Reviews FEBRUAR 2019

 

TO THE RATS AND WOLVES – Cheap Love

Release: 22.02.2019

INFO-Auszug

»Cheap Love« ist zu 100% TTRAW“, lässt die Band aus Essen verlauten, die in den vergangenen sechs Jahren einen beachtlichen Aufstieg aus dem deutschen Underground vermelden kann. Ihr energetischer Mix aus elektronischen Elementen und moderner, zeitgenössischer Heaviness ist einzigartiger in der heutigen Musiklandschaft und ihr neues Album profitiert von ihrer absoluten DIY-Attitüde – die Jungs haben sich dieses Mal um jeden Aspekt selbst gekümmert und keinerlei Einflüsse von aussen zugelassen.

„Spannend war für uns, dass wir dieses Mal keine Einflüsse von Außerhalb hatten und die platte zu 100% so gemacht haben, wie wir es wollten. In der Vergangenheit wurden wir immer wieder enttäuscht weil wir Kompromisse eingegangen sind, die unserer Intuition widersprachen, das haben wir bei »Cheap Love« nicht zugelassen.“

Es brauchte nur 1,5 Jahre, um »Cheap Love« zu schreiben, aufzunehmen und zu produzieren – eine Zeit, in der die Band sich erneut weiterentwickelte, sich ihrer Masken-Outfits entledigte und den nächsten logischen Schritt nach dem vielgelobten »Dethroned« (2016) vollzogen. Heute zeigen sie sich bodenständiger und erwachsener und haben ein Quäntchen der genannten Heaviness abgelegt, im gleichen Atemzug jedoch eine Menge mehr Gefühl und Emotion zugelassen.

„Es geht um alltägliche Sorgen“, holt Gitarrist Danny aus, „von der Liebe über Herzschmerz bis hin zu Depressionen“, was ziemlich offensichtlich wird, führt man sich erst einmal eine Single wie ‚Down‘ zu Gemüte. Ein eher einfacherer, poppigerer Song, der während der Produktion gar zum Liebling der Band avancierte.

„Wir alle haben sehr viel Scheiß mitgemacht, Depressionen durchlebt, uns als Band des Öfteren fast getrennt. ‚Down‘ ist ein Uplifter, den man in solchen Momenten braucht. Der Song hat uns während des Albumprozesses Hoffnung gemacht.“

‚True‘ ist ein weiterer überraschender, jedoch tiefgründiger Song, der eine andere Seite von TO THE RATS AND WOLVES zeigt; sehr emotional, beinahe fragil und hat zudem Trevor Wentworth von den US-Post-Hardcore-Koryphäen OUR LAST NIGHT als Gastsänger zu bieten. „Für uns gab es bei der Platte nur ein Ziel:Wir wollten etwas schreiben, was die Leute nicht schon 100 Mal gehört haben“, so der Gitarrist Marc Dobruk. 

Dennoch zeigen TO THE RATS AND WOLVES, dass sie noch immer Riffs durch ihre Venen pumpen können. Der eröffnende Titeltrack verkörpert so ziemlich alles, wofür die Band immer stand und hält sich mit Party Vibes, tanzbaren Beats und Aggressivität nicht zurück. „Der Song ist eine Fusion alter und neuer musikalischer Elemente und geht einfach gut ab. Wir wollten mit einem echten Knall zurückkehren!“ erklärt Danny unverblümt.

Alles in allem ist »Cheap Love« ein Album voller großartiger Stimmungen, echten Gefühlen und heftigen Momenten – vor allem aber ist »Cheap Love« eines: ehrlich! Wir haben mit der Zeit gelernt, dass es einfach wichtiger ist die Dinge gerade heraus zu sagen, anstatt sie in Metaphern und Bildsprache zu verschleiern“, so Danny. „Wir nehmen auf der Platte kein Blatt vor den Mund, wir ermutigen, bemitleiden, verurteilen und werden deutlich, wenn wir es müssen.“

FAZIT

In der Tat:Es klingt erwachsener,was ich da im Verhältnis zum Vorgänger-Album höre…Nur diese ,wie oben im Info erwähnt,Party Vibes und tanzbaren Beats gehen mir persönlich negativ ab.Klar ist:Es ist schon eine gewisse Entwicklung zu hören…Aber ob genau DAS auf Dauer gutgeht für die Zukunft?Ich bin da eher skeptisch.Ist ja mal ganz nett zu hören,aber permanent? hmmm…

6 von 10 Punkte


RAZZMATTAZZ – Hallelujah

Release: 08.02.2019

INFO-Auszug

RAZZMATTAZZ (sprich: Räsmatäs) sind für Kenner der Szene längst ein Markenzeichen für Hard-Rock mit Kick-Ass Garantie. Ihr Sound, der irgendwo zwischen AC/DC und früherem BritishMetal liegt, erzeugt symptomatischen Tohuwabohu und Halligalli, so die eigentliche Bedeutung des Bandnamens Razzmattazz.
Nach den bisherigen Alben „Rock and Roll Hero“, „Sons Of Guns“ sowie „Diggin´ For Gold“, mit denen die Band weltweit beste Kritiken, sowie in Deutschland und auch in den USA Awards einsammelten, liegt nun mit „Hallelujah“ das vierte Album und insgesamt zehn neue Tracks vor. Und diese treten dem geneigten Hörer akustisch, nach bester RazzmattazzManier, mal wieder mitten in den Allerwertesten.
Razzmattazz liefert erneut voller Spielfreude ab und bringen eine schnörkellose und stampfende Rock-Maschine auf den Weg, die so ziemlich alle Altersklassen abholt. Generell gehen die Songs gehen direkt in die Rock & Roll-Synapsen und es sind etliche potentielle Hits zu finden.
“Hallelujah” ist schnörkelloser, rotziger kick-ass Mainstream-Hard-Rock mit Mitsing-Garantie sowie einigen Prisen British-Metal. Und das ohne viel Schnick-Schnack direkt auf den Punkt. Mit „Cold Rain“ haben Razzmattazz zudem eine packende Powerballade in die Umlaufbahn geschossen, die sich wahrscheinlich im Lauf der Zeit auf diversen Radiosendern wieder finden dürfte.
Erstmals übernahm Markus Teske (Bazement-Studio) den Mix und das Mastering für Razzmattazz. Ihm gelingt eine tighte, druckvolle, erfrischende und nicht überproduzierte Produktion.
Mit dem letzten Album „Diggin´ For Gold“ wurde der Band zuerkannt, dass sie damit ihren Platz in der Profiliga zementiert. Mit „Hallelujah“ setzen die Jungs noch einen drauf. Es bleibt Razzmattazz zu wünschen, dass insbesondere Festivalveranstalter im In- und Ausland die Jungs auf ihre Stages holen. Denn da gehören sie hin. Regler auf Zehn: „Hallelujah“ !

FAZIT

Ich bin da hin und her gerissen!Ja-es rockt…aber…für meine Ohren „plätschert“ das ganze Teil so vor sich hin und es stellt sich bei mir sowas ähnliches wie Langeweile ein.In der Gesamtheit ist das Songmaterial schon gut,aber der letzte Funke will nicht so recht überspringen.

6 von 10 Punkte


OVERKILL – The Wings Of War

Release: 22.02.2019

INFO-Auszug

In an age where music is available instantly and bands appear and fade just as quickly, the power and resiliency that is OVERKILL who’s initial social media was stuffing show flier ads under windshield wipers in the 80s, has remained as resolute as ever, and even more so.

New frontiers aren’t often conquered in the modern world of heavy metal, yet OVERKILL remain unfazed by the growing presence of social media, modern internet, a demand for streaming services, and a general sense of competition between the sea of other metal bands trying to make a name for themselves, today.

It’s with over 30 years under their leather belts that these New Jersey natives are prepared to unveil their latest offering: »The Wings Of War«. With 10 tracks and fifty one minutes long, their 19th full length album is the ultimate combination of sickening brutality and addictive melody. It was yet another incredible album cover design by Travis Smith that sparked the idea of what to name this next album. With 5 of the iconic Overkill winged skulls brooding powerfully around the table seemingly prepared for battle, »The Wings Of War« simply rolled off the tongue.

With the fresh addition of seasoned drummer Jason Bittner (ex-Shadows Fall, Flotsam And Jetsam, Stigmata), OVERKILL is experiencing a new chemistry this time around, truly giving the record a unique feel. The writing was funneled through its familiar foundation, but now had a fresh influence and energy that inspired the entire band. “We’ve never had an identity crisis,” says frontman Bobby Blitz, “but we still like raising an eyebrow from time to time!” Morphing into the modern day and taking advantage of the convenience of technological advances, this old school group of guys utilize technology for its instantaneous qualities that help fuel their momentum, and prevent the build up of stagnant ideas.

Although Bassist DD Verni and guitarist Dave Linsk have their own recording set up, OVERKILL goes out of house for their drum recording to longtime friend Joe DeMaio of Shorefire Studios in Long Branch New Jersey, and for their vocals to Johnny Rod of Rockland County New York. The the real guitar work gets accomplished at DD’s studio, Blitz absorbs the sounds and fills in the guts with melodies, phonetics, dirty-sweet lyrics, and the songs develop organically.

Album opener “Last Man Standing” is OVERKILL kicking the door in with a hard and loud tune that’s rooted in some of the best angst that thrash possesses. Memories retained from this song are memories similar to the classic 80’s vibe but with a new-age mechanical feel that thoroughly updates it. This was also the first song recorded with newcomer Jason Bitner.

The album’s second single “Head Of A Pin” is a lyrical journey about disappointment and trust. Musically, the song comes across as “Black Sabbath on meth” proclaims Blitz. It intertwines riffs and vocal melodies that pick it up into a real pounder and create something truly special.

»The Wings Of War« also holds something to look forward to for east coast metal heads with a track entitled “Welcome To The Garden State.” Bobby Blitz explains: “It’s all about us. It’s the way we grew up as kids, it’s a certain attitude about the area, it’s responding to “we don’t do that where we’re from” with: “well guess what, you’re not where you’re from! You’re here, now!” The song sums up the New Jersey attitude with over 4 minutes of thrashy, punky, honest vibration, and defines OVERKILL, as well.

With at least the next six months already blocked off for a South American tour, followed by a U.S. tour, OVERKILL are on overdrive as usual with no signs of coming to a halt. This most recent cycle has a different feel; an old formula that evolved with new life and new breath and that after all these years, still generates an exquisite power.

www.wreckingcrew.com

www.facebook.com/overkillwreckingcrew

www.nuclearblast.de/overkill

FAZIT

…und genau NICHTS ANDERES hab ich erwartet:Ein Album,das wie immer DAS bietet,was wir alle von OVERKILL erwarten:Genau zwischen die Augen!Bei OVERKILL weiß ich als Fan/Hörer immer was ich bekomme.Da kannst du jedes Album AUCH ungehört kaufen und bekommst die „Volle Breitseite“ serviert!

8,5 von 10 Punkte


CRYSTAL LAKE – Helix

Release: 15.02.2019

INFO-Auszug

CRYSTAL LAKE wurden im Sommer 2002 gegründet, stark beeinflusst vom Hardcore der Mitte der 90er Jahre und würden schon bald die Tokioter Hardcore-Szene prägen. Ende 2002 suchten sie nach einer neuen Sängerin und bereits im Januar 2003 hatten sie sich dann mit der aktuellen Besetzung arrangiert und waren wieder bereit. 2003 war ein anstrengendes Jahr für die Band, mit zwei Touren – darunter Südkorea – und gleich drei Veröffentlichungen. Die Demo „Freewill“ wurde im Februar direkt vor der Show in Südkorea veröffentlicht, zu der sie von Gmc Records eingeladen wurden. Eine zweite Demo mit dem Titel „One Word Changes Everything“ erschien im Juli, und eine selbstveröffentlichte 4-Track-EP mit dem Titel „Freewill“ wurde im September veröffentlicht. Es wurden 1000 Exemplare hergestellt und verkauft. Im September 2003 spielten CRYSTAL LAKE 5 Shows mit DAY OF CONTEMPT (Australien) und 2005 veröffentlichte die Band eine Split-CD mit RISEN (USA) & UNBOY und tourten auch in Malaysia.

DIMENSION – 2006

 Das erste Album „Dimension“ wurde am 5. Juli 2006 von Imperium Recordings veröffentlicht. Seit der Veröffentlichung des Albums haben sie die „Dimension Tour“ gespielt, auf der Hardcore-Fans aus ganz Japan, geradezu stürmisch zu CRYSTAL LAKE’s Technical Hardcore feierten. CRYSTAL LAKE traten auch auf der „Metal Presentation 2007“ auf, mit I KILLED THE PROM QUEEN (Australien) und CHTHONIC (Taiwan) im Februar, auf der „Hatebreed (USA) Japan Tour 2007“ im März und auch auf dem „Rockstar Taste Of Chaos 2007“ in Japan im November.

DAYLIGHT & INTO THE GREAT BEYOND – 2008-2010

 Die Split-CD “Crystal Lake/ Cleave” wurde am 24. Mai 2008 veröffentlicht. CRYSTAL LAKE traten im November bei „Rockstar Taste Of Chaos 2008 in Japan“ auf und im Januar 2009 spielten sie 5 Shows mit PARKWAY DRIVE (Australien) und SHAI HULUD (USA). Das brandneue Album „Into The Great Beyond“ erschien am 3. November 2010. Im Juni 2011 verließ der ursprünglich Sänger Kentaro die Band.

LINE-UP WECHSEL. “THE FIRE INSIDE / OVERCOME” – 2012

 Im März verlässt auch der ursprüngliche Drummer Yusuke die Band. Sie kündigten im Juli jedoch den neuen Sänger Ryo an. „Wir freuen uns, heute unseren Neuzugang in die CRYSTAL LAKE-Familie vorzustellen. Begrüßt unseren neuen Sänger Ryo.“ Schon am nächsten Tag stellten sie Support-Drummer Gaku vor. Am 5. September veröffentlichten sie die neue Single „The Fire Inside / Overcome“, gemixt und gemastert von Brian Hood bei 456 Recordings. Im Januar 2013 tourten CRYSTAL LAKE mit AS BLOOD RUNS BLACK (USA) und CONFESSION (Australien) und im Mai 2013 mit THE GHOST INSIDE. Danach teilten sie sich die Bühne mit EMMURE (USA) und tourten auch mit BORN OF OSIRIS (USA), UPON A BURNING BODY (USA) auf der Sumerian Tour 2013 durch Japan.

CUBES – 2014

 Am 9. Februar 2014 spielten sie auf dem Scream Out Fest 2014 mit THE DEVIL WEARS PRADA, PERIPHERY, THE WORLD LIVE im Studio Coast Tokyo. Am 12. April 2014 spielten sie auf der Monster Energy Outburn Tour 2014 mit COLDRAIN, CROSSFAITH und MISS MAY I in Sapporo. Am 6. August veröffentlichten sie über Cube Records eine neue EP mit dem Namen „Cubes“. „Cubes“ landete auf #5 der wöchentlichen Indie-Album-Charts von Oricon (japanische Musik), auf #27 der Oricon-Album-Charts, #45 auf den wöchentlichen Oricon-Album-Charts. Am 1. und 9. September spielten sie auf der Crossfaith – Across The Future Tour mit CROSSFAITH, WE CAME AS ROMANS und WHIE SHE SLEEPS. Am 25. Oktober starteten sie die „Cubes Tour 2014“. Am 15. November waren sie am ersten Tag des „Knotfest Japan 2014“ zu sehen und am 14. Dezember zum ausverkauften Finale der „Cubes Tour 2014“.

THE SIGN – 2015

 Am 22. und 23. März spielten sie mit FACT auf der Monster Energy Outburn Tour 2015 und im August waren sie auf dem Summer Sonic 2015 zu sehen. Am 7. Oktober veröffentlichten sie über Cube Records ein neues Album mit dem Titel „The Sign“. Außerdem unterzeichneten sie auch Verträge mit ausländischen Labels: Artery Recordings (USA),

JPU Records (UK / EU), Halfcut Records / Shock Records (Australien) und Dope Records (Südkorea). „The Sign“ debütierte auf Platz 36 der wöchentlichen Album-Charts von Oricon. Im November 2015 spielten sie auf dem Ozzfest in Japan. Auf ihrer Japan-Tournee im Dezember wurden sie auch von IN HEARTS WAKE (Australia) begleitet. Danach traten sie beim Countdown Festival  in Japan 15/16 auf.

TRUE NORTH – 2016

 Im Februar starteten sie mit der neuen Championship Tour 2016 und im Mai gingen sie schon für das nächste Album ins Studio. In diesem Jahr haben sie auch auf mehreren Sommerfestivals gespielt: Viva La Rock 2016, Satanic Carnival ’16, Rock In Japan 2016, Summer Sonic 2016, Dead Pop Festival 2016 und Knotfest Japan 2016. Danach haben sie über Cube Records das neue Album „True North“ aufgenommen und kommentierten dazu. „Unser neues Album „True North“ kann ab sofort über Artery Recordings in Nordamerika vorbestellt werden! Wir möchten auch unser neues Management-Team Joel Madden (GOOD CHARLOTTE) und Bobby Littrell bei MDDN in Nordamerika vorstellen!“ Sie kamen neu zur MDDN-Familie dazu.

Außerdem unterschrieben sie erneut bei einigen ausländischen Labels: Artery Recordings (USA), JPU Records (UK / EU) und Jaco Records (Südkorea). „True North“ landete zu der Zeit auf Platz 1 der wöchentlichen Indie-Charts von Oricon und #39 auf dem wöchentlichen Albumcharts, außerdem auf Platz 6 in den iTunes Metal Chart (USA), auf Platz 35 der Billboard Top New Artist (USA) und auf Platz 47 in den Hardcharts (USA). Danach traten sie auch beim Countdown Festival in Japan auf. 16/17

APOLLO, ASIEN TOUR, 15. JUBILÄUM und EUROPA TOUR – 2017

 Im Januar starteten CRYSTAL LAKE mit einigen Gastbands die „Alpha & Omega Tour“ und danach ihre „True North One-Man Tour“ zur Feier der Veröffentlichung. Die Tour-Finalshow in Tsutaya O-East Tokyo war sogar ausverkauft. Im März starteten sie die „True North Asia Tour 2017“, für die sie in Taiwan, Südkorea und Hongkong unterwegs waren. Sie spielten ebenfalls auf den japanischen Sommerfestivals „Mission Impossible Kyoto 2017“, „Rush Ball 2017“, „Satanic Carnival 2017“ und vielen mehr, unter anderen auch das „Südkorea-Pentaport Rock Festival“ und das  „Heartown Festival“ in Taiwan mit ISSUES (USA). Am 11. Oktober wurde die Single „APOLLO“ über Cube Records veröffentlicht, in der der Remix „PhaseOne“ (Australien) enthalten ist. Sie veranstalten ihr erstes Festival namens „True North Festival“ am 21. Oktober im Studio Coast Tokyo, das auch gleichzeitig die Feier zu

ihrem 15-jährigen Jubiläum war. Sie luden 15 Gastbands aus dem Inland aber auch aus Übersee zu diesem Festival ein, darunter FIT FOR A KING (USA) und COLDRAIN. Danach gingen sie auf ihre erste Headline-Tournee in 5 Ländern (Großbritannien, Deutschland, Schweiz, Österreich und Frankreich) und spielten dort 9 Shows mit den Tourgästen AVIANA (Schweden) und ALL FACES DOWN (Österreich). Teil dieser Tour war auch OUR HOLLOW, OUR HOME’s Halloween-Show „HOLLOWEEN“ und das „MORECORE FESTIVAL 2017“. Im Dezember traten sie dann noch beim „Porno Ultra Express 2017“ und „Countdown Japan“ auf. 17/18

 GEGENWART und “THE CIRCLE” – 2018

 Vom 21. bis 23. Februar gingen CRYSTAL LAKE mit ATTILA (USA) auf die „Hyperspace Tour 2018“ in Japan und spielten auf dem „PULP SUMMER SLAM 2018“ (Philippinen). Danach gingen sie für ihre zweite Headline-Tour erneut nach Europa: 10 Länder (Großbritannien, Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich, Niederlande, Tschechien, Spanien, Portugal und Italien), 18 Shows und 8 Festivals: „TECH-FEST 2018“ (Großbritannien), „JERA ON AIR 2018“ (Niederlande), „ROCK DEN SEE 2018“ (Österreich), „RESURRECTION FEST 2018“ (Spanien), „FAJTFEST 2018“ (Tschechische Republik), „DISSONANCE FESTIVAL 2018“ (Italien). Sie tourten und teilten die Bühne unter anderem mit ADEPT (Schweden) und AWAKE THE DREAMER (Schweden). Sie kündigten ihre neue Single „THE CIRCLE“ am 8. August über Cube Records / JMS an. Es beinhaltet auch Gäste. Track1 – „Der Kreis“ feat. Masato (COLDRAIN), Track2 – „Lost in Forever“ feat. Daniel und Tyler (GIDEON / USA), Track3 – „True North“ von Euphoric Wavism remixt. Sie haben erneut am 16. September im Studio Coast Tokyo ein „True North Festival“ veranstaltet und werden zwischen Ende November und Mitte Dezember mit 36 CRAZYFISTS und CANE HILL in Großbritannien und Europa auf der „BURY TOMORROW“ Tour unterwegs sein.

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6,5 von 10 Punkte


KORPIKLAANI – Kulkija

Release: 15.02.2019

INFO-Auszug

Die finnischen Folk Metal-Superstars KORPIKLAANI haben ihr aktuelles Studioalbum »Kulkija« („Wanderer“) am 07. September 2018 via Nuclear Blast Records veröffentlicht (weitere Infos gibt es unten!). Ehe die Band dieses auf ihrer umfangreichen »Wayfarers & Warriors Tour 2019« mit TURISAS und TROLLFEST vorstellen wird, wird sie eine besondere Touredition des Werks auf den Markt bringen, die neben den regulären Tracks mit der »Beer Beer«-CD aufwartet, die lediglich physisch erhältlich sein wird. Diese bietet 14 verschiedene Versionen des titelgebenden KORPIKLAANI-Songs, zu denen u.a. Christopher Bowes (ALESTORM), Steve „Zetro“ Souza (EXODUS), Andreas „Gerre“ Geremia (TANKARD), Jesper Anastasiadis (TURISAS), TROLLFEST und viele weitere befreundete Musiker und Bands einen Teil beigetragen haben.

Jonne kommentiert: „Als wir im Studio waren, kamen wir zum Entschluss, dass es eigentlich keine bessere Art und Weise gibt, um unser eigenes Bier zu bewerben, als eine neuere Version von ‚Beer Beer‘ aufzunehmen! Da Bier ja ein weltweites Publikum anspricht, haben wir uns dazu entschieden, einige Freunde zu fragen, ob sie den Track in ihrer eigenen Sprache singen könnten. Des Weiteren wollten wir so viele Sprachen wie möglich vertreten haben. Nun können wir euch in diesem Zug ganze 14 Versionen präsentieren. Wir sind extrem glücklich und dankbar für diese Songs und wir hoffen, dass Ihr sie genauso genießen könnt wie wir.“

 »Kulkija [Tour Edition]« – Tracklist:

Reguläres Studioalbum

  1. Neito
  2. Korpikuusen kyynel
  3. Aallon alla
  4. Harmaja
  5. Kotikonnut
  6. Korppikalliota
  7. Kallon malja
  8. Sillanrakentaja
  9. Henkselipoika
  10. Pellervoinen
  11. Riemu
  12. Kuin korpi nukkuva
  13. Juomamaa
  14. Tuttu on tie

 »Beer Beer«-CD

  1. Kalja (feat. Vesku | KLAMYDIA)
  2. Bier Bier (feat. Gerre | TANKARD)
  3. Bíra Bíra (feat. FLERET)
  4. Øl Øl (feat. TROLLFEST)
  5. Shai Shai (feat. NYTT LAND)
  6. Birra Birra (feat. Emilio | SKILTRON)
  7. Пиво Пиво (feat. TROLL BENDS FIR)
  8. Pivo Pivo (feat. Meri | IRIJ)
  9. Μπύρα Μπύρα (feat. Jesper | TURISAS)
  10. Pivo Pivo (feat. Milan from ASCHAR)
  11. Beer Kill Kill (feat. Zetro | EXODUS)
  12. Beer Beer (feat. Chris | ALESTORM)
  13. Mellanöl (feat. Viking Danielson | SVARTA LJUSET)
  14. Beer Beer (feat. HEIDEVOLK)

Mit 14 (!) Tracks stellt »Kulkija« nicht nur ihr bislang längstes, sondern auch ihr bisher am natürlichsten klingendes Werk dar. Das ist deutlich hörbar. Es befindet sich näher am Sound, den man von uns live auf der Bühne gewohnt ist. Des Weiteren werden wir auch definitiv alle neuen Songs live umsetzen können“, erklärt Jonne. Für die Aufnahmen hat die Band weitestgehend ihr aktuelles Tourequipment verwendet.

Das Warten auf das Endergebnis hat sich auf jeden Fall gelohnt. Vom ersten bis zum letzten Ton bietet die Platte eine tolle Atmosphäre, die die Hörer auf der langen Reise begleitet. Es handelt sich hier nicht um eine schlichte Ansammlung von Songs, sondern um ein ‚richtiges‘ Album“, bekräftigt Sami. Jonne ergänzt:  Sami Perttula fährt fort: „Wir haben uns wirklich viel Zeit genommen und alles Stück für Stück eingespielt. Alle Songs wurden im Voraus gut vorbereitet, sodass wir im Studio nichts mehr arrangieren mussten, wie es schon manchmal zuvor geschehen ist.“

Instrumental setzt die Band ihre Entwicklung, die sie bereits von »Manala« (2012) zu »Noita« (2015) begonnen hat, konsequent fort. „Die Rollen aller Instrumente sind viel ausgeglichener als auf den vorherigen Alben. Außerdem hatte ich zum ersten Mal auf einem Metalalbum einen solch großen Spielraum, um mich ‚auszuleben‘. Ich musste mich nicht darauf beschränken, alles möglichst hart oder rockig zu spielen. Ich konnte meine Fähigkeiten einfach viel besser einbringen“, kommentiert Geiger Tuomas.

Inhaltlich handeln die meisten Songs vom titelgebenden Charakter, einem Wanderer. Sie erzählen folglich verschiedene Geschichten aus seinem Leben. So wird in ‚Neito‘ beispielsweise seine Frau besungen. „Die Frau repräsentiert den Pfad, auf dem er sich befindet. Er liebt sie genauso wie das ständige Umherziehen, seine Bestimmung“, erzählt Jonne (alle Songbeschreibungen befinden sich im Anhang). Viele Situationen können auch auf das Tourleben der Band – weit fernab ihrer geliebten Heimat – übertragen werden, was »Kulkija« vermutlich auch zu KORPIKLAANIs persönlichstem und emotionalstem Album macht. Nun aber zur Musik.

»Kulkija« beginnt mit einem bandtypischen Eröffnungstrio (‚Neito‘, ‚Korpikuusen kyynel‘ und ‚Aallon aala‘), ehe eine wunderschöne Akustikballade, die auf den Namen ‚Harmaja‘ hört, der Hörerschaft eine erste Verschnaufpause bietet. ‚Kotikonnut‘, gleichzeitig die erste Singleauskopplung, schließt sich an. ‚Korppikalliota‘ führt hin zu ‚Kallon malja‘, dem mit knapp zehn Minuten längsten Stück des Albums. Song Nr. 8, das doomige ‚Sillanrakentaja‘, sorgt mit einem Kinderchor (u.a. mit Kindern von Cane und Jonne) für eine weitere Überraschung, ehe ‚Henkselipoika‘ übernimmt. Dieser Song mag einigen bekannt vorkommen, feierte er doch bereits Anfang 2018 auf KORPIKLAANIs ausgedehnter Europatour mit HEIDEVOLK, ARKONA und TROLLFEST Premiere. Das aus Geiger Tuomas‘ Feder stammende Instrumental ‚Pellervoinen‘ eröffnet das letzte Drittel mit seinen verträumten Folkarrangements. ‚Riemu‘ und ‚Kuin korpi nukkuva‘ setzen die Reise fort. ‚Joumamaa‘ zieht das Tempo daraufhin noch einmal an, bevor ‚Tuttu on tie‘ die Platte schließlich friedvoll ausklingen lässt.

Seinen einzigartigen Sound verdankt »Kulkija« dem bekannten Mastering Engineer Svante Forsbäck (u.a. RAMMSTEIN), der bereits im Zuge von »Live at Masters of Rock« (2017) mit der Band zusammengearbeitet hat. „Es macht wirklich Spaß, dieses Album anzuhören, es kommt einfach keine Langeweile auf. Seine Ausgeglichenheit ist schlichtweg perfekt“, unterstreicht er. Jonne schließt ab: „Wir sind mit einem Resultat noch nie so zufrieden gewesen, wie wir es nun mit »Kulkija« sind.“

»Kulkija« präsentiert die Band, wie man sie noch nie zuvor gehört hat. Aufgenommen wurde es im November 2017 gemeinsam mit Produzent Janne Saksa im Petrax Studio (Hollola, Finnland). Saksa war auch für den Mix im Sound Supreme Studio in Hämeenlinna, Finnland verantwortlich. Das detailreiche Coverartwork steuerte Jan Yrlund (u.a. BATTLE BEAST, MANOWAR) bei, der bereits seit dem dritten KORPIKLAANI-Album mit der Band kooperiert. Dieses zeigt eine bildschöne Landschaft, die auf einem Foto basiert, das Jan in Huhtalan torppa, Kuhmoinen, Finnland aufgenommen hat.

Nach ihrer Gründung durch Frontmann Jonne Järvelä im Jahr 2003 sind KORPIKLAANI äußerst produktiv zu Werke gegangen. So haben sie in ihrer lediglich 15-jährigen Bandgeschichte bereits eine beeindruckende Anzahl von neun Studioalben (zeitweise fast eines pro Jahr) sowie eine Live-DVD/Blu-ray (»Live at Masters of Rock«, 2017) auf den Markt gebracht.

»Kulkija« – Tracklist:

 

  1. Neito („Mädchen“)

Die Straße steht für die Frau des Wanderers, das Mädchen, nach dem er sich sehnt und mit dem er umherzieht. Wie dem auch sei, in Wirklichkeit wartet das Mädchen zuhause auf seine Rückkehr. Ein jeder würde seine Last nach einer langen Reise wegräumen, doch die wehmütigen Lieder und die Musik des Wanderers begleiten ihn, wo auch immer er sich hinbegibt. Ein Reisender ist zum Umherziehen geboren…

 

  1. Korpikuusen kyynel („Mondschein“)

Das finnische Äquivalent für Mondschein, korpikuusen kyynel („Träne der hinterwäldlerischen Fichte“), bezieht sich auf harten, selbstgemachten Likör, der heimlich gebrannt worden ist und sich wie Tränen in der Mitte des Waldes verteilt. Sein sorgenfreies Leben genießend, beobachtet der Schwarzbrenner im Song die Umgebung aus seinem Versteck heraus.

 

  1. Aallon alla („Unter der Welle“)

Der Song erzählt die Geschichte eines Ertrinkenden. Gewässer, wie Seen und Meere, sind unberechenbar und das Grab eines jeden Bootsmanns. Weder Flügel noch Reichtümer können Hilfe leisten, als der Ertrinkende in den bedrohlichen Wellen untergeht. Der andere Bootsmann in der Geschichte kann die Hilferufe des Ertrinkenden jedoch nicht hören. Die Wellen können auch als Schutz betrachtet werden: Sie treiben einen leise gen Ewigkeit.

 

  1. Harmaja („Das Graue“)

Die Mönchsgrasmücke (Sylvia atricapilla), der Vogel im Song, ist aufgrund eines gebrochenen Flügels nicht in der Lage gewesen, gen Süden zu ziehen. Das Stück schildert Besorgnis und schwindende Erinnerung. Der finnische Dichter Zachris Topelius hat 1853 ein Gedicht namens ‚Sylvian joululaulu‘ geschrieben, das von Heimweh handelt. Darauf bezieht sich ‚laulu kaipauksen‘ (ein Lied der Sehnsucht) im Song. Der Titel kann aber auch auf die Trostlosigkeit, die herrscht, nachdem ein Teil eines alten Paares gestorben ist, bezogen werden.

 

  1. Kotikonnut („Heimstätte“)

Wenn er unterwegs ist, denkt ein Wanderer des Öfteren sehnsüchtig an seine Heimat und seine Kindheit sowie die Schönheit von alldem. Er denkt daran, wie er einst mit seinem Mädchen über die Wiese gelaufen ist und dachte, dass dies für immer so sein würde. Obwohl seine Heimat mittlerweile die Straße ist, er sein Hab und Gut stets bei sich trägt, so wird er sich doch immer an das Glücksgefühl seines Zuhauses und seiner Jugend erinnern. An die Zeit, in der der Mond golden war, nachts überall schien und so auch die sonst eher düstere ländliche Gegend sowie den Wald erstrahlen ließ. Schließlich akzeptiert der Wanderer, dass alles, was kommt, irgendwann zu einer entfernten Erinnerung wird und nichts ewig währt…

 

  1. Korppikalliota („Der Fels des Raben“)

Der schwarze Rabe wurde früher als Vogel des Teufels oder gar als Todbringer betrachtet, da er angeblich aus Glut und verbranntem Holz besteht. In alten Liedern wurde besungen, dass er die Sorgen eines jeden Sängers mitnehmen und in einem fischlosen Teich ertränken würde. Des Weiteren wurde ihm nachgesagt, dass er mehrere hundert Jahre alt werden könne und so schlau sei, dass er einer Pistolenkugel ausweichen könnte. Der alte, weise Rabe in diesem Stück singt auf dem Wipfel einer Fichte und erzählt, wer schon alles unter jenem Baum zu Tode gekommen ist.

 

  1. Kallon malja („Kelch des Schädels“)

Diese Geschichte (aus der Ich-Perspektive erzählt) spielt in der eisigen Wildnis Laplands. Der Hauptcharakter sitzt mit Fellen bekleidet an einem lodernden Lagerfeuer und lässt sein feurig-schönes Haar herunterfallen. Dabei funkelt eines seiner Augen rot wie das einer gehörnten Kreatur, wohingegen das andere blau wie der Himmel leuchtet. Mit diesen Augen schaut er dem Schnee dabei zu, wie er durch einen toten Baum weht, während der dunkle Himmel mit den Nordlichtern darauf tanzt. Die Tiere, die sich um ihn versammeln, verbinden den Erzähler mit der winterlichen Natur und lassen ihn zu einem Teil dieses Kreislaufs werden.

 

  1. Sillanrakentaja („Brückenbauer“)

Beim Pyhäjärvi-See, der sich in der Gegend von Eura und Säkylä, Finnland befindet, liegt das Ende des Hiittenkari-Kaps. Man erzählt sich, es sei von einem Riesen erbaut worden, der eigentlich eine Brücke über jenen See bauen wollte. Während er am Arbeiten war, tauchte jedoch die Hausherrin auf und machte sich über die zerrissenen Kleider des buckligen Riesen lustig. Daraufhin unterbrach er seine Arbeit, um in die Offensive zu gehen. Er nahm einen großen Stein und versuchte die gemeine Frau damit zu treffen. Doch der Stein flog weit vorbei, landete auf der Grenze Säkyläs und der Kauttua-Dörfer und wurde so zu einem Grenzstein.

 

  1. Henkselipoika („Ein Junge mit Hosenträgern“)

Der Erzähler ist ein Knecht, der an einem warmen Sommertag Mägden beim Arbeiten zusieht, während er faulenzt. Er wäre gerne mit einer von ihnen zusammen, kann sich allerdings für keine entscheiden. Feste würde er mit ihr besuchen, eine gute Zeit haben… Doch haben ihn die Mägde überhaupt schon bemerkt?

 

  1. Pellervoinen

Instrumental

 

  1. Riemu („Freude“)

Ein Mann, der gerne feiert, begibt sich in ein Lokal. Auf dem Weg dorthin passiert er Hügel, einen Wald und ein Feld und denkt darüber nach, ob sein Leben eher von Freude oder von Wahnsinn bestimmt wird.

 

  1. Kuin korpi nukkuva („Wie ein schlafender Wald“)

Ein Wanderer träumt von einer einfachen Reise auf einer ebenen Straße, mit dem Mädchen seiner Träume an seiner Seite. Als er wieder zuhause ist, fühlt es sich für ihn so an, als würde er nirgendwo hingehören. Der Wanderer möchte am liebsten nie wieder aufwachen, da ein Leben voller Ängste und Sorgen auf ihn wartet. Am Ende des Traums pflückt das Mädchen eine tote Blume, woraufhin er erwacht. Es wird ihm bewusst, dass er einen jeden Tag genießen und nicht an morgen denken sollte.

 

  1. Juomamaa („Des Trinkers Land“)

Manche Leute sind die geborenen Wanderer, manche die geborenen Säufer, manche sind eben beides. Dieser Song schildert das alltägliche Trinken mit Freunden und Bekannten. Des Trinkers Land ist voller Genuss und frei von Sorgen.

 

  1. Tuttu on tie („Der vertraute Weg“)

Die Heimat eines Wanderers ist eine nostalgische Straße, die er tagtäglich begehen muss. Unterwegs hat er reichlich Zeit, um über sein Verlangen nachzudenken, seiner verflossenen Liebe nachzutrauern und sich über seinen Besitz zu freuen. Er kennt den Weg in- und auswendig. Auf diesem begleiten ihn seine beiden Freunde – die Sonne und der Mond. Als die Nacht hereinbricht, schließt er seine Augen, bevor er seine sanfte Hand an seiner Wange spürt und schließlich einschläft.

FAZIT

Sicherlich ein „Party-Album“!Aber NICHT meins!Abfeiern kann man bestimmt ohne Ende mit den Songs.Die sind auch interessant umgesetzt und gemischt.Aber meins ist das nicht…Nichtsdestotrotz folgende Punktzahl…

8 von 10 Punkte


AENIMUS – Dreamcatcher

Release: 22.02.2019

INFO-Auszug

Mit einem prall gefüllten Arsenal an technischen Skills und bereit diese auf die Welt loslassen, haben die aus der Bay Area stammenden AENIMUS einen einzigartigen und progressiven Musikstil entwickelt, der bereits begonnen hat, in der Heavy Metal Szene weite Kreise zu ziehen. Für langjährige Fans von Bands wie DREAM THEATER, FALLUJAH, SUICIDE SILENCE und DESPISED ICON, sind AENIMUS eine Ansammlung moderner, einzigartiger und transzendenter Klänge, fähig, sich weiterzuentwickeln und zu verändern, aber auch  mit der Beharrlichkeit, die in dieser schnelllebigen Zeit notwendig geworden ist.

Ursprünglich 2011 gegründet, hat die Band gebührend Zeit damit verbracht, ihr erstes Werk zu erschaffen, zu schreiben und aufzunehmen, das sie dann selbstständig unter dem Namen »Transcend Reality« am 6. August 2013 veröffentlichten. Für Aufnahmen, Mixing und Mastering war der Produzent/Ingenieur Nick Botelho (Deadly Remains, Hatchet, The Kennedy Veil) in den NB Recording Studios in Santa Rosa, CA zuständig. »Transcend Reality«  enthält 13 Tracks und einen Gastauftritt von Sänger Eddie Hermida (ALL SHALL PERISH, SUICIDE SILENCE) in dem Song ‘Heavy Lies the Crown’, wodurch es sich die sofortige Aufmerksamkeit von Metalheads weltweit verdiente, die auf der Suche nach etwas Neuem und Interessanten waren, zu dem man Headbangen könnte.

AENIMUS waren die beiden darauffolgenden Jahre ständig auf Tour an der Seite von Bands wie RINGS OF SATURN, I DECLARE WAR und ARSONISTS GET ALL THE GIRLS. Während sie ihren Sound immer weiter entwickelten, durchlief die Band einige Veränderungen in ihrem Line-Up und begann nach einer erfolgreichen US-Tour, eine feste Fangemeinde um sich zu scharen. Die Zeit war reif für AENIMUS, die Arbeit an ihrem zweiten Album zu beginnen.

Bereit, es am 22. February 2019 vor den Ohren der Welt zu enthüllen, präsentieren AENIMUS ihr zweites Full-Length-Werk: »Dreamcatcher«. »Dreamcatcher« ist ein Boden erschütterndes Konzeptalbum mit 11 Tracks, die sich um sehr wichtige und faszinierende Themen  der modernden Gesellschaft drehen: Horror-Geschichten. Stark von Büchern und Filmen wie THE SHINING, THE DEAD ZONE, IT und den Stories von HANNIBAL beeinflusst, ist das Album auf eine Weise geschrieben, die diese Thematiken nicht nur in den Lyrics reflektiert, sondern auch in der Musik selbst, indem sie die Momente, Emotionen und Gedanken der Charaktere dieser klassischen Geschichten darstellt; also etwas, auf das sich ein wahrer Metalhead und Horror-Liebhaber freuen kann. Das Album enthält auch Gastauftritte von Mike Semesky (INTERVALS, THE HAARP MACHINE), Jamie Hanks (I DECLARE WAR), Brian James (FALLUJAH), Sims Cashion und Leonardo Guzman; Für Mixing und Mastering war Jamie King (BENEATH THE BURIED AND ME, THE CONTORTIONIST) verantwortlich.

Der Frühling 2019 bringt auch eine aufregende Zeit für AENIMUS mit sich, wenn sie Teil der ‘DEATH… Is Just The Beginning 2019 USA’ sein werden, als direkter Support für die Co-Headliner HYPOCRISY und FLESHGOD APOCALYPSE!

Ich persönlich bin deswegen schon sehr aufgeregt. Es wird schön sein, wieder auf Tour zu sein und HYPOCRISY & FLESHGOD APOCALYPSE jede Nacht live zu erleben. Wir freuen uns auch darauf, für eine lange Zeit unterwegs zu sein und Canada ein bisschen besser kennenzulernen!“ kommentiert der Bandgründer Seth Stone.

Falls ihr AENIMUS noch nicht kennengelernt habt, dann hört sie euch jetzt an und macht euch bereit für Februar. Mit dem neuen Release und einer spannenden Tour am Horizont, sind die Nuclear Blast Newcomer AENIMUS bereit für mehr.

FAZIT

Schön proggi mit „aggro“-vocals!Geil!Das knallt ohne Ende.

7,5 von 10 Punkte


BEAST IN BLACK – From Hell With Love

Release :08.02.2019

INFO-Auszug

„The BEAST is back, the BEAST IN BLACK!“ Prägnante Worte, die BEAST IN BLACKs Debütalbum »Berserker«, das im November 2017 auf die Welt losgelassen wurde, sofort wieder ins Gedächtnis rufen. Doch eigentlich war das BEAST nie wirklich vom Radar verschwunden. Schon kurz nach der Trennung von seiner ehemaligen Band BATTLE BEAST konnte BEAST IN BLACK-Gründer Anton Kabanen neue Gefährten um sich versammeln: den unglaublich variablen Sänger Yannis Papadopoulos (WARDRUM), Bassist Mate Molnar (WISDOM), Gitarrist Kasperi Heikkinen (U.D.O.) und zu guter Letzt Schlagzeuger Atte Palokangas (THUNDERSTONE), der Anfang 2018 Sami Hänninen offiziell ersetzte.

Den Kompositionsstil fortführend, den er bereits mit BATTLE BEAST verfolgt hatte, schuf Kabanen erneut geradezu süchtig machendes Songmaterial, das vor allem durch seine gnadenlose Energie bestach. Allen voran die erste Single, ‚Blind And Frozen‘, die sofort durch die Decke ging und die mit dem dazugehörigen Musikvideo, das in nur einem Jahr zig Million Mal auf YouTube aufgerufen worden ist, die Latte direkt hoch legte. Lange Rede, kurzer Sinn: »Berserker« wurde von Antons alten und neuen Anhängern sowie von Fans der Anime-Serie »Berserk«, von der Anton besonders viel Inspiration bezieht, äußerst gut angenommen. Selbst bekannte Musiker wie NIGHTWISHs Tuomas Holopainen („Man muss schon total verrückt sein, um dieses Album nicht zu lieben.“) oder HELLOWEENs/GAMMA RAYs Kai Hansen fanden anerkennende Worte für BEAST IN BLACKs Debütwerk.

Mit »Berserker« konnte die Band nicht nur die Herzen vieler Metal-Fans gewinnen, für BEAST IN BLACK öffneten sich mit ihrer Erstveröffentlichung auch die Tore zu den Bühnen dieser Welt! Der begleitende Tourzyklus begann im Oktober 2017 mit Supportshows für die legendären W.A.S.P., die – u.a. neben JUDAS PRIEST und ACCEPT – zu Antons größten musikalischen Helden zählen, ehe die Truppe das Jahr als Support der Deutschen BEYOND THE BLACK abschloss. Wer nun aber dachte, dass ein solch klasse Start nicht zu toppen sein, der wurde Anfang 2018 eines Besseren belehrt, denn das BEAST startete das Jahr mit zwei ausverkauften Headlineshows in Finnland, dem Heimatland von Anton, Kasperi und Atte. Die aufstrebende Kombo ruhte sich nicht auf ihren Lorbeeren aus und konnte direkt im Anschluss, im Rahmen der mehrwöchigen »20th Anniversary Farewell«-Europatour mit den italienischen Symphonic Metallern RHAPSODY Reunion, in einigen Ländern und Städten zum ersten Mal überhaupt auftreten. Der Sommer bescherte BEAST IN BLACK eine ganze Reihe an (überwiegend finnischen) Festivalauftritten. Um das »Berserker«-Livekapital würdig abzuschließen, kehrten sie schließlich dorthin zurück, wo ihre Livekarriere einst 2015 begonnen hatte: So begab sich das Quintett im November und Dezember 2018 als Support der finnischen Symphonic Metal-Giganten NIGHTWISH auf große Reise durch die Arenen des Kontinents, wo es seine Songs jeden Abend vor tausenden Fans präsentieren konnte. Heimlich, still und leise waren BEAST IN BLACK in den letzten Monaten aber noch mit ganz anderen Dingen beschäftigt…

Im Schatten ihrer umfangreichen Touraktivitäten hat die Truppe elf brandheiße neue Tracks für ihr Zweitwerk geschaffen, die nun unter dem Titel »From Hell With Love« veröffentlicht werden. Das Album wurde erneut in Antons Sound Quest Studio aufgenommen und getreu dem Motto „Never change a winning team!“ hat Roman Ismailov die Artworkgestaltung übernommen. Kein Unbekannter, wenn es um Alben mit Kabanens Beteiligung geht, hat er doch neben »Berserker« auch schon an BATTLE BEASTs Debütalbum »Steel« (2012) mitgearbeitet. Musikalisch schlägt BEAST IN BLACKs neues Werk in dieselbe Kerbe wie sein Vorgänger. Textlich befassen sich die Songs jedoch nicht nur mit persönlichen Erlebnissen und der bereits erwähnten »Berserk«-Serie, sondern u.a auch mit der ebenfalls japanischen Manga- und Anime-Serie »Fist Of The Northstar«, die dem Albumopener ‚Cry Out For A Hero‘ ihren Stempel aufgedrückt hat. Doch das ist noch lange kein Grund zur Sorge für »Berserk«-Fans: Mithilfe von Antons italienischem Freund Paolo Ribaldini, der am Schreiben der Texte maßgeblich beteiligt gewesen ist, gewährt das Album der Lieblingsserie des Gitarristen noch reichlich Aufmerksamkeit!

»From Hell With Love« bietet alles, was die Fans in erster Linie an Antons Alben lieben: Einige nach vorne preschende Tracks wie ‚Cry Out For A Hero‘ oder ‚Repentless‘, hymnische Songs wie ‚Unlimited Sin‘ und ‚This Is War‘ plus die Spezialität der Band – Midtempo-Kracher, wie sie nur BEAST IN BLACK abliefern können (auf dem neuen Silberling in Form von ‚Sweet True Lies‘ – der Leadsingle der neuen Platte – oder dem Titeltrack). Vor allem eines haben die Stücke gemeinsam: Sie wickeln den Hörer mit ihren unwiderstehlichen Melodien um den Finger, setzen sich sofort in dessen Kopf fest und wollen diesen auch nicht mehr so schnell verlassen.

Ihre allererste Headlinetour durch Europa, Gigs in Finnland sowie erste Festivalshows sind bereits angekündigt worden. Alles ist bereit, dass das BEAST seinen unaufhaltsamen Weg an die Spitze der Metal-Szene ab Februar 2019 fortsetzen kann. Es gibt schlicht kein Entkommen vor seinen Klauen! Wie sangen schon einst JUDAS PRIEST in ihrem Hit ‚Nightcrawler‘: „Beware the BEAST IN BLACK!“ Und damit ist man garantiert gut beraten…!

FAZIT

Ich weiß nicht warum-aber ich mag den 2ten Output lieber als den ERSTEN…Das Erste Album war schon gut-aber damit wurde ich nicht so „warm“!Warum auch immer.Ich find die Intensität dieses Albums bzw. den Songmaterial einfach besser.Da kommt mehr bei mir an.Es klingt gefestigter insich-mein Eindruck!

8,5 von 10 Punkte


WITHIN TEMPTATION – Resist

Release: 01.02.2019

INFO-Auszug

Wir neigen dazu zu glauben, dass unsere Werte auf unserem Blick auf die Welt basieren. Aber wir denken dabei nicht darüber nach, wie dieser Blick überhaupt entstanden ist. Die Art, wie wir auf die Dinge schauen, ist total voreingenommen: Sie basiert auf dem, was unsere Eltern uns beigebracht haben und wird geformt von der Entwicklung des digitalen Zeitalters. Demnach ist die Evolution die treibende Kraft im Leben, und wir müssen stets aufmerksam bleiben. Aufmerksam für eine Gesellschaft, die in der Lage ist, uns zu dominieren und unsere Werte ganz leicht durch den Missbrauch von Technologien zu verschieben.

 Langsam aber sicher schärft sich unser Bewusstsein dafür. Wir alle versuchen zu entkommen – und gib es zu, du tust es auch. Wir versuchen, aus unseren starren Verhaltensmustern und sozialen Vereinbarungen auszubrechen. Wir sind auf der Suche nach der Freiheit, das Leben zu leben, das wir leben wollen – ohne irgendwelche Menschen oder Algorithmen, die uns sagen, was wir zu tun und zu denken haben.

Die Botschaft des siebten Studioalbums von WITHIN TEMPTATION ist mehr als deutlich: RESIST – widerstehe! Sharen den Adel sagt: “Es ist wichtig, zu widerstehen, denn in der heutigen Gesellschaft werden die Menschen durch soziale Komponenten immer weiter unterdrückt. Ein Prozess, der von Machthabern, Diktatoren, aber auch von internationalen Großkonzernen gelenkt wird. Wir müssen uns davon befreien, wenn wir uns selbst weiterentwickeln wollen, anstatt von einer höheren Macht beobachtet und kontrolliert zu werden.”

Dieser Weckruf zieht sich wie ein roter Faden durch die Tracklist des siebten Albums. Vier Jahre nach der Veröffentlichung von “Hydra” kehren WITHIN TEMPTATION mit “Resist” zurück – eine zehn hymnenartige Songs umfassende Platte, getrieben von großartigen wie düsteren Melodien. “‘Resist’ markiert einen echten Meilenstein für uns. Hätte es dieses Album nicht gegeben, gäbe es WITHIN TEMPTATION wohl auch nicht mehr.”

Als direkter Nachfolger des 2014 erschienen “Hydra” beginnt für WITHIN TEMPTATION mit “Resist” eine neue musikalische Zeitrechnung, die eine futuristische Idee von Metal aufs Tableau bringt. “Wir waren irgendwie durch mit Orchestern und klassischen Metal-Riffs. Das haben wir schon Tausende Male zuvor gemacht. Es war einfach an der Zeit, unseren Horizont zu erweitern, also haben wir uns fantastischen Künstler aus anderen Genres mit einem bombastischen Sound und fetten Bässen gewidmet. Plötzlich kam uns der Gedanke, dass wir diese großartigen Sounds ebenfalls nutzten wollten – allerdings ohne das häufig damit verbundene Artifizielle. Wir suchten und fanden also Wege, das Ganze rauer und moderner klingen zu lassen, so dass sich uns eine völlig neue und überraschende musikalische Welt eröffenete. Die ist härter, dreckiger und futuristischer als alles, was wir zuvor gemacht haben.”

“Resist” ist ein Album, das die Vielseitigkeit von WITHIN TEMPTATIONs neu entdecktem Metal-Sound repräsentiert und aufzeigt, wo die Band heute steht: “Nach ‘Hydra’ fühlten wir uns nicht mehr inspiriert. Das ging sogar soweit, dass wir schon das Ende der Band kommen sahen. Nach so vielen Jahren des Musikmachens können einen nur kreative Inspiration und Innovation zu einer neuen Platte motivieren. Während einer sehr langen Pause ohne hastige Entscheidungen, haben wir unsere Batterien wieder mit neuen Erfahrungen aufgeladen. So habe ich beispielsweise mein Soloprojekt My Indigo aufgenommen. Ich habe damit eventuell soetwas wie einen Gezeitenwechsel in Gang gesetzt, der unsere Lust, etwas Neues, etwas Innovatives zu machen, wieder entfacht hat.”

Sharon fährt fort: “Für dieses Album haben wir uns von moderner Musik inspirieren lassen und ihr ein neues Gesicht gegeben – ein sehr düsteres. Manchmal fühlt es sich so an, als fehle es der heutigen Popmusik an Rebellion. Unser Ziel war es, einzelne Soundelemente, die uns gefallen haben, neu zusammenzufügen und aufzurauen, so sehr wir es nur konnten. ‘Resist’ ist unsere Art, dem Metal eine neue, moderne Form zu geben – mit einem deutlichen hörbaren rebellischen Unterton.”

WITHIN TEMPTATION haben sich noch nie von Grenzen aufhalten lassen, aber die Band hat ihrem kreativen Schreibprozess noch einmal eine neue Richtung gegeben. Der Sound auf “Resist” ist ausgestattet mit bombastischen Tracks wie “The Reckogning” (featuring Jacoby Shaddix von Papa Roach), aber auch mit extrem tiefgründigen wie “Firelight”, das ursprünglich für Sharons Soloprojekt My Indigo geschrieben wurde und Belgiens besten Alterntiverock-Sänger Jasper Sterverlink als Gast an Bord hat. Die Single “Endless War” ist eines der temperamentvollsten Stücke des Albums mit einer melodischen Hook im Refrain. “Je länger wir an diesem Song gearbeitet haben, desto härter wurde er. Er reflektiert den Vibe des ganzen Albums: ein moderner Sound mit schonungslosen Riffs und einem brutalen Drumkit, das HipHop-Beats abfeuert.”

Das Tempo der Tracklist lässt kaum Zeit zum Durchatmen. “Raise Your Banner” packt dich mit einer Alice-in-Chains-gleichen Düsternis im Genick und gibt dich dank des grandiosen Refrains dann wieder frei. Bei diesem Stück wird Sharon von Anders Fridén begleitet, Frontmann der Metalcore-Band In Flames. “Anders kombiniert melancholische Melodien mit hartem Grunzen. Es ist fantastisch zu erleben, wie er sich von einem sehr guten Sänger in einen Schreihals verwandelt und umgekehrt. Das gibt dem Song eine ganz neue Dimension.” 

Nach zwei Jahrzehnten sind WITHIN TEMPTATION bereit, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. “Resist” ist ohne Frage ein Metal-Album, das seine Inspirationen aus unserer modernen, futuristischen Gesellschaft bezieht – musikalisch wie persönlich – und sie in überwältigende Arrangements und düstere Melodien verwandelt. Und die wichtigste Botschaft überhaupt?

“Wehre dich gegen Organisation, die sich am anderen Ende deines Computers verstecken. Öffne deine Augen für Institutionen, die Programme entwickeln, um dein Verhalten aufzuzeichnen und zu analysieren. Öffne deine Augen für eine Welt, die von Regierungen dominiert wird, die dich glauben lassen wollen, du seist ein feier Mensch, während sie jeden deiner Schritte überwachen und kontrollieren. Wache auf und und verteidige deine Freiheit!”

FAZIT

Was soll ich sagen…Ich mochte ihre Alben schon immer!Sicherlich gibt es immer wieder Songs oder Parts innerhalb eines Albums,die nicht so dolle sind…Aber das ist „normal“ und auch ganz gut so!Nobody is perfect;) Aber insgesamt liefern die Herrschaften wieder ab!Und nur DAS zählt!

8,5 von 10 Punkte


Eric Gales – The Bookends

Release: 08.02.2019

INFO-Auszug

Eric Gales gibt sich die Ehre! Sein neues Album „The Bookends“ erscheint am 08. Februar 2019 via Provogue Records.

Auf dem neuen Album “The Bookends” ist im Kern das Power-Trio Gales (Gitarre und Gesang), Neon (Bass) und Haggerty (Drums) zu hören. Mit von der Partie sind außerdem wieder Eric Gales’ Frau LaDonna Gales als Background-Sängerin und Percussionistin sowie Dylan Wiggins an der Orgel. Als Gastmusiker wirkten Beth Hart, Doyle Bramhall II und B. Slade mit, produziert hat Matt Wallace (Maroon 5, Faith No More, The Replacements).

2017 markierte Gales’ Comeback-Platte „Middle of the Road” einen wichtigen Wendepunkt: Stilistisch absolut eigenständig wirbelte er mitreißend zwischen Powerrock und Psychedelia, Blues, Funk und Soul unmissverständlich die Message: Wo Gales draufsteht, steckt auch Gales drin! In dieselbe Kerbe schlägt jetzt der von Eric Gales gemeinsam mit Mono Neon (Bass) und Aaron Haggerty (Drums) eingespielte neue Longplayer.

„Man hat festgestellt, dass ich ein bisschen Gitarre spielen kann, nur ein bisschen“, lächelt Gales. Für das neue Album wollte er sich aber nicht nur als Musiker, sondern auch als Sänger vorantreiben, um seine Vokaldiskographie auszubauen.

Wenn „Middle of the Road“ die Wiedergeburt von Eric Gales war, dann geht er mit „The Bookends“ über seine Grenzen hinweg auf eine Reise der Selbstfindung, die nur eine Richtung kennt… nach oben und immer weiter!
„The Bookends” erscheint am 8. Februar 2019 auf CD, digital, sowie als LP mit beigelegtem Download-Code bei der Mascot Label Group.

„Whatcha Gon ‚Do“, den ersten Song des neuen Albums, gibt es hier zu hören: https://youtu.be/OfI6rtuRTzk

Mehr Infos unter:
www.facebook.com/EricGales

www.twitter.com/ericgalesband

FAZIT

Musikalisch höre ich ein Super-Interessantes Album,welches einfach nur Klasse klingt und das man auch gern in einigen Jahren noch hören möchte!Jeder einzelne Song hat seinen eigenen charme.Und…der Mann kann nicht nur mit seiner Stimme umgehen-auch sein(e) Instrument(e) beherrscht er!Und dann diese Bassläufe-der Hammer!Macht SPASS!

9 von 10 Punkte


AVANTASIA – Moonglow

Release: 15.02.2019

INFO-Auszug

Tobias Sammet ́s AVANTASIA veröffentlicht am 15. Februar sein 8. Studioalbum »Moonglow« und wird seine Fans damit überraschen: Opulent, detailverliebt, melancholisch und vor allem persönlich, ist es künstlerisch genauso herausragend wie das faszinierendes Cover Artwork des renommierten schwedischen Zeichners Alexander Jansson. Dazu brillieren neben bekannten AVANTASIA-Gastsängern wie Michael Kiske (HELLOWEEN), Ronnie Atkins (PRETTY MAIDS), Eric Martin (MR. BIG), Geoff Tate (Original-QUEENSRYCHE), Jorn Lande und Bob Catley (MAGNUM) auch neue Gäste wie Candice Night (BLACKMORE’S NIGHT), Hansi Kürsch (BLIND GUARDIAN, DEMONS & WIZARDS) und Mille Petrozza (KREATOR).

Tobias Sammet dazu: „Es ist uns tatsächlich gelungen, auf dem neuen AVANTASIA-Album eine Nummer mit einer Spielzeit unter vier Minuten zu finden, die sich als Singleauskopplung eignet und dennoch irgendwie repräsentativ für die Vielschichtigkeit von AVANTASIA ist. Irgendwie klingt der Song ein bisschen so, als scheine meine Bewunderung für Mike Oldfield durch, und trotzdem finde ich das Stück ziemlich eigenständig. Die bezaubernde Candice Night hat hier einen Hammer-Job abgeliefert, und ich glaube, ich auch. ‚Moonglow‘ ist eine Liebeserklärung an den Mond, die Nacht, das Eintauchen in andere Welten und die damit verbundenen Erlebnisse.“

Mit über 3,5 Millionen verkauften Tonträgern zählt der aus Fulda stammende Tobias Sammet, der das Rockevent AVANTASIA 1999 erschaffen und 2008 erstmals live präsentiert hat, zu den international erfolgreichsten Musikern Deutschlands. Des Weiteren hat er bereits mit Alice Cooper, Klaus Meine und Rudolf Schenker (THE SCORPIONS), Bruce Kulick und Eric Singer (KISS), Eric Martin (MR. BIG) sowie vielen weiteren Größen des internationalen Musikbusiness‘ zusammengearbeitet. Lange galt Tobias Sammet’s AVANTASIA als Geheimtipp, doch nach unzähligen Auftritten als Headliner auf den weltgrößten Rockfestivals (u.a. Sweden Rock Festival, Québec Music Festival, Barcelona Rock Fest), Goldauszeichnungen und mehreren Top 10-Platzierungen in den weltweiten Charts ist die bevorstehende Tour DAS Rockevent des Jahres 2019!

AVANTASIA ist:
Tobias Sammet | Gesang, zusätzliche Keyboards & Bass
Sascha Paeth | Gitarre & Bass
Michael Rodenberg | Keyboards, Klavier & Orchestration
Felix Bohnke | Schlagzeug

FAZIT

Eines muss man dem Herrn Sammet ja lassen:Er ist musikalisch sehr fleißig (gewesen) über die ganzen Jahre!Auch dieser Output ist hat es in sich.Besonders die Auswahl der Gastkünstler (siehe oben) ist mehr als interessant!

Für meine Ohren klingt das an manchen Stellen schon nach Meat Loaf…Sicherlich sind da Songs,die mächtig abgehen…Mich persönlich kann das ganze nicht so wirklich überzeugen.Es ist jetzt nicht so,dass das Songmaterial schlecht ist und/oder die gesamte Produktion für die Tonne ist-Nein…ganz bestimmt nicht!Mich persönlich spricht das irgendwie nicht an!Aber Geschmäcker sind halt verschieden!

Trotzdem vergebe ich…

7,5 von 10 Punkte


GHOST SHIP OCTAVIUS – Delirium

Release: 22.02.2019

INFO-Auszug

* Former members from Nevermore and God Forbid.

* The new US progressive power metal sensation!

* For fans of Nevermore, Kamelot and Pain Of Salvation.

Formed in 2012 by guitarist Matthew Wicklund (God Forbid, HIMSA), drummer Van Williams (Nevermore) and vocalist/guitarist Adōn Fanion, Ghost Ship Octavius began writing what would become their critically acclaimed 2015 Self-Titled debut release. With foundations in Progressive Metal, GSO are forging a fresh pathway in the metal genre by exploring emotional and melodic writing firmly founded in technical playing and memorable hooks with a common theme of darkness, hope and ghostly imagery with chilling, arctic elements throughout.

Their new album “Delirium” sees GSO raising the bar in both technical ability and emotional depth and color and marks the beginning of a new Record Label partnership with Mighty Music.

“We are beyond pleased to announce joining forces with Mighty Music, bringing forth a new and exciting chapter for GSO Worldwide.” – Matthew Wicklund.

“It is no exaggeration to restate that ‘Delirium’ has to be one of the strongest releases that 2018 has delivered to date. It is a truly excellent blend of heaviness, melody, theatrics and powerful bombast with enough complexity to give the record plenty of longevity. Ghost Ship Octavius deserve to be dining at the top table of heavy metal because ‘Delirium’ is a genuinely killer record. Check it out or miss out.” – Man of Much Metal

“From the beginning to the end you stay on the edge of your chair…A must for fans of Queensrÿche, Pain Of Salvation, Nevermore and Kamelot.” -Liselotte Hegt, Aardschok 90/100 and no. 2 in the soundcheck

The first single and music video “Edge Of Time” will be released on the 14th of December and the album release is set to the 22nd of February 2019.

FAZIT

Schöner  Progressive Power Metal.Und obwohl die Band 2012 gegründet wurde,hab ich das Gefühl,das da musikalisch noch viel Luft nach oben ist!Da geht meiner Ansicht noch viel mehr und ich glaube das in Zukunft noch viel mehr kommt,als „nur“ so ein tolles Album,wie dieses hier.

DAS hier ist einer meiner Geheimtips (für die Zukunft)!

8 von 10 Punkte

http://ghostshipoctavius.com


HERMAN FRANK – Fight The Fear

Release: 08.02.2019

INFO-Auszug

Schwermetall-Urgestein HERMAN FRANK vorzustellen, ist ähnlich sinnvoll wie Holz in den Wald oder Bier in die Kneipe zu tragen. Bereits seit Anfang der 80er Jahre ist der Gitarrist aus der deutsche Metalszene nicht mehr wegzudenken. Angefangen bei ACCEPT, über VICTORY bis hin zu seinem 2009 gestartetem Soloprojekt und seiner Arbeit als Produzent, gilt der Hannoveraner seit Jahrzehnten als Garant für kompromisslosen Heavy Metal allerersten Kalibers. Bereits mit den Alben „Loyal To None“, „Right In The Guts“ und „The Devils Ride Out“ sorgen Frank und seine Mitstreiter für Begeisterungstürme, sowohl in der einschlägigen Presse als auch bei den Fans. Und daran wird das vierte Album „Fight The Fear“, das aus demselben Holz geschnitzt ist, nichts ändern. Dass es sich bei dem einstigen Soloprojekt um viel mehr als um eine reine One-Man-Show des Namensgebers handelt, machen der Schwermetallveteran und seine Mannen ziemlich schnell deutlich. Zusammen mit MASTERPLAN-Frontröhre Rick Altzi, Gitarrist Heiko Schröder, Ex-RAGE-Schlagzeuger André Hilgers und JADED HEART-Basser Michael Müller, zeigen die Musiker, dass es sich hier um perfektes Teamwork einer zusammengewachsenen Band handelt. Mit rasiermesserscharfen Riffs, grandiosen Soli, konstant hochklassig abgeliefertem Gesang zwischen Melodie und Härte und einer Rhythmusfraktion, die jeden einzelnen Song wie ein Uhrwerk nach vorne treibt, präsentiert HERMAN FRANK ein Metalalbum aus einem Guss, ohne dabei auch nur eine einzige Sekunde Langeweile aufkommen zu lassen. Der Opener „Until The End“ galoppiert vom ersten Ton an los wie eine Horde Wildpferde und gibt die Geschwindigkeit vor, „Terror“ ist ein Stomper erster Güte, dessen unheilvoller Groove perfekt zur Stimmung der Lyrics passt, „Hail Row“ lässt kurz verschnaufen, weiter geht es mit dem gewohnten Tempo und ohne Gefangene zu machen, bis die Hardrocker mit der Ballade „Lost In Heaven“ am Schluss sogar Edelstahl zum weinen bringen. “Ein solches Bandgefüge hatten wir bisher noch nicht“, zeigt sich Herman euphorisch. „Jeder bringt sich ein und es ist ein fantastisches und konstruktives Arbeiten“. Insbesondere was Texte angeht, vertritt Frank seit jeher eine Maxime: „Ich finde, dass der Sänger die Texte beisteuern sollte, denn letztendlich muss er sie ja rüberbringen und mit Leben erfüllen. So arbeite ich mit Rick schon seit „Right In The Guts“ und alles klappt wunderbar“. Altzi fasst zur Bedeutung der Lyrics zusammen: „Es war nicht meine Absicht, irgendeine politische Aussage zu diesem Album zu machen, aber meine Frustration über die Welt, in der wir leben, hat mich irgendwie dazu gebracht, Texte darüber zu schreiben. Wie passen wir uns der Bedrohung und der Angst vor Gewalt an? Die Menschheit scheint eine kurze Erinnerungsspanne zu haben und macht immer dieselben Fehler. Auch in der heutigen Zeit lassen wir uns immer noch von der Religion Entscheidungen diktieren, die von Menschen und Regierungen getroffen werden sollten.“ Mit einem leichten Grinsen fügt Rick aber dann hinzu: „Ich habe aber nur acht von vierzehn Texten geschrieben, also ist auch noch genug Platz für Liebeslieder und puren Rock’n Roll.“

FAZIT

Immer weiter,weiter und weiter!Herman Frank und seine Mannen knallen ein weiteres Hammer-Album raus,das vor purem Rock ´n` Roll und Spielfreude nur so strotzt!Hinzukommt eine Spielfreude,die sich auf mich überträgt.Sprich:Ich hab SPASS!Und das ist die Hauptsache.

10 von 10 Punkte

www.hermanfrank.com     www.facebook.com/hermanfrankband


VANIR – Allfather

Release: 15.02.2019

INFO-Auszug

Since the formation of the band in 2009 Vanir have released four full-length albums and is now ready to launch their 5th album ‘Allfather‘ through Mighty Music in early 2019.

There is no doubt, that Vanir is the greatest Viking-metal act coming out of Denmark, with a discography that ranges from folk to death / black-metal influenced Viking metal.

With ‘Allfather’, Vanir have once again created a melodic death / blackmetal experience with a sharp focus on melody and brutal riffs, which should appeal to all fans of Amon Amarth, Immortal, Ensiferum, etc.  The themes in the band’s texts are found in the Nordic mythology and historical interpretations of ancient tyrants and army leaders. And is sung in both Danish and English. From Valhalla’s Hall to the Germanic battlefields, Vanir’s music has become a uncompromising fusion of fascination with our common origin, and the blood spilled through historyin in a heavy and melodic sound image. ‚Allfather‘ is a celebration of the old Danish king Svend Tveskæg.

Vanir has in recent years focused on the Nordic countries as well as Germany and has played over 150 shows in Norway, Sweden, Germany and Denmark. In addition, the band has performed at a number of festivals including Hörnerfest, Boarstream Open Air, Barther Metal Open Air, Copenhell, Aalborg Metal Festival to name some of them.The band has received great praise for its energetic live performance.

Fazit

Ich gebe ja GRUNDSÄTZLICH das wieder,was ich höre bzw. was ich gut finde!Auch so hier jetzt!Das Label und Band etc. das immer Klasse finden,ist unabhänghig davon!Und ich lasse mich auch nicht davon beeinflussen.Mit anderen Worten:wenn ich etwas Sch… finde,schreibe ich das auch!Aber jetzt genug „rumgeheult“!

Ja…es klingt schon nach  Amon Amarth…irgendwie…und JA…ich höre da auch Immortal!Aber ganz ehrlich:Ich find das Material langweilig.Es flashed mich nicht.Und wenn ich das Gefühl hab,das ich etwas in der Form wie hier,schon bei anderen gehört habe,dann sag ich ganz KLAR:NICHT mein Ding!Ich kann damit nix anfangen!Hinzu kommt ein Mix-nee…Allein der Drumsound tut mir in den Ohren weh.Die Gitarrenarbeit ist ja nicht schlecht,aber einfach zuviel!Manchmal ist weniger mehr bzw. umgekehrt!Das ganze hier zieht mein Hirn auf Links bzw. verwirrt mich sowas von!Vielleicht hätte man auch etwas mehr Zeit in den Gesamtmix investieren sollen…

Sorry für meine klaren(oder doch nicht?) Worte!

4,5 von 10 Punkte


Mikael Erlandsson – Capricorn Six

Release: 22.02.2019

INFO-Auszug

Mikael Erlandsson is back with his 6th solo album “Capricorn Six”. The Swedish singer is a true Aor/melodic rock legend that with his amazing voice which has been one of the best in this genre for more than 25 years.
Erlandsson had success in Sweden already in 1990 when he was the frontman in the band N´Gang where he had several hits incl. a Swedish song in the Eurovision Song Contest. The breakthrough in the Rock scene happened in 1993 when he released his first solo album. The album topped that year’s best of melodic rock charts and had an impact all over the world – but especially in Japan. Later on, 4 more solo albums saw the light of day and Erlandsson guested as singer on albums with Phenomena, Radioactive, Salute, Love Under Cover amongst others. During the last fifteen years Mikael also led his own band “Last Autumns Dream” who released 15 albums and did some touring in Japan, Germany and England.

Now, Mikael Erlandsson is back with a new album filled with songs in his classic style. Musicians on the album are Sayit Dölen (guitar), Pontus Engborg (drums) and Joel Starander (bass). The record was produced by Claes Andreasson and Mikael Erlandsson (Last Autumns Dream, Heartbreak Radio) and mixed and mastered by Martin Kronlund (guest guitar themes on ”Eye of the hurricane” , ”Break another heart” & ”I just wanna love you”.
https://www.facebook.com/mikael.erlandsson1

Fazit
Jeder macht halt DAS,was er am Besten kann.So auch Mikael Erlandsson mit seinem 6. Solo-Album!Aber…ich werde nicht so Richtig warm mit dem Material.Warum presst der an vielen Stellen der Songs so Brutal mit seiner Stimme???Ich will jetzt nicht sagen,das der Kerl nix drauf hat…aber diese Art des singens macht meiner Meinung nach den ein oder anderen Song damit „kaputt“!Schade eigendlich,denn in seiner Gesamtheit gesehen (gehört) ist das ganze garnicht verkehrt was ich hier höre.

6,5 von 10 Punkte


Blood Red Saints – Pulse

Release: 22.02.2019

INFO-Auszug

2019 brings the release of the third album by British rockers Blood Red Saints.

The album, released through AOR Heaven is entitled ‚Pulse‘ on February 22nd, 2019 and sees the band modernising their sound whilst still retaining the big choruses.Guitarist Lee Revill is the man tasked with mixing and engineering the album as well as co-producing alongside Pete Godfrey.

“Pulse” features 11 tracks all written by Revill/Godfrey and the album has a more contemporary edge, trying to push the boundaries of Melodic Rock. Songs such as “Cross to bear” and “Crash into me”, edge into radio friendly territory whilst “I’m your Devil” has a more raw punky feel. The title track “Pulse” is all about the chant and should be a great live number, “Animals” and “Message to God” being full on rockers.

The band says: “This album is more personal, dealing with life events of the past year but still maintaining a positive stance, everybody brought their best to this recording, no compromises, no excuses, simply the best 11 songs we could write and we are proud of the results, after all, without music and fun, what is there?”

https://www.facebook.com/bloodredsaints

Fazit

Schönes rockiges und groovendes Material!Hinzu kommt ein Sänger,der es versteht,mit seiner Stimme zu „arbeiten“.Manchmal stehen die anderen musikalischen für mein empfinden etwas im Hintergrund…leider!Denn auch der „Rest“ der Truppe kann was!Der Gesamtmix ist schön fett-da wurde ebenfalls gute Arbeit abgeliefert!Alles in Allem 11 Songs,die es insich haben!

7,5 von 10 Punkte


DESERT FEAR – Drownes By Humanity

Release: 08.02.2019

INFO-Auszug

Die jüngste Hoffnung im Death Metal oder gar die Verkörperung des Next Generation Death Metal: derartige Bezeichnungen gab es für die drei Jungs aus Thüringen in den letzten Jahren zuhauf. In nicht mal einer Dekade Bandgeschichte sind Deserted Fear mit rasanter Geschwindigkeit dem Death Metal Underground entwachsen. Heute lehren sie ihren internationalen Kollegen das Fürchten! Nicht nur, dass die Band mit ihrem letzten Werk „Dead Shores Rising“ in die Top 50 der deutschen Album-Charts geschossen ist, die Band hat sich durch eine stetige und übermächtige Live-Präsenz im In- und Ausland, auf zahllosen Festivals und mit einer beeindruckenden Latte an Clubshows mittlerweile europaweit fest in die Herzen und Ohren vieler Fans gespielt. Egal wo sie ihr Unwesen trieben, überall sind sie als Überraschungssieger vom Platz gegangen. Nach der Gründung 2007 avancierte ihr erstes Album „My Empire“ 2012 überraschend zum Quotenhit. Plötzlich spürte das Gros der deutschen Death Metal-Verfechter das durchdringende Potential der Band. Der Ruf nach mehr war unüberhörbar. Ihnen wurde die Rolle als die Zukunft vom Death Metal mutmaßlich auf den Leib geschneidert und bis heute – zum vierten Album „Drowned By Humanity“ – haben die Eisenberger ihr ganzes Leben in dieses übermenschliche Projekt gesteckt. „Wir sind da hineingewachsen“, erinnert sich Gitarrist Fabian Hildebrandt an das überraschende Interesse. Nach „My Empire“ war Disziplin gefragt und das Erfüllen der eigenen Erwartungshaltung: „Du hast die Sache einmal angefangen und jetzt willst du sie so fortsetzen, dass du selbst zu 100 Prozent damit zufrieden bist. Das ist wie ein Kind, nichts anderes“, verdeutlicht Sänger Manuel „Mahne“ Glatter. In konsequenter Strebsamkeit brachten die Jungs in fünf Jahren drei riesige Alben raus, rückten in atemberaubender Ausdauer zu einer der größten Death Metal-Bands Deutschlands auf. Zu 100 Prozent sind sie auch heute noch eine waschechte Do-It-YourselfBand, die ihre Alben sogar selbst aufnehmen. Diese „Ärmel-hoch-Mentalität“ brachte sie weiter als sie es je für möglich hielten. Ja, da musste erst diese deutsche Metalband kommen, um Swedish Death Metal wieder international salonfähig zu machen. Und „Drowned By Humanity“ beweist ein weiteres Mal, dass Deserted Fear eine Ausnahmeerscheinung sind und bleiben. Album Nummer vier lebt von einer tiefschürfenden Schwere, atmet dabei aber offene Weite. Erstmals setzt das Dreiergespann die Segel Richtung Gefühl und baut so einen zwingenden Kontrast zu gewaltigen Groove-Gewittern. Ein Fluss aus Freiraum, der guttut. Die neu gewonnene Abwechslung ist nicht nur größer denn je, sondern auch treffender und fesselnder. Kerniger und rotzig. Auch traurig und einsam, „aber niemals hoffnungslos“, hält Schlagzeuger Simon Mengs fest. Deserted Fear haben Flächen geschaffen, die zum Denken anregen. Und das sollen sie auch: Lyrisch hinterfragen die Drei die Gesellschaft. Umwelt, Untergang und Aufbruch – das sind zentrale Themen. „Man kann viele kleine Dinge tun, um die Welt ein Stück besser zu machen.“ In einem geradeheraus gefegten Blasphemiesturm erinnern Deserted Fear an Naturschutz, mahnen die Unachtsamkeit der Menschen in einer modernen Gesellschaft. Die jugendliche, wilde Freiheit ist ihnen dabei geblieben, nur übernimmt erwachsene Ernsthaftigkeit jetzt das Steuer. An die Hand genommen haben sich Deserted Fear für „Drowned By Humanity“ niemand Geringeren als den schwedischen Produzenten Henrik Udd. Sein überragendes Handwerk hat er im weltberühmten Studio Fredman erlernt, das sich für die Erfindung des Sounds vom Swedish Death Metal verantwortlich zeigt. In Flames, At The Gates, Soilwork und Arch Enemy haben durch das Studio Welterfolge gefeiert. Kein Wunder, dass Udd ebenfalls zur Next Generation Death Metal zählt. Frisches Blut, das auch woanders elektrisiert: Den maßgeblichsten Einfluss auf die neuesten Geschicke der Band hat nämlich der junge Sohn von Sänger
Mahne. Sie fühlen mehr denn je, dass das kleine Wunder ihnen eine „unglaubliche Begeisterung und Lebensfreude“ schenkt. „Jeden Tag in ein Kindergesicht zu schauen und es wachsen zu sehen, das lässt dich alles andere vergessen, das steht einfach über allem.“ Ein neues Leben, ein neuer Geist für Deserted Fear. Einer, der den Spiegel vors Gesicht hält: Wieder das Kind in einem fühlen lässt, wenn die Erwachsenenwelt aufs Gemüt drückt. Wieder mit voller Kraft und endloser Energie in neue Welten vorstoßen, die allein aus faszinierender Kreativität erschaffen werden. „Drowned By Humanity“ ist solch markerschütternde Frischzellenkur!

Deserted Fear online:

www.desertedfear.de

www.facebook.com/desertedfear

www.youtube.com/DesertedFear

www.instagram.com/official_desertedfear

Fazit

Ich bin ja nicht so der Death Metal-Freak…das muss ich denn mal zugeben!Ich hab nicht so den Zugang zu der Mucke!

Aber DAS HIER…DAS gefällt sogar mir!Es klingt meiner Meinung nach klarer Struktur.Da passt alles find ich:Vocals,Musik,Songwriting,Produktion!Da greift ein Rad ins andere!Die jungs liefern ein KLASSE Album ab!

Obwohl…ich glaub schon,das da noch viel Luft nach oben ist!

7 von 10 Punkte


Rosy Vista – Unbelievable

Release: 08.02.2019

Fünf Jahre lang, genauer gesagt von 1984 bis 1989, existierten Rosy Vista, die erste Frauen-Hardrock-Formation Deutschlands. In dieser Zeit veröffentlichte die Hannoveraner Gruppe um Gitarristin Anca Graterol eine professionell produzierte EP und zwei Singles. Außerdem gab die Band eine Vielzahl aufsehenerregender Konzerte, unter anderem mit Legenden wie Uriah Heep, Joe Cocker, Manfred Mann´s Earthband oder Mötley Crüe. Zum vollständigen Glück fehlte den Bandmitgliedern damals also eigentlich nur eines: ein richtiges Album. Am 8. Februar 2019 wird diese offenkundige Lücke geschlossen, denn Rosy
Vista sind wiedervereint und präsentieren mit Unbelievable ihr Debütalbum, ziemlich genau 35 Jahre nach dem Startschuss der Band. Im wahrsten Sinne des programmatischen Albumtitels eine unglaubliche Geschichte! „Darüber nachgedacht haben wir schon seit vielen Jahren, aber gute Ideen müssen halt reifen, deshalb hat es etwas länger gedauert“, gesteht Bandgründerin Graterol, die mit Andrea Schwarz (Gesang) und Marina Hlubek (Schlagzeug) zwei weitere Originalmitglieder an ihrer Seite hat. Neu zur Band gehört Bassistin Angela Mann. Veröffentlicht wird Unbelievable über Steamhammer/SPV als Digipak-CD, Vinyl-LP und im digitalen Format. Bereits 2002 gab es einen ersten kurzen Versuch, Rosy Vista wieder zum Leben zu erwecken, aber erst knapp sechs Jahre später wurde aus dem festen Willen ein konkretes Konzept mit klaren Zielen. „Es ist wie mit der ersten großen Liebe, die man sein Leben lang nicht vergisst“, umschreibt Anca ihr Gefühl zur Geschichte von Rosy Vista, und fügt hinzu: „Nachdem wir uns 2008 zufällig bei einem Konzert getroffen hatten und erkannten, dass wir uns immer noch großartig verstehen, reifte der Entschluss, so schnell wie möglich an einem kompletten Album zu arbeiten. Immerhin fehlte dies noch in unserer Laufbahn.“ Jetzt also liegt es vor: Unbelievable besteht aus zwölf Songs (elf Originale plus eine Covernummer), sechs von ihnen sind nagelneue Kompositionen aus der gemeinsamen Feder aller vier Musikerinnen, hinzu kommen fünf Stücke der 1985er EP, allesamt aktualisiert und neu eingespielt, plus eine Coverversion von Steppenwolfs Klassiker ‚Born To Be Wild‘. Graterol: „Wir waren uns einig, dass die musikalische Identität der ersten Rosy Vista-Besetzung fortgesetzt und nicht durch pseudo-moderne Strömungen verwässert werden soll. Diese Art Rockmusik ist sowieso zeitlos und unterliegt keinerlei Trends oder Moden. Natürlich sind wir heute technisch um einiges besser als damals, außerdem hat Unbelievable dank modernster Studiotechnik einen topaktuellen Sound. Dennoch hat uns alles, was man auf dieser Scheibe hört, großen Spaß gemacht und klingt daher absolut authentisch.“ Graterol spricht vom groovenden Opener ‚Crazy‘, dem in einem hymnischen Refrain kulminierenden ‚Master Of Control‘, vom wunderbar lasziven ‚Too Much Feeling‘, dem von Barbara Schenker mitkomponierten ‚Changin‘ My Mind‘ oder über das selbstironische Augenzwinkern im coolen Rocker ‚Poor Rosy‘, den man als künftigen Rosy Vista-Klassiker einstufen kann. Aber auch die Neuauflage der beliebten EP-Stücke ‚Sadistic Lover‘, ‚Tables Are Turned‘, ‚Sound Of Your Love‘, ‚Until I’m Satisfied‘ oder ‚Rockin’ Through The Night‘ in neuem Klanggewand kann auf ganzer Linie überzeugen. Trotz der durchweg hohen Qualität aller Songs sollte man zwei Nummern explizit erwähnen: Bei ‚Hopatina‘ handelt es sich um die verrockte Fassung eines Stücks, das Anca Graterol in früher Jugend für ihre erste Band Catena geschrieben hat. Die Nummer, bei der sie durch einen türkischen Bauchtanz-Song inspiriert wurde, war in den 1970ern in ihrer Heimat Rumänien ein Riesenhit, der wochenlang unter den Top-5 der Charts rangierte. Bleibt – last but not least – noch die Frage, weshalb sich die vier Rosy Vistas ausgerechnet für ‚Born To Be Wild‘ als Finale auf Unbelievable entschieden haben? „Dieses Stück haben wir schon früher in den Achtzigern auf großen Festivals gespielt. Wir verbinden mit ihm viele schöne Erinnerungen.“ Und noch ein Highlight: Das Cover-Artwork der Scheibe stammt von Bernhard Paul & Steffen Maier („just like Lennon & McCartney“) von Circus Roncalli. Es ist also vollbracht! Gemäß dem Motto „Was lange währt wird endlich gut“ haben sich die vier Frauen von Rosy Vista mit Unbelievable nicht nur einen Lebenstraum erfüllt, sondern machen auch ihren vielen Fans eine riesengroße Freude, die bei der offiziellen Releaseparty am 9. Februar 2019 im Musikzentrum Hannover garantiert in lauten Jubel umgemünzt wird.

https://www.facebook.com/rosyvista

7 von 10 Punkte


 

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