Reviews AUGUST 2018

 

 

DORO – Forever Warriors, Forever United

RELEASE: 17.08.2018

INFO-Auszug

Es ist DORO´s 20. Album – und es erscheint pünktlich zu ihrem 35. Bühnenjubiläum! Und doch sind es nicht nur diese beiden großartigen Jubiläen, die »Forever Warriors, Forever United« zu einem ganz außergewöhnlichen Album machen. Es ist auch nicht alleine die Tatsache, dass die Metal-Queen der (Rock-)Welt hier ihr erstes Doppelalbum überhaupt beschert.

Nein, »Forever Warriors, Forever United« ist vor allem deshalb so besonders, weil DORO uns auf einen Schlag gleich 25 (!) brandneue heiße Songs schenkt, die alle eines gemeinsam haben: eine unglaubliche Vielfalt und stilistische Bandbreite gepaart mit allerhöchster Qualität. Es gibt einfach keinen schwachen Song auf diesem Album. Oder wie es der Amerikaner sagt: „All killer, no filler!“

DORO versprüht auf »Forever Warriors, Forever United« ein musikalisches Feuerwerk mit einer unfassbaren Hitdichte. Von Stadionhymnen bis zu Balladen, von heftigstem Metal bis hin zur Klassik – die Queen of Rock & Metal beweist auf diesem Doppelalbum eindrucksvoll, dass sie innerhalb des Rock-Genres (und weit darüber hinaus) alle Spielarten beherrscht!

Und: »Forever Warriors, Forever United« ist auch mehr als ein reines Doppelalbum – es sind gleich zwei neue DORO-Alben in Einem!  

Auf »Forever Warriors« präsentiert sich DORO als wilde Kämpferin. Hört euch Songs wie Bastardos, Blood, Sweat And Rock´n´Roll oder erste Single-Auskopplung All For Metal an. Bei dieser ultimativen Metal-Hymne sind u.a. Ikonen wie Mille von KREATOR, Chuck Billy, SABATON und der unvergessene Warrel Dane am Start, die allesamt auch im Video zum Song zu sehen sein werden.

Doro erklärt: „Ganz ehrlich, dieser Song könnte ein neues All We Are werden! Die Idee dazu kam mir vergangenes Jahr beim W:O:A, wo wir auch direkt angefangen haben, an dem Stück zu arbeiten.“

Am 3. August 2018 schließt sich dort der Kreis: Da stellt DORO in Wacken bei einer fantastischen Headliner-Show ihr neues Album live vor 80.000 Heavy Metal Maniacs aus der ganzen Welt vor! Zur Feier des 35-jährigen Bühnenjubiläums erweist dort dann auch wieder ein Heer von legendären Gast-Stars dem blonden Metal-Engel die Ehre.

Apropos Gäste: „Ich freue mich tierisch, dass auf dem neuen Album zwei ganz tolle Guests Gitarre spielen“, strahlt DORO. Als da wären: Doug Aldrich (u.a. WHITESNAKE, DIO, DEAD DAISIES) und DOROs alter WARLOCK-Gitarrist Tommy Bolan, der schon beim größten WARLOCK-Album »Triumph & Agony« 1987 die Axt schwang.

Klingt vielversprechend, ist es auch! Doro: „Doug ist ein solch großartiger Gitarrist und toller Mensch. Er war sofort Feuer und Flamme, dabei zu sein und hat ein irres Solo beigesteuert. Und Tommy ist allen WARLOCK- und DORO-Fans ja ohnehin ein guter, alter Bekannter. Er ist auf der Bühne ein Tier und im Studio ein wahres Powerhouse.“

Apropos tierisch: Schnallt euch fest bei If I Can´t Have You, No One Will, das Duett mit AMON AMARTH-Shouter Johan Hegg, das als 2. Single ausgekoppelt wird. Dieser Kracher besitzt eine brachiale Urgewalt, die einen glatt umhaut. So hat man DORO noch nie zuvor gehört!!!

»Forever United« indes besticht mit der sehr gefühlvollen Seite von DORO, für die natürlich auch Themen wie Freundschaft, Liebe und tiefe Verbundenheit im Vordergrund stehen. Exemplarisch sind hier die Lemmy-Hymne Living Life To The Fullest, Heartbroken sowie die Singles Nummero 3 & 4 Lift Me Up und It Cuts So Deep, mit denen DORO weitere große Songs gelungen sind!

„Wir sind in den vergangenen Jahren sehr intensiv getourt, haben so viele Eindrücke gesammelt und so viele tolle Leute kennengelernt. Das hat mich unheimlich inspiriert“, erklärt DORO. „Die Songs und Ideen sprudelten förmlich heraus. Das hörte selbst im Studio nicht auf. Aus über 50 Songideen, hatten wir schnell 14 albumreife Songs, dann plötzlich 20 und am Ende waren es 24 bevor ich in der letzten Studiowoche auch unbedingt noch Caruso aufnehmen wollte.“

Folgerichtig präsentiert DORO ihren Fans mit »Forever Warriors, Forever United« hier also gleich zwei neue Alben im Doppelpack – mit 19 regulären Tracks und sechs Bonussongs, die voller toller Überraschungen stecken.

Den Auftakt zu diesem einzigartigen Songwriting-Marathon bildete im Januar 2016 der Track ‚Living Life To The Fullest‘. DORO: „Ich saß im Flieger auf dem Weg zu Lemmys Beerdigung, da kamen mir die Melodie und der Text in den Sinn. Lemmy war mir immer unheimlich wichtig. Danach ging´s wie entfesselt weiter. Sobald eine Songidee ausgereift war, begab ich mich – zwischen den ganzen Gigs und Tourneen – ins Studio, um den frischen Wind und die Live-Energie der Songs einzufangen.“

Lemmy zu Ehren findet sich hier auch das Motörhead Cover Lost In The Ozone‘ sowie mit Don´t Break My Heart Again‘ eine überragende Version des WHITESNAKE-Hits. Doro: „Zu ‚Lost in The Ozone‘ habe ich eine ganz bestimmte persönliche Verbindung und WHITESNAKE gehörten immer schon zu meinen absoluten Favoriten. Deshalb hieß meine erste Band ja auch SNAKEBITE.“

In schöner Tradition findet sich natürlich mit Freunde Fürs Leben auch wieder ein deutscher Song auf dem Album. Eine Midtempo-Nummer, die von tiefer Freundschaft handelt, ganz so wie bei Für Immer.

Eine Hymne wie All We Are, eine deutsche Ballade wie Für Immer und ein ehemaliger WARLOCK-Gitarrist… DORO hat mit »Forever Warriors, Forever United« ein neues Mega-Album am Start, dass die Rock-Queen in all ihren vielen, wunderbaren, abwechslungsreichen Facetten zeigt. Dieses Album ist ein weiter Meilenstein in DOROs großer Karriere.

Viel Spaß beim Anhören (und Durchdrehen J)!!!

Tracklist Forever Warriors

1. All For Metal 4:01

2. Bastardos 3:48

3. If I Can’t Have You – No One Will 5:09

4. Soldier Of Metal 4:35

5. Turn It Up 3:23

6. Blood Sweat And Rock ’n‘ Roll 4:22

7. Don’t Break My Heart Again 4:20

8. Love’s Gone To Hell 4:15

9. Freunde Fürs Leben 3:53

10. Backstage To Heaven 3:40

Tracklist Forever United

1. Résistance 3:14

2. Lift Me Up 4:49

3. Heartbroken 4:39

4. It Cuts So Deep 5:16

5. Love Is A Sin 4:09

6. Living Life To The Fullest 4:38

7. 1000 Years 4:44

8. Fight Through The Fire 3:46

9. Lost In The Ozone 3:26

Das nenn ich mal VOLLBEDIENUNG!19 intensive Songs,die rocken-so,wie wir es von DORO gewöhnt sind.Da schlägt nicht nur mein Herzchen schneller bei dieser tollen Produktion,die man in seiner Sammlung haben MUSS.

10 von 10 Punkte


Ian Gillan & THE JAVELINS 

Release: 31.08.2018

INFO-Auszug

IAN GILLAN UND SEINE ALLERERSTE BAND ENDLICH WIEDERVEREINT!

EINE MUSIKALISCHE REISE DURCH DIE SONGS UND DIE KLÄNGE

DER TAGE IN DENEN ALLES BEGANN…

“IAN GILLAN & THE JAVELINS” – DAS STUDIO ALBUM –

ERSCHEINT AM 31. AUGUST BEI earMUSIC.

“In den frühen 60ern hat man The Beatles Chubby Checkers ‘Twist And Shout’ im Cavern Club in Liverpool covern sehen oder die Rolling Stones mit Chuck Berry’s ‘Come On’ im Station Hotel in Richmon…, und The Javelins haben Howlin Wolf’s ‘Smokestack Lightning’ im Wistowe House in Haye gespielt.” – Ian Gillan

Jeder wahre Deep Purple Liebhaber weiß, wie sehr ihre Magie und ihr kraftvolle Stil das Ergebnis vieler verschiedener Einflüsse ist, die jedes einzelne Bandmitglieder einbrachte und die alle in dem kraftvollen Sound münden, der von Millionen von Rock-Fans geliebt wird.  Ian Gillans  Liebe für amerikanischen Soul, Rhythm & Blues ebenso wie Skiffle und frühen Rock’n’Roll wurde ausführlich in vielen Artikeln und Interviews dokumentiert.

Gegründet in den frühen 60ern, wurden The Javelins beeinflusst von Pop-, Soul-, Country-, Jazz- und Blues-Künstlern aus Amerika. Sie saugten die Musik ihrer Helden auf, setzten ihren ganz eigenen Stempel drauf und zogen von Stadt zu Stadt um ihre liebsten Songs vor einem kleinen, aber zunehmend wachsenden Publikum zu spielen – und wurden damit selbst zu lokalen Helden.

Das war die Zeit, in der Ian Gillan sich selbst entdeckte, die Fesseln löste und seine Stimme fand. The Javelins ebneten den Weg für den Ian Gillan, der nur wenige Jahre später mit Deep Purple Geschichte schreiben sollte und zu einem der ikonischsten Frontmänner aller Zeiten wurde und zusammen mit einigen Wenigen Rockmusik zu dem machte, was sie heute ist. 

 “Diese zeitgenössischen Aufnahmen (2018) von The Javelins stammen aus unserer Setlist von ca. 1963, als ich etwa 18 Jahre alt war. Nun, ein paar Jahre später, habe ich das Privileg und die Freude mit meinen alten Kumpels aus der originalen Gruppe Gordon Fairminer (Lead Gitarre); Tony Tacon (Rhythmus Gitarre); Tony Whitfield (Bass) und Keith Roach (Schlagzeug) zusammenzuarbeiten, indem wir eine lange überfällige L.P. aufnehmen.“

Ian Gillan definiert dieses neue Studioalbum als “eine Kollektion einprägsamer Rhythmen und feel-good Melodien“. Diese tiefstapelnde Definition zeigt Gillans Fähigkeit, immer noch mit dem Blick des 18-jährigen Jungens, der diese Songs vor vielen Jahren sang, auf ebendiese und seine Karriere zu blicken.

Aber bei diesem Album geht es noch um vieles mehr…

The Javelins zollen ihre Anerkennung gegenüber Legenden wie Chuck Berry, The Drifters, Jerry Lee Lewis, Ray Charles, Buddy Holly und Bo Diddley.

Während sie vermeiden, Gebrauch von modernen Technologien zu machen, hat es die Band geschafft, die Spontanität und Freiheit der Pop und Rock and Roll Musik von vor 50 Jahren zu bewahren, wohlmöglich ohne es selbst komplett zu realisieren. 

Ein Weltstar und vier Freunde, die alle verschiedene Wege in ihrem Leben eingeschlagen haben (keiner hat sich entschieden ein Profi zu werden, wie sie es sagen würden), haben es geschafft einzufangen, was es bedeutet eine Live-Band zu sein.  

Dieses Album ist das Ergebnis aus vier Tage Arbeit in einem Studio in Hamburg, Deutschland, während der Mikrophone, Instrumente, Textzettel und Erinnerungen die einzigen erlaubten Hilfsmittel waren. 

Dieses Album ist keine Nostalgie und soll auch nicht die Unverfälschtheit der „guten alten Zeit“ im Gegensatz zu der Moderne zelebrieren.

Es stellt einfach das dar, was The Javelins 1963 waren… und so sind sie einfach heute, wenn sie sich im Studio treffen, ihre Gitarren in die Hand nehmen und sich gegenseitig mit einem großen Grinsen in die Augen schauen.

Das ist, wo alles begann.

Ian Gillan & The Javelins” wurde in den Chameleon Studios in Hamburg, Deutschland, während einer viertägigen Recording-Session im März 2018 aufgenommen.

Don Airey übernahm als Gast den Platz am Piano.   

Es erscheint am 31. August 2018 bei earMUSIC als CD Digipak, 1LP Gatefold (180g, schwarz) und Digital veröffentlicht.

Ian Gillan & The Javelins sind

Sänger: Ian Gillan

Lead Gitarre: Gordon Fairminer

Rhythmus Gitarre: Tony Tacon

Bass: Tony Whitfield

Schlagzeug: Keith Roach

 

TRACK LIST

CD

  1. Do You Love Me
  2. Dream Baby (How Long Must I Dream)
  3. Memphis, Tennessee
  4. Little Egypt (Ying-Yang)
  5. High School Confidential
  6. It’s So Easy!
  7. Save The Last Dance For Me
  8. Rock and Roll Music
  9. Chains
  10. Another Saturday Night
  11. You’re Gonna Ruin Me Baby
  12. Smokestack Lightnin’
  13. Hallelujah I Love Her So
  14. Heartbeat
  15. What I’d Say
  16. Mona (I Need You Baby)

 

LP

 SIDE A

  1. Do You Love Me
  2. Dream Baby (How Long Must I Dream)
  3. Memphis, Tennessee
  4. Little Egypt (Ying-Yang)
  5. High School Confidential
  6. It’s So Easy!
  7. Save The Last Dance For Me
  8. Rock and Roll Music

SIDE B

  1. Chains
  2. Another Saturday Night
  3. You’re Gonna Ruin Me Baby
  4. Smokestack Lightnin’
  5. Hallelujah I Love Her So
  6. Heartbeat
  7. What I’d Say
  8. Mona (I Need You Baby)

Ja-Das waren noch Zeiten.Ich find das Teil mal so RICHTIG Klasse.Denn ohne diese Art der Musik,hätten wir unsere heutige Musik nicht auf einem gewissen Level.Klar-manchmal frag ich mich,ob manche Bands/Künstler überhaupt ein gewisses Level haben…lach…Aber DAS ist nun auch ein anderes Thema;)

DAS HIER…Freunde-DAS HIER ist der Hammer und für meine Ohren klingt der Sound sehr pur.Soll heißen,das es auch eine Produktion aus den 60ern sein könnte.Und wer sich etwas auskennt,weiß ,welche Leute auf dieser Scheibe zu hören sind!

Na klar…das sind Coverstücke.ABER…DAS war zur damaligen Zeit „normal“ und auch angesagt.Heute sagt man TOP40 dazu.Das mein ich nicht abwertend in Richtung der TOP40-Bands-denn da gibt es AUCH welche,die „es“ wirklich können!

Ich kann jedem Musikfan wärmstens empfehlen,auch ruhig mal das „Zeug“ aus den 60ern zu hören.Ihr werdet feststellen,das es da sehr viele Nummern gab,die heute noch einfach Klasse sind.Unterm Strich hat uns diese Zeit und die Zeit davor zur heutigen Musik inspiriert!Egal,welche Musikrichtung man mag!Denn:Musik ist einfach das BESTE,was es gibt.Sie tröstet,sie baut auf,sie entspannt…Ihr wisst,was ich meine!

10 von 10 Punkte


MAD MAX – 35

Release: 10.08.2018

INFO-Auszug

Idealismus ist bekanntlich eine angeborene Charaktereigenschaft, die man weder er- noch verlernen kann. Kurz um: Man hat sie oder man hat sie nicht. Die Mad Max-Musiker Michael Voss (Gesang/Gitarre), Jürgen Breforth (Gitarre), Axel Kruse (Schlagzeug) und Thomas „Hutch“ Bauer (Bass) besitzen ohne Zweifel diesen unerschütterlichen Idealismus, der dafür sorgt, dass die Band auch nach 35 Jahren immer noch das absolute Optimum ihrer Leistungsfähigkeit ausschöpft, ohne sich den vermeintlichen Zwängen der Industrie zu beugen. „Wir haben noch nie ein neues Album produziert, nur weil irgendeine Plattenfirma angefragt hat oder der geeignete Zeitpunkt angeblich überfällig war“, erklärt Jürgen Breforth. „Für uns stellt sich vor jeder Produktion lediglich die Frage: Haben wir noch ausreichend Ideen für ein Album, das gleichermaßen uns und die Fans begeistern kann? Nur wenn diese Frage von allen Beteiligten mit voller Überzeugung bejaht wird, machen wir uns an die Arbeit.“ Im Fall des aktuellen Mad Max-Albums Thirty 5, das sowohl musikalisch als auch thematisch die dreieinhalb Jahrzehnte seit Gründung der Gruppe in den frühen Achtzigern reflektiert, waren zweifelsohne ausreichend starke Ideen vorhanden. Mehr noch: Die neue Scheibe klingt klassisch und zeitgemäß zugleich, hat viele Überraschungen parat und – last but not least – huldigt einigen Helden der vier Bandmitglieder.

Doch beginnen wir zunächst mit einer echten Überraschung: Aus den insgesamt elf Songs des Albums ragt die Single ‚Beat Of The Heart‘ aus gleich mehreren Gründen heraus. Einerseits kann man dieses Stück durchaus als 2018er Nachfolger des wichtigsten Mad Max-Hits ‚Night Of Passion‘ bezeichnen (Breforth: „Bei beiden Nummern geht es letztlich um den Herzschlag des Lebens“), andererseits haben sich die Bandmitglieder mit dem dazugehörenden Video einen langgehegten Wunschtraum erfüllt. „Wir wollten einmal in der Geschichte von Mad Max einen Videoclip drehen, der vom Look und von der filmischen Qualität wie ein richtiger kleiner Kinofilm aussieht. Dank der Hilfe unseres Sponsors Hubert Teichmann haben wir jetzt diese Möglichkeit bekommen.“ Zur Erklärung: Der Allgäuer Teichmann, unter anderem Besitzer der privaten Eisenbahnstrecke „Staudenbahn“ in der Nähe von Augsburg, ist seit vielen Jahren überzeugter Kulturmäzen – auch für ihn gilt das Stichwort: Idealismus! – und hat Mittel zur Verfügung gestellt, um Mad Max einen in Berlin  gedrehten Videoclip mit mehreren Schauspielern zu ermöglichen, darunter in der Hauptrolle Vinzenz Kiefer (Bader-Meinhof-Komplex, Alarm für Cobra 11, Jason Bourne) und Regisseur/Drehbuchautor Oliver Bethke. Man darf schon jetzt auf den ersten Trailer des Clips Anfang Juni gespannt sein.

 

Gleichzeitig hat Thirty 5 noch weitaus mehr Höhepunkte zu bieten, sei es das programmatische ‚Rocky Road‘ mit einem Text über die unvermeidlichen Höhen und Tiefen, die wohl jede Rockband im Laufe ihrer Karriere durchlebt. Oder das rhythmisch angriffslustige ‚Snowdance‘, in dem Mad Max ihre Begeisterung für die amerikanische Formation Extreme artikulieren. Breforth: „Stilistisch fällt der Song ein wenig aus dem Thirty 5-Rahmen, weshalb wir zunächst überlegt haben, ob wir ihn überhaupt mit aufs Album nehmen.“ Ein weiteres Highlight ist ‚False Freedom‘ mit seinem sozialkritischen Inhalt, an dem Breforth ebenso mit dem amerikanischen Texter Jason Smith gearbeitet hat wie im Uptempo-Groover ‚D.A.M.N.‘, einem Kürzel für „Devil´s After Me Now`, zu Deutsch etwa: Da hat der Teufel seine Hand im Spiel. Und schließlich: Mit dem Bonustrack ‚Paris Is Burning‘ huldigen Mad Max der US-Supergroup Dokken, eine der wichtigsten Inspirationsquellen ihrer gesamten Laufbahn. Breforth: „Don Dokken höchstpersönlich hat unsere Version autorisiert.“ 

Produziert wurde Thirty 5 in den ´Kidroom Studios` in Greven, die Drums wurden unter der Regie von Rolf Munkes (u.a. Crematory, Phantom 5) in dessen ´Empire Studios` in Bensheim bei Frankfurt aufgenommen. Gemastert wurde die Scheibe bei ´CS Mastering` in Bratislava von Christoph ´Doc` Stickel (u.a. Michael Schenker Fest). Ergo: Die Produktionsparameter werden dem hochwertigen Kompositionsniveau dieser Scheibe vollauf gerecht. Und auch das gehörte für Mad Max zu den unabdingbaren Grundvoraussetzungen, bevor die Band ihre Arbeit an Thirty 5 begonnen hat.

LINE-UP:
Michael Voss – lead vocals, lead guitars
Jürgen Breforth – rhythm guitars
Thomas “Hutch” Bauer – bass, vocals
Axel Kruse – drums

Sicherlich-es ist KEIN schlechtes Album.Darunter sind ist auch die ein oder andere „Perle“.Aber unterm Strich muss ich sagen,das mich das Material nicht wirklich vom Hocker haut.Klar lässt sich das berühmte Rad nicht NEU erfinder,aber wie gesagt…Dagegen ist die Produktion GEIL.Da gibt´s nix zu meckern.Musikalisch kann man feststellen:SUPER

„Stinknormaler“ und durchschnittlicher Hard Rock

6,5 von 10 Punkte


The Magpie Salute – High Water I

Release: 10.08.2018

INFO-Auszug

Alte Freunde gehören zu unserem Leben wie die Figuren eines abgegriffenen Romans voller Eselsohren. Wenn wir die Seiten unseres Lebens durchblättern, kehren sie zurück, um im Hier und Jetzt aufregende, neue Abenteuer mit uns zu erleben. So liest sich auch die Geschichte von The Magpie Salute.

Die Band vereint nicht nur prahlerischen Rock’n’Roll, psychedelischen Blues und Lagerfeuer würdige Geschichten, sondern auch Musiker, deren Wege sich einst trennten und die nun wieder zueinander gefunden haben.

Gegründet von Gitarrist Rich Robinson setzt The Magpie Salute eine Episode fort, die ihren Anfang mit Gitarrist Marc Ford und Bassist Sven Pipien bei den legendären The Black Crowes nahm. Mit Sänger John Hogg arbeitete Robinson bereits bei seinem Nebenprojekt ‚Hookah Brown‘ zusammen. Keyboarder Matt Slocum und Schlagzeuger Joe Magistro unterstützen ihn seit Jahren bei seinen Soloalben und auf Tour.

Auf ihrem Debüt „High Water I“, das am 10. August 2018 erscheint, veröffentlichen sie erstmals komplett eigenes Material. Der Nachfolger „High Water II“ ist für 2019 geplant.

„Als ich die Band zusammenstellte, dachte ich daran, dass wir über ein Jahrzehnt nicht mehr miteinander gespielt hatten.“, sagt Robinson. „Doch die Chemie zwischen uns war sofort wieder da, ich kann es nicht erklären. Natürlich bin ich immer noch der gleiche Typ, der bei den Black Crowes gespielt und all deren Songs geschrieben hat. Doch diesmal ist der Hintergrund sowohl für mich, als auch für Marc und Sven, ein anderer. Hier vereinen sich drei verschiedene Welten für mich und für Marc und Sven ist es verblüffend, gemeinsam mit Joe, Matt und John zu spielen. Das war ein wirklich cooles Erlebnis und genau das, was ich tun wollte.“

„Je mehr Zeit wir miteinander verbrachten, desto mehr realisierte ich, wie eng mein Leben mit dem von Rich verknüpft ist.“, offenbart Ford. „Das ist wahrscheinlich die beste Band, in der ich je gespielt habe. Als Musiker ist es eine Herausforderung für mich, doch da ist auch noch etwas anderes, das uns vereint. Diese Musik will ein Teil von uns sein. Rich und ich sind uns einig, dass wir tun, was auch immer notwendig ist, um unsere Altlasten abzuschütteln. Es ist besser, wenn wir zusammen sind, als wenn wir es nicht sind. Wir sind bessere Freunde denn je und im letzten Jahr habe ich mehr über ihn gelernt als in den 30 Jahren davor. Wir haben es geschafft, die Bruchstücke eines sehr bizarren gemeinsamen Lebens aufzusammeln und uns als erwachsene Männer wieder zu vereinen. Wir können jetzt sagen ‚Wow, da ist etwas! Lass uns sehen, was wir daraus machen können!‘“

„Wir alle sind uns der Situation, in der wir uns befinden, sehr bewusst.“, fügt Hogg hinzu. „Rich und Marc haben diese lange, intensive und öffentliche Geschichte. Sven war auch schon immer in der Band und Joe hatte mit Rich mehr als 15 Jahre zusammengearbeitet. Auch Rich und ich haben eine gemeinsame Vergangenheit. Ich lüge nicht, es ist alles sehr ungewöhnlich.“, lacht er. „Das sind die großartigsten Musiker, mit denen ich je zusammengespielt habe. Die Dynamik ist kraftvoll und positiv. Die zahlreichen langen Reisen verschmelzen nun endlich zu einer Einheit.“

The Magpie Salute nahm 2016 erste Gestalt an, als Robinson die ursprünglich zehnköpfige Band für einen bahnbrechenden Woodstock Gig zusammenstellte. Anschließend spielten sie im Januar 2017 im Gramercy Theatre in New York vier ausverkaufte Konzerte nacheinander. Bis 2018 folgten weltweit 77 weitere Konzerte mit einem Repertoire von 170 Songs. Darunter fanden sich sowohl Coverversionen, Songs der Black Crowes als auch Solostücke von Robinson. Zahlreiche Medien berichteten euphorisch über sie und der Rolling Stone beschreib die Shows kurz und prägnant als „explosiv“.

Das erste Livealbum „The Magpie Salute (Live)“, welches Mitte 2017 erschien, enthält auch den ersten eigenen Song „Omission“.

Schließlich zogen sie sich ins Dark Horse Studio in Nashville zurück, wo sich die Vision des sechsköpfigen Line Ups herauskristallisierte. „Mit zehn Leuten auf der Bühne zu stehen, ist cool.“, erklärt Robinson, der „High Water I“ auch produziert hat. „Doch da geht es mehr um Entertainment. Im Studio merkten wir schließlich, dass wir mehr Raum brauchten. Es sollte nicht zu chaotisch oder zu durchsiebt klingen. Der Kern war wichtig und der bestand aus sechs Leuten. Es fühlte sich großartig an, etwas Neues aufzubauen, wir wurden auf gewisse Art neu geboren. Jetzt arbeiten wir als starke Einheit auf ein neues Ziel hin.“

„Während der Tour haben wir schlicht den Rahmen gesprengt.“, ergänzt Ford. „Im Studio fokussierten wir uns auf das Wesentliche und das fühlte sich richtig an.“

„Mary The Gipsy“ ist der Opener von „High Water I“. Es wird von einem bombastischen Schlagzeug und harten Gitarren vorangetrieben. „Es ist ein Anti-Establishment-Song. Wir tragen die Verantwortung, uns von dieser falsch-positiven Unternehmensmentalität zu befreien, die so zynisch auf uns Urheber herabsieht.“, seufzt Robinson. „Schon immer haben Banker dieses Business geführt und versucht, den Künstlern einzureden, wie sich am besten Geld machen lässt. Warum nicht etwas schaffen, dass sich natürlich und selbstverständlich anfühlt?“

Bei “Send Me An Omen” brodelt das summende Riff unter Hoggs gewaltiger Stimme, bevor das Stück in eine hinreißende Melodie übergeht, die von butterweichen Soli punktiert wird.  „Es ist ein Rock’n’Roll Song.“, sagt Robinson. „Er handelt von einer nicht funktionierenden Beziehung. Beim Refrain ist neben Johns Text ein fröhlicher Singalong zu hören. Ich liebe es, an Songs herumzubasteln, die sich an der Grenze zwischen Licht und Dunkelheit bewegen.“

Der Titeltrack „High Water“ beginnt mit einem raschelnden Schlagzeugspiel, während die verletzliche Stimme die Unruhe unterstreicht, die unter der Oberfläche wimmelt. „Dieser Song handelt von Menschlichkeit und dem, was wir täglich erleben. Es ist das Hauptthema des Albums und spannt sich wie ein Bogen über allen Songs.“

Das dramatische und schwungvolle „Sister Moon“ beschreibt, wie Robinson und Ford sich kennenlernten. „John und ich verbrachten insgesamt zehn Tage gemeinsam in einem Haus. Wir hatten uns vorher noch nie getroffen. Wir saßen nur da, schürten das Feuer und erzählten uns Geschichten. Daraus sind später viele Ideen entstanden.“

Das darauffolgende „Colorbird“ klingt hingegen schwermütig und rührend, denn es beschreibt den inneren Konflikt von Sänger John Hogg mit seinen afrikanischen und schwedischen Wurzeln. „Zu meiner Zeit als Jugendlicher war es nicht einfach, mit so einem ethnischen Hintergrund in London aufzuwachsen.“, gibt er zu. „Ich blicke dabei auf die Gefühle zurück, die ich damals erlebt hatte. In einer Zeit, in der plötzlich wieder Rassen- und Genderthemen aufflammen, ist es wichtiger denn je, zu verstehen, was das bedeutet.“

Das langsame Brennen des Schlagzeugs und das zupfende Gitarrenspiel führen zum dramatischen Ende des Albums, das karge, aber dennoch gefühlvolle „Open Up“. „Dieser Song hat es in sich.“, erzählt Robinson. „Stell Dir jemanden vor, der sein ganzes Leben an nur einem Ort verbracht hat und von der Außenwelt abgeriegelt war. Schließlich öffnet sich die Welt jedoch für ihn. Es ist ein cooles Ende.“

Der Bandname reflektiert auf viele Arten den Geist von The Magpie Salute. „Ich habe Krähen schon immer geliebt, doch sie haben etwas Dunkles und Bedrohliches an sich.“, führt Robinson aus. „Elstern hingegen wurden schon von indigenen Kulturen weltweit verehrt, sie repräsentieren diesen schmalen Grat zwischen Licht und Dunkelheit. Eine Elster ist der Cousin einer Krähe und so war diese Band letztes Jahr der Cousin der Black Crowes. Es gibt einen Aberglauben, der besagt, dass böse Geister abgewehrt werden, wenn man eine Elster grüßt. Der Gruß bedeutet ‚Wir kommen in Frieden‘. Genau das ist unser Ziel. Wir wollen nur zusammenspielen. Es ergibt alles Sinn.“

Die Geschichte von The Magpie Salute beginnt bereits mit einem guten Ende. Mit „High Water I“ haben die Freunde wieder zueinander gefunden und etwas Neues geschaffen.

„Ich hoffe dass die Leute bemerken, dass dieses Projekt etwas komplett Neues ist, ihnen aber dennoch vertraut vorkommt.“, wünscht sich Robinson. „Ich hoffe, sie können sich mit den Alben verbinden, die ihr Leben geprägt haben. Musik ist dafür da, um uns Freude zu machen und uns neue Perspektiven zu zeigen. Mir ist das mehr als je zu vor bewusst geworden. Es ist ein Geschenk.“

„Ich hoffe, wir können den Zuhörern, etwas von ihrer last nehmen, wenn sie uns zuhören und Spaß dabei haben, unsere Geschichten zu teilen.“, lächelt Hogg. „Das ist alles, was ich mir wünsche.“

Marc Ford schließt ab: „Letztendlich liegt der Geist der Versöhnung über allem. Wir haben alle viel  Bullshit hinter uns bringen müssen, bis wir endlich zusammen kommen und diese Musik Realität werden lassen konnten. In ihr liegen Freiheit, Kraft und Gerechtigkeit. Ehrlich erzählt von vier erwachsenen Männern, die gelebt haben und noch immer aufrecht stehen.“

Immer noch aktuell… das erste offizielle Video zum Song “Send Me An Omen”: https://youtu.be/vEhk1Hspaz8

www.themagpiesalute.com

DASA könnte was werden…zumindest wird es Airplay geben-hoffe ich!Potenzial ist allemal vorhanden.Ich werde das mal im Auge/Ohr behalten…

8 von 10 Punkte


Saltatio Mortis – Brot und Spiele

Release: 17.08.2018

INFO-Auszug

„Brot und Spiele“ (VÖ: 17.08.), so lautet der Titel des neuen Albums von Saltatio Mortis, dem mittlerweile elften, wenn man konservativ nur die Studioalben zählt – das bereits neunzehnte, bezieht man sämtliche Live-Alben und eine Best Of-Sammlung mit ein. Drei Jahre haben sich die acht Spielleute Zeit gelassen, was sicherlich auch der imposanten Anzahl ausverkaufter Konzerte in den letzten Jahren geschuldet sein mag. Ganz bewusst haben sich die acht Musiker diese Zeit genommen, um dem so erfolgreichen Vorgänger einen mehr als würdigen Nachfolger zu spendieren. Dutzende Stücke wurden geschrieben, wieder verworfen, neu komponiert, wieder verbessert, mit jedem Schritt geradezu auf ihre Essenz destilliert und schließlich geflissentlich, ganz so wie früher geprobt: Alle Mann in einem Raum, laut und mitreißend und zwar so lange, bis auch der letzte überzeugt war: Ja, das ist es. So wollen wir klingen!
Entstanden ist ein in sich geschlossenes Album, in dessen zwölf Stücken sich all das verdichtet, was Saltatio Mortis immer schon ausgezeichnet hat: Themen, die berühren, aufregen und mitreißen. Rhythmen, die einen nicht nur mitwippen lassen, sondern dermaßen packen und an die erste Reihe eines Festivals erinnern; wahlweise auch gerne mit Crowdsurfing-Effekt. Brettgitarren, die bissig zuschnappen, wenn es härter zugehen soll, dem Song aber auch Platz geben, wo er gebraucht wird. Hymnische Melodien, die zum Mitsingen und auch zum Mitschreien verführen. Leidenschaftlich vorgetragen von Frontmann Alea und eben jenen Dudelsäcken, die seit so vielen Jahren – achtzehn, um genau zu sein – den einzigartigen Sound von Saltatio Mortis prägen.
Neben anderen historischen Instrumenten wie Drehleier und Bouzouki bilden vor allem die Dudelsäcke mit ihrer archaischen Urgewalt traditionell einen wichtigen Pfeiler im musikalischen Schaffen der Karlsruher. Trotz ihrer Vorliebe für das Vergangene klingen die Songs auf „Brot und Spiele“ modern und aktuell. Sie sind griffig arrangiert und produziert, echte „Hinhörer“. Anachronismus? Nein, danke. „Große Träume“ zum Beispiel, die wunderbar rockende Vertonung eines Lebensgefühls. Und doch so viel mehr als nur die Geschichte einer Band, die einst auszog, die Welt zu erobern. „Große Träume… und ein Stück Unsterblichkeit“, heißt es im Text. Ist es nicht das, was wir alle suchen – große Träume und Unsterblichkeit?
Zu den musikalischen Gästen auf „Brot und Spiele“ zählen Malte Hoyer von Versengold sowie Mr. Hurley (Mr. Hurley & die Pulveraffen), deren gemeinsame Geschichte mit Saltatio Mortis weit in die Zeit der Mittelaltermärkte zurückreicht. Was also lag näher, als die beiden bei einem Titel wie „Mittelalter“ um launige Unterstützung zu bitten – ein Anliegen, dem die beiden Special-Guests beim feucht-fröhlichen Studiotermin nur zu gerne nachkamen.
Sie gehören zum „Inventar“ der deutschsprachigen Musikszene-ohne ZWEIFEL!Immer wieder schaffen sie es,hervorragende Alben  an den Start zu bekommen!Die Fanbase darf sich wieder einmal auf ein tolles Album freuen.
10 von 10 Punkte

U.D.O. – Steelfactory
Release: 31.08.2018
INFO-Auszug
Er ist eines der ganz wenigen unverwüstlichen Originale der internationalen Rockszene: seit mehr als 40 Jahren steht der Solinger/Wuppertaler Musiker Udo Dirkschneider auf der Bühne und haucht mit seiner starken,charismatischen Stimme zahlreichen Songs Ewigkeitscharakter ein.
Nachdem er während der letzten Jahre mit der Formation DIRKSCHNEIDER alte Accept-Klassiker noch einmal hochleben
ließ und dafür weltweit frenetisch gefeiert wurde, erscheint am 31. August nun ein neues U.D.O.-Studioalbum mit dem Titel„Steelfactory“.
Kapitel eins nach Udo Dirkschneiders gebührender Hommage an seine alten Accept-Tage, welches noch einmal deutlich gemacht hat: es kann nur einen Udo Dirkschneider geben.
Mit „Steelfactory“ kehrt der Musiker nicht einfach nur zu U.D.O. zurück, sondern auch zu seiner Kernkompetenz. Deutlich beeinflusst von den zurückliegenden Shows mit DIRKSCHNEIDER weisen die Songs in ihrer mitreißend simplen Straightness einen Hymnencharakter auf, wie man ihn von anno damals kennt. „Steelfactory“ ist ein über alle Maßen zeitloses Album geworden und damit das eindrucksvolle Statement von jemandem, der längst ein stilprägendes Lebenswerk geschaffen hat.
Mit seinem erdigen, handgemachten Sound – unter der Mitwirkung von dem dänischen Produzenten Jacob Hansen (u.a.Volbeat) – trifft „Steelfactory“ jenen Nerv der Zeit, der spätestens seit der erfolgreichenDIRKSCHNEIDER-Tour weltweit wieder getriggert sein dürfte.
Der Titel „Steelfactory“ ist eine Hommage an das Mantra, das Udo Dirkschneider von jeher umgibt.
Seine Unverwüstlichkeit,seinebodenständige, unbeirrbare Art und seine gesetzte, stimmgewaltige Bühnenpräsenz haben ihm den Spitznamen
„German Metal Tank“ eingebracht. „Steelfactory“ steht sinnbildlich für ein weiteres Stück Solinger Qualitätsarbeit – und man kann dem Betrieb durchaus sowohl Familiencharakter als auch internationale Ausrichtung attestieren.
Seit mehreren Jahren sind Udos Sohn Sven Dirkschneider am Schlagzeug, Bassist Fitty Wienhold und der russische Gitarrist Andrey Smirnov
fester Bestandteil der Band.
Zu Russland hegt der Musiker ohnehin einen sehr freundschaftlichen Bezug. Bereits lange vor Öffnung des Eisernen Vorhangs bespielte er das Land und hielt nie hinter dem Berg, sich positiv für es einzusetzen. Nicht nur für die russischen Rockfans ist Dirkschneider daher ein Botschafter, ein Sprachrohr dafür, dass die Nachkriegsgeneration grenzenlos miteinander leben und fühlen möchte.
Der Sänger ist einer der ersten, der als international erfolgreicher Musiker seine Chance nutzt, der Welt zu zeigen, wie gut sie im Grunde miteinander funktioniert. „Als wir Mitte der 80er zum ersten Mal in Russland waren, haben wir von Anfang an nur positive Erfahrungen gemacht“, so Dirkschneider.
„Wir haben herzliche Menschen erfahren, wurden mit offenen Armen aufgenommen und haben gemeinsam Musik-Parties gefeiert.“
Im Sommer 2013 wurde die Band U.D.O. sogar zu einem Mega-Event ins ehemalige Stalingrad als Ehrengäste eingeladen:
auf dem einstigen Schlachtfeld spielte die Gruppe ein Konzert gemeinsam mit dem russischen Militärorchester – bis heute eines der absoluten Karriere-Highlights von Udo Dirkschneider.
Wenn am 31. August „Steelfactory“ via AFM Records/Soulfood Music erscheint, wartet man allerdings auch im Reich der anderen Großmacht mit Hochspannung darauf: seit zwei ausgedehnten, mehrmonatigen und mehr als erfolgreichen Tourneen mit zahlreichen ausverkauften Shows durch die USA und Kanada mit DIRKSCHNEIDER ist man auch dort wieder
wahrhaft im Udo-Fieber.
Unverwüstlich-dieser Mann ist einfach genial!Lautstärke voll aufdrehen und abrocken-was anderes geht auch bei diesem Album nicht anders!
10 von 10 Punkte

MOB RULES – Beast Reborn

Release: 24.08.2018

INFO-Auszug

Es steht viel bevor für Mob Rules: 2018 feiern sie den Release ihres neunten Studioalbums, 2019 ihr 25-jähriges Jubiläum … Klingt nach angestaubten Rockerknochen? Tja – Fehlanzeige! Die Jungs sind frisch wie nie. Straight, nach vorn gewandt und voller Power klingen die sechs Nordmänner jünger und aktueller denn je. Das fühlt auch das Publikum, wenn es bei den Konzerten von Mob Rules von einer Soundwelle erfasst wird, die direkt aus der wilden, stürmischen Nordsee zu kommen scheint, in der Mob Rules fest verankert sind. Da werden die Gehörgänge mit mächtigen, kristallklaren Klängen durchgespült. Wie spritzende Gischt wirbeln sie roh und kraftvoll durch den Raum, lassen Trommelfelle vibrieren und Mähnen fliegen. Keiner hält still, wenn Mob Rules spielen.

Diese Energie wächst durch die Musik über sie hinaus und entwickelt eine emotionale Bindung zwischen Band und Zuhörer, die die Musiker sehr schätzen. Den engen Kontakt zu ihrem Publikum und ihren Fans lassen sich die Metaller nicht nehmen, so kann sich jeder darauf verlassen, die Jungs nach dem Gig am Merch-Stand zu treffen. Doch nicht nur diese besondere Nähe definiert Mob Rules als Ausnahme-Liveband: Vor allem der energiegeladenen Performance von Sänger Klaus Dirks ist diese Qualität zu verdanken. Als Frontmann leistet er ganze Arbeit und haut dem Publikum seine klare, volle Stimme um die Ohren. Er ist Herr der Show, vereint die Musik in sich und seiner Darbietung – dass dieses Phänomen Autodidakt ist, kann man sich nur schwer vorstellen. Klaus Dirks, der Mob Rules 1994 in Wilhelmshaven mitbegründet, vereint mittlerweile fünf begnadete, spielwütige Musiker um sich, die auf dem aktuellen Album zeigen, wie sich ein perfekt aufeinander abgestimmter Organismus anhört. Der jüngste Zugang ist Sönke Janssen, der mit technisch ausgefeilten und leidenschaftlichem Spiel als zweiter Gitarrist die Band komplettiert.

Bereits 2016 konnte er sich die Bühne mit Axel Rudi Pell teilen, auf deren Tour Mob Rules als Support eingeladen waren. Lead Gitarrist und Songschreiber Sven Lüdke war lange Jahre Janssens Lehrer und holt ihn in die Band. Das erklärt ihren vertrauten Umgang miteinander, aus dem ein melodisch ausdrucksstarker und virtuoser Sound entsteht. Selbst seit 2005 Gitarrist der Band, kann Lüdke schon bald einige Band-Highlights für sich verbuchen: 2007 tourt er mit Mob Rules als Support von UFO durch Deutschland und Skandinavien, 2007 spielen sie auf dem Magic Circle Festival vor 25.000 Menschen. Kurz nach Lüdke stößt Markus Brinkmann dazu, um die Band durch seinen geradlinigen Bass zu erweitern.

Seine Spielliebe spürt man bei jedem Anschlag, schnörkellos sorgt er für das unverwechselbar tiefe, kraftvolle Gefühl, das Mob Rules ausmacht. Dazu trägt seit 2008 auch Drummer Nikolas Fritz bei. Dank seines passionierten Spiels wirbeln, grollen und explodieren die Drums bei Mob Rules, was sie kurz nach Fritz‘ Eintritt in die Band, auf dem Bloodstock Open Air in Derbyshire, UK unter Beweis stellen. Für die einzigartige Atmosphäre, die Mob Rules Songs so unvergleichbar macht, ist auch Jan Christian Halfbrodt verantwortlich, der als Songtexter und Keyboarder neue Welten erschafft und erklingen lässt. Seit 2011 Teil der Band, tritt er mit Mob Rules ihre zweite Amerikareise an: 2011 spielen sie in Atlanta auf dem Prog Power Festival.

Diese Konstellation hat es in sich: Es folgen zwei Headliner Touren (2014 und 2016), Festivals, die Timekeeper-Box zum 20-jährigen Jubiläum, Support von Orden Ogan 2017 und zwei Studioalben. Besonders das Album „Tales from Beyond“ aus 2016 bringt Mob Rules überragende Kritiken ein, wodurch frischer Wind aufkommt, der die Band antreibt. Mit dieser Energie stürzen sie sich 2017 in die Arbeit und produzieren ein Album, von dessen Dynamik und innovativen Kraft man sich diesen August überzeugen kann.

Ich muss zugeben:Ich kam in der Vergangenheit nicht so wirklich klar mit dem Material…warum auch immer!Der ein oder andere Song gefiel mir-das war es dann aber auch schon!

ABER…dieses Album gefällt mir persönlich FAST durchgehend gut!Irgendwie find ich den Gesamtsound besser,als bei den Vorgängeralben.

Für mich ist es das bisher BESTE Album dieser Band.

8 von 10 Punkte


HELION PRIME – Terror Of The Cybernetic Space Monster

Release: 31.08.2018 

INFO-Auszug

Der Albumtitel des Jahres dürfte hiermit feststehen: Die aus Sacramento (Kalifornien) stammende Power Metal-Formation HELION PRIME meldet sich am 31. August mit ihrem neuen (zweiten) Studioalbum „Terror Of The Cybernetic Space Monster“ zurück. Die Band und ihr Maskottchen, der mächtige „Saibot“, ziehen auf den neun brandheißen Kompositionen alle Register und lassen das Album schließlich im epischen, 17-minütigen Titeltrack beeindruckend ausklingen. Für Mix und Mastering von “Terror Of The Cybernetic Space Monster” zeichnet sich Lasse Lammert (Alestorm, Gloryhammer) verantwortlich.
HELION PRIME bleiben ihrem Konzept treu und verbinden weiterhin „Science Fiction“ mit „Science Fact“.
Gitarrist Jason Ashcraft: „Ich war mir erst unsicher, in welche Richtung sich das neue Material bewegen würde. Wer unser Schaffen schon länger verfolgt, hat sicher mitbekommen, dass die letzten zwei Jahre nicht ganz einfach für Helion Prime waren. Jetzt sind wir aber zurück und total inspiriert. Thematisch geht es auf dem neuen Album verstärkt um die menschliche Natur und die Schlachten, die Gut und Böse in uns selbst austragen. Das hat sich im Laufe der Arbeiten ganz natürlich in diese Richtung entwickelt und ich bin nun gleichermaßen zufrieden wie aufgeregt“.
Mit „Terror Of The Cybernetic Space Monster“ feiert auch Sänger Sozos Michael seinen Einstand bei HELION PRIME. Der neue Mann am Mikro kommentiert: „An diesem Album zu arbeiten war eine großartige Erfahrung. Jason hat als Hauptsongwriter der Band die klare Vision, ist aber jederzeit offen für Input, sodass ich mich – insbesondere bei Vocallines und Texten – aktiv einbringen konnte. Das ging alles total reibungslos vonstatten und wir waren total auf einer Linie. Ich finde, das kann man dem fertigen Album auch anhören“.
„Er ist die Art von Sänger, mit dem ich immer schon arbeiten wollte“, lobt Ashcraft den Neuzugang. „Sozos brilliert nicht nur gesanglich, sondern weiß darüber hinaus auch genau, was ein Song braucht. Er bringt frischen Wind ein und vieles lieferte er bereits so an, dass Umschreiben kaum nötig war – zum Teil sogar exakt so, wie ich es mir ausgemalt hatte. Mit so jemandem arbeiten zu dürfen, macht großen Spaß und lässt mich mehr als positiv in die Zukunft von Helion Prime blicken.“
Für die Erstellung des „Terror Of The Cybernetic Space Monster“ Coverartworks konnte man erneut Marc Whisnant gewinnen, der bereits das Artwork zu „Helion Prime“ erstellt hatte. Für eben jenes Debütalbum kamen HELION PRIME bei Divebomb Records unter, bevor noch im selben Jahr (2016) ein weltweiter Deal mit AFM Records geschlossen wurde. Die (Wieder-)Veröffentlichung von „Helion Prime“ erfolgte im März 2017. Die Presse fand anerkennende Worte und sprach von frischem Wind in der Metal-Szene und einem der innovativsten Power Metal-Alben seit langer Zeit.
Mit „Terror Of The Cybernetic Space Monster“ fügt die Band ihrer noch jungen Geschichte ein weiteres, beachtliches Kapitel zu.

Gut gemachter und auf den Punkt gebrachter PowerMetal!Interessant!Mein GeheimTipp!

8,5 von 10 Punkte

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