, sexy low-end grooves from the rhythm section of Aaron Plows and Steve Corrigan, they are churning out crowd pleasers whilst all the while endeavouring to make guitar music sexy again. Their influences flow like a stream of innumerable genres to produce a pool of sound similar to current rock icons like Queens of the Stone Age, The Black Keys, and Rival Sons, while also taking care to include lashings of clever guitar riffs and vibrant Robert Plant-esque vocal lines. 

The band formed after a successful drunken jam night in a quiet village pub in Wiltshire, and what started out as an inconspicuous session, quickly birthed an ambitious group with the drive and determination to take the rock scene back to its glory days.
Having already plied their trade in such venues as London’s 100 Club, the main stage at O2 Academy Liverpool, and Shepherd’s Bush Empire, as well as having been given airtime on BBC Radio 2, the sky really is the limit for this earnest group of youngsters.
The band played the Camden Rocks Festival in June 2017 and will be playing (or will have played, depending on when you read this) The Wildfire Festival and Ramblin’ Man Fair as well. Loads more touring is on the horizon for the band in conjunction with the release of “Heavy Living”. 

• Official Website: http://www.dirty-thrills.com/

• Facebook: https://www.facebook.com/DirtyThrills

7 von 10 Punkte


Mastodon
Cold Dark Place

Release : 22.092017

Mastodon werden eine neue EP mit vier neuen Songs veröffentlichten! “Cold Dark Place” ist seit letztem Freitag überall erhältlich! Am 27.10 folgt dann auch noch eine limitierte 10″ Picture Disc der EP.
Drei der Tracks “North Side Star”,”Blue Walsh”, und “Cold Dark Place”, wurden während der Session für Mastodon’s 2014er Album “Once More ‘Round The Sun” aufgenommen und von Nick Raskulinecz produziert. Der vierte Track “Toe To Toes”, wurde während einer Session zum im März 2017 erschienenen “Emperor Of Sand”  aufgenommen und von Brendan O’ Brien produziert.  

 Mastodon kommen nach ihren ersten Tourterminen bereits im November wieder. Diesmal aber mit einem besonderen Gast! Scott Kelly von Neurosis, wird Gast bei der Tour sein und wir können sicherlich einige noch nie Live performte Songs sehen bei denen Scott Kelly seinen Gesang bereits auf den Alben beigesteuert hat! Hier die Termine für Deutschland:

10.11. Berlin – Huxley
14.11, Herford – Herford X
23.11. Leipzig – Haus Auense
25.11. München – Tonhalle

8 von 10 Punkte


Kadavar Rough Times
Genre: Hard Rock

Label: Nuclear Blast Records

VÖ-Termin: 29.09.2017

INFO-Auszug

„Die Leute stecken dich immer gerne in eine Schublade und deshalb ist es unser Job, uns unsere eigene Schublade zu kreieren und sie KADAVAR zu nennen!“

Von den wenigen glücklichen Bands, die es schaffen ihre Leidenschaft in eine Karriere umzuwandeln, gibt es noch wenigere, die nicht in der hoffnungslosen Kreativitätsstagnation hängen bleiben, sobald das Hobby zur Arbeit wird. Wir alle wissen, dass sobald Rock ‘n‘ Roll bedeutet, sich im Büro wiederzufinden, es keine Gewinner mehr gibt. Die Jungs des deutschen Trios KADAVAR, die zweifellos eine der am härtesten arbeitenden Europäischen Rock-Bands sind, stehen nun kurz vor der Veröffentlichung ihres vierten Full-Length-Albums und blicken auf eine siebenjährige Karriere zurück, in der sie stets aus dem Raster gefallen sind! Man sollte jedoch auf keinen Fall glauben, dass sie die Musik nur als eine andere Art um Rechnungen zu bezahlen benutzen, denn KADAVAR sind völlig im Einklang mit dem einzig wahren Grund, wieso überhaupt irgendjemand eine Band gründen sollte: Freiheit!

„Wir haben uns früher oft unter Druck gesetzt“, sagt Gitarrist und Sänger Christoph ‘Lupus’ Lindemann. „Wir wollten nicht einfach nur eine neue Rockband sein, wir wollten die Besten sein! Mittlerweile haben wir uns von dem Gedanken losgelöst, nur glücklich sein zu können, wenn wir hohe Chartergebnisse erzielen oder große Hallen füllen. An diesen Punkt zu gelangen benötigt eine Menge geistige Reife und dass wir dort angekommen sind befriedigt mich mehr, als es jede volle Arena tun könnte.“

 Das heißt jedoch nicht, dass es ihnen fremd wäre, hoch in den Charts zu landen oder ausverkaufte Shows zu spielen! Nachdem sich KADAVAR 2010 in der deutschen Hauptstadt gegründet hatte, dauerte es nicht lange bis jeder ihren Namen kannte und sie im Vergleich zu ihren Retro-Rock Label-Kollegen schon schnell in einer ganz anderen Liga spielten! Das konnte KADAVAR nicht nur eine Publikumsmenge weit über der 1000er-Grenze verschaffen sondern auch für die Chartpositionen ihres dritten und letzten Albums »Berlin« sorgen: Dieses landete auf Platz 18 in Deutschland und auf 21 (Heatseekers) in den USA. Hoch angesehen als eine der explosivsten Live-Erlebnisse der zeitgenössischen Rock-Szene, scheint ihr Geheimnis aus drei wesentlichen Zutaten zu bestehen: leicht zugänglicher und trotzdem personalisierter Classic-Rock; Höchstleistung ohne viel Schnickschnack bei allem was sie tun (“minimaler Aufwand, maximale Wirkung”); und ihre unbestreitbare deutsche Hartnäckigkeit! „Auch früher schon haben wir nach der Maxime gelebt, dass dich niemand kennen wird, wenn du nicht immer mindestens 120 Prozent gibst!“, erzählt Drummer Christoph ‘Tiger’ Bartelt. „Das war die eine Hälfte des Schlüssels zum Erfolg. Die andere Hälfte war jugendliches übermäßiges Selbstvetrauen!“

Er und Lupus sind beide in der Arbeiterklasse aufgewachsen, letzterer sogar in einer Art karrieresüchtigen Familie von Athleten, die seine wettbewerbseifernde Seite zu verantworten haben („in unserer Familie war der Zweitbeste der Verlierer“). Beide haben nach dem Gymnasium Tontechnik studiert und sich, wie jeder andere Jugendliche auch, nachts in den Berliner U-Bahnen getroffen. Ihre Inspiration bekamen sie, als die neue Welle der Retro-Rock-Szene die Mitte der 2000er überschwemmte. Gemeinsam gründeten sie auf der Grundlage eines Vintage-Sounds mit klassischer Song-Struktur die Band KADAVAR – ein bewusster Schritt weg von den zunehmend heavier werdenden Stoner-Bands dieser Zeit. Ein Amerikanischer Underground-Held namens DANAVA inspirierte sie zu ihrem Bandnamen. „Wenn jemand aus einem einzigen Riff einen siebenminütigen Track macht und das als etwas Cooles verkauft, denke ich, dass er in Wahrheit einfach nur zu blöd ist, um ein gutes Lied zu schreiben“, sagt Lupus. „Unser Ziel war es eher, wie eine Heavy Garagen-Band zu klingen und das tun wir auch noch immer, vielleicht sogar mehr als je zuvor.“

Was jedoch ihre Persönlichkeit angeht könnten sie nicht unterschiedlicher sein. Lupus ist von sozialer und starrsinniger Natur. Ein emotionaler und direkter „Ostdeutscher“, wie er es selbst zusammenfasst. Während er stets zeigt was er denkt, ist Tiger eher in sich gekehrt und präsentiert der Außenwelt sein wahres Ich nur auf der Bühne. Wo Lupus spricht, denkt Tiger für sich.

„Es ist kein Zufall, dass er sich Lupus, ‘Wolf‘, nennt“, erklärt der Schlagzeuger. „Er hat einen echten Killerinstinkt und ist ein wirklich loyaler Begleiter. Er ist impulsiv und manchmal kommt es einem so vor, als ob er es sogar genießen würde wenn er sich unwohl fühlt. Sich mit ihm einigen zu erkönnen sorgt oft für Spannungen und erfordert eine starke Haltung. Das klingt schroff, aber eigentlich mag ich es.“

„Tiger nimmt sich stets die Zeit, die er braucht, um eine Situation wirklich zu verstehen und eine Entscheidung zu treffen, die darauf basiert. Ich vertraue ihm und verlasse mich auf ihn; ohne ihn wäre die Band längst tot”, sagt Lupus.

Zwischen den beiden bildet Simon ‘Dragon’ Bouteloup die Balance. Dieser hat das ursprüngliche Mitglied Phillip ‘Mammut’ Lippitz ersetzt und ist alles andere als typisch Deutsch, denn er ist Pariser Bohemien. Er verbrachte seine späten Teenagerjahre intuitiv in Europa – genauso wie es auch sein Spielstil ist – und landete später letztendlich bei den berüchtigten französischen Psychonauten AQUA NEBULA OSCILLATOR. 2012 zog er nach Berlin, um mit THE OATH zu spielen und trat zwei Jahre später KADAVAR bei.

“Simon ist eine wirklich tolle, liebenswerte Person, die die Band sehr verändert hat. Er hat einen völlig anderen musikalischen Hintergrund und eine ganz eigene Haltung zum Leben. Wenn du dir keine Zeit nimmst um zu lernen, ihm immer zuerst einmal in Ruhe zuzuhören, wirst du nie herausfinden, wer er ist. Aber wenn du das tust, dann wird sich dir eine ganz neue Welt öffnen!”, sagt Lupus. Sein Engagement für die Musik ist bemerkenswert”, fügt Tiger hinzu. “Das habe ich schon immer an ihm bewundert.“

 Gemeinsam bildet das Trio eine einzigartige Symbiose. Jedes mal bevor der Vorhang aufgeht, spornen sie sich gegenseitig dazu an, den kompletten Raum mit ihrem Klang auszufüllen und wachsen noch näher zusammen, sobald er wieder gefallen ist. “Wenn du nur zu dritt auf der Bühne bist darfst du keine Fehler machen und deshalb muss jeder von uns jeden Abend sich selbst und den anderen in den Arsch treten. Aber wenigstens haben wir so immer genug Platz auf der Bühne, um uns klanglich und körperlich entfalten zu können”, sagt Simon.

Anfang 2017 hat sich die Band darauf vorbereitet, einen neuen Albumzyklus zu starten, für den sie buchstäblich ihre Ärmel hochgekrempeln um ein brandneues Aufnahmestudio zu bauen! Über 100 Quadratmeter in einem Industriekomplex im Bereich Neukölln in Berlin sind nun ihre kreative Oase und ihr Arbeitsplatz. Die Aufnahmen für den Nachfolger von »Berlin« haben bereits begonnen.

“Wir haben sehr viel darüber nachgedacht, wie wir nach dem letzten Album weitermachen wollen”, sagt Tiger. “Ich glaube, ich versuche nicht nur ein Musiker zu sein, sondern auch wie ein Künstler zu denken, zu schreiben und zu spielen. Das klingt abgedroschen, aber ich meine es in der Art, wie sich ein Maurer von einem Architekten unterscheidet: Es geht nicht nur darum, die Steine zu setzen, sondern auch darum, eine schöne Sicht auf ein Haus mit verschiedenen Räumen zu schaffen.” Absichtlich oder nicht, der Vergleich zum Bauen eines eigenen Hauses gibt dem Album-Prozess eine poetische Note . “Es ist eine große Herausforderung”, sagt Simon. “Aber auch eine positive Zeit, in der wir alles in Frage stellen können, was wir bereits etabliert haben, um als Band voranzukommen. Wir würden uns und unsere Fans nicht respektieren, wenn wir einfach nur ein weiteres KADAVAR-Album herausbringen. Es muss anders sein und hoffentlich auch besser!”

 Natürlich hätten sie sich auch einfach auf ihrem bisherigen Erfolg und ihrer Einstellung ausruhen können, doch der Hunger ist noch lange nicht gestillt. Am besten erklärt das jedoch der Wolf selbst: „Sobald du realisiert hast, dass du deine Musik auf die nächste Stufe gebracht hast, wo du sogar von ihr leben und die Welt sehen kannst, arbeitest du dir den Arsch ab, um das auch behalten zu können. Was sollten wir denn sonst tun? In der normalen Welt sind wir nutzlos. Und vielleicht wirkt es auch viel härter, als es eigentlich wirklich ist…“

http://kadavar.com/

www.facebook.com/kadavarofficial

9 von 10 Punkte


Jag Panzer – The Deviant Chord
VÖ: 29. September 2017
Steamhammer/SPV

INFO-Auszug

Bei Jag Panzer zählt der menschliche Zusammenhalt mehr als alles andere. Wenn dieser nicht mehr gegeben ist, verliert für Gitarrist Mark Briody eine Band ihre Existenzberechtigung. „Wir kennen uns seit vielen Jahren und sind wie eine große Familie”, sagt er und blickt auf die Zeit von 2011 bis 2013 zurück, als Jag Panzer kurz vor dem vermeintlichen Aus standen. „Damals verließen uns zwei Bandmitglieder. Wir wollten aber nicht einfach mit neuen Leuten weitermachen, deshalb lösten wir uns auf.” Doch dann rührte sich die starke Fanbase der amerikanischen Power Metal-Formation und sorgte dafür, dass der Funke neu zündete. Briody: „Es herrschte weiterhin so reges Interesse an unseren bisherigen Alben, dass meine Bandkollegen merkten, wie viele Leute Jag Panzer hören und wie groß noch immer unser Publikum ist. Also telefonierten wir wieder zunehmend häufiger, und als es dann auch noch einige vielversprechende Konzertanfragen gab, stand die Reunion fest.” Welch glückliche Fügung, denn dadurch darf sich die Öffentlichkeit nun über ein gelungenes Comeback-Album freuen. Titel: The Deviant Chord, ein wahres Metal-Pamphlet, das am 29. September 2017 über Steamhammer/SPV veröffentlicht wird und zehn starke Songs mit allen typischen Jag Panzer-Tugenden umfasst.

Wie schon in der Vergangenheit haben sich Briody & Co. auch diesmal an keinen vermeintlichen Trend gehängt: „Wir schreiben einfach die Art von Songs, die wir selbst gerne hören und spielen. Wir haben noch nie ein Stück komponiert, nur weil dessen Stil gerade im Trend liegt”, erläutert Briody. „So war es bei Jag Panzer schon immer, daran hat sich auch auf The Deviant Chord nichts geändert. Die offensichtlichste Neuerung ist der Abwechslungsreichtum der Stücke. Wir haben hart dafür gearbeitet, allen Songs eine eigene Tonart und ein eigenes Tempo zu geben. Wir wollten, dass jede Nummer einen einzigartigen Charakter bekommt.”

Gemeinsam mit seinen Bandkollegen John Tetley (Bass), Harry ‘The Tyrant’ Conklin (Gesang), Rikard Stjernquist (Schlagzeug) und dem zurückgekehrten Joey Tafolla (Leadgitarre) hat Briody ein in jeder Hinsicht überzeugendes Album eingespielt hat, das von den großen Qualitäten aller fünf Beteiligten nachhaltig profitiert. „John übernimmt bei uns die ´Qualitätskontrolle`, das bedeutet: Er sorgt dafür, dass aus jedem Song das Optimum herausgeholt wird. Harry ist ein musikalisches Genie. Er singt seit seiner frühesten Kindheit und kennt sich mit Gesangsarrangements und Aufnahmetechniken bestens aus. Dank dieser Fähigkeit kann er den Songs wichtige Impulse geben. Bei Rikard dreht sich alles ums Schlagzeug. Er trommelte bereits als kleiner Junge und hat nie etwas anderes gemacht. Rikard hat schon an vielen unterschiedlichen Orten gelebt und dabei immer in Bands gespielt. Joey ist im wahrsten Sinne des Wortes der klassische Leadgitarrist und besitzt eine tolle Bühnenpräsenz. Von seinem fabelhaften Spiel profitiert jeder Song nachhaltig.”

Briody spricht unter anderem vom starken Album-Opener ´Born Of The Flames`, der textlich und stilistisch sofort die Richtung der neuen Scheibe festlegt und zusammen mit dem traditionell ausgerichteten ´Far Beyond All Fears` der Gruppe ein Bilderbuch-Comeback beschert. Hinzu kommen signifikante Abräumer wie etwa ´Salacious Behavior` oder ´Divine Intervention`, aber auch eine Ballade im Walzertakt (´The Long Awaited Kiss`) sowie mit ´Foggy Dew` („ein uralter Song, der bereits mehr als 200 mal gecovert wurde, allerdings noch nie so wie von uns”) einen Fingerzeig auf das große musikhistorische Wissen von Hauptkomponist Briody: „Ich schrieb etwa 70 bis 80 Songs, bevor wir uns für das Album auf diese zehn Tracks verständigten. Rikard bekam das Resultat, seine Vorschläge zu den Grooves machten alle Songs noch besser. Anschließend übernahmen John und Joey die weitere Bearbeitung der Demos und halfen den Songs mit noch griffigeren Arrangements. Auf diese Weise bekamen die Stücke, die ich geschrieben hatte, nach und nach Einflüsse aller Beteiligten.”

Veröffentlicht wird The Deviant Chord als CD-Digipak (inklusive Poster), 2-LP, Download und Stream, das sehenswerte Cover-Artwork stammt vom serbischen Künstler Dusan Markovic und spiegelt die packende Atmosphäre des Albums perfekt wider. Kein Zweifel: Das Feuer in Jag Panzer ist zurück und es brennt von innen heraus lichterloh. Briody: „Die Band ist bis in die Haarspitzen motiviert. Zum ersten Mal gab es zu jedem Song unterschiedliche Demoversionen, sodass jeder an sämtlichen Entwicklungsschritten beteiligt war. Alle Bandmitglieder konnten miterleben, wie sich ein Song weiterentwickelt und dabei immer stärker wird. Eine wirklich tolle Erfahrung! Deshalb freuen wir uns jetzt darauf, The Deviant Chord in die Öffentlichkeit zu entlassen.”
 LINE-UP:

Harry Conklin – vocals

Mark Briody – guitars

Joey Tafolla – guitars

John Tetley – bass

Rikard Stjernquist – drums

8 von 10 Punkte


Epica The Solace System
Genre: Symphonic Metal

Label: Nuclear Blast Records

VÖ-Termin: 01.09.2017

INFO-Auszug

Eine virtuose Urgewalt

Unumstritten: EPICA sind eine Macht! Eine virtuose Urgewalt, deren magischer Kern sich aus verschiedenen, künstlerischen Komponenten zusammensetzt, die wiederum in ihrer Einzigartig so exorbitant, episch und unvergleichlich sind, das es einem wahrlich den Atem raubt. Ob nun Härte, Wucht und Bombast, formvollendete Symphonien und schönste Melodik, unbändige Kreativität und spannende, progressive Exkursionen, dynamische Kontraste im Soundkonstrukt und im Gesang, anspruchsvollste und in die Tiefe gehende Inhalte, die glasklare, zauberhafte Stimme von Simone Simons oder jener Hauch Magie, der sich stets wie ein zarter Schleier über die Kompositionen legt: Jede Facette, jede Nuance, jede musikalische Feinjustierung der niederländischen Erfolgsformation ist auf den Punkt genau gesetzt! So vermögen sie es, brillante, höchst intelligente Klangwelten entstehen zu lassen, die von einer gewaltigen Komplexität leben, dennoch aber stets in harmonischer Symbiose erstrahlen.

Ein weiteres Denkmal gesetzt

Seit ihrer Gründung 2002 zeichnet EPICA dieses Spiel mit den Elementen aus, welches die Combo um Ausnahmekomponist und Kreativkopf Mark Jansen im Laufe der Jahre noch um ein Vielfaches intensiviert hat. Längst schon zählt die ambitionierte Truppe zur absoluten Speerspitze im Symphonic Metal-Genre, hat jenes entscheidend geprägt. Sieben verdammt starke Alben konnten sie in ihrer Biographie aus der Taufe heben. Mit ihrem aktuellen Meisterwerk setzen EPICA nochmals neue Maßstäbe: »The Holographic Principle« ist das bis dato epochalste, vielschichtigste, mutigste und erfolgreichste Werk der Niederländer, erreichte Top-10-Platzierungen in den deutschen, niederländischen und Schweizer Albumcharts. Simone Simons, Isaac Delahaye, Coen Janssen, Ariën van Weesenbeek, Rob von der Loo und Mark Jansen präsentieren sich in der Bestform ihres Lebens…

„Das neue Album ist das Resultat purer Hingabe!“

Viele Stücke sind entstanden. „Unser größtes Ziel war es, »The Quantum Enigma« noch an Qualität zu übertrumpfen”, konstatiert Coen Janssen: „Wir wollten das beste Album aus uns herausholen, das wir schreiben konnten und uns als Band in mehreren Aspekten verbessern.“ Bandkollege Mark Jansen kann dem nur zustimmen: „Man muss sich immer wieder neu erfinden und selbst herausfordern. Dann wiederholt man sich auch nicht. Das neue Album ist das Resultat purer Hingabe und ist nur darauf ausgelegt, real, direkt und pur zu klingen.” Dementsprechend hochwertig sind alle Tracks, die für den Albumprozess geschrieben wurden, nur haben es nicht alle Songs auf die Scheibe geschafft, „und dies liegt einzig darin begründet, dass die Platte eine Länge von 76 Minuten nicht überschreiten sollte“, erläutert Mark weiter. „Da wir der Idee einer Doppel-CD nicht besonders viel abverlangen konnten, entschieden wir uns schließlich, eine EP mit sechs brandheißen Nummern zu veröffentlichen, welche in der Kreativphase von »The Holographic Principle« entstanden sind.“

Die Qual der Wahl

Gesagt, getan. Hier ist sie nun, die lang ersehnte EP: »The Solace System«. Ein monumentales Klangerlebnis der Superlative, das einmal mehr die sagenhafte, musikalische Bandbreite jener Band manifestiert. „Die Hörer können eine höchst qualitative EP erwarten – mit Songs, die unserer Meinung viel zu gut sind, um sie nur als Bonustracks zu verwerten. Wir wollten diese Stücke zusammen in einem Kontext veröffentlichen. Es ist immer hart, am Ende eines Aufnahmeprozesses zu entscheiden, welche Songs auf dem Album landen, denn dies bedeutet, dass du auf Stücke verzichten musst, die von bester Qualität sind, aber vielleicht einfach nicht ganz so gut in den Gesamtflow der Platte passen oder es eben andere Lieder gibt, die sich von den Lyrics optimaler eignen“, berichtet Mark von dem Dilemma, eine finale Selektion treffen zu müssen.

»The Solace System«

Umso cooler, dass EPICA diesen Weg gewählt haben und uns jetzt eine prächtige EP kredenzen. So muss keiner auf die verdammt starken Songs verzichten, die, ebenso wie das Album, von einer kontrastreichen Vielseitigkeit leben, gleichermaßen opulente, bombastische Momente zelebrieren, als auch von einer filigranen Emotionalität gezeichnet sind, wie das wunderschöne, immens gefühlvolle ‘Immortal Melancholy‘ nur zu gut unter Beweis stellt. Mark erinnert sich: „Ich saß gemütlich mit unserem Produzenten Joost van den Broek zusammen – dann kam die Idee auf, eine Gitarrenballade zu schreiben, da wir sonst ja nur Pianoballaden im Portfolio haben. Was soll ich sagen? In nur einem Nachmittag entstand der ganze Song. Dies ist ein Lied, welches ich so unfassbar gerne auf dem Album gesehen hätte, aber die Mehrheit war dagegen und votete für ein anderes Stück. Umso glücklicher bin ich nun, dass die Ballade einen prominenten Platz auf »The Solace System« erhält!”

Bei jener Auswahl an eindrucksvollen Hymnen wird es sicherlich auch die eine oder andere ins Live-Set von EPICA schaffen, oder Mark? „Ja, davon gehe ich aus“, schmunzelt der charismatische Songwriter vielversprechend. „Wir werden ein ganz besonderes Augenmerk auf die Reaktionen zu der EP legen, sobald sie veröffentlicht wurde. Und danach entscheiden wir, welche Nummern in das Set kommen – aber natürlich fokussieren wir uns auf die Favoriten der Fans!“ Es bleibt also weiterhin spannend im Hause EPICA

www.epica.nl

www.facebook.de/epica

7 von 10 Punkte


Cradle Of Filth Cryptoriana – The Seductiveness Of Decay
Genre: Black Metal

Label: Nuclear Blast Records

VÖ-Termin: 22.09.2017

INFO-Auszug

Manchmal sind die Monster nur allzu real.  Wir leben in immer dunkleren Zeiten und es ist die Pflicht der inspiriertesten Musiker, einen Soundtrack zu erschaffen, der sowohl Realitätsflucht, als auch eine gesunde Dosis tragischer Weltgeschichte bietet. Über das letzte Vierteljahrhundert hinweg haben CRADLE OF FILTH die Rolle der düsteren Tagebuchschreiber des Metals übernommen, die die gestaltlosen Schrecken erforschen, die versteckt in den Schatten unserer Menschheit lauern. Getrieben von düsterer Romanze und dem sinnlich Grotesken schwelgten sie in der Opulenz der Todsünden von verschiedenen Jahrhunderten.

1991 in England gegründet, erweckten CRADLE OF FILTH mit ihren Demos sofort Aufmerksamkeit im musikalischen Untergrund, bevor sie 1994 der aufkeimenden Black und Death Metal Szene Großbritanniens ihre Durchschlagkraft demonstrierten mit ihrem Debütalbum »The Principle Of Evil Made Flesh«. Ihre ungeheuerliche Mischung aus elegantem Terror und prügelnder Gehässigkeit hob die Band aus der Menge hervor, und demonstrierte sie als eine der wenigen modernen Bands, die fähig sind, harte Klänge voranzutreiben, ohne dabei deren Traditionen und Wurzeln zu schänden. So überrascht es nicht, dass die Kombination aus sinnträchtigen Liedtexten von Frontmann Dani Filth und dem einprägsamen Image der Band rasch dafür sorgte, dass die Musik von CRADLE kein kurzlebiges Phänomen war, sondern seit nunmehr fast drei Dekaden die Welt in Atem hält. Eine kompromisslose Reihe von erinnerungswürdigen und stilprägenden Studioalben sorgte dafür, dass die Band stets im blutigen Auge des öffentlichen Interesses blieb und trotz vieler Line-Up-Änderungen und stilistischen Experimenten schlitterten CRADLE OF FILTH doch von Ruhmeshalle zu Ruhmeshalle.

Im 21. Jahrhundert konnte die Band ihre Anziehungskraft noch verstärken und ihre künstlerischen Leistungen auf ein neues Niveau hieven. Frühe Alben wie »Dusk … and her Embrace« (1996) und »Cruelty And The Beast« (1998) werden weithin als Klassiker angesehen, doch es ist neuere Kost wie das 2008er Konzeptalbum »Godspeed On The Devil’s Thunder« und das zuletzt bei Nuclear Blast erschienene »Hammer Of The Witches« (2015), das Dani und seiner Gefolgschaft ihren Ruf als Kultband erbrachte. Heute ist der Act bestehend aus Dani Filth, den Gitarristen Ashok und Richard Shaw, dem Bassist Daniel Firth, dem Keyboard- und Stimmengel Lindsay Schoolcraft und dem Schlagzeuger Martin Škaroupka stärker und verheerender als je zuvor. Und mit dieser vereinten Kraft näherten sie sich ihrem neuesten Studiowerk »Cryptoriana – The Seductiveness Of Decay« an. “Dieses Album baut auf dem Rezept von »Hammer Of The Witches« auf und treibt den giftigen Geist der letzten Scheibe noch weiter. Wir versuchten, etwas zu erschaffen, das sowohl einzigartig als auch treu gegenüber unserer Vergangenheit ist”, erklärt Dani Filth. “Wir mutieren, pflanzen uns weiter fort und laufen absolut Amok mit diesem Album. Außerdem haben wir den Thrash Metal Klassiker ‘Alison Hell’ von ANNIHILATOR als Bonustrack gecovert, das lag uns schon seit Ewigkeiten auf den Lippen!“

Eine ungeheuerliche Tour-de-Force von unverwechselbarem Schwermetall wurde mit »Cryptoriana« erschaffen und die Anfänge dazu legte die Band im Sommer 2016 in Ashok und Škaroupkas Heimat in der Tschechischen Republik. Während der ersten Hälfte von 2017 bannte die Band ihre Gedanken dann für die Ewigkeit, zusammen mit ihrem langjährigen Produzenten Scott Atkins. Nach dem aufregenden Melodrama der Eröffnungssalve ‚Exquisite Torments Await‘ und ‚Heartbreak And Seance‘ entwickelt sich das zwölfte CRADLE-Album schnell zu einem wilden Manifest aus epischen Anti-Hymnen, das im Bonustrack und ANNIHILATOR-Cover ‚Alison Hell‘ gipfelt.Vom hypnotischen ‘Achingly Beautiful’‘ über die thrashgetriebene Großartigkeit von ‘Wester, Vespertine’ zu dem pechschwarzen Wasserspeier-Angriff von ‘You Will Know The Lion By His Claw’, ist »Cryptoriana« einfach das musikalisch und visuell bewegendste Album in der Geschichte der Band.

 „Das Album ist durchdrungen von viktorianischem Gothic-Horror, und der Titel spiegelt dies wider”, erklärt Dani.»Cryptoriana« beschäftigt sich mit der Faszination der Menschen für das Übernatürliche, Makabre und die sterblichen Überreste während des Viktorianischen Zeitalters. Der Untertitel »The Seductiveness Of Decay« erläutert außerdem diesen Hang zum Tod und den verlockenden, langen Prozess der Selbstzerstörung. Um mich in das Thema einzufinden und mit Hilfe von H.G. Wells famoser Zeitmaschine, begab ich mich also in den geheimen Untergrund des späten viktorianischen Englands…“

Anstehend für den 22. September 2017 ist »Cryptoriana – The Seductiveness Of Decay« genau das künstlerische Statement, das Fans der unzerstörbaren Institution zu hören erwarten und nie waren

CRADLE OF FILTH kraftvoller und einzigartiger.

“Die Stimmung innerhalb der Band ist extrem positiv im Moment, während wir uns auf den Release des Albums vorbereiten”, schließt Dani ab. “Wir haben ein tolles Album und Musikvideo am Start, einen neuen Manager, der auf obsessive Weise unsere nächste Welttour vorbereitet und die gesamte Band ist bereit, aus allen Zylindern zu feuern – ähnlich wie das Raketengeschoss das in Horsell Common landete, in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts, als jegliche menschliche Angelegenheiten von den zeitlosen Weiten des Weltraums scharf beobachtet wurden!”

www.cradleoffilth.com

www.facebook.com/cradleoffilth

8 von 10 Punkte


COMEBACK KID – Outsider

Release: 08.09.2017

INFO-Auszug

Komplexität tötet Kreativität, und niemand scheint das besser zu wissen als COMEBACK KID. »Outsider«, die neue LP der berühmten Hardcore-Formation, zeigt das ebenfalls. Es erfasst die allumfassende Intensität der aufregenden Live-Shows der Band und ist dabei so dringlich und unerbittlich wie alles, was COMEBACK KID in ihrer Vergangenheit je gemacht haben. Und während viele ihrer Kollegen die klangliche Evolution als einen Feind ihrer Szene betrachten, haben COMEBACK KID eine Karriere auf den Fortschritt aufgebaut, ständig ihren einzigartigen Sound erweitert und trotz allem ihre Integrität nie beeinträchtigt oder vernachlässigt. “Wir sind eine Hardcore-Band aber wir fühlen uns nicht so, als ob wir zu einer ganz bestimmten Gruppe davon gehören”, sagt Frontmann Andrew Neufeld und spricht auch im Namen seiner Bandkollegen Jeremy Hiebert (Gitarre), Stu Ross (Gitarre), Ron Friesen ( Bass) und Loren Legare (Schlagzeug). “Wir möchten uns in keiner erdenklichen Weise auf irgendetwas beschränken und arbeiten lieber nach unseren eigenen Vorstellungen und Regeln.” – Und so haben sie es auch geschafft, sich im Laufe ihrer Karriere sowohl musikalisch als auch geografisch auszubreiten!

COMEBACK KID gründeten sich im Jahr der Jahrtausendwende und veröffentlichten ihre Debüt-LP »Turn It Around« im Jahre 2003. Der Nachfolger »Wake The Dead« (2005), zementierte ihren Sound von energetischem, punk-angetriebenem Hardcore. Nach dem Austritt des ursprünglichen Sängers Scott Wade wechselte Neufeld von der Gitarre ans Mikro und es folgte das 2007er Album »Broadcasting …«. Die folgenden Veröffentlichungen »Symptoms + Cures« sowie »Die Knowing« (2014) zeichneten sich dann vor allem durch eine breitere Palette von Elementen und Einflüssen innerhalb ihres Sounds aus.

 »Outsider«, das nunmehr sechste Full-Length-Album von COMEBACK KID und Debüt bei Nuclear Blast Records (New Damage Records in Kanada) repräsentiert den Höhepunkt ihres bisherigen Fortschritts, indem es zur selben Zeit neue Grenzen zieht wie es sich auch auf die Unmittelbarkeit ihrer ersten Veröffentlichungen beruft. “Es geht immer darum, alles was wir bisher getan haben noch zu verfeinern und neue Dinge zu integrieren”, bestätigt Neufeld. “Dieses Mal waren wir wirklich auf Songs fokussiert, von denen wir wussten, dass sie sich für die Bühne eignen würden.” Unter diesem Gesichtspunkt trifft bei ‘Surrender Control’ ein unruhiger Moshpit auf einen Hymnenchor, während ‘Absolute’ einige Thrash Metal-Elemente in die sonst so vertrauten CBK-Klänge bringt, die sich durch Call-and-Response-Gruppen-Vocals und einem heftigen Breakdown-Outro auszeichen. Diese Tracks sind genauso wild wie jeder andere in ihrem Song-Katalog zuvor und Kontrast zugleich – wie z.B. ‘Hell Of A Scene’, das feurige, explodierende Beats in den Versen mit einem ansteckenden melodischen Hardcore-Chorus kombiniert oder auch das etwas härtere und rockigere ‘Consumed The Vision’. Neufelds Stimme ist genauso mächtig und durchdringend wie sonst auch und stößt dieses mal sogar in neue, oft mehr melodische Territorien hervor. Wenn man die breite Palette der Themen betrachtet, die er in seinen Texten anpackt, passt das: von der Notlage der vorwärts gewandten Denker über eine Welt, die sich von den wirklich wichtigen Themen nur allzugerne ablenken lässt bis zu dem Kampf mit den eigenen Dämonen, wie auch immer diese sich auch darstellen mögen.

Und natürlich werden diese 13 Tracks Live unberechenbar und unbeständig sein. Als langjährige Künstler, die nirgendwo in der Welt fremd sind, sind sich COMEBACK KID sicher, dass sie weiterhin neue Ecken der Erde erobern werden. “Wir haben uns immer bemüht, so viele Orte wie möglich zu erreichen”, sagt Neufeld, und die stetig wachsenden Menschenmengen von Südostasien, über Südamerika bis nach Europas sind ein Beweis dafür. Sie haben bereits auf praktisch jedem großen und wichtigen Musikfestival gespielt und die Bühne mit jedem geteilt, dessen Genre sich zu ihrem stetig fortschreitendem Klang kombinieren ließ.

Nach sechs LPs, einer EP, zwei Live-Alben und unzähligen Shows im Laufe von mehr als 15 Jahren ist COMEBACK KID immer noch stolz darauf, ihre klanglichen Grenzen stets zu erweitern und ihre aufregenden Live-Shows in neue Länder zu bringen. “Wir sind immer noch glücklich, ein Teil dieser Welt und dieser Szene zu sein”, sagt Neufeld überzeugt. “Das alles ist sehr viel größer als wir es sind und wir haben garantiert noch nicht vor, langsamer zu machen oder gar still zu stehen.”

http://comeback-kid.com/

www.facebook.com/comebackkid

7,5 von 10 Punkte


BELPHEGOR – Totenritual

Release: 15.09.2017

INFO-Auszug

Die dunklen Tage der Herbst- und Winterzeit rücken näher und BELPHEGOR rammen passend dazu einen weiteren Wegweiser gen Hölle in die Erdoberfläche. Eine der extremsten und beständigsten Bands der Black/Death-Szene erklimmt drei Jahre nach ihrer 2014er-Machtdemonstration »Conjuring The Dead« erneut den aus Knochenresten erbauten Thron, um gnadenlos über die Menschheit herzufallen. »Totenritual« besteht aus neun Kompositionen, die jeden Zweifel an der Vormachtstellung der Europäischen Szene-Ikonen minutiös pulverisieren. Gnadenlose Riff-Gewalt, zermalmende Blasts und ein finsteres Setting – BELPHEGOR stehen auch 24 Jahre nach der Gründung auf dem Höhepunkt ihrer schöpferischen Schaffenskraft. Wer nach Ruhe, schönen Melodien und einer lebensbejahenden Aura sucht, der wird an der Macht von »Totenritual« ersticken.

Selbst kleine Zwischenspiele wiegen den Hörer nur in einer kurzen Sicherheit, bis der nächste musikalische Brachialangriff erfolgt. Das elfte Studioalbum der unangefochtenen Death/Black Metal Szene-Dirigenten folgt dem filigranen Weg seiner Vorgänger und wird seine Anhängerschaft in Demut niederknien lassen. Denn der Befehlshaber der Todesklänge bedient sich bei seinen Attacken auf gesellschaftlichen Konventionen längst nicht am stumpfen Korsett einiger Schergen, sondern demonstriert erneut seine hervorragenden Fähigkeiten als hochklassiger Songwriter. Von zielstrebigen, von einer besessenen Direktheit geprägten Songs bis hin zu majestätischen Ritual-Hymnen werden Anhänger dunkelster Predigten auf direktem Weg in die Hölle geleitet. »Totenritual« reiht sich damit gnadenlos in die Reihe der BELPHEGOR-Kunstwerke: Ein weiterer Dorn im Auge eines jeden Moralapostels – das Ende ist eingeläutet.

Für die Aufnahmen von »Totenritual« zog sich die Truppe in die Stage One Studios in Deutschland und das Studio Mischmaschine in Österreich zurück.

Für die diabolische Soundwall wurde das explosive Material über den großen Teich geschickt und in den Audiohammer Studios in Florida von Jason Suecof [Mix] und Mark Lewis [Mastering] veredelt. Das beeindruckende Cover-Artwork hat einmal mehr der griechische Künstler Seth Siro Anton erschaffen, der auch schon für »Pestapokalypse VI« (2006) und »Conjuring The Dead« (2014) ein passendes visuelles Antlitz kreiert hat.

BELPHEGOR wurden 1993 gegründet und haben sich wie ein Virus im Underground verbreitet. Ihre »Bloodbath In Paradise«-Demo ist mittlerweile legendär und ebnete den unheilvollen Pfad in die Seelen von Tausenden von Hörern. Antireligiös mit Tendenzen zum Nihilismus, und provokant ging es auch in der Folge weiter. Das Debütalbum »The Last Supper« (1995) ließ die Gemeinde der Anhänger und Widersacher weiter wachsen. Unaufhaltsam trieb die Band ihren zerstörerischen Weg in den folgenden Jahren voran. BELPHEGOR wurden immer besessener, lauter und dynamischer. Ihre Alben haben mittlerweile Kultstatus. Die Gruppe ist nicht mehr aus der Szene wegzudenken. 2008 schickten sie ihre Gefolgschaft auf dem Konzeptalbum »Bondage Goat Zombie« an den Rand der Hölle und entfachten ein alles vernichtendes Death-Metal-Feuer. Das von Marquis de Sade inspirierte Meisterwerk zählt bis heute zum Anspruchsvollsten, was das Genre zu offenbaren hat. Ähnlich brachial und unheilvoll zeigten sich BELPHEGOR auch auf den Folgewerken »Walpurgis Rites – Hexenwahn« (2009) und »Blood Magick Necromance« (2011). Live hat sich die Band ebenfalls einen exzellenten Ruf und eine große loyale Anhängerschaft erspielt. Ihre schwarzen Ritualmessen der Zerstörung haben bereits des Öfteren die Welt heimgesucht – neben ausgiebigen Touren durch Asien, Europa, absolvierten sie mittlerweile auch zehn Touren durch Nordamerika. Ganz gleich, wo BELPHEGOR auf diesem Planeten einmarschieren, ob aus der Anlage oder in einer Live-Situation, eins ist stets gewiss: Nach Vollendung der teuflischen Toten-Zeremonie bleibt nur ein Trümmerhaufen!

www.belphegor.at
www.facebook.com/belphegor

8 von 10 Punkte


ARCH ENEMY – Will To Power

Release:08.09.2017

INFO-Auszug

Time passes, the world changes, but some things remain constant and unassailable. Heavy metal has endured for more than four decades because its spirit is eternal, and few bands embody the intensity, integrity and lofty artistic ambitions of the genre with more dazzling aplomb than Arch Enemy. Formed in Sweden in the mid-90s by former Carcass/Carnage guitarist Michael Amott, this most explosive and proficient of modern metal bands have spent the last 20 years propagating an unerring creed of technical excellence, songwriting genius and thunderous, irresistible live performance, accruing a huge global fan base along the way. And now, in 2017, Arch Enemy are ready to rise again and climb ever further up the ladder toward pure metal supremacy.
“The band’s core musical philosophy hasn’t changed much since I started the band,” says Amott. “It’s still about creating intense heavy metal with extreme vocals and a lot of melody in the guitars. We’ve always loved writing and meticulously crafting the best songs possible, that’s main motivation for us.”
When Arch Enemy released their debut album Black Earth in 1996, death metal was stagnating and in desperate need of a kick up the ass. Amott’s blueprint for the purest of metal strains proved an instant underground hit, both in Europe and Japan, and almost single-handedly resurrected death metal as a viable art form with mainstream potential. Signed to Century Media Records for 1998’s sophomore effort Stigmata, Arch Enemy marched purposefully towards a new millennium with a rapidly growing reputation. 1999’s Burning Bridges added to the band’s momentum, their razor-sharp blend of brutality and epic melody becoming more refined with each creative step. But it was in 2001, when original vocalist Johan Liiva stood aside and mercurial frontwoman Angela Gossow stepped in, that Arch Enemy truly took off.
Released in 2001 in Japan and nearly a year later in Europe, Wages Of Sin showcased a revitalised line-up and newfound gift for immortal anthems, Gossow’s feral roar adding many layers of charisma and power to Arch Enemy’s already monstrous sound. Swiftly dedicating themselves to a relentless touring schedule, the band’s upward trajectory continued throughout the first decade of the 21st century, with each successive album enhancing the band’s reputation and bringing legions of new fans to this resolute heavy metal campaign. Albums like 2003’s vicious Anthems Of Rebellion and 2011’s pitch-black and savage Khaos Legions ensured that Amott and his loyal henchmen – Gossow, drummer Daniel Erlandsson, bassist Sharlee D’Angelo and Michael’s guitarist sibling Christopher – remained firmly at the top of the extreme metal tree: respected veterans at the height of their powers.
“Surviving and thriving in the metal scene is not always easy,” Amott admits. “ Contrary to what I’ve seen a lot of people say, I feel the scene is actually quite trend driven and it’s impossible to be at the peak of your popularity all the time. In the past two decades we’ve seen a lot of trends and bands come and go. What I’ve always believed to be important is to stay true to yourself and the reasons why you started. Why you love music must always be at the forefront. I’m pretty good at keeping the 15-year-old Michael Amott alive in my heart!”
Always focused but impervious to other’s rules and expectations, Arch Enemy evolved once more in 2015 following the departure of Angela Gossow (now the band’s manager). Replacing one of the most iconic vocalists of the modern age was never going to be easy, but in the shape of former The Agonist frontwoman Alissa White-Gluz, Arch Enemy found the perfect candidate. Unveiled on the ferocious, anthem-laden triumph of 2014’s War Eternal, Alissa’s powerful identity and extraordinary vocal talents proved a natural and instantly welcomed fit. Further extensive touring cemented the new line-up’s thrilling efficacy, before one final line-up change – the arrival of legendary guitarist Jeff Loomis, formerly of Nevermore – completed the musical puzzle that Amott had been tinkering with for the best part of 20 years.
RELEASE DATE: September 8th, 2017
“Switching singers in 2014 was a big change of course,” Amott agrees. “Alissa brings a lot the band as a singer and a very visually strong performer but also she writes great lyrics and vocal patterns that are very different to mine, which makes for more variation in the Arch Enemy sound. The twin-guitar attack has always been a big part of our sound and now we have Jeff Loomis who’s played some face-melting leads on the new album!”
Recorded in 2017, the tenth Arch Enemy album will be unleashed later in 2017 and promises to be the ultimate statement of heavy metal supremacy from a band that are still growing in stature as the years fall away. Will To Power will be the first album the band have recorded with their current line-up and as Michael Amott explains, diehard fans will be both thrilled to hear their favourite band on top form and somewhat surprised by their latest creative explorations.
“The goal is always to raise the bar yet again and create an epic masterpiece!” he laughs. “I think the album has a great balance between traditional Arch Enemy and some new influences that come through here and there. The most surprising thing on this album is that we’ve written our first ever ballad. It’s still a very metal song, but there’s no way around the fact that it is a ballad and that might be quite controversial for a band like us, I guess. I’m excited to hear what our fans will think of that one, but I do feel that we can afford to spread our wings a bit on our tenth studio album!”

Once Will To Power hits the streets, Arch Enemy will do what they do best, hitting the road and taking their latest batch of heroic metal anthems to the people. Achieving longevity is the toughest challenge that faces any band, but Arch Enemy have long since established themselves as a permanent fixture on the global metal scene and as standard bearers for upholding and celebrating of the heavy metal code. Right now, in 2017, no other band embodies the spirit of the genre with such flair and euphoric zeal. Long may their steel spirit prevail.
“It’s always been about creating the best songs we can make and whatever success we’ve had is direct result of the music speaking to people and our relentless worldwide touring,” Michael grins. “We are happy with the fact that the band has had growth spurt these last couple of years and it’s exciting to put on a bigger and more complete live show for our fans. We obviously hope our fans will enjoy Will To Power and we’re looking forward to getting back out there and performing live again, with a whole bunch of killer new tunes up our sleeve!”

Total playing time: 00:50:34

ARCH ENEMY online:
http://www.archenemy.net/

ARCH ENEMY Discography
Black Earth (1996) Stigmata (1998) Burning Bridges (1999) Wages Of Sin (2001) Anthems Of Rebellion (2003) Doomsday Machine (2005) Rise Of The Tyrant (2007) Khaos Legions (2011) War Eternal (2014) Will To Power (2017)

ARCH ENEMY line-up:
Alissa White-Gluz – Vocals Michael Amott – Guitars Jeff Loomis – Guitars Sharlee D’Angelo – Bass Daniel Erlandsson – Drums

 

9 von 10 Punkte


Gods Of Silence – Neverland

 

Genre: Melodic Metal

Release: September 8, 2017

INFO-Auszug

Gods Of Silence is a melodic metal band with progressive influences from Switzerland! ‘Neverland‘, includes 11 tracks and was procduced, mixed and mastered by Dennis Ward (Unisonic, Pink Cream 69). The album/cover artwork was made by Stan W Decker (Masterplan, Vanden Plas, Resurrection Kings, Stryper).

GODS OF SILENCE formerly ‘KIRK‘ was founded in the 90th.

The band released it’s first album ‘The Final Dance‘ in 2003. The album was highly recommended by the local press and was also listed in the import charts of the renowned Kerrang Magazine. Due to the enthusiastic reviews the band played alot of shows and tours throughout Switzerland with ‘Doro‘, ‘Pink Cream 69‘, ‘Axxis‘ and ‘Shakra‘.

When drummer Vito Cecere left the band due to health problems the band decided to have a break so the band members could have more time with their different side projects. The result of this were several worldwide released albums, tours and shows on open air festivals with band like ‘Godiva‘, ‘Dr. Crankenstein‘, ‘In Your Face‘ and ‘Decent Desaster‘.

In 2009 the band was reunited again and with drummer Philipp Eichenberger from ‘Legenda Aurea‘, a real master of drums joined the band. New songs were written over the next few months and at the end of 2010 the band was back in the studio under the guidance of the wellknown producer Dennis Ward who already acted as producer of the former album of the band.

With the new album ‘Masquerade‘ the band set its muscial level even one pitch higher and the sound became faster and harder.

After a long search the band could finally sign a deal with the famous metal label ‘Mausoleum‘. The album was released in early 2014 and again the reviews across Europe and US were outstanding. In March 2014 the band was on tour across Italy, Switzerland and Germany as support act with ‘The Poodles‘ from Sweden.

Due to musical differences singer Thomi Rauch left the band in 2016. Soon afterwards a new singer was found with Gilbi Meléndez. With a new frontman the band decided to also look for a new name and finally renamed it’s brand from ‘KIRK‘ to ‘GODS OF SILENCE‘. In 2016 the band was back in the studio again with Dennis Ward as a producer and recorded the new album.

www.facebook.com/GodsOfSilence www.godsofsilence.com

8 von 10 Punkte


STEELHEART – Through Worlds of Stardust 

Frontiers Music s.r.l.

Release: 15 September 2017

INFO-Auszug

Steelheart is the brainchild of Miljenko Matijevic whose powerful voice and multi-octave range is the heart and soul of the band. Although they were lumped in with the glut of long-haired hard rock bands emerging in the early ‘90s, the band was always more forward thinking than their peers and the 2017 version of the band has a contemporary and edgy feel, while still retaining the patented powerful vocals of Miljenko. On Through Worlds Of Stardust, Miljenko has fused his past, present, and future together, creating an undeniable piece of hard rock music. Certainly fans of the band’s first three classic albums will be happy to hear those powerful pipes back in action, also but fans of modern hard rock acts like Halestorm, Shinedown, Alter Bridge, and other melodic minded rock heavyweights will find much here to love.  

Steelheart released their self-titled debut album in 1990 and based on the buzz around the hit single “I’ll Never Let You Go” was a smashing success (for example, 33,000 albums were sold in one day in Japan) and quickly reached platinum sales. Steelheart’s sophomore album, “Tangled In Reins” was released in 1992 to critical acclaim and rave reviews, but moderate success in terms of sales in the U.S. (by early ‘90s standards) due to the well documented rise of grunge music; however, East Asia was a different story, where the band was widely embraced yet again. In the midst of promotion of the album, a serious accident happened on Halloween night in 1992, when an improperly secured lighting truss hit Matijevic on the back of the head, breaking his nose, cheekbone, jaw, and twisting his spine. Almost impossibly, Matijevic managed to walk off the stage of his own strength before being rushed to a hospital. “Steelheart” as it was known ended that night.

Four years later, Matijevic formed a new version of Steelheart with Kenny Kanowski (guitars), Vincent Mele (bass), and Alex Makarovich (drums) to record and release his third album, “Wait”. The album was very different musically from the previous two albums, but featured the song “We All Die Young” (millions of streams and counting on Spotify) which was later included as a re-recorded version in the movie “Rock Star”, which saw Matijevic providing the singing voice for Mark Wahlberg’s character. The movie soundtrack was performed by Matijevic (and Jeff Scott Soto) on vocals along with Zakk Wylde (Ozzy Osbourne’s then guitarist and frontman of Black Label Society), Jeff Pilson (Dokken, Foreigner), and Jason Bonham. 

Now the band once compared to Led Zeppelin by respected metal outlet Brave Words & Bloody Knuckles, is back with a sonic tour de force befitting of their stature. Don’t be foolish and dismiss this as just another “band from the ‘80s” as you will miss out on one of the most surprisingly robust and balanced hard rock albums of 2017! Highly recommended for fans of hard rock from then and NOW! 

 

TRACKLISTING:

STREAM LINE SAVINGS

MY DIRTY GIRL

COME INSIDE

MY WORD

YOU GOT ME TWISTED

LIPS OF RAIN

WITH LOVE WE LIVE AGAIN

GOT ME RUNNING

MY FREEDOM

I’M SO IN LOVE WITH YOU

 

PRODUCED BY: Miljenko Matijevic

STUDIO: The Hoarse Latitude Studios Los Angeles, Emerald City Studios, SteelHeart Studios

RECORDED BY: Mike Dumas, Randy Cooke, Miljenko Matijevic

MIXED BY: Dan Brodbeck, Mike Fraser, Chris Sheldon, Miljenko Matijevic and Daniel Fouché

MASTERED BY: Maor Appelbaum

 

Lead Vocals, Acoustic Guitar, Guitars, Ebow Guitars: Miljenko Matijevic

 

Musicians on the album:

Guitars: Uros Raskovski, Kenny Kanowski (guitar solo on “My Dirty Girl”)

Bass: James “Rev” Jones, Sigve Sjursen, Jesse Stern

Drums: Mike Humbert, Randy Cooke

Piano: Daniel Fouché, Ed Roth

 

Strings composed and conducted by Glen Gabriel

Orchestrated by Anthony Weeden

Performed by Stockholm Strings

 

STEELHEART LINKS: 

• Official Website: http://www.steelheart.com 

• Facebook: https://facebook.com/OfficialSteelheart 

6,5 von 10 Punkte


KEE OF HEARTS – Kee of Hearts

Frontiers Music s.r.l.

Release: 15 September 2017

INFO-Auszug

KEE OF HEARTS is a new band built around two true melodic rock superstars: Tommy Heart, singer of Fair Warning and Kee Marcello, former Europe guitarist. With a line-up rounded out by Ken Sandin (ex-Alien) on bass and Italian drummer Marco Di Salvia (Pino Scotto), the guys started working on the album in late 2016. With their songwriting strongly focused on melodic rock songs, the album came to completion under the direction of producer Alessandro Del Vecchio (Revolution Saints, Hardline, JORN). It covers a wide spectrum of styles with much attention given to crafting great hooks masterfully played by musicians that know how to deliver the goods!

Musically, the band operates in a territory defined by Scandinavian AOR meeting German melodic hard rock with influences from the classic U.S. AOR giants (think Giant, Journey, etc.). All in all, another unbeatable melodic rock release from Frontiers! 

 

TRACKLISTING:

The Storm

A New Dimension

Crimson Dawn

Bridge To Heaven

Stranded

Mama Don’t Cry

Invincible

S.O.S.

Edge Of Paradise

Twist Of Fate

Learn To Love Again

 

PRODUCED BY: Alessandro Del Vecchio

STUDIO: Ivorytears Music Works Studios, Somma Lombardo, IT

RECORDED BY: Alessandro Del Vecchio

MIXED BY: Alessandro Del Vecchio

MASTERED BY: Maor Appelbaum at Maor Appelbaum Mastering, L.A., CA

 

BAND MEMBERS: 

Tommy Heart: vocals

Kee Marcello: guitars

Alessandro Del Vecchio: keyboards, backing vocals

Ken Sandin: bass

Marco Di Salvia: drums

 8,5 von 10 Punkte

OMD – The Punishment Of Luxury

Release: 01.09.2017

INFO-Auszug

Von Anfang an gelang der Band OMD der Spagat zwischen künstlerischer Innovation und kommerziellem Erfolg und ihr nachhaltiger stilistischer Einfluss ist bis heute allgegenwärtig. The XX, The Killers oder James Murphy von LCD Soundsystem nennen OMD immer wieder als Inspirations-Quelle und auch bei Future Islands oder CHVRCHES lassen sich Spuren der OMD-DNA nachweisen. Das britische Popkultur-Magazin The Quietus brachte es auf den Punkt: „OMD sind nicht nur eine der besten Synthie-Bands aller Zeiten – sondern eine der besten Bands aller Zeiten”. 

Das beweißt auch erneut der hymenhafte Titel „The View From Here“ vom brandneuen Studioalbum „The Punishment Of Luxery“:

Der Name des neuen Albums „The Punishment of Luxury“ geht übrigens auf ein Gemälde des italienischen Divisionisten Giovanni Segantini aus dem Jahr 1891 zurück, das in der Walker Art Gallery in Liverpool zu sehen ist, wo es auch Andy auffiel. Die Maltechniken des Divisionismus sind dem Pointillismus sehr ähnlich und so sind auf dem Segantini-Gemälde „The Punishment of Luxury“ zwei Frauen zu sehen, die aufgrund ihrer nicht standesgemäßen Einstellung bis zum Purgatorium in einer alpinen Landschaft schweben.

„Wir haben den Titel auf etwas Anderes übertragen“, erzählt Andy. „Kurz gesagt: den meisten Menschen in der westlichen Welt geht es heute wirtschaftlich sehr viel besser als ihren Vorfahren und doch sind wir nicht glücklicher als sie, weil wir die illusorische Ordnung der Religion und der königlichen Verordnungen durch die illusorische Ordnung des Marketings und die Propaganda der Werbung ersetzt haben. Jeder denkt, er habe noch nicht genug, und so haben wir jetzt haufenweise Dinge, die wir nicht brauchen, nur weil wir zum Kauf überredet werden. Wir alle sind unglücklich und verzweifelt – und genau das ist die ‚Strafe des Luxus‘.“

Das neue OMD Album „The Punishment Of Luxury“ erscheint am 01.09.2017 in als CD, Deluxe-Ecolbook-Edition, Super Deluxe Book, Vinyl, Download und Stream bei RCA-Deutschland / Sony Music.

www.omd.uk.com/
www.facebook.com/omdofficial/
twitter.com/officialomd
www.youtube.com/user/OMDenglishelectric

Ich bin ja mitlerweile bekannt dafür,das ich auch mal fernab von Metal und Rock auch mal ganz gern etwas “anderes” bringe was Reviews und News anbelangt.So auch in diesem Fall!

OMD?Die Leutchen,die nicht bewusst die 80er Jahre mit “erlebt” haben,werden die Jungs wohl kaum kennen…Aber das wird sich hoffendlich bald ändern!

“Na klar”,werden die anderen sagen “DIE kenn ich!”

OMD´s (teilweise tanzbarer Elektro-Pop”) wird nachwievor durch die prägnante Stimme getragen  und sie ist DAS Aushängeschild!Die Vocals,besonders die Stimmfarbe,reißt mich persönlich auch noch heute mit!Aber auch musikalisch haben die Jungs einiges zu bieten!Ich kann z.b,wenn ich OMD höre,auch ganz gut mal runterfahren,weil es mich nicht stresst!Alles in Allem sind OMD IMMER ihrer Linie treu geblieben und sie waren und sind für mich immer noch DAS NON PLUS ULTRA wenn es um Richtig perfekten Elektro-Pop geht!

10 von 10 Punkte

 

 

 

 

 


The Crüxshadows – Astromythology

Release: 01.09.2017

INFO-Auszug

Physik, Astronomie, Numerologie, Philosophie, frühgeschichtliche Mythologie und Literatur – Wissenschaften, die sich in der einen oder anderen Form schon seit jeher durch die Alben der Crüxshadows ziehen. Nachdem die amerikanischen Electro-Rocker kürzlich schon mit der euphorisch gefeierten Vorabsingle „Helios“ in Szenekreisen für wahre Tanzflächeneruptionen gesorgt haben, veröffentlichen Mastermind Rogue und seine loyale Truppe nun mit „Astromythology“ ihr bisher durchdachtestes, experimentellstes und auch packendstes Werk!

Seit mittlerweile 25 aufregenden Jahren zählt das umtriebige Sextett aus Florida zu den wegweisendsten und erfolgreichsten Formationen der Schwarzen Subkultur, das mit seinem außergewöhnlichen Hybridsound aus handverlesenen Elementen aus New Wave, Gothic, Pop, Rock und Electronica eine ganze Generation von Nachahmerbands beeinflusst hat. Neben Auftritten auf sämtlichen wichtigen Festivals und teils restlos ausverkauften Headlinertouren durch Amerika und Kanada, fast ganz Europa bis hin nach China haben die Crüxshadows bereits die Bühnen mit internationalen Superacts wie The Cure, Placebo, Björk, Tool, The Sisters Of Mercy, Unheilig, Skinny Puppy, Apoptygma Berzerk und unzähligen anderen geteilt. In ihrer nordamerikanischen Heimat enterten die Crüxshadows bereits vier Mal die Top 10 der Billboard Single-Charts; mit seinem Megahit „Sophia“ chartete man sogar auf einem sensationellen 1. Platz der Hitparade und schlug mit dem letzten Studioalbum, dem 2012 erschienenen „As The Dark Against The Halo“ auf dem 1. Platz der Deutschen Alternative Charts ein. „Astromythology“ markiert nun den nächsten Schritt innerhalb der stetigen Weiterentwicklung von Dark Wave-Visionär Rogue und Co.

„Als ich 17 oder 18 Jahre alt war, hatte ich einen extrem seltsamen Traum“, erinnert sich der Crüxshadows-Frontmann heute zurück. „In der folgenden Nacht setzte sich dieser Traum fort, genau so in der darauffolgenden. Insgesamt zog sich der Traum über fünf Nächte und begann danach wieder von vorne. 35 Nächte lang. Diese Träume sind das Fundament, auf dem das gesamte Konzept und meine Vision der Crüxshadows aufbauen.“ Knapp drei Jahre haben Rogue (Vocals, Songwriting, Programming, Lyrics), Victoria Whitt (Guitars), Jen Jawidzik (Keyboards, Backing-Vocals), David Wood (Violins), JoHanna Moresco (Violins, Backing-Vocals) und Jessica Lackey (Drums, Backing-Vocals) gemeinsam an der Umsetzung des neuesten Kapitels in der Crüxshadows-History gearbeitet: In regem kreativen Austausch mit Produzent Henning Verlage (Unheilig, Wolfsheim, Rosenstolz) entstanden die Songs von „Astromythology“ in Rogues Homestudio in Florida sowie in insgesamt drei verschiedenen Aufnahmestudios in Deutschland.

Ganz getreu ihrem bestens bewährten Bandmotto „Live, love, be, believe“ haben die Crüxshadows wieder jede Menge Zeit, Energie und Herzblut in das neue Material investiert. Songs, die von den opulent arrangierten Violinen geprägt sind und von einem Hauch Romantik, treibend-rockigen Gitarrenakkorden und natürlich Rogues markanter Stimme komplettiert werden. Glaube, Leidenschaft und Treue sind fokussierte Themen, die mit literarischen, historischen und mythologischen Facetten textlich verarbeitet werden. Das Ergebnis: Ebenso eingängige wie auch tiefgehende Floorfiller zum Tanzen und zum Nachdenken. Mit „Astromythology“ legt die US-Formation nun das komplexeste Konzeptalbum ihrer bisherigen Karriere vor: Ein bis ins letzte Detail durchdachtes Gesamtkunstwerk aus Text, Ton und begleitendem Artwork mit unzähligen Referenzen an Astrologie, Mythologie, Astronomie und Numerologie, die Mastermind Rogue mit seinen persönlichen Emotionen und Erfahrungen verbindet. So ist jeder einzelne der insgesamt 13 Songs einem Planeten beziehungsweise einem Protoplaneten unseres Sonnensystems zugeordnet:

Angefangen bei der ersten Singleauskopplung „Helios“, die mit ihrem lichtdurchfluteten Sound Anleihen an die Sonne – das Zentrum unserer Galaxie – in sich trägt; über den kommenden Clubhit „Singularities“, der dem Planeten Merkur gewidmet ist. „Merkur stellte ebenfalls in der Antike nach römischem Glauben den Götterboten dar“, erklärt Rogue. „Es geht darum, Gott in einer Notlage um Hilfe anzuflehen.“ Der Track „Stay“ beschäftigt sich hingegen auf besondere Weise mit Echo und Narziss, jenen Sagengestalten aus der griechischen Mythologie, die für Selbstbespiegelung und Selbstverliebtheit stehen und dem Planeten Venus gewidmet sind. Die berührende Breitwandballade „Home“ symbolisiert die Erde, während der bittersüße Popsong „Telescope“ sich auf melancholische Art mit der Situation beschäftigt, in seinem eigenen Orbit gefangen zu sein und so Sirius verkörpert. Und schließlich wäre da noch das Stück „Infinity“, das Rogue unserem allernächsten Erdtrabanten gewidmet hat. „Der Mond wird immer da sein, auch wenn man ihn nicht immer sehen kann. Als ich den Text schrieb, hatte ich dabei meine kleine Tochter vor Augen. Es geht im Grunde darum, bis in alle Ewigkeit für jemanden da zu sein, auch über den Tod hinaus. Nachdem unsere Lieben diese Dimension verlassen haben, können wir Lebenden sie zwar nicht mehr sehen, trotzdem sind sie nicht verloren. Für all diese vernetzten Motive habe ich die Parabel `Astromythology` erfunden, die diese Thematiken ganz gut umschreibt.“

13 Tracks (Vorsicht: Primzahl!), auf denen sich keine Note, kein Wort und kein Klang findet, der zufällig gewählt oder irgendwie austauschbar ist. Schon zu Collegezeiten hat sich Rogue besonders für Musiktheorie, Film, darstellende Kunst, Physik, Mathematik und tausend andere Fächer interessiert; heute verwandelt er Auszüge der unterschiedlichsten wissenschaftlichen Lehren und Theorien in seine ganz eigene Kunstform. Noch nie waren Zahlen und Zusammenhänge aus Astrophysik, Quantenmechanik und dem Superpositionsprinzip so tanzbar! „Oberflächlich betrachtet, erzählt diese Platte die Story eines Astronauten, der in der unendlichen Tiefe des Weltalls verloren geht und sich immer weiter von der Sonne, und somit auch von der Wahrheit entfernt. Natürlich geht es hier im Grunde um meine ganz persönliche Geschichte und das, was ich in den letzten vier Jahren erlebt habe.“ Nicht immer die schönsten Dinge, wie Rogue weiter erzählt. „Ich musste eine sehr schwere Phase mit vielen persönlichen Rückschlägen durchmachen. Die Arbeit an diesem Album hat mir wieder Halt und eine Perspektive gegeben. Ich habe es geschafft, all diese negativen Emotionen in etwas Großartiges zu transformieren. In den Songs steckt eine Menge Hoffnung und ein unbeugsamer Überlebenswille. So verloren es sich auch manchmal anhören mag – in jedem Stück ist immer das Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Und sei es noch so winzig.“

Völlig unnütz, zu erwähnen, dass Rogue die Nacht und die unendliche Weite des Nachthimmels liebt, die eine schier unerschöpfliche Inspirationsquelle für den Amerikaner darstellt. Nur ein Grund für die zahlreichen spirituellen Symbole, die sich wie ein roter Faden durch die Lyrics sämtlicher Crüxshadows-Songs ziehen. „Ich bin ein sehr spirituell gepolter Mensch; auch diese metaphorischen Begriffe sind schon immer ein integraler Bestandteil unseres Schaffens gewesen. Ich versuche, mir mit den Songs gewisse Fragen zu beantworten. Wobei die Antwort immer damit zu tun hat, in sich selbst zu suchen. Friede, Glück oder Zufriedenheit sind in meinen Augen keine äußeren Umstände, sondern kommen aus dem Inneren. Man erschafft sich so sein eigenes Universum, das tief in einem selbst existiert“, und in das man nun mit „Astromythology“ auf einen Kurzbesuch einlädt.

„Alles klingt diesmal viel druckvoller. Der Sound ist sofort wiedererkennbar, aber auf eine neue, frische Art. Als hätte die New Wave-Bewegung nie aufgehört! Meine Lyrics sind für mich ein weiteres Instrument. Es geht mir nicht nur um eine starke Aussage, sie sollen dabei auch perfekt zur Musik passen. Ich verbringe Ewigkeiten damit, beides zu einer Einheit zu verschmelzen. Wenn ich irgendwann einmal sterbe, soll man alle Texte als Gedichtsammlung veröffentlichen können, die ganz ohne Musik für sich alleine stehen kann. Ich würde mich auch nicht unbedingt als Schöpfer beschreiben, sondern eher als Entdecker. Schon Michelangelo stellte fest, dass das Kunstwerk irgendwo im unbehauenen Stein verborgen liegt und nur darauf wartet, freigelegt zu werden. Genau das tun die Crüxshadows mit ihrer Musik: Wir legen die Schönheit frei. Ich habe das Gefühl, unsere Songs sind auf wundersame Weise Teil meiner kreativen DNA, ich wir mittels unserer Stücke zu sezieren versuchen. Schon im College habe ich alles als künstlerische Herausforderung betrachtet. Es geht mir darum, etwas Bleibendes in dieser schnelllebigen Zeit zu erschaffen. Genau das haben wir mit „Astromythology“ erreicht!“

Zeitgleich zum Release von „Astromythology“ sind The Crüxshadows auf Tour in Deutschland. Hier die Daten:

 

“The Astromythology Tour 2017“ (präsentiert von Sonic Seducer):

15.09.2017 – Sheffield UK
16.09.2017 – London UK
19.09.2017 – Krefeld
20.09.2017 – Frankfurt
21.09.2017 – Nürnberg
22.09.2017 – Leipzig
23.09.2ß17 – Dresden
24.09.2017 – Berlin
26.09.2017 – Hamburg
27.09.2017 – Leiden
28.09.2017 – Köln
29.09.2017 – München
30.09.2017 – Kaiserslautern
01.10.2017 – Wien A

Mehr Infos unter:
www.cruxshadows.de
8,5 von 10 Punkte


CHRIS REA – Road Songs For Lovers

Release: 29.09.2017

INFO-Auszug

Der legendäre Gitarrist und Singer-Songwriter Chris Rea veröffentlicht am 29.September 2017 sein neues Album „Road Songs For Lovers“ via BMG. Mit Songs wie „Happy On The Road“, „The Road Ahead“, „The Last Train“ und dem Titeltrack bringt er seine Leidenschaft für das Reisen mehr als deutlich zum Ausdruck. Die erste Single „The Road Ahead“ ist seit dem 20.06.2017 veröffentlicht!

Rea nahm das Album Anfang 2017 in den Metropolis Studios in London auf. Das Tracklisting lautet wie folgt: Happy On The Road, Nothing Left Behind, Road Songs For Lovers, Money, Two Lost Souls, Rock My Soul, Moving On, The Road Ahead, Last Train, Angel Of Love, Breaking Point, Beautiful.
Vorab gibt es nun ganz aktuell ein EPK mit Musik und Interview, hier zu sehen: https://youtu.be/rY1azZxnZgE

“Road Songs For Lovers” erscheint als Double Gatefold Vinyl sowie als CD mit zwölfseitigem Booklet und kann ab sofort unter folgendem Link vorbestellt werden: https://ChrisRea.lnk.to/RoadSongsPR

Im Anschluss wird Chris Rea ausgiebig durch Großbritannien touren. Aufgrund der großen Nachfrage wird er neben zwei zusätzliche Konzerten in Newcastle und Birmingham in folgenden Städten spielen:

 

20.11.17               Newcastle, City Hall*

21.11.17               Gateshead, Sage

22.11.17               Glasgow, Royal Concert Hall

24.11.17               Harrogate, International Centre

26.11.17               London, Hammersmith Eventim Apollo

27.11.17               Birmingham, Symphony Hall*

29.11.17               Birmingham, Symphony Hall

30.11.17               Liverpool, Philharmonic Hall

03.12.17               Manchester, Apollo

04.12.17               Sheffield, City Hall

*Zusatzkonzerte

Ganz in der Tradition von Jarvis Cocker oder Leonard Cohen feierte auch Chris Rea erst relativ spät kommerzielle Erfolge: Bis zur Veröffentlichung seines 18. Studioalbums „The Road To Hell (pt. 2)“ stieg er zwar regelmäßig in die UK-Albumcharts ein, erreichte jedoch nie die Top Ten. Rea ist Künstler und Maler, bekennender Blues- und Autoliebhaber, Filmemacher und klassischer Komponist, der von der italienischen Musikszene beeinflusst wurde. Am besten beschreiben wohl die Begriffe „eklektisch“ und „unkonventionell“ den Mann, der weltweit über 30 Millionen Alben verkauft hat, indem er nur er selbst geblieben ist. Mit seinen wunderschönen Nuancen rührt „Road Songs For Lovers“ nicht nur zu Tränen, sondern darf mit Recht als Reas bis heute bestes Album bezeichnet werden.

Jetzt mal gleich ETWAS MIMIMI…

Je älter ich werde,umso mehr interessiere ich mich für Künstler,die mich früher so garnicht geflashed haben.CHRIS REA…Ich mochte sein Zeug früher garnicht-ich konnte einfach nichts damit anfangen.Heute bin ich um einiges mehr “OPEN MINDED”!

Aber ich muss einfach mal meinen Hut ziehen vor einem Künstler,der es immer wieder tolle Songs zu kreiiren!

10 von 10 Punkte


MOTÖRHEAD – Under Cöver

Release: 01.09.2017

INFO-Auszug

Im Rahmen der Motörhead –  “Under Cöver“ VÖ am 01. September ist ab sofort das neue Video zum David Bowie Klassiker “Heroes” hier zu sehen: https://youtu.be/J06yQb4lbPk

Und hier auf der Mainstage Live At Wacken 2017!

Lemmy, Phil und Mikkey haben über die Jahre in Motörhead immer mal wieder einen favorisierten Song rausgesucht und ihn in guter alter Motörhead Manier gecovert. Ihm den typischen Rock’n’Roll Touch verliehen, mit den extra Motörhead  Kanten und Ecken.

Die besten Coversongs werden nun auf Under Cöver veröffentlicht, einschließlich der zeitlosen David Bowie Hymne ‚Heroes‘. Der Song wurde während der Bad Magic Session im Jahr 2015 aufgenommen und ist einer der letzten Songs, die die Band zusammen aufgenommen hat.

Es ist so ein großartiger Bowie-Song, einer seiner besten und ich konnte mir vorstellen, dass es  sehr gut werden würde, und so war es auch. Lemmy hat unsere Version geliebt‘, sagt Phil Campbell.

Mikkey Dee: ‘ Lemmy war sehr, sehr stolz auf den Song, nicht nur weil er so gut geworden ist, auch weil es sehr viel Spaß gemacht hat. Und das sollte ja so sein, das diese Art von Projekte einfach nur Spaß machen.‘

Neben diesem epischen Song geht der Rest des Albums mehr in die Richtung des lauten, stolzen, punkigen und wilden Rock’n’Roll: God Save The Queen (Sex Pistols), Cat Scratch Fever (Ted Nugent), Rockaway Beach (The Ramones), Breaking The Law (Judas Priest) oder Whiplash (Metallica). Und für die Performance von Whiplash bekam Motörhead 2005 ihren ersten Grammy in der Kategorie Best Metal Performance.

Album Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=GrniqZqYR2M

Wir waren total zufrieden mit den Aufnahmen seinerzeit und sind es noch immer‘, bestätigt Cameron Webb, langjähriger Motörhead Produzent und Mikkey Dee fügt noch einmal hinzu, wir sollten immer daran denken, dass es nur um Spaß geht mit allen diesen Songs, die wir lieben!‘

Und was hätte Lemmy in guter, alter Manier gesagt: Wenn ihr euch nicht sofort euer Under Cöver Album besorgt – muss man euch den Puls fühlen! Ihr werdet es nicht bereuen!

Und man hat einen Kloß im Hals wenn man sich dabei sein raunziges, kehliges Lachen vorstellt………. Unser Lemmy……

TRACKLISTING UND FORMATE…

 

  1. Breaking the Law (Produced by Cameron Webb) 2008  – Judas Priest
    2. God Save the Queen (Produced by Bob Kulick and Bruce Bouillet) 2000 – Sex Pistols
    3. Heroes (Produced by Cameron Webb) 2015 – David Bowie
    4. Starstruck (Produced by Cameron Webb) 2014 – Ronnie James Dio
    5. Cat Scratch Fever (Produced by Peter Solley) 1992 – Ted Nugent
  2. Jumpin’ Jack Flash (Produced by Bob Kulick and Bruce Bouillet) 2001 –  The Rolling Stones
    7. Sympathy for the Devil (Produced by Cameron Webb) 2015 – The Rolling Stones
    8. Hellraiser (Produced by Billy Sherwood) 1992 – Ozzy Osbourne
    9. Rockaway Beach (Mixed by Cameron Webb) 2002 – The Ramones
    10.Shoot ‘Em Down (Produced by Bob Kulick and Bruce Bouillet) 2001 – Twisted Sister
    11. Whiplash (Produced by Bruce Bouillet and Bob Kulick) 2005 – MetallicaFORMAT 1:  1CD (Digi pack)

FORMAT 2: 1x 180 grams Black Vinyl in gatefold

FORMAT 3: Boxset

Super Deluxe Boxset – contents:

The 1CD digipack

1x 180 grams black vinyl

VIP guest pass

Batch

FORMAT 4: Digital Audio

FORMAT 5: MFiT Audio

All songs performed by Motörhead

 Lemmy Kilmister – Bass/Vocals

Phil Campbell – Guitar

Mikkey Dee – Drums

Über Lemmy und Co. muss man nicht viele Worte verlieren.Man wusste/weiss immer,was man bekam/bekommt:Geile Songs und Rock ´n´ Roll!

Selbst diese Covernummern…einfach “nur” der Hammer!Songs für die Ewigkeit im MOTÖRHEAD-Style!

10 von 10 Punkte


DEBBIE RAY – Slave To The System

Release: 29.09.2017

INFO-Auszug

SWEDISH HARD ROCK WITH STYLE!!! Im Jahr 2005 beschlossen Reine, Andreas und Manx eine neue Band zu gründen, die dort anknüpft, wo ihre vorigen Formationen aufgehört haben. HCan kam als Schlagzeuger dazu und DEBBIE RAY waren geboren.

Die Band nahm einige Songs auf und tourte exzessiv durch ihr Heimatland Schweden, bevor man 2009 endlich das erste Album „Artificial Misery“ aufnehmen konnte. Veröffentlicht auf dem amerikanischen Indie Label „Demon Doll“ war das Album in Europa nur schwer erhältlich, bevor die schwedische Company „Core Shot Productions“ es ein Jahr später noch einmal weltweit veröffentlichte. 2010 beschloss Bassist Manx die Band zu verlassen und wurde durch Martin Söderquist ersetzt. Im Jahr 2012 erschien die EP „Rock’n Roll Widdow“, nachdem man abermals exzessiv durch die Lande getourt ist. Am Ende des Jahres, bedingt durch familiäre Umstände und gefrustet vom Business, wurde die Band erst mal aufs Eis gelegt.

2014 kam die Liebe zum Rock’n Roll aber wieder zurück und man beschloss die Gruppe wieder aufleben zu lassen. Schnell waren genügend Songs geschrieben und man ging auf Labelsuche. Im Jahr 2016 konnte man einen Deal mit METALAPOLIS RECORDS abschließen und nun ist es soweit: „Slave To The System“ erblickt das Licht der Welt!!! Inspiriert von Bands wie Mötley Crüe, Skid Row, Guns n Roses, Backyard Babies und Pantera war klar, in welche Richtung es gehen sollte, aber mit einem modernen Touch.

Line-Up: Reine Heyer – Gesang, Gitarre Andreas Heleander – Gitarre H-Can – Schlagzeug

Discography: Artificial Misery (2009)

Rock n Roll Widow EP (2012)

Slave To The System (2017)

https://www.debbieraymusic.com

https://www.facebook.com/debbieray.music

6 von 10 Punkte


Occasvs – Nocturnal Majestic Mysteria

Unspeakable Axe Records

Release: 29 September 2017

INFO-Auszug

The Chilean underground scene has thrived for aeons with great bands playing every brand of extremity. OCCASVS is both unique within that scene and a fitting encapsulation of it, combining black metal with death metal, heavy metal, and more.  They lay in wait for years as their long-in-the-works debut album was fine-tuned to their exacting standards. Now Nocturnal Majestic Mysteria is to be unleashed on the world.

Coming on CD, tape and digital download from Unspeakable Axe Records, Nocturnal Majestic Mysteria will be available for pre-order in July and expected to ship by the end of August. 
https://www.facebook.com/Occasvs-33204253964/

5,5 von 10 Punkte


Voodoo Six – Make Way For The King

Release: 08.09.17

White Knuckle Records / Soulfood Music

 

INFO-Auszug

Voodoo Six sind zurück mit Ihrem neuen Album „Make Way For The King“, welches am 8. September 2017 via White Knuckle Records / Soulfood Msuic  erscheint.
Das neue Album zeigt warum die band seit der Gründung in 2003 eine so treue Fangemeinde hat. Vielleicht haperte es auf dem Weg zu der neuen Platte „Make Way For The King“ein paar Mal, doch Voodoo Six beweisen das auch Sie ein recht auf die Rock Krone haben.

Auf „Make Way For  The King“ sind zwölf neue Tracks die 2017 in Los Angeles aufgenommen wurden. Produziert wurde es von Tom Fletcher [Suicidal Tendencies, Ozzy, Steve Lukather, Yes, Jeff Beck, Scorpions, Toto, Malmsteen].  “Make Way For The King” ist das erste Album mit dem neuem Sänger Nik Taylor- Stoakes. Voodoo Six überzeugen durch zeitgenössischen Rock mit Blues Einflüssen und  Killer Riffs.  Classic Rock ist begeistert von dem Groove, dem Tempo, der Power und den fesselnden Songs.

Die Band ist auch Live sehr aktiv und bewies ihr Können auf der letzten Tour durch Europa. Außerdem spielten Sie schon als Special Guest für Iron Maiden und Steve Harris´British Lion und performten viermal auf dem Download Festival und  zweimal beim Sonisphere. 

Gründer der Band Tony Newton sagt über das neue Album und den Neustart folgendes: “It feels like this is the right time for us to return. We’re incredibly proud of the new material and can’t wait both for people to enjoy ‘Make Way For The King’ at home but also to join us for what are going to be some amazing live shows!”

Die Bandmitglieder setzen sich aus Nik Taylor- Stoakes (Sänger), Matt Pearce (Gitarre), Craig Price (Gitarre), Tony Newton (Bass) und Joe Lazarus (Schlagzeug) zusammen.

https://www.facebook.com/VoodooSixBand

7,5 von 10


JOSH TODD & THE CONFLICT – Year Of The Tiger

Release: 15.09.2017

INFO-Auszug

One of the finest hard rock vocalist in recent years, Josh Todd (Buckcherry), has returned with an amazing and dynamic, new project appropriately titled, JOSH TODD & THE CONFLICT. The band is set to release their debut offering ‘Year of the Tiger’ on September 15th, 2017.

Todd states: “It was time for me to make a record, it has been two years since I put out new music and that’s a long time for me. I am a student of the game and this was an opportunity to not just make a traditional sounding rock record like I have been doing in the past. The Conflict stuff is heavy, melodic and honest, with a lot of risk taking and these are the records that bring out the best in me. Stevie D (Buckcherry) and I wrote all the songs and it was a long time coming. He also co-produced the record with Erik Kretz (from Stone Temple Pilots) and we had a lot of fun doing it. The record is called “Year of the Tiger” and we are coming to every nook and cranny of the world to pulverize and mesmerize, put it on, turn it up and go kick some ass! These guys are great people and amazing players and it comes off live in a BIG way. You don’t want to miss it.”

Speaking about the motivation that led to starting this new project, Josh adds: “I have a lot of storytelling in me and I always wanted to start another band. Something more reckless and off the beaten rock path. A lot of changes had taken place in Buckcherry and I didn’t want to go another year without making new music. BC is in a great place; we have a great new line-up and we have a handful of dates to complete this year. However, my full attention is on JOSH TODD & THE CONFLICT and the record dropping on September 15th. My goal is to give each band a break, so I can stay consistently making music without over touring and build both situations into something really cool.”
https://www.facebook.com/joshtoddandtheconflict

6,5 von 10 Punkte


NARBELETH – Indomitvs

Stil: Black Metal

Label: Folter Records

Vertrieb: Alive

Release: 29.09.2017

INFO-Auszug

Von Kuba aus haben sich NARBELETH mittlerweile fest in der Black-Metal-Szene etabliert. Einst als exotischer Geheimtipp gehandelt, haben die letzten beiden Alben “A Hatred Manifesto” und “Through Blackness and Remote Places” für viel Wirbel gesorgt. Zum Vorteil von NARBELETH waren zudem die Einladungen auf europäische Bühnen, so spielte die Band unter anderem auf dem Under The Black Sun Festival und dem Barther Metal Open Air und bewies, dass sie gerade live auf der Bühne einen Flächenbrand entfachen kann. Auch auf ihrem vierten Album “Indomitvs” bleibt sich Mastermind Dakkar treu: kompromissloser Black Metal alter skandinavischer Schule. Die magische und mysteriöse Aura, die “Indomitvs” umgibt, zeigt dabei allerdings auch, dass NARBELETH entwicklungsfähig sind. Sieben eigene Kompositionen legen Zeugnis von Dakkars Verehrung für den klassischen Black Metal ab. Fernab der digitalen und immer oberflächlicher werdenden Welt und Szene, schaffen NARBELETH ein Kleinod, das den traditionellen Werten des Kults gerecht wird. Als Bonus findet sich auf “Indomitvs” ein ARCKANUM-Cover von “Daudmellin”, in welchem Dakkar seine Ehrerbietung an das schwedische Szene-Urgestein offenbart.
Das Mastering wurde von Ole Hartvigsen (KAMPFAR) übernommen.
“Indomitvs” ist ein Muss für jeden Liebhaber der ersten drei NARBELETH-Alben und Fans der alten Schule sollten zwingend ein Ohr riskieren!

Ausnahmen bestätigen die Regel!Warum?Weil das Black-Metal ist,den auch ich AUSNAHMSWEISE sehr interessant finde!Besonders gefallen mir die Vocals und die Songstrukturen!Klingt ziemlich “Bodenständig alles!KLASSE!

8 von 10 Punkte


SINICLE – Angels & Demons

Release: 22.09.2017

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Los Angeles power trio Sinicle combine the groove of Heavy Metal, the angst of Rock and the soul of Blues, setting them in a world of their own. This is well showcased on their newest album Angels & Demons , set to be released September 22nd, 2017. The album was produced, mixed and recorded by front man Drew Zaragoza and Mastered by Maor Appelbaum at Maor Appelbaum Mastering, CA.
Last year the band opened Ozzfest Meets Knotfest and toured the West Coast constantly. Their last release Still In Mind garnered prominent success including multiple tours, press coverage, festivals and shows with artists such as Exodus, Ghoul, Allegaeon, Revocation, Rex Brown and many more.
The band was formed by Drew Zaragoza and Justin Miller in Reno, NV and the relocated to Hollywood to attend Musicians Institute where they found Colombian drummer Diego Patino.
“Their Music is a bit of a gateway drug comprised of equal parts catchy riffage, congenial melodies and ardent vocals” – Brendan Biryla, Hollywood Metal
“Sinicle has a deep desire to rock you the rick way : with energy, style and commitment to mastering their stage and sound craft. Some of the hardest working, coolest guys on the indie scene…” – Reno Tahoe Tonight

https://www.facebook.com/Sinicle

5,5 von 10 Punkte


TRAVELIN JACK – Commencing Countdown

Release: 08.09.2017

INFO-Auszug

Rock´n`Roll lässt sich bekanntlich nicht am Reißbrett entwerfen. Man muss von innen heraus brennen, sich begeistern können, um diese Musik authentisch und überzeugend zu spielen. „Selbstentertainment“ nennt Gitarrist Flo ´The Fly` Kraemer von der Berliner Rockgruppe Travelin Jack dieses Phänomen und trifft damit die Philosophie seiner Band auf den Punkt. Er und seine drei Mitstreiter, Sängerin Alia Spaceface, Bassist Steve Burner und Schlagzeuger Montgomery Shell, sind Prototypen leidenschaftlicher Rockmusiker, die sich von ihrem Weg durch nichts abbringen lassen. „Uns ist völlig egal, wie andere über uns urteilen, ob wir anecken oder polarisieren“, sagt Kraemer, „wir machen das, woran wir glauben und was uns am meisten Freude bereitet.“ Aus dieser Freude und der kompromisslosen Haltung aller Beteiligten entsteht die Saat, die nun auf ihrem neuen Album Commencing Countdown aufgeht. Am 8. September 2017 wird die Scheibe als CD-Digipak, Vinyl-LP, Download und Stream über Steamhammer/SPV veröffentlicht. Man sollte sich den Termin im Kalender rot anstreichen, denn ab diesem Tag wird das große Buch der Rockmusik um ein besonders buntes Kapitel reicher.

Gegründet im Sommer 2013 haben sich Travelin Jack in den zurückliegenden vier Jahren zu einer der ungewöhnlichsten Rockbands Deutschlands entwickelt, die ihren auf den Gesang von Alia Spaceface zugeschnittenen, unverwechselbaren Stil bei zwei erfolgreichen Tourneen und Shows auf wichtigen Festivals über Deutschlands Grenzen hinaus etablieren konnte. Das generelle Flair von Commencing Countdown mag an die großen Rockgruppen der Siebziger wie Thin Lizzy, Rush, Scorpions oder Deep Purple erinnern, dennoch sind die Kompositionen der Berliner Band und die warme, analoge Produktion ihrer neuen Scheibe zeitlos und modern. Kraemer: „Unsere Songs sind absolut kein Retro, wir bevorzugen lediglich den Sound einer Ära, in der diese Musik am geilsten klang.“

Dabei erinnert lediglich das Riff-befeuerte ´Cold Blood` an Travelin Jack`s Debütalbum New World (2015), während beispielsweise ´Galactic Blue` einen unverkennbaren Schritt weitergeht und mit seinem signifikanten Space-Echo-Part ebenso von der neuen Lust am Experimentieren kündet wie die Ballade ´What Have I Done`, die Travelin Jack nur als rudimentäres Grundgerüst vorbereiteten, um sie dann im Studio zur vollen Pracht zu veredeln. Apropos: Aufgenommen wurde Commencing Countdown von Richard Behrens und Mirko ´Godi` Hildmann im ´Schaltraum Studio`, einem ehemaligen Rundfunkgebäude der früheren DDR in Berlin, in dem die Musiker die perfekten Rahmenbedingungen für ihre künstlerische Vision vorfanden.

„Insgesamt sind unsere neuen Songs eine Spur langsamer, grooviger und noch eingängiger als die unseres Erstwerks“, beschreibt Kraemer die kompositorische Entwicklung seiner Band. Deren große dynamische und stilistische Vielfalt spiegelt sich speziell in ´Time` wieder, einer Nummer, die sich vom ruhigen Beginn zu einem energetischen Finale kontinuierlich steigert. Unüberhörbar ist von Beginn an die konsequente Attitüde der Musiker, die vor keiner Herausforderung zurückschrecken und den Mut haben, sich auch an ein für sie neues Terrain heranzuwagen. Stellvertretend für ihre couragierte Haltung steht der Text zur ersten Single/Video, dem eingängigen ´Keep On Running`, über den Kraemer sagt: „Man darf Angst nicht über sein Leben bestimmen lassen, sondern sollte mutig an Dinge herangehen und sich auf seine Stärken verlassen.“ Eine ähnliche Botschaft verbreitet auch ´Journey To The Moon`, bei dem es darum geht, mit festen Willen seine Träume in die Realität umzusetzen. Kraemer: „Die Formel lautet: nicht quatschen, sondern machen!“

Zu diesem Motto passen auch die optischen Markenzeichen ihrer explosiven Liveshow, die geschminkten Gesichter, die Plateauschuhe und das auffällige Glitzer-Outfit, mit denen Travelin Jack ihr neues Album Commencing Countdown in Kürze auf die Bühne bringen werden. Wie hätte der unvergessene David Bowie das alles vermutlich kommentiert: „I don`t know where I`m going from here, but I promise it won`t be boring!“

 

 

7,5 von 10 Punkte


STAN BUSH – Change the world

Release: 22.09.2017

INFO-Auszug

Stan Bush ‘Change The World’ is nearly perfect, powerful AOR/Melodic Rock for fans of House Of Lords, Jeff Paris, Giuffria, Boston or Foreigner. A real contender for the AOR album of the year ! Welcome back, Stan!
“Never Surrender” was featured in the Jean-Claude Van Damme movie, “Kickboxer”.
Stan Bush will be performing with his band, and will be on hand for autographs throughout the weekend of Sept 8-10 on the HASCON (Hasbro/Transformers convention).
The “Change the World” album also includes “Warrior”, featured in the Shadow Warrior 2 game. The title track “Change the World”, one of Stan Bush’s best songs contains a message of hope and unity. “Born to Win” and “Live Your Dream” are songs about winning and believing in yourself. “The Story of Love” is a powerballad about how confusing love can be. Another amazing song is the closing track, “The Secret” which contains a powerful message of love. The all-time classic Stan Bush songs “The Touch” and “Dare” from “Transformers: The Movie” round out this masterpiece of an album.
Look for Stan Bush to break through to a worldwide audience with this gem of an album!

World-class rock singer, Stan Bush is best known for his song “The Touch” featured in “Transformers: The Movie”. An anthem for Transformers fans around the world, “The Touch” was also featured in the movie “Boogie Nights”, on Chuck (NBC), and American Dad (Fox), The Goldbergs (ABC), Guitar Hero, and the Saints Row IV game. Stan Bush was inducted into the Transfomers Hall of Fame in 2014.

In 1997 Stan Bush won an Emmy Award for Best Original Song, “Til I Was Loved By You”. Another of his songs “Capture the Dream” was featured in the 1996 Olympics. His tracks were used in two Jean-Claude Van Damme films: “Kickboxer”, a major film sequel to the action adventure film, “Bloodsport.” Stan Bush has written with many top songwriters like Jonathan Cain (Journey), Jim Vallance (Bryan Adams; Aerosmith), and Paul Stanley of Kiss. Stan Bush has toured extensively throughout the U.S. and Europe.

www.stanbush.com

www.facebook.com/stanbushmusic

Für mich immer noch eine(r) DER Künstler /Stimmen,die “es” einfach KÖNNEN!Hammer-Produktion!

10 von 10 Punkte


MIDNIGHT HELION – Condemned To Hell

Release: 15 September 2017

INFO-Auszug

Trenton (NJ) – U.S. Heavy Metal trio MIDNITE HELLION will release new album Condemned to Hell September 15 on Germany’s Witches Brew. The album will be available on CD format with a vinyl LP version to follow in the new future.

Blending a healthy mixture of Heavy Metal and Thrash Metal, MIDNITE HELLION creates an addictive, crushing sound, a combination as evident as ever on Condemned to Hell. Among the pure metal bliss is a tune called “Teenage Bloodsuckin Bimbos,’ which will be the theme song for an upcoming B-movie of the same name.

MIDNITE HELLION will play a Record Release show on September 17 at Sayreville, NJ’s Starland Ballroom along with EXODUS, OBITUARY, POWER TRIP, and DUST BOLT. As it turns out, the gig comes five years and 10 months to the day of the band’s first demo release show, which also featured OBITUARY.

Track Listing

1. Black and White
2. Death Dealer
3. Cross the Line
4. Enter the Nightmare
5. Soldiers of Hades
6. The Fever
7. Rip it Up
8. The Morrigan
9. Teenage Bloodsuckin’ Bimbos

Line-up

Drew Rizzo – Drums
Rich Kubik – Bass/Vocals
Mario DiBartolo – Live Guitars

6 von 10 Punkte

http://www.midnitehellion.com


 

 

 

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