Reviews MÄRZ 2018

 

 

 

VELVET VIPER – RESPICE FINEM

Release: 16.03.2018

VELVET VIPER mit Frontfrau Jutta Weinhold veröffentlichen am 16.3.2018 das von KAI HANSEN (Helloween/Gamma Ray) produzierte neue Album.

…und meinereiner schlägt hier einen Purzelbaum nach dem anderen!Warum?Ganz einfach!…und das ist die Geschichte,WARUM und WIESO!

Wir schreiben das Jahr 1989.“Tatort“ Westfalenhalle Dortmund.Es war eines der Ersten GROSSEN Festivals,dem ich beiwohnte.Es traten Bands auf wie Queensryche,Kreator,House of Lords,Crimson Glory u.a.

Dann kam SIE:JUTTA WEINHOLD-mit ihrer damaligen Band ZED YAGO.Weiße Stiefel,die bis ÜBER die Knie gezogen waren,weisses Oberteil!DAS hat mich dann schon mal fasziniert!Und dann…diese Stimme!Auf den Punkt!Ausstrahlung ohne Ende!Ich hatte das Gefühl,sie spricht mich von da oben aus an!Alle anderen in der Halle waren für mich während des Auftritts garnicht da-obwohl ,ich schätze mal 12 000 bis 15 000 Leute,die Halle füllten!Ich hatte „diesen“ Dramatic Metal bis dahin noch nicht gehört.Es und besonders Jutta zogen mich in den Bann.Bis Heute!

Irgendwann lösten sich ZED YAGO auf…Jutta machte weiter-immer weiter!Es gab mehrere Projekte und auch div. Alben,die ich persönlich trotzdem immer Klasse fand!Alleine der Stimme wegen und der Art,Songs zu singen und sie rüberzubringen!Meine Faszination ist NIE abgebrochen!

HEUTE…29 Jahre nach Dortmund erscheint ENDLICH wieder ein Album-unter dem Bandnamen VELVET VIPER!Ein Album,welches an die immer schon geilen Nummern der Vergangenheit nahtlos anknüpft!

Jutta Weinhold (Voc.),Holger Marx (Git.),Fabian Ranft (Bass) und Micha Fromm (Drums) liefern ein Album der Extraklasse ab!Ein Album,das sich JEDER in den Schrank stellen MUSS!

Ein Klassiker nach dem anderen wird hier abgefeuert!

VELVET VIPER…DAS ist für mich DAS Comeback der vergangenen Jahre und für 2018 sowieso!…und am 9.5.2018 gibt DAS WIEDERSEHEN – in Dortmund

Herzlichen Glückwunsch!

Unten seht ihr die Tourdaten!

FETTE 10 von 10 Punkte

https://www.facebook.com/VelvetViper


NIGHTWISH – Decades

Release: 09.03.2018

INFO-Auszug

„Zwischen dem Demowerk und dem aktuellen Album liegen Welten, aber dann wieder auch nicht, wenn man die Atmosphäre, Leidenschaft und vor allem die Mentalität der Band betrachtet, die immer da war – und sich auch in 20 Jahren nicht verändert hat.“Tuomas Holopainen

Seien wir ehrlich: Es bedarf keiner großen Worte, diese Ausnahmeformation der Welt da draußen noch vorzustellen, sind sie doch die unangefochtenen Pioniere des symphonischen Metal und Wegbereiter eines ganzen Genres. Ihre Virtuosität ist vollendete Perfektion, ihre Inspiration gelebte Passion! NIGHTWISH verstehen es wahrhaftig, binnen Sekunden in den Bann zu ziehen, zu verzaubern. Seit Anbeginn ihrer Karriere, deren Grundstein in einer lauen Sommernacht im Juli 1996 gelegt wird, gelten sie als Inbegriff anspruchsvollster, kompositorischer Musikkunst und innovativer Soundwagnisse. Als Kreativkopf Tuomas Holopainen damals mit Freunden auf einer kleinen Insel inmitten des beschaulichen Pyhäjärvi-Sees in Kitee am Lagerfeuer sitzt und ein wenig improvisiert, hätte er wohl nicht im Geringsten ahnen können, wohin ihn diese Reise noch eines Tages führen würde…

»Decades«

Inzwischen sind mehr als 20 Jahre ins Land gezogen und die Visionen des ambitionierten Musikers längst schon beeindruckende Realität, die sich auf acht fantastischen Studioalben manifestieren. Mit NIGHTWISH vermag es der finnische Songwriter atemberaubende Klangkaskaden mit cineastischer Bildsprache zu erschaffen, die episch anmutenden Bombast mit opulenten Metal-Attitüden in schönsten, hochmelodischen Symphonien gipfeln lassen.  Tuomas Holopainen ist ein exzellenter Komponist; er betrachtet seine Leidenschaft für komplexeste Soundwelten viel diffiziler als eine ausgeprägte Passion – er lebt für seine Musik. Offen neuen Einflüssen gegenüber und voller Experimentierfreude dem Unbekannten aufgeschlossen, verbirgt sich hier einer der ausschlaggebenden Erfolgskomponenten jener Combo, die ihrer Zeit stets voraus war und mit ihrem aktuellen Album »Endless Forms Most Beautiful« nicht nur komplett neue Maßstäbe gesetzt hat, sondern ein zudem monumentales Meisterwerk kreierte.

Jetzt ist es an der Zeit, einen Blick zurück zu werfen und die letzten 20 Jahre auf musikalische Weise Revue passieren zu lassen. Passend zur 2018 geplanten Welttournee, werden NIGHTWISH ein fulminantes Best-Of-Werk (»Decades«) veröffentlichen, das die größten Hits der Truppe auf zwei CDs remastered in ihren Originalversionen vereint. Eine Hommage an all das, was die Suomi-Soundschmiede seit jeher ausmacht, eine aufregende Entdeckungsreise durch die grandiose Evolution einer einzigartigen Band und vor allem ein phänomenaler Querschnitt dieser eindrucksvollen Karriere.

Vollkommene Unvollkommenheit

Ganz bewusst hat sich die Truppe dafür entschieden, keine Bonustracks oder unveröffentlichten Lieder mit auf die Platte zu nehmen, „aus dem einfachen Grund, da wir keine haben”, berichtet Bandleader Tuomas Holopainen. „Auch wurden wir gefragt, ob es nicht Sinn machen würde, die älteren Stücke mit Floor und Troy neu aufzunehmen, aber die Antwort lautet klar: ‚Nein‘. Die Songs sind, was sie sind. Sie sind in ihrer Unvollkommenheit absolut vollkommen und reflektieren die Ära, in der sich die Band zu dem jeweiligen Zeitpunkt befunden hat. Ich würde es als Sakrileg empfinden, die Tracks im Nachhinein noch zu verändern“, konstatiert der finnische Musiker. Die Songs sind chronologisch geordnet – vom jüngsten Stück ‚The Greatest Show On Earth‘ bis hin zum ersten Demosong ‚Nightwish‘. Die Trackliste zu erstellen, fiel Tuomas nicht leicht, „da man seine persönlichen Lieblinge manchmal streichen muss, um die essentiellen Stücke von jedem Album herauszufiltern, die die Band damals am besten ausgezeichnet haben. Aber natürlich gibt es auch Songs wie Dead Boys Poem, Ghost Love Score, The Greatest Show On Earth oder Elvenpath, die einfach mit auf jene Kompilation gehören.“

Im Wandel

Eine absolute Rarität und besonderes Schmuckstück verkörpert auf jeden Fall die erste Demonummer der finnisch-niederländisch-englischen Formation namens ‚Nightwish‘, die trotz ihres beachtlichen Alters von über 20 Jahren bereits das starke Fundament, Talent und Können einer Band zeigt, die gerade erst dabei war, ihren musikalischen Weg zu finden. Ein Song, dem es auch heute noch gelingt, Tuomas ein freudiges Lächeln auf das Gesicht zu zaubern. „Und dabei handelt es sich keineswegs um ein verschämtes Grinsen”, wie er verschmitzt preisgibt; vielmehr ist es das Erstaunen darüber, womit die Reise einst für die Soundschmiede losging. „Es hat sich wahnsinnig viel verändert in den letzten 20 Jahren – aber andere Dinge haben sich überhaupt nicht verändert, wie beispielsweise der eigentliche Grund, warum wir NIGHTWISH ins Leben gerufen haben und warum wir immer noch dabei sind. Jedoch die Art und Weise wie wir Musik erleben und hören, hat sich enorm gewandelt. Der gewaltigste Unterschied lässt sich in den Geschichten festmachen, die wir erzählen wollen.“

Neue Wege

Tuomas Holopainen selbst hat die Arbeit an dem Best-Of-Werk »Decades« nahezu wie eine nostalgische Zeitreise erlebt, die sich manches Mal verrückt und surreal angefühlt hat. „Erst letzte Woche arbeitete ich mit Emppu an den alten Songs, die wir bei unserer Welttournee auch auf die Bühne bringen werden. Als wir die Stücke immer und immer wieder probten,  uns die Lyrics in Ruhe anhörten und alles, was dazu gehört, war das schon ein aufregendes Gefühl – ich konnte nicht aufhören zu lächeln. Wir würden solche Lieder heute nicht mehr schreiben, aber damals repräsentierten sie uns; das waren wir und das war, was wir machen wollten. Dieses Gefühl ist ergreifend und ich denke, wir können sehr stolz darauf sein, denn wir dürfen niemals vergessen, dass eines der wundervollsten Dinge, die unser Planet hervorgebracht hat, das Wunder der Evolution ist“, sinniert der Songwriter, „und dieses lässt sich ebenfalls musikalisch bei NIGHTWISH festhalten: Zwischen dem Demowerk und dem aktuellen Album liegen Welten, aber dann wieder auch nicht, wenn man die Atmosphäre, Leidenschaft und vor allem die Mentalität der Band betrachtet, die immer da war – und sich auch in 20 Jahren nicht verändert hat.“

Letztendlich ist eben alles eine Sache der Einstellung und »Decades« manifestiert bedeutender als je zuvor, einen zutiefst beeindruckenden, musikalischen Werdegang einer ambitionierten Band, die immer noch wie am ersten Tag für ihre virtuose Leidenschaft brennt. „Der Schlüssel ist, sich selbst nicht unter Druck zu setzen, um noch größer und epischer als beim letzten Werk sein zu wollen“, resümiert der charismatische Komponist. „Man sollte neue Wege finden, um neue Geschichten zu erzählen, damit es für dich selbst und die Band spannend wie am ersten Tag bleibt. Das ist unser Ziel für jedes Album – und wird es auch immer bleiben!“

 Tracklist:

1. The Greatest Show On Earth 23:59

2. Élan 4:47

3. My Walden 4:41

4. Storytime 5:30

5. I Want My Tears Back 5:11

6. Amaranth 3:57

7. The Poet And The Pendulum 13:54

8. Nemo 4:36

9. Wish I Had An Angel 4:02

10. Ghost Love Score 10:02

11. Slaying The Dreamer 4:34

12. End Of All Hope 4:23

13. 10 th Man Down 5:29

14. The Kingslayer 4:09

15. Dead Boy’s Poem 6:52

16. Gethsemane 5:22

17. Devil & The Deep Dark Ocean 4:46

18. Sacrament Of Wilderness 4:14

19. Sleeping Sun

NIGHTWISH eben…Ein netter Überblick mit GEILEN Songs!

10 von 10 Punkte


KIM WILDE – Here Come The Aliens

Release: 16.03.2018

INFO-Auszug

Die mehrfach ausgezeichnete Künstlerin – die weltweit über 30 Millionen Tonträger verkauft hat – veränderte 1981 mit dem Welthit „Kids In America“ die Musikszene. Auf diesen Song folgten einige der einprägsamsten Hits der 80er: „Chequered Love“, „You Keep Me Hangin‘ On“ (#1 USA), „You Came“, „Never Trust A Stranger“ und „Four Letter Word“.
 
Zur besten weiblichen britischen Sängerin bei den BPI Awards 1983 (Vorgänger der Brit Awards) gewählt, agierte Kim Wilde während der „Bad“ Europa Tour als Vorband für Michael Jackson und trat dabei vor mehr als zwei Millionen Menschen auf. Im Anschluss folgten 1990 im Rahmen von David Bowies ‚Greatest Hits‘-Stadien Tour Auftritte als Support Act.
 
In den 90ern feierte Kim Wilde mit Alben wie „Love Moves“ und „Love Is“ Erfolge, die Singleauskopplungen wie „Love Is Holy“ und den Bee Gees-Klassiker „If I Can’t Have You“ boten.
Nach einer Pause von der Musik und einem Fokus auf ihr Familienleben, kehrte Kim im Jahre 2001 auf die Bühne zurück, mit Performances auf verschiedenen Festivals in Europa und Australien.
Seitdem folgten zahlreiche Chartalben („Never Say Never“ (2006), „Come Out And Play“ (2010), „Snapshots“ (2011), „Wilde Winter Songbook“ (2013)), zahlreiche Auftritte mit ihrer Band auf der ganzen Welt, sowie die Arbeit an ihrer eigenen, sehr populären UK Radiosendung auf Magic FM.  

Das programmatische „Pop Don’t Stop“ ist die erste offizielle Single aus dem neuen Kim Wilde-Album „Here Come The Aliens“. Im Duett mit ihrem Bruder und Produzent Ricky Wilde sowie von ihrer Live-Band begleitet, beschwört die Künstlerin ihren Glauben an die „Kraft der Melodie“.  Diese frische und zeitgemäß klingende Uptempo-Pop-Rock-Hymne kombiniert Kims Pop-Wurzeln mit ihrer Liebe zur Rockmusik. Somit reiht sich dieser Ohrwurm-Chorus „Pop Don’t Stop“ mühelos in die Reihe der große Kim Wilde-Hits ein.

Das neue Album „Here Come The Aliens“ kombiniert Kims Pop-Wurzeln mit ihrer Liebe zur Rockmusik und setzt einen weiteren Meilenstein in Kims aufregender Karriere. Kurz nach der Albumveröffentlichung am 16. März beginnt die weltweite „Here Come The Aliens“-Tour, die in Großbritannien startet und die Sängerin durch Skandinavien, Holland und den Vereinigten Staaten führt.

…und mal jetzt ganz was anderes…

KIM WILDE?Ja-sie macht immer noch Musik!Und,wie ich finde,hat sie es immer noch drauf.Und wie sie es drauf hat,beweist sie mit diesem Album.

Da kann ich mir vorstellen,dass da die ein oder andere Nummer in den Charts recht gut plaziert sein dürfte!

Für mich persönlich war und ist sie eine der Stimmen der 80er Jahre.TOLL!

8 von 10 Punkte


PARADISE LOST – Host (Remastered)

Release: 16.03.2018

INFO-Auszug

„Jemand hat mich kürzlich gebeten, unsere Musik zu beschreiben“, meinte PARADISE LOST-Sänger Nick Holmes anno 1999, „und ich habe ‚Dark Rock‘ gesagt. Sie entgegneten, sie hätten noch nie etwas von ‚Dark Rock‘ gehört. Und ich sagte nur: Nun, jetzt habt ihr‘s.“

 PARADISE LOSTs sich ständig weiterentwickelnder Sound ist nicht leicht zu definieren, aber Dark Rock spiegelt sicherlich die Stimmung, Tiefe und emotionale Kraft des siebten Albums »Host« wider. Ursprünglich 1999 veröffentlicht, brachte es PARADISE LOST ihren Ruf als britisches Klangchamäleon ein, als die Band sich von ihren früheren Death Metal-Wurzeln vollständig löste und einen melancholischen und eingängigen Electropop-Sound entwickelte.

Wie sie in ihrer 30-jährigen Karriere oft genug bewiesen haben, folgten die Briten niemals irgendwelchen Trends. Sie setzten sie. Und Gitarrist Greg Mackintosh bestätigt nur trocken: „Wir waren schon immer Außenseiter“.

 Und das waren sie seit der Gründung der Band anno 1988 in der Stadt Halifax von West Yorkshire. „Die meisten Bands, mit denen wir am Anfang gespielt haben, waren Hardcore-Punk-Bands“, erinnert sich Greg. „Extreme Noise Terror und ähnliche Bands. Alle spielten schnell und rasant… und wir spielten so langsam wie möglich“.

„Wenn du anfängst, produzierst du erst einmal nur Lärm“, erklärt Nick. „Es war aufregend, als wir begannen, harte Musik zu spielen, aber es hörte auf, aufregend zu sein, als es jeder tat. Wir wollten einfach etwas machen, was niemand sonst machte. Und wenn wir etwas ausprobiert haben, versuchen wir, es nicht noch einmal zu wiederholen.“

Bis zu dem Zeitpunkt war »Host« PARADISE LOSTs bis dato abenteuerlichstes Werk, nach dem Electro-geladenen Vorgänger »One Second«, das in vielen Ländern die Top Ten der Charts stürmte.

„Mit der einen Hälfte von »One Second« spielten wir auf der sicheren Seite“, gibt Greg zu, „doch die andere Hälfte war aufregend und neu für uns. Dieses Mal haben wir genau das gemacht, was wir wollten“.

„Wir versuchten originell zu bleiben“, betont Nick. „Natürlich musst du mit dem Fortschritt der Musik gehen und wir haben Einflüsse wie jeder andere, aber die Sachen, die dieses Album beeinflusst haben, stammen hauptsächlich aus den 80ern, von DURAN DURAN bis hin zu NEW ORDER. Unsere Musik hört sich nicht unbedingt wie die von jenen Bands an, wir stellen sie in einen moderneren Kontext, aber die 80er Jahre waren eine großartige Zeit für Musik und wir waren damals zu jung und engstirnig um sie richtig zu schätzen.“

 Trotz dieser Pop-Einflüsse waren die Songs auf dieser Platte alles andere als seicht, und die allgemeine Stimmung von »Host« durchgehend melancholisch.

Wie Nick erklärt, gibt es eine authentische Traurigkeit im Herzen aller Songs. „Bei Musik geht es für mich um Gefühl und Atmosphäre. Wir sind nicht an Uptempo-Rock-Tracks interessiert. Die machen Spaß, wenn man wütend ist, aber die Songs, die wir für dieses Album schrieben, sind die, die man eher Zuhause in aller Ruhe hört. Rocksongs zum Mitgrölen kann jeder schreiben.“

„Hinter den Liedern stecken viele verschiedene Ansätze“, erklärt Greg. „Mit einigen kann man Leute in Clubs zum Tanzen zu bringen, aber man kann sie auch allein Zuhause über Kopfhörer genießen.“

„Angst ist die Quelle meiner lyrischen Inspiration“, verrät Nick. „Nicht mehr Wut, sondern Angst. Vor Jahren schrie ich, ‚warum ist das Leben so schrecklich?‘ Jetzt habe ich die Welt zu akzeptieren gelernt und diese Lieder reflektieren das. Im aufsteigenden Alter wirst du dir deiner Sterblichkeit bewusst. Wenn du jung bist, denkst du, du seist unbesiegbar. Heute denke ich nur noch, dass ich unbesiegbar bin, wenn ich getrunken habe.

Ich singe über die dunkleren Seiten des Lebens. ‚So Much Is Lost‘ ist einer der vielen Songs über Verlust, dabei steht es jedem frei, ob er es als Tod oder Ende einer Beziehung interpretieren möchte. Ich empfinde Glücklichsein als eine sehr banale Erfahrung. Kaum erwähnenswert.“

 Der erste Vorgeschmack auf PARADISE LOSTs Album wurde damals mit der Single ‚So Much Is Lost‘ geliefert. Das dazugehörige Video, das von Marcus Nispel (BUSH, FUGEES, NO DOUBT) umgesetzt und in den Universal Studios von Kalifornien gedreht wurde, zeigte nur Nick und eine Tänzerin, die zuvor bei PRINCE dabei war.

Letztendlich zeugten diese Single sowie das Album von den herausragenden Songwritingfähigkeiten PARADISE LOSTs.

„Musik sollte emotional sein“, sagt Nick. „Ich habe dieses Album schon tausend Mal gehört, doch ich liebe es immer noch. Das macht für mich den Sinn dahinter aus, in einer Band zu sein.“

„Es ist so seltsam, wenn Leute fragen, was mein bisherigen Lieblingsalbum ist“, lächelt Greg. „Das ist so eine bizarre Frage. Warum würdest du weiter Musik machen, wenn du finden würdest, dass dein zweites Album bereits dein stärkstes war? Du musst grundsätzlich daran glauben, dass deine aktuelle Musik die beste ist, die du je gemacht hast“.

19 Jahre nach der Veröffentlichung von »Host« sind PARADISE LOST immer noch dabei, Genregrenzen zu sprengen und genau die Musik zu schreiben, die sie hören möchten – ohne Blick auf irgendwelche Trends, wie auch ihr letztes Doom Metal-Monster »Medusa« (2017) einmal mehr bewies. Mit Blick auf die Vergangenheit der Band kommentiert Sänger Nick Holmes heute: „Mit »Host« wollten wir damals das Konzept von »One Second« weiterführen und ein sehr düsteres Album mit noch mehr Subtilität produzieren. Es war ein sehr gewagter Sprung nach unseren vorherigen Alben – für manche sogar ein Sprung zu weit, aber für mich zeigt die neue remasterte Version wirklich, dass es immer noch eines der stärksten Alben der Band ist, in Bezug auf Songwriting, Atmosphäre und purem Elend.“

Die remasterte Version von »Host« wird am 16. März als Digipack und auch erstmals als Vinyl in drei verschiedenen Farben (schwarz, clear und mint) erhältlich sein.

Naja…Einflüsse der 80er (siehe Info-Auszug) trifft es schon!Allerdings war auch in den 80er sehr viel Müll „unterwegs“!Ich will jetzt nicht damit sagen,das dieses Album hier „Müll“ war /ist,aber es war/ist auch nicht das Beste der Band!

Man kann es hören…

Ein Bewertung bestehend aus Punkten werde ich bei diesem REMASTERED-Album auch nicht abgeben!


No Hot Ashes – No Hot Ashes

Release: 23.03.2018

For Fans of: FM, Strangeways, Airrace, Foreigner.

INFO-Auszug

Northern Irish rock band No Hot Ashes [Paul Boyd (Bass), Tommy Dickson (Keys), Steve Strange (drums), Eamon Nancarrow (vocals), Niall Diver and Davey Irvine (Guitars)] are finally set to release their debut album 34 years after the band first formed.  

Formed in 1983 the band were influenced by UFO, Ozzy Osbourne, Whitesnake, Journey, Foreigner, Thin Lizzy and other Classic Rock and AOR bands of that era they quickly started writing, performing and recording their own songs. The band put out their first single, ‘She Drives Me Crazy’ in 1986.  In the eighties the band supported bands like Mama’s Boys, Magnum, Girlschool and Steve Marriot and his Packet of Three.

In early 1988 the band signed a record deal with GWR Records joining Motorhead, Girlschool and Hawkwind on the roster of talent, recording their first album later that year.   By this stage the band had moved to London to be closer to the record company.  Unfortunately with problems in getting the album released, by late 1990 the band had called it a day.

That should have been it but in September 2013 No Hot Ashes reformed for a one off tribute gig which snowballed.

Performing what can be described as Classic Rock with a Contemporary twist they have been delighting new fans over the last four years with their hook laden, guitar and keyboard driven, melodic classic rock songs.

Since 2014 No Hot Ashes have supported Aerosmith, Foreigner, UFO, and Scorpions to name a few and had a UK tour with FM and Romeos Daughter. They have also played, and been very well received, at major festivals like Hard Rock Hell AOR, Download (Donington), London Calling, Ramblin’ Man, Steelhouse, Rockingham, and Frontiers Records Festival in Milan.

The band are currently preparing to hit the road in support of their eagerly anticipated debut album called ‘NHA’ with shows already planned for late spring and summer 2018. 

Unfortunately for the band the pleasure of releasing the album is tinged with great sadness as founding member, bass player and friend, Paul Boyd tragically lost his brave battle with cancer in January 2017.  

Paul appears on the album and the band are respectfully dedicating it to Paul’s memory. 

No Hot Ashes-eine mir BISHER unbekannte Band(Schande über mich…)Die Herrschaften sind seit ihrer Gründung 1983 wohl an mir vorbeigegangen!

Manche (wenige) Bands der 80er können es immer noch.So auch diese Jungs hier!Klasse!

10 von 10 Punkte


FM – ATOMIC GENERATION

Release: 30.03.2018

FOR FANS OF: Harem Scarem, Unruly Child, VEGA, Def Leppard

INFO-Auszug

2018 will see the release of FM’s eleventh studio album, ATOMIC GENERATION and plenty of touring, including their first-ever USA appearance in May – headlining MelodicRock Fest 5 in Chicago, IL. FM will also headline at the sister festival MelodicRock Fest Scandinavia in June and have been confirmed for Frontiers Rock Festival in April. To kick off the year FM will appear at Giants of Rock festival in Minehead in January with more UK dates underway.

The band have been extremely busy since reuniting in 2007, with a recent flurry of activity after they released their ninth studio album HEROES AND VILLAINS via Frontiers Music Srl in April 2015. That album’s release was supported by UK tours in May and November and a European co-headline tour with Electric Boys. 2015 festival appearances included HRH AOR; Nantwich Jazz Blues & Music Festival; Frontiers Rock Festival; Graspop Metal Meeting; Bospop; Ramblin‘ Man Fair; Steelhouse Festival and two festivals in Sweden – Skogsröjet and Helgeåfestivalen. FM also headlined Planet Rockstock in December.

FM’s HEROES AND VILLAINS tour continued throughout 2016 in addition to a run of special shows in October / November to celebrate the 30th Anniversary of the release of debut album INDISCREET. To coincide with this tour FM released INDISCREET 30 – a new recording of their classic album. FM also toured as Special Guests to Heart in June/July 2016 taking in dates at London Royal Albert Hall, Manchester O2 Apollo, Glasgow Royal Concert Hall and Birmingham Symphony Hall. Festivals in 2016 included The Great British Rock & Blues Festival in January, Sweden’s Rockweekend AOR in February, Nantwich Jazz in March and Troon WinterStorm in November.

FM’s touring schedule for 2017 got underway with a set at HRH AOR in March followed by the band’s first-ever show in Greece. In May they returned to Norwich and Nantwich and in July they played the Rock & Blues Custom Show in Derbyshire. August saw FM take part in a unique triple-headline show at Chepstow Castle with The Quireboys and GUN. Later in the year FM headed to Germany for appearances at Escape Open Air and H.E.A.T. festivals along with shows in Barcelona and Madrid in November.

FM are true Melodic Rock Giants and “Atomic Generation” is going to build even more on their Rock solid foundations!

Solide und auf den Punkt!

FM zeigen,wie ein gut produziertes „geht“!Hier passt einfach alles:Gesamtsound,Mix,Musiker,Sänger,Songwriting etc.!

Highlight für mich u.a.:ENDLICH wieder Bläsersätze,die auch klingen!

Sehr empfehlenswert!

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10 von 10 Punkte


L.A. Guns – Made In Milan

Release: 23.03.2018

INFO-Auszug

After more than a decade apart, Tracii Guns and Phil Lewis reunited under the L.A. Guns’ banner and in 2017, released arguably one of the most critically praised album of their extensive catalog, “The Missing Peace”. Landing at #12 Top Record Label Independent Current Albums, #17 Top Current Rock Albums, and #47 Top Current Albums on the Billboard charts in the U.S., plus numerous international charts, clearly the most important critics, the fans, agreed with the consensus of how truly great their new studio album is.

With a new found energy and the enthusiasm of the then imminent release of “The Missing Peace”, L.A. Guns stormed onto the stage in Milan, IT and took absolutely no prisoners, packing the set front to back with stone cold classics and soon to be classics. 

This current incarnation of the band has been touring non-stop and the cohesiveness of the unit, not to mention Phil’s stunning and unique vocals and Guns’ mind-bending guitar playing, are on full display here. A must hear and listen for all fans of the band, both new and old school! 

Ich mag ja LIVE-Alben verschiedener Bands.Und man muss immer so einiger Abstriche machen,wenn es um den Gesamtsound geht.So auch hier!Aber…es gibt LIVE-Alben,bei denen wesendlich mehr Feeling rüberkommt!Nett gemacht-aber das war´s denn auch!

6 von 10 Punkte


BULLETBOYS – From Out Of The Skies

Release: 23.03.2018

FOR FANS OF: Warrant, Britny Fox, Great White, Danger Danger, Winger

INFO-Auszug

BULLETBOYS‘ new album, „From Out Of The Skies“ will be released on CD/LP/MP3 on March 23, 2018 via Frontiers Music Srl. The first video and single, “D-Evil” features guest vocals from Jesse Hughes of Eagles of Death Metal. Of the song, vocalist, guitarist, and founding member Marq Torien says, “Jesse and I had an instant bond when we met and he did an outstanding job collaborating on the song with his vocals a welcome contribution.“

“From Out Of The Skies” was recorded at the Foo Fighters’ Studio 606. „Writing and recording ‘From Out Of The Skies’ was a humbling experience and recording this unpredictable album at the Foo Fighters‘ Studio 606 was unbelievable and magical. Dave Grohl’s music got me through a very difficult time, so from day one I knew that we were in the right home to record. I was privileged enough to use one of Dave’s acoustic guitars to record with, along with a hand picked drum set by Taylor Hawkins. I appreciate the opportunity to record there,“ says Torien.

The BULLETBOYS began as a collection of talented musicians from high profile bands such as King Kobra and Ratt. Using their credentials, they were able to quickly capture the attention of music fans around the world while front man Marq Torien emerged as one of the most underrated vocalists of the era.

The BULLETBOYS formed in 1988 at the very peak of the Los Angeles glam metal movement. With record companies constantly searching for new talent, they possessed a pedigree that most bands would kill for. Unlike the other glam rockers of the day, the BulletBoys were more hard rock and blues fusion than pure hair metal. Thanks to comparisons to the likes of Aerosmith and especially Van Halen, talent scouts came running and the band quickly received their first major label contract. Over the years, they have dominated the airwaves, and remain relevant to this day in heavy rotation on VH1’s „Metal Mania“ and Internet and Satellite (SiriusXM’s Hair Nation, KNAC.COM, etc.) radio throughout the world!

Anfang der 90er hab ich die BULLETBoys mal in den DOCKS zu Hamburg „erleben“ dürfen…Ich glaub,ich hab damals 40 Mark bezahlt für ne´ Show,die maximal 30-40 Minuten dauerte.Sofern ich mich erinnere,gab es auch noch nicht mal ein Supportband…Klar,das man da nicht sonderlich gut auf eine Band zu sprechen ist!Im Verlaufe der Jahre war das dann ja auch nicht so das Gelbe vom Ei,was an weiteren Alben herauskam!LEIDER!

Auch dieses Album haut mich nicht wirklich vom Hocker!Ich finde es ziemlich langweilig und so „dahin gerotzt“.Klar…so ein PAAR Sachen sind ok.Aber so Richtig zündet das nicht!

5 von 10 Punkte

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W.E.T. – Earthrage

Release: 23.03.2018

INFO-Auszug

W.E.T. is built around the talents of Robert Säll (the “W” from Work of Art), Erik Mårtensson (the “E” from Eclipse) and Jeff Scott Soto (the “T” from Talisman) with Eclipse guitarist Magnus Henriksson and drummer Robban Bäck. “Earthrage” is the band’s third studio album and comes in the midst of absolute creative high points from Mårtensson (coming off a highly successful new Eclipse album and preparing for the release of the self-titled Ammunition album), Soto (coming off his own successful solo album, plus the debut of supergroup Sons Of Apollo), and Säll (having just completed the production of a forthcoming record with Steve Overland of FM and about to start working on the anticipated fourth Work of Art record).

The debut W.E.T. album in 2009 was one of the rare occasions in the modern music business when a band created by the vision of a record label executive actually managed to create a genuine wave of enthusiasm and interest from fans and the media alike. To the point where it went beyond the band’s own expectations and pushed the musicians to raise their game to new levels. The members initially “thought hardly anyone would care except maybe the die-hard fans from the three bands the name W.E.T. came from,” but here we are on album number three with the fanbase only growing…

“Rise Up” was the logical consequence of the success of the first album and was also followed up by a number of shows including such Festivals as Frontiers Rock Festival (Italy), Firefest (UK), Melodic Rock Fest (US) and Metallsvenskan (Sweden). 

The key element to the success of W.E.T. has been the ability of the band to craft Melodic Hard Rock of the highest order and drive the genre into the future. Prepare for the next step in this tremendous band’s evolution!

Auf dieses Album hab ich mich echt gefreut wie Bolle!Zumal mich die letzten „Projekte“ von Mr.Soto nicht so ansprachen und ich schon dachte:“Das war´s denn mit weiteren GEILEN Scheiben!“Für mein empfinden stagnierte das ganze ziemlich…

Aber das Neue W.E.T.-Album macht Bock!Über Jeff Scott Soto als Sänger muss man nun wirklich kein negatives Wort verlieren.Der Mann macht einfach einen tollen Vocal-Job und ist für mich einer der genialsten Sänger auf diesem Erdball.

Das Album erinnert mich z.b an ECLIPSE,die ja auch so eingängiges „Zeug“ an den Start bringen!Und genau das Eingängige macht die W.E.T.-Alben aus!Das hat mir bei den letzten Album-Projekten von JSS etwas gefehlt!

Sicherlich…auch auf dem Neuen W.E.T.Album gibt es Songs die schwächeln und wo etwas die Gesamtdynamic des Albums unterbrochen wird!Aber in der Gesamtheit…ein tolles Album!Bei der Ersten Nummer „Watch The Fire “ dachte ich:“WOW!Alter…ballert!“Die weiteren Nummern plätscherten so dahin,bis ich mich da etwas weiter „reinhörte“ und feststellte:“Jau!Das gefällt mir ja doch“

Unterm Strich gibt es von mir:

8 von 10 Punkte


DEAD OF NIGHT – The Evolving Science Of Self

Release: 23.03.2018

Für Fans von: For fans of: Nightwish, Xandria, Edenbridge, Within Temptation

INFO-Auszug

DEAD OF NIGHT sind eine 2013 gegründete symphonische Rock/Metal-Band, welche sich aus fünf Musikern zusammensetzt, die sich über ganz England verteilen. Bandgründer ist Komponist und Keyboarder Carl Eden. Das selbst veröffentlichte Debüt der Briten erschien im Jahr 2014 und heißt „The Dead Shall Rise“. Nach beachtlichem Erfolg in der Szene wurde das Werk professionell neu aufgenommen und unter dem Titel „The Dead Shall Rise Again“ nochmals veröffentlicht. Es folgte das Livedebut im „The Railway“-Club in Bolton, UK. Seitdem tourt die Band in ihrer Heimat regelmäßig.

Der Nachfolger, “In Search Of Ancient Magic”, dokumentierte erneut eine enorme Weiterentwicklung von DEAD OF NIGHT. Dave Smith vom Szeneportal Ravenheart Music kommentierte: „Die Musikalität ist herausragend, und die Band klopft nun an die Tür zur Champions League an. Eventuell sind sie sogar bereits dort angekommen.“

Die Formation spielte erneut zahlreiche Konzerte und auch Festivals, wie z.B. ‚A Splendid Day Out‘ (Morecambe’s Victorian and Steampunk Festival 2016/2017), ‚The Quinphonic Festival 4‘ (Birmingham’s Female Fronted Metal Festival 2017) und nahm an dem ‚2017 Metal 2 The Masses – Battle of the bands‘ Bandcontest teil. Der Fünfer gewann zudem 2016 den Online-Preis ‚Life You Choose Battle of the Bands‘.

“The Evolving Science Of Self” lautet jetzt der Name des neuen Longplayers von DEAD OF NIGHT. Das Werk wurde von Carl Eden in den Creative Room Studios in Manchester, UK produziert, gemischt und gemastert. „Dies ist unser viertes Studioalbum und, denke ich, unser stärkstes bislang”, merkt Carl an und ergänzt, „wir sind an Bewusstsein und Wahrnehmung interessiert, sowie die Frage, wie sich Wissenschaft und Spiritualität verbinden können. Wenn du die Texte liest, wirst du dich wie bei einer Sitzung beim Therapeuten fühlen.“ Das Artwork stammt von Graphyx.

Sicherlich…die Band hat potenzial…Aber man hat auch das hier irgendwo anders auch schon gehört!

Hinzu kommt ein Gesamtsound,bei dem so einige Passagen enorm unter gehen!So auch die Stimme,die einen Mix verdient hätte,der sie weiter nach vorne „schiebt“!Leider…Denn Briony Featon hat verdammt was drauf!

Dann der Schlagzeugsound…der hätte um einiges prägnanter sein dürfen!Etwas weniger Keyboards in der Gesamtheit wären auch nicht schlecht gewesen!

www.facebook.com/banddeadofnight

6 von 10 Punkte


MARCO MENDOZA – Viva La Rock

Release: 2nd of March 2018

INFO-Auszug

„Viva La Rock“ is big, bad and beautiful. It reflects the larger than life personality of its creator Marco Mendoza both on and off stage. The Los Angeles native who has a proud Spanish/Mexican heritage is usually found holding down the bass rock foundation with artists like Neal Schon (Journey), Whitesnake, Thin Lizzy, Ted Nugent and can currently be found with new Classic Rock champions The Dead Daisies. With a hard working ethic that sees him constantly out on the road either with The Dead Daisies or as a solo artist, he was delighted when Mighty Music offered him the opportunity to release an album that could propel his own brand of music to a wider public. “I am really excited about the release of this album. It will be my first collection of new songs in seven years! I have been extremely Busy with the Dead Daisies since 2013 so when the Opportunity to get some new music together came along, I jumped at it! I hope you guys have as much fun listening to it as I did recording it!” says Marco.

he album was recorded in Copenhagen with the multi-talented Soren Andersen (Glenn Hughes/Mike Tramp) at the helm. The Soren/Marco collaboration proved to be the right way forward with the chemistry exploding in the studio, writing and producing some of the finest new rock songs that are screaming out to be heard through a radio somewhere in the world. “VIVA LA ROCK!! Is a celebration of Music, Life & Rock & Roll, Peace and Love!” states Marco. With the title track ‘Viva La Rock’ thrusting out of the speakers as a worthy invitation to come and listen, Marco then takes you on a rollercoaster of musical emotions and sounds with a number of potential hit singles like ‘Rocketman’, ‘Sue is on the Run’ and the ballad ‘Leah’. With a cauldron full of influences caressing Marcos Rock sound including blues, funk and R and B, there is something for everyone that loves great music, and for good measure there a little of his past thrown in with a visit to ‘Chinatown’ from Thin Lizzy, complete with a guest appearance by Guns N’ Roses guitarist Richard Fortus and Danish star Mike Tramp on additional vocals, then the Ted Nugent cover ‘Hey Baby’. Throw it on your stereo or iPod and turn it up loud, you know you want to!

„Viva La Rock“ is a major priority release for Scandinavia’s premier rock/metal label Mighty Music, who in recent years has grown to become one of the more important record labels within the genre worldwide, not least due to successful releases with The Tygers Of Pan Tang, Mike Tramp and Blitzkrieg.

„Viva La Rock“ is to be released on the 2nd of March 2018 on ltd. colour LP, CD and digital and on the 19th of January the title song from the album will be out as single and music video. Marco Mendoza will support the „Viva La Rock“ album with a European tour, which is currently being booked.

Ich persönlich schätze Marco sehr-in seiner Eigenschaft als Bassist und als Musiker!Aber…als Sänger?Sorry-nicht mein Ding!

Sicherlich ist das Songmaterial klasse und die Produktion ebenfalls!Aber…
7 von 10 Punkte

www.marcomendoza.com


MR. IRISH BASTARD – The Desire For Revenge

Release: 02.03.2018

INFO-Auszug

Die Anfänge einer Band sind zumeist wenig glorreich. Als MR. IRISH BASTARD 2006 antraten, die Welt mit schnell getakteten und hochprozentigen Hymnen positiv zu erschüttern, waren die  Bühnen so klein, dass die Hälfte der musikalischen Überzeugungstäter hinten runterfiel. Heute, drei Studioalben und gute 700 Konzerte später, die sie unter anderem bis nach China, Japan und auf sattsam Platz bietende Festivalbühnen neben The Pogues, Flogging Molly, Dropkick Murphys und The Levellers führten, ist die Truppe längst eine international gefeierte Folk-Punk-Instanz geworden.  Mit ihrem neuen Album  „The Desire For Revenge“, starten MR. IRISH BASTARD mit der Energie von frischentzückten Musikverrückten ins zweite Jahrzehnt ihres Bestehens. Aber auch mit dem Drang, neue Details ihres Klangkörpers zu beleuchten. „The Desire For Revenge“ ist Standortbestimmung, Fortsetzung, Neubeginn und Reflexion zugleich. „The Soundtrack Of My Life“ empfiehlt sich nicht nur als zündungsfertiger Live-Knaller, sondern ist aus der Feder des irischen Sängers, Gitarristen und Band-Gründer Mr. Irish Bastard durchaus autobiografisch zu verstehen. „Phoenix“ schlägt mit seinem „All that I am…“-Refrain ähnliche Töne an, trägt den Sound aber mit der Geige als Orchestrierungsmerkmal auf selbsterklärend-kompromissloses Pop-Neuland für MR. IRISH BASTARD. Man könnte im neuen Album die Anleitung zum Idealismus finden, wenn man unbedingt nach einem Hinweis auf den Status Quo des Punkrock suchen muss, dem die DNA der Irish Folk Music längst mit dem Stolz des Verliebten ins Blut übergegangen ist. Selbstverständlich bedienen MR. IRISH BASTARD auf „The Desire For Revenge“ nicht die Unsitte, einen Chart-Hit im Folk-Punk-Stil zu spielen. Dafür ist ihr Mitteilungsdrang in den neuen Eigenkompositionen viel zu überbordend. Und wenn doch mal in die Cover-Kiste gegriffen wird, dann nur als wahlweise sublime oder knallharte Parodie. Aber das ist eine Live-Geschichte…

„The Desire For Revenge“ spielt nicht unter grellem Neonlicht. Es sind die sattgrünen Meadows der Freilicht-Venues, es ist die buchstäbliche Schlammschlacht auf dem Wacken-Open-Air-Gelände oder es ist das Dunkel einer Konzerthalle, in der die augenzwinkernden, textlichen Verdreher ihren Charme vortrefflich entfalten. Die Songs erzählen Geschichten von Underdogs, von Gesetzlosen und Charakteren, die nach ihren eigenen Gesetzen leben und dafür bisweilen sogar nach dem Tod getötet werden. Wie Oliver Cromwell, der englische Landprotektor, den man drei Jahre nach seinem Tod exhumierte, um seinen Leichnam posthum symbolisch nochmal hinzurichten. Wenn Rache einen Klang besitzt, dann besetzen MR. IRISH BASTARD ihn so energetisch, dass sie phonstark den Schaum vom Pint jagen ohne das Glas zu berühren. Da ist es fast logisch, dass der Tag des Blauen Auges aufgegriffen wird, der „Black Eye Friday“, jener letzte Freitag vor Weihnachten, an dem statistisch gesehen die meisten Prügeleien im Vereinigten Königreich stattfinden. Der Protagonist des Songs legt eine heldenhafte Tragik an den Tag, die in ihrer schnellen Taktung dahin einlädt, wo sie hingehört, in den Moshpit. Trotz brutal-hinterlistiger Gangster-Konventionen vereitelt „Mike Malloy“ seine eigene Tötung, während „Darlinka (Darling Karlinka)“ in elektrisierender Ska-Polka, sogar das Herz eines standhaften Trinkers bricht. „I only wanted you or someone very like you“ singt Mr. Irish Bastard in gewohnt eindringlicher Weise, die immer ein bisschen so klingt, als ob ihm der Allmächtige auf der Spur wäre. Und man wähnt sich beinahe beim Lauschen einer romantischen Ansage. Bis der Refrain erklingt: „I Only Like You When I’m Drunk“. Es sind diese Twists und Brüche, es ist das Flirten mit dunklen Seite der Macht, das „The Desire For Revenge“ mehrwertig gestaltet. Leicht unterscheidbar von der reinen Party-, Rauf- und Sauflied-Fährte, mit der Irish Folk gemeinhin assoziiert wird, ist MR. IRISH BASTARD ohnehin. Hier wird nicht alles aufs Saufen reduziert. Whiskey schmeckt schließlich auch im Kaffee…

„The Desire For Revenge“ wurde vom festen Stamm der Band aufgenommen: Mr. Irish Bastard, Gran.E.Smith (Mandoline, Banjo, Bouzouki), Beouf Strongenuff (Bass) und Schlagzeuger Ivo K’Nivo. Zu den so genannten „Travelling Bastards“, die in wechselnder Konstellation live dazu stoßen, schauten diesmal im Studio auch die Gitarristen P und Moe Leicester, B.B. am Akkordeon und die Tin Whistle-Expertin Kate vorbei. Eine neue Dimension im Klang addieren die Geigerinnen Laura Zimmermann und Mona Kaczmarczyk. „Die Geige ist eine neue Klangfarbe in unserem Sound und transportiert Emotionen, die bislang bei uns keine offensichtlichen Rollen spielten“, erklärt Mr. Irish Bastard. “Wir zelebrieren und definieren auf dem neuen Album unsere bisherige Geschichte als Band. Gleichzeitig verfeinern wir unseren Sound aber auch, denn nur wer sich verändert, bleibt sich letztendlich treu und bleibt auch seinen Zuhörern gegenüber ehrlich. Kurz gesagt, bleiben die Sehnsüchte, wie in jeder Folk-Deutung, überall auf der Welt, die Gleichen. Menschen brauchen alle das Gleiche, Freunde, etwas zu trinken und zu essen, Liebe. Und manche“, lacht er, „lüstern hin und wieder auch nach Rache, Vergeltung, Schuld und Sühne. ‚The Desire For Revenge‘ könnte deren Platte werden.“

Sehr hörenswert und ich glaub,das Ding kann RICHTIG zünden,wenn es vernünftig gefeatured wird(Airplay etc.)!Auf alle Fälle mein Album-Tip für Euch!

www.mririshbastard.com

www.facebook.com/mririshbastard

8 von 10 Punkte


MICHAEL SCHENKER FEST – Resurrection«

Release: 02. März 2018

INFO-Auszug

Michael Schenker wirkt wie ein neuer Mensch. Mit einer Karriere, die bis ins Jahr 1969 zurückreicht, ist der deutsche Gitarrenvirtuose ein Künstler, für den der Begriff „sprunghaft“ manchmal wie gemacht erschien. Mit den Sängern und Musikern aufgenommen, die in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder mit Michael gearbeitet hatten, greift Schenker mit seiner treffend betitelten Platte »Resurrection« seine Vergangenheit auf, um daraus etwas Neues und Aufregendes zu erschaffen.

Im Jahr 2016 rief er MICHAEL SCHENKER FEST ins Leben und begab sich auf Tour mit den ehemaligen MICHAEL SCHENKER GROUP-Sängern Gary Barden und Graham Bonnet sowie Robin McAuley von der McAULEY SCHENKER GROUP. Instrumentelle Unterstützung kam vom ehemaligen M.S.G.-Bassisten Chris Glen und Schlagzeuger Ted McKenna sowie Gitarrist und Keyboarder Steve Mann (ebenfalls von der McAULEY SCHENKER GROUP). Diese Shows wurden von den Zuschauern in Japan und Europa so begeistert aufgenommen, dass es für alle Beteiligten nur logisch erschien, gemeinsam neue Musik zu erschaffen. Die Entscheidung, Doogie White, den Sänger von MICHAEL SCHENKERS TEMPLE OF ROCK mit einzubinden, verlieh Michaels Projekt noch mehr Tiefgang.

 Das mit der Single ‚Warrior‘ am 1. Dezember angeteaserte Album »Resurrection« nahm rund fünf Monate Zeit in Anspruch und wurde in mehreren Studios auf beiden Seiten des Atlantiks zusammengestellt. METALLICA-Gitarrist Kirk Hammett spielt auf dem Eröffnungstitel des Albums ‚Heart And Soul‘.

„Kirk ist ein Fan [von mir], das ist allgemein bekannt, aber er ist auch ein guter Freund geworden“, erklärt Schenker. Hammetts Parts wurden vom Co-Produzenten des Albums, Michael Voss-Schoen, im METALLICA-Studio in Hawaii aufgenommen. Voss-Schoen brachte Fotos von der Sitzung mit. „Kirk sieht so glücklich aus und wie ein junger Teenager in seinem hawaiianischen Outfit“, lacht Michael liebevoll. Von dem Licht-und-Schatten-Spiel auf Warrior zum gefühlvollen Heart And Soul über die eingängigen Night Moods und Time Knows When It’s Time sowie Michaels Instrumentalstück Salvation ist »Resurrection« ein anspruchsvolles, abwechslungsreiches Album. „Es ist zackig und melodisch, aber auch dramatisch und schnell – alle Elemente sind da“, schwärmt Schenker.

Schenkers ursprünglicher Plan bestand darin, dass Barden, Bonnet, White und McAuley ein paar Tracks aufnehmen, bei denen alle Sänger zusammen singen, anstatt dass jeder Sänger nur drei Songs für sich allein performt. „Das wäre nicht aufregend genug gewesen“, erklärt Schenker. Zwei Tracks – Warrior und The Last Supper – benötigten sogar alle vier Sänger zusammen sowie eine Vielzahl von Backing-Vocals-Kombinationen. Obwohl es manchmal unmöglich war, alle im selben Raum zu vereinen, teilten sich gelegentlich einige der Musiker und Sänger das Studio und der daraus resultierende Spaß und die entstandene Kameradschaft ist nur zu offensichtlich. Schenker hat es sichtlich genossen diese Platte mit seinem treuen Leutnant Voss-Schoen zu machen, der, wie er sagt, „immer noch ein bisschen mehr machte als erwartet“ (Voss-Schoen hat auch fünf Songs des Albums mitgeschrieben und Backing Vocals beigesteuert). Eine der größten Stärken von »Resurrection« ist die Tatsache, dass jeder Sänger perfekt für sein jeweiliges Lied zugeschnitten wirkt und auch das Zusammenspiel der Stimmen bei der gemeinsamen Performance unglaublich ist. „Jeder von ihnen hat ein gewisses Etwas, das die anderen nicht haben“, sagt Schenker.

Alle teilnehmenden Musiker des Albums erscheinen auf dem erinnerungswürdigen Cover-Artwork – einem biblischen Stilkonzept. Ursprünglich wollte Michael das Album »Michael Schenker Fest In The Studio« nennen und mit einem Albumcover versehen, das einen großen Banketttisch im Mittelalterstil im Aufnahmestudio zeigt, natürlich mit großbrüstigen Kellnerinnen, Bier und Lammbraten. Der Gedanke kam Schenker gleich zu Beginn der Aufnahmen in den Sinn, als Michael Voss-Schoen ein Lied mit dem Titel The Last Supper einspielte. Am Ende entschieden sie sich jedoch für ein reines Männertreffen um einen Tisch mit nichts als Michaels typischer schwarz-weißer Flying V-Gitarre. Natürlich sind das nicht die Worte eines Mannes, der sich selbst zu ernst nimmt, und in den letzten zehn Jahren hat sich die Veränderung in Schenkers Persönlichkeit deutlich bemerkbar gemacht. Alles begann im Jahr 2008 mit dem plötzlichen Verschwinden des lähmenden Lampenfiebers, von dem er sein ganzes Leben lang geplagt worden war. Bei den MICHAEL SCHENKER FEST-Shows waren die Fans erstaunt, dass Schenker plötzlich auf der Bühne lachte und sogar scherzte.

„Ab 2008 gefiel mir plötzlich der Gedanke auf der Bühne zu stehen und jetzt rede ich sogar mit dem Publikum“, erklärt Michael. „Nachdem ich UFO und die SCORPIONS verlassen hatte, entschied ich, dass ich nur noch kleine Sachen machen wollte – ich musste mich wohlfühlen in meiner Haut. Das hat allerdings nicht so recht geklappt, da Peter Mensch [damaliger Manager] mich bei AEROSMITH vorspielen ließ, und dann wollte plötzlich auch noch Ozzy Osbourne, dass ich seiner Band beitrete!“ Doch jene Pläne wurden niemals Wirklichkeit, und so zog Schenker 1990 nach Arizona, um etwas zur Ruhe zu kommen. Auf dieser Reise gab es zahlreiche Abenteuer – nicht alle davon positiv. Doch wie aus heiterem Himmel verschwand irgendwann das Lampenfieber. „Ich konnte es nicht glauben“, meint er. „Von da an ging alles mit Lichtgeschwindigkeit voran.“ Zunächst hat der übervorsichtige Schenker sich gegen das Angebot von Nuclear Blast gesträubt. Aber das in Deutschland ansässige Label blieb hartnäckig und letztendlich erkannte Michael das Potenzial in einer künftigen Zusammenarbeit.

„Mittlerweile ist mein Gemütszustand ganz anders“, gibt Michael zu. „Nichts macht mir mehr Angst. Von jetzt an werde ich die Dinge einfach tun. Die nächste MICHAEL SCHENKER FEST-Tour in Amerika, bei der auch Doogie dabei sein wird, beginnt am 6. März. Meine Konzertpläne reichen bereits bis nach 2019. Vielleicht können wir das Projekt in Zukunft sogar THE ULTIMATE MICHAEL SCHENKER FEST nennen und Klaus [Meine, von den SCORPIONS] und [UFOs] Phil Mogg mit uns auf die Bühne bringen oder sie auf einem Album singen lassen? Klar, das scheint jetzt weit hergeholt, aber wer weiß? Unsere Zeit auf Erden ist sehr begrenzt, also lasst uns das Beste aus jedem Tag machen, an dem wir leben.“ Es ist Zeit für Michael Schenker, wieder große Dinge zu erschaffen. Und »Resurrection« ist nur der Anfang.

»Resurrection« erscheint am 2. März über Nuclear Blast Records.

Für mich JETZT schon eines der Alben-Hightlights 2018!Es knallt,es rockt und rollt!DAS ist für mich so ein Output,den ich mir auch in 10 oder 20 Jahren noch in die Ohren reinballern werde!

www.michaelschenkerfest.com

www.michaelschenkerhimself.com

www.facebook.de/michaelschenkerrocks

10 von 10 Punkte


Axel Rudi Pell – Knights Call

Release: 23.03.2018

INFO-Auszug

„Ich habe lieber jahrelang konstanten Erfolg als nur ein Hit-Album, an dem mich alle ständig messen. Axel Rudi Pell muss es wissen. Immerhin dauert seine Solokarriere beinahe drei Jahrzehnte. Im internationalen Hardrock-Universum ist Pell ein Phänomen. Ein Musiker, der unter dem Radar fliegt, aber keineswegs unsichtbar ist. Ein ehrlicher Handwerker, der eben dieses noch von der Pike auf gelernt hat. Schreibblockaden kennt er nicht, Wellenreiterei mag er nicht. Der alte Werbeklassiker trifft auch auf Pell zu: Da weiß man, was man hat.
 
Der Nachfolger von „Game Of Sins” (2016 auf Platz 11 der deutschen Charts) heißt „Knights Call“ und ist das 17. (in Worten: siebzehnte!) Studioalbum des Gitarristen. Allein diese Tatsache spricht für sich und die Konstanz, mit der er seit 1989 Alben auf den Markt bringt. Alle sind übrigens bei ein und derselben Plattenfirma SPV/Steamhammer erschienen und haben weltweit über 1.5 Millionen Käufer gefunden. Aber das ist kein Grund, sich auf diesem Erfolg auszuruhen. „Warum sollte ich aufhören?“, fragt der 57-Jährige und gibt sich selbst die Antwort: „Solange ich das machen kann, was mir am meisten Spaß macht, bin ich zufrieden.“

Im Prinzip lebt Pell ein Leben, von dem andere nur träumen: Er hat nicht nur sein Hobby zum Beruf, sondern daraus auch gleichzeitig eine Berufung gemacht. Seine Leidenschaft treibt ihn an, er ist ständig auf der Suche nach dem besseren Chorus, der besseren Bridge, dem besseren Solo, dem besseren Song. „Komponieren ist wie vieles im Leben, entweder man kann es oder man kann es nicht.“ Er vertraut sich, aber auch seinem deutsch-amerikanischem Team um Sänger Johnny Gioeli und Drummer Bobby Rondinelli. Und dazu zählt er auch seine Fans. „Das direkte Feedback ist wichtig, Pell nur im Studio wäre langweilig.“
 

AXEL RUDI PELL 2018 setzt auf mehr Groove, mehr Melodien und mehr Abwechslung. Die Mischung aus Mittelalter-Mystik und Fantasie-Folklore ist nach wie vor vorhanden, aber es wurde hier und da an kleinen Schräubchen gedreht.

Sicherlich ist das Material nicht schlecht!…und vielleicht muss man Fan von Mister Pell sein,um es zu 100% zu mögen!Mein Ding ist es persönlich nicht so-ich werde damit einfach (noch) nicht warm!

Musikalisch Top!In der Gesamtheit ebenfalls Top!

Alles in allem aber eine -gewohnt- solide Produktion,mit wenigen Schwächen(für mich),die auch nicht der Rede wert sind!

8 von 10 Punkte


J.B.O. – Deutsche Vita

Release: 30.03.2018

INFO-Auszug

Seit fast drei Jahrzehnten sorgen die Erlanger Spaßrocker von J.B.O. mit ihrem schräg-geistreichen, Lausbuben-artig verschmitzten Humor für Aufruhr in der deutschen Musiklandschaft. Mit ihrem neuen Album „Deutsche Vita“, welches am 30. März via AFM Records/Soulfood Music erscheint, zollen sie der selbigen Tribut. Natürlich auf ihre ganz eigene Art und Weise. Auf dem Album – dem mittlerweile zwölften ihrer Karriere – bieten die Franken einen ganz eigenen Streifzug durch die deutsche Poplandschaft und covern Klassiker, von denen (sicher nicht nur) sie sich beeinflusst fühlen. Teils einfach nur modern und mit eigener Handschrift gecovert („Lummerlandlied“, „Wickie“…), teils mit gewohntem Textwitz verstehen wie in „Wer ist der Fahrer“/=“Carbonara“ oder in dem voller Selbstironie strotzenden „Alles nur geklaut“ bietet das Album einen Querschnitt durch die „Deutsche Vita“ der Musik. Dabei kommen auch Ost-Klassiker wie Automobil/Nina Hagens „Du hast den Farbfilm vergessen“, das bei J.B.O. ganz zeitgemäß zu „Du hast Dein Smartphone vergessen“ wird, nicht zu kurz. „Wir haben mit einigen Songs gearbeitet, die uns auch persönlich sehr am Herzen liegen. Dabei stand dieses Mal ganz bewusst der jeweilige Song und seine Bedeutung für uns und die deutsche Musiklandschaft im Vordergrund“, so die Band über die Besonderheit von „Deutsche Vita“. J.B.O. zeigen damit ein Jahr vor ihrem 30-jährigen Jubiläum eine etwas andere Seite von sich – ob die nun „erwachsen“ heißen muss, darf jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist, dass J.B.O. ein absolutes Unikat der deutschen Musikszene sind. Die ungewöhnliche Melange aus beinharter Rockmusik und schräg-geistreichem Humor, getarnt in quietschbuntes Rosa besitzt längst Kultstatus.

Ja Ja-die 80er leben…IMMER NOCH!Und wenn ich ehrlich bin:Die Songs, die damals am Start waren,sind heute immer noch sehr „interessant“.Man hat vieles damals etwas lockerer genommen!Auch wenn sehr viel damaliges „liedgut“ absoluter Schrott war!Es war eben eine andere Zeit…und es war damals auch nicht alles sooo toll was die damaligen politischen Aspekte angeht.NUR…es war einfach anders!Und vorallem verrückter und bunter!

J.B.O. haben das auf dem Album sehr gut umgesetzt!Glückwunsch!!!

www.jbo.de

www.facebook.com/kickersofass

8 von 10 Punkte


JADED HEART – Devil´s Gift

Release: 30.03.2018

INFO-Aufzug

JADED HEART sind mit ihrem 13. Album „Devil’s Gift“ zurück! Freut euch unter anderem auf die neue Live-Hymne „Wasteland“, die Up-Tempo Neckbreaker „Set Free“ und „Scream Of Anger“, das eingängige „The Enemy“, den dramatischen Song „Phoenix“, das epische „Coming Home“, das harte aber dennoch einprägsame “One World”, den düsteren aber melodischen Song „Tears Of Our World“ oder die treibende Rock ‚N‘ Roll Nummer “Story Of My Life“. Von Anfang bis Ende ist dieses Album ein Melodic Metal Juwel voller Power, Melodie und Attitüde! Im Februar wird das Video zum Song „Wasteland“ veröffentlicht, das Album folgt am 30. März 2018.

JADED HEART haben sich seit ihrer Gründung vor 23 Jahren zu einer 1A Hard Rock / Melodic Metal Institution gemausert! Als Sänger Johan Fahlberg und Gitarrist Peter Östros 2005 bzw. 2006 zur Band stießen, wurde aus JADED HEART eine deutsch/schwedische Formation. Im Frühjahr 2014 stellte die Band ihren neuen Drummer Bodo Stricker (Aeverium, ex-Callejon) vor. Zusätzlich stieß der Livegitarrist Masahiro Eto offiziell zur Band. Mit ihrer jahrelangen Erfahrung und den diversen Besetzungswechseln im Gepäck, sind JADED HEART nun stärker denn je! Ihr gefeiertes 12. Album „Guilty By Design“ erschien im Frühling 2016. Nach diversen erfolgreichen Festivalauftritte mit Bands wie Treat oder Loudness, rockten JADED HEART die Bühne als Support für Alter Bridge im Herbst 2017 und begannen an neuen Songs zu tüfteln. Schließlich begaben sich die Band im November 2017 wieder ins Frankfurter Performance Studio, um ihr neues Album aufzunehmen.

ENDLICH ein Jaded Heart-Album,welches auch mir mal ganz gut gefällt!Irgendwie sprang der „Funke“ nicht so über bei mir in Vergangenheit!Warum auch immer…

Besonders der Gitarren und – Drumsound sprechen mich an.Der Gesamtsound und der Mix sind Klasse umgesetzt!Die Vocals sind der Hammer!

8 von 10 Punkte


Felskinn – Mind Over Matter

Release: 16.03.2018

Genre: Hard Rock

INFO-Auszug

FELSKINN ist die Band von Sänger und Komponist Andy Portmann. Mit dabei sind Cyril Montavon und Hef Häfliger (MAXXWELL) an den Gitarren, Beat Schaub (LIVE/WIRE) am Bass und Ur-FELSKINN Drummer Flavio Mezzodi (KROKUS).

Auf dem Album „Mind Over Matter“ (v.ö. 16. März 2018) hat Mike Terrana (RAGE, TARJA TURUNEN, etc.) die Drums eingespielt, aufgenommen in den Hansen Studios in Dänemark von Jacob Hansen (VOLBEAT, PRIMAL FEAR, PRETTY MAIDS etc.). Vocals, Gitarren und Bass wurden in der Schweiz aufgenommen. Als Special Guests auf dem Album haben Jgor Gianola (U.D.O, JORN, GOTTHARD) und Mandy Meyer (UNISONIC, KROKUS, GOTTHARD) zusätzliche Solis beigesteuert. Im Sommer 2017 veredelte Jacob Hansen „Mind Over Matter“ mit seinem gnadenlos druckvollen Mix & Mastering.

FELSKINN wurde 2005 von Andy Portmann gegründet. Das selbst betitelte Debut Album wurde von Gast Musikern eingespielt und im März 2006 veröffentlicht. Der Song „170105“ wurde später von Kai Hansen (Helloween) adaptiert und erschien 2014 unter dem Titel „Built A World“ auf dem GAMMA RAY Album „Empire Of The Undead“. Hitparade Platz 13 in Deutschland!!!

FELSKINN spielten viele Shows und Festivals. Im April 2007 wurde bereits das zweite Album „Listen!“ veröffentlicht. Es war eine sehr intensive Zeit – leider löste sich die Band wegen den berühmten musikalischen Differenzen 2008 auf. Portmann startete ein Live Project mit Mandy Meyer. Das Repertoire beinhaltete Songs von ihren früheren Bands. 2010 startete Portmann die FELSKINN-Nachfolge Band DOWNLOAD und schrieb das Album „Eleven Stages“. Das Album erschien im April 2014. In der Live Band spielte mit Ausnahme des Drummers die heutige FELSKINN Besetzung. Als Portmann 2015 am Album „Mind Over Matter“ zu arbeiten begann, entschied er sich die Band wieder FELSKINN zu nennen. Mit der internationalen Produktion hat FELSKINN ein sehr starkes Album am Start und ist mit ihrem neuen Label ROCK OF ANGELS RECORDS bereit für den nächsten, grossen Schritt.

www.felskinn.ch

www.facebook.com/felskinnmetal

www.instagram.com/felskinn

…und wieder mal was Neues aus der Schweiz!Super umgesetzt!

Mein Geheimtip!Ich bin da mal gespannt,was da noch so kommt von den Herrschaften.

Einzig das Cover find ich ich etwas minimal gehalten.

7,5 von 10 Punkte


Ayreon Universe – Best of Ayreon live

Release: 30.03.2018

INFO-Auszug

Liebhabern von Progressive Rock und Progressive Metal muss man Arjen Anthony Lucassen nicht groß vorstellen. Seit mehr als 20 Jahren veröffentlicht der Multiinstrumentalist aus den Niederlanden unter dem Projektnamen Ayreon höchst aufwändig produzierte Konzeptalben mit verzwackten Storylines, auf denen er – für gewöhnlich von namhaften Gästen begleitet – gewaltige Kathedralen aus Klang errichtet. 2017 erschien sein SciFi-Epos „The Source”, es geriet zum bisher größten Ayreon-Erfolg. Lucassen liebt derlei Megaprojekte über alles – wenn er sie plant und realisiert, lässt er sich von nichts und niemandem bange machen. Nur eines ruft bei dem über zwei Meter messenden, 56-jährigen Hünen seit jeher unweigerlich Fracksausen hervor: Liveauftritte vor großem Publikum. Sie machen ihn nervös, deshalb meidet er sie gerne. Sein Lampenfieber sei übermächtig, sagt Lucassen selbst, und die daraus resultierenden Panikattacken vor Konzerten wären schwer zu bändigen. Kaum zu glauben, aber wahr.

Dementsprechend dünn gesät sind Auftritte wie jene denkwürdigen Shows, die im September letzten Jahres an drei aufeinander folgenden Abenden in Tilburg über die Bühne gingen, wohl auch deshalb waren sämtliche 9.000 erhältlichen Tickets binnen eines Tages vergriffen. Lucassen traute sich vor heimischer Kulisse dann tatsächlich, und die aus aller Welt angereisten Fans bekamen bei einem Parforceritt durch die gesamte Ayreon-Historie ein gewaltiges Progrock-Spektakel geboten, an das sie sich wohl noch lange erinnern werden.

Wer nicht dabei wahr, kann sich jetzt einen tollen Eindruck davon nach Hause holen: Unter dem Titel „Ayreon Universe – Best of Ayreon live“ erscheint am 30. März 2018 bei der Mascot Label Group ein Mitschnitt der Tilburg-Konzerte in vielerlei Formaten – als Dreifach-LP in schwarzem Vinyl sowie in limitierter Auflage in farbigem Vinyl, jeweils mit beigelegtem Download-Code; außerdem als Doppel-CD und Doppel-DVD sowie als Blue-ray und als Fünf-CD-Earbook.

30 Kameras liefen allabendlich im 013 Poppodium, als Arjen Lucassen gemeinsam mit zwei Dutzend prominenten Gastmusikern zur Sache kam. Als Sängerinnen und Sänger waren mit von der Partie: Floor Jansen und Marco Hietala (Nightwish), Damian Wilson (Threshold), Hansi Kürsch (Blind Guardian), Tommy Karevik (Kamelot), Anneke van Giersbergen (The Gentle Storm), Jonas Renkse (Katatonia), Mike Mills (Toehider), Marcela Bovio (Stream of Passion), Irene Jansen und Jay van Feggelen (Ayreon), Robert Soeterboek (Star One),John Jaycee Cuijpers (Praying Mantis), Edward Reekers (Kayak), Maggy Luyten (Nightmare) und Lisette van den Berg (Scarlet Stories). Die Band setzte sich neben Lucassen selbst aus Ed Warby (Drums), Johan van Stratum (Bass), Marcel Coenen (Leadgitarre), Ferry Duijsens (Gitarre) und Joost van den Broek (Keyboards) zusammen, hinzu kamen noch Ben Mathot (Geige), Jeroen Goossens (Flöte, Holzbläser) sowie Maaike Peterse (Cello).

Die Konzerte dauerten jeweils mehr als zwei Stunden, zum Besten gegeben wurden währenddessen Stücke aus sämtlichen Ayreon-Alben, vom aktuellen „The Source”, über „The Theory of Everything” (2013), „01011001” (2008), „The Human Equation” (2004), „Universal Migrator Part 1” und „…Part 2” (2000), „Into the Electric Castle” (1998) und „Actual Fantasy“ (1996), bis zurück zum 1995er-Debüt „The Final Experiment”. Projektionen auf einen riesigen HD-Bildschirm, der im Hintergrund die gesamte Bühnenbreite einnahm, untermalten das Ganze sehr effektvoll.

Zwei Jahre hatten die Vorbereitungen für die hier festgehaltenen Konzerte gedauert. Als alles vorüber war, sagte Arjen Lucassen zur Überraschung aller Beteiligten: „Eigentlich schade, dass wir nur diese drei Shows gespielt haben.“ Dies lässt hoffen, dass das letzte Wort in Sachen Lucassen live noch nicht gesprochen ist – Lampenfieber hin oder her. Allerdings dürfte das in Tilburg Gebotene wohl schwerlich noch zu übertreffen sein.

Live Video – Ayreon – Valley Of The Queens (Ayreon Universe): https://youtu.be/TbebO5BZi-I

Live Video – Ayreon – Everybody Dies (Ayreon Universe): https://youtu.be/9AAXtUdM7xE

Ich persönlich mag LIVE-Alben!So auch dieses hier!Alles super gut umgesetzt!Tolle Songs,tolle Künstler,toller Sound!Was will man mehr!

8 von 10 Punkte


Qntal VIII – Nachtblume

Release: 09.03.2018

INFO-Auszug

Als das Projekt Qntal mit seiner ungehörten Mischung aus Mittelalter und Elektronik 1992 das erste Mal auf der Bildfläche erschien, war das Staunen groß. Man kannte zwar mittelalterliche Musik, man hatte natürlich auch schon elektronische Klänge vernommen. In Personalunion indes noch nie. Bis heute zählen Qntal zu den Vorreitern ihres selbst erschaffenen Genres; und mit „Qntal VIII – Nachtblume“ fügen sie ihrer makellosen Werkschau ein weiteres betörendes Kapitel hinzu. Beseelt von mehrsprachiger Poesie verzaubern Qntal ihre ungewöhnlich breit aufgestellte Hörerschaft.

Die kommt aus allen Himmelsrichtungen. Aus der Mittelalter-Szene ebenso wie aus der elektronischen Ecke, aus dem Trauerflor des Gothic ebenso wie aus der bärbeißigen Heavy-Metal-Bewegung, aus Pop-Kreisen ebenso wie aus der Klassik. Das wahrhaft Besondere an den kunstfertig erdachten und mit viel Gefühl umgesetzten Klangbildern ist eben jene Vielfältigkeit und jenes herausragende Talent, das Syrah und Michael Popp unter Beweis stellen.
Das neue Opus „Qntal VIII – Nachtblume“ macht da keine Ausnahme. Vier Jahre nach „Qntal VII“ ermöglicht das neue Werk bei allem Tiefgang ein sofortiges Abtauchen, eine Rückkehr, ein regelrechtes Heimkommen in diese verwunschene, feingliedrige Musikwelt. Durchdringender Gesang, wogende, elegische Harmonien, oszillierende Elektronik, festliche, beinahe sakrale Aura, eingängige Melodien – in der Tat lässt sich die Musik von Qntal nicht besser als das deutsche Gegenstück zu Dead Can Dance charakterisieren. Dass wir vier Jahre auf dieses neue Album warten mussten, hat gute Gründe: Syrah und Popp leben sich überdies bei Estampie rein mittelalterlich aus, bei VocaMe rein vokal – und jetzt eben wieder mit elektronischer Verstärkung. „Wenn man ein Jahr lang hauptsächlich klassische Kirchenkonzerte gemacht hat“, so Komponist Popp, „zieht es einen doch wieder hin zum Computer und zur Elektronik.“

Die Nummerierung der aktuellen Platte verrät es schon: Das Wirken Qntals trägt einen roten Faden, hängt untrennbar zusammen. Syrah sieht das als „Werksverzeichnis“, als klar abgesteckter Arbeitsprozess, in dessen Rahmen die beiden dann aber doch vollkommen frei sind. „Wir haben das Gefühl, mit allen Songs verbunden zu sein, ebenso wie es alle Songs untereinander sind“, so die studierte Sängerin. „Wir sammeln das ganze Jahr über Gedichte und Texte, die uns inspirieren. Da ist natürlich das Mittelalter eine große Schatzkiste. Auch die Texte der englischen Dichter wie Byron haben schon bei „Qntal VII“ zu Vertonungen angeregt. Hier vermählen sich für uns der romantische englische Geist, der Rückblick auf ein fantastisches Mittelalter und die Könnerschaft der Dichter zu einer wahren Fundgrube für Assoziationen und eine musikalische Umsetzung.“ Die erfolgte teilweise erneut in der atemberaubenden Natur Islands, aber ebenso in den eigenen vier Wänden.

Ein Liedtext des Fantasy-Meisters Markus Heitz ist es, der auf „Qntal VIII“ dann doch noch die Brücke zur Gegenwart schlägt. Die Zeitenreise durch die Jahrhunderte ist ein weiteres Mal komplett. So und nur so funktioniert das eben bei Qntal, wie Syrah sagt: „Wir machen Musik mit Texten aus vergangenen Jahrhunderten, leben vom Blick in Vergangenheit und Zukunft und strahlen dabei eine gewisse Zeitlosigkeit aus.“ Also wie immer bei großer Kunst.
Manchmal wohnt einem Anfang wahrhaftig ein Zauber inne. So wie damals, vor all diesen Jahren, als Syrah, Michael Popp und Ernst Horn Qntal aus der Taufe hoben. Der ungewöhnliche Name, so muss erwähnt werden, erschien Sängerin Syrah nämlich im Traum. Und schon mit „Qntal I“ spielten sich die drei, allesamt studierte Musiker aus dem gravitätischen Bereich der Klassik, in die Herzen einer Szene, die damals noch gar nicht wusste, dass es sie gab. Und vor allem dank Qntals einzigartigen Crossovers wuchs und gedieh. Elektronische Beats, mittelalterliche Melodien, Chöre und Syrahs entrückter Gesang – hier wurde musikalisches Neuland betreten.
Heute ist das anders. Und doch sind Qntal die Vordenker, die aus den eigentlich widersprüchlichen Welten Mittelalter und Elektronik etwas aufregend Neues geschaffen haben – eine eigene musikalische Sprache, eine eigene Grammatik der Klänge. Und auch „Qntal VIII – Nachtblume“ zeigt: Niemand beherrscht sie so fließend wie sie.

Ja…kann man mal hören!Mich strengt das ziemlich an!Fans der Band bzw. Fans dieser Musik mögen sich hier wiederfinden!

Sehr abwechslungsreiches Album!Gut Produziert!

6,5 von 10 Punkte


ELEANOR – Celestial Nocturne

Release: 30.03.2018

INFO-Auszug

For fans of Nightwish, Within Temptation & The Gathering.

Eleanor is a Japanese Melancholic gothic metal band founded in 2006 by Ippei J.Malmsteen (guitars) and Shiori Vitus (vocals) in Osaka. Their sound were influenced by The Gathering, Sentenced and Amorphis. By the way “Eleanor” was named after a song of The Gathering.
The debut album „A Circle Of Lament” was released in Japan by Blacklisted Records (Japan) in 2011.
Two years later in 2013, the second album „Breathe Life Into The Essence“ was released in Japan by Black-listed Records. This album was highly rated and received attention from overseas. As a result, Eleanor appeared on the Metal Female Voices Fest Vol.11 in Belgium as the only Japanese metal band.
Eleanor also performed as an opening act for Eluveitie´s Japanese tour in 2014.
In 2016, the 3rd album “Celestial Nocturne” was released in Japan by Rubicon Music (Japan). They did the largest number of live shows in their history. Among nother things they started a big line of acoustic live shows around the Osaka.
In 2017 Eleanor signed an international deal with Scandinavia´s leading rock/metal label Mighty Music and on the 30th of March 2018, “Celestial Nocturne” will see a worldwide release including 3 exclusive bonus tracks.

…und wieder höre ich Musik,die ich so schon tausende Male gehört habe!Hinzu kommt ein Gesamtsound,der in meinen Ohren „wehtut“.AUA!Ist das ein „Billig-Mix“?

Die Songs klingen einfach unfertig und für mein Empfinden nicht gut strukturiert!Die Ansätze sind vorhanden-das war´s dann auch schon!

LANGWEILIG!LEIDER!

4 von 10 Punkte


BOREALIS – The Offering

Release: 23.03.2018

Progressive Power Metal

INFO-Auszug

Kanada gilt gemeinhin nicht gerade als Wiege für Melodic Metal. Doch Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel, und so machen sich BOREALIS aus Ontario, Kanada auf, diesen Zustand zu ändern. Man sollte sich nicht davon täuschen lassen, dass die Band bisher hauptsächlich Szene-Insidern und einem eisernen Fan-Kreis bekannt ist, denn dass sie zu den größten Hoffnungsträgern des Genres gehören, beweisen BOREALIS mit ihrem vierten Album „The Offering“ eindrucksvoll.

Nach dem 2008 in Eigenregie veröffentlichten „World Of Silence“, dem 2011 über Lion Music erschienenen Zweitling „Fall From Grace“ und dem 2015 erschienenen „Purgatory“, haben sich BOREALIS mit ihrem vierten Album „The Offering“ erneut weiterentwickelt und gesteigert. Die Band hat einen immens hohen Wiedererkennungswert, welcher insbesondere Sänger Matt Marinellis Organ geschuldet ist, das eindringlich wie ausdrucksstark die Kompositionen perfekt zur Geltung bringt. So verbindet sich melodischer Power Metal mit progressiven Anleihen, leicht symphonischen Elementen, düsterer Atmosphäre und einer gesunden Portion Härte. Vergleichsweise lassen sich am ehesten Bands wie Evergrey, Kamelot und Nocturnal Rites heranziehen.


Die Geschichte von BOREALIS nimmt 2005 ihren Anfang. Schon während ihrer Findungsphase sammelten sich zahlreiche Songideen an, und so nahm die Band 2008 ihr Debütalbum „World Of Silence“ auf.
 In der Folge wurden BOREALIS regelmäßig als Supportact gebucht, wenn die europäischen Metal-Größen (u.a. Kamelot, Epica und Sonata Arctica) in Kanada gastierten.
 Im Sommer 2010 heißt die Mission: “Album #2” – das schließlich als „Fall From Grace“ im April (bzw. Mai) 2011 über Hydrant (Japan) und im Rest der Welt über Lion Music erscheint. Das Feedback ist durchgehend gut bis überschwänglich. Einladungen zu Festivals in den USA (z.B. ProgPower, Atlanta) und Europa (z. B. PPM Fest, Belgien) machen BOREALIS erstmals einem größeren Szene-Publikum zugängig. Die folgende US-Tour mit den legendären Saxon stellte den bisherigen Höhepunkt in der noch jungen Karriere von BOREALIS dar.
 Mit „The Offering” präsentieren uns die Kanadier nun 12 neue Songs, die sich textlich mit der eher düsteren Thematik von Sekten und Menschenopfern auseinandersetzen. Sänger Matt Marinelli dazu: “The album follows the creation, rise and ultimate demise of a cult who practices human, more specifically child sacrifice. They believe this method of belief, sacrifice and devotion will bring an end to the suffering of humanity, as well as bring back the innocence of mankind that was lost to greed and industrialism. However, due to their lack of respect to powers greater than themselves, they unwittingly create a deity out of the sacrificed kid, whom ultimately delivers punishment due to their injustice. The men in the cult are too self-consumed with their righteous quest, they’ve completely overlooked the fact that children are the true key to restoring and preserving lost innocence.”

„The Offering“ wurde von BOREALIS Drummer Sean Dowell produziert, gemixt und gemastert.

Ganz nett gemachter Progressive Power Metal !Ich hätte mir allerdings einen etwas anderen Gesamtsound gewünscht!Könnte an den Keyboards liegen,die vieles ziemlich „platt“ machen.DieBassdrum rattert schön vor sich hin,die Snare (Keksdose?) geht ziemlich unter!Das Gesamtsoundbild ist nicht das Beste!

Musikalisch gesehen:Gut arrangierte Songs mit div. „Überraschungen“ und ein Sänger,der eine ganze Menge drauf hat!

5,5 von 10 Punkte


Death Alley – Superbia

Release: 23.03.2018

INFO-Auszug

Shake off your mortal coil, says Death Alley.

After a period relentless touring and turmoil, the Dutch powerhouse is re-invented, reborn, and ready to take on the world with their refined brand of infectious yet challenging rock n‘ roll. Set for release in March 2018 through Century Media Records, ‚Superbia‘ is the follow-up to the 2015 debut album ‚Black Magick Boogieland‘.

”This album is very much about being able to, and having the courage to, break with burdens from the past and accepting, facing and going through the struggle towards a distant or future sun”, says singer Douwe Truijens. ”Where ‚Black Magick Boogieland‘ is the invitation to a parallel universe of the unknown, this one is about what you get when you accept the invite.”

Formed in Amsterdam in 2013, Death Alley is a rare mix of punk attitude and diligent, musical precision. As crossover as it gets while still keeping focus – the fourpiece holds King Crimson as close to their hearts as The Stooges; Hawkwind and Poison Idea are loved in equal measure; the acid flows, but this ain’t no hippie band. Fueling this relentless machine of seeming contradictions is a pure love for great music, and a restless thirst for the deep end of the pool. No risk? No reward. First you acknowledge that coil around your neck, then you shake it off.

On stage Douwe is flanked by guitar prodigy Oeds Beydals and the latest addition to the group – bassist Sander Bus. Oeds first made a name for himself in the now legendary Dutch rock band The Devil’s Blood. Anchoring the line-up since 2016 is Swedish drummer Uno Bruniusson, most notably known for his work in In Solitude and Procession. Together they have a reputation as one of the most energetic live acts on the contemporary rock scene – as proven on the road, counting Kadavar, The Shrine and Dirty Fences as a few of their touring partners from the last few years.

”We were never a band that was set in stone since the start”, says the guitarist. ”Rather, we wanted to become a band while playing, and see what would happen if you put people with different influences together. Instead of already having all the songs, image and story, and jumping on that. So it’s really a melting pot of all the characters in the band and it’s grown towards a sound very naturally.”

‚Superbia‘ marks a big step forward for the quartet – spiritually, but also technically. Produced by Pieter „Pidah“ Kloos (The Devil’s Blood, Motorpsycho, DOOL), the new tracks are some of the most demanding the band’s ever written, even going as far as flirting with prog rock. A fascinating development for a group named after a Zeke album.

”We have this polarity of having a hardcore and punk background, and moving from that into more psychedelic and sometimes even prog-ish territory. We always try to play with a primal soul, but also execute it with a somewhat classical precision”, says Oeds.

And so Death Alley moves into 2018 rejuvenated, taking a huge breath of air, resurfacing from that deep end of the pool.

”We have taken big risks, and necessarily so”, Douwe concludes. ”Right now it’s as if you’re on your way to town on Saturday night and the dope is starting to kick in.”
https://www.facebook.com/deathalleyband

6,5 von 10 Punkte

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