Reviews APRIL 2018

 

 

Fools Garden – Rise And Fall

Release: 20.04.2018

INFO-Auszug

Sehr gereift und vielseitig präsentiert sich die 1991 gegründete Band Fools Garden auf ihrem insgesamt zehnten Studiowerk. Ihr aktuelles Album “Rise And Fall“ (VÖ 20.04.2018) bietet eine äußerst abwechslungsreiche Song-Kollektion, die nicht nur höchst eigenständig daherkommt, sondern auch klassisch-zeitlose Qualitäten in Komposition, Interpretation und Arrangement pflegt.

„Wir haben dieses Mal beim Schreiben der Songs eine ganz besondere Disziplin walten lassen“, erzählt Sänger/Komponist Peter Freudenthaler. „Ein Song durfte erst dann zur Seite gelegt werden, wenn er in seiner Struktur vollendet war, sodass er später im bandeigenen Studio aufgenommen werden konnte“.

Es ist ein hörbar effektiver wie kreativer Schaffensprozess mit überzeugendem Resultat gewesen. Die 14 stets sehr melodiösen Titel decken stilistisch eine große Bandbreite ab. Beispielhaft dafür sind das opulent arrangierte Midtempo-Opus ‚I Burn’ (erinnert wegen des Falsett-Chorus entfernt an a-ha oder Coldplay), die gefühlvolle Akustik-Ballade ‚Marie Marie’ oder das atmosphärische, minimalistische ‚All We Are’, das Freudenthaler seinem Sohn gewidmet hat. Mit dem elektronisch-fließenden ‘Still Running‘ erschließen sich Fools Garden sogar neues Terrain!

Durchweht die in exzellenter, transparent-dynamischer Klangqualität aufgenommene CD bisweilen ein Hauch von Melancholie, so setzen dazu das eingängige, von akustischen Gitarren getragene ‚High Again’ sowie die Sing-Along-Tracks ‚Shame’ und ‚Save the World Tomorrow’ jene Kontrapunkte, die dieses musikalische Tagebuch zu einem großen Ganzen machen.

 

Und da sie Musik auf Basis altbewährter Werte spielen, überrascht es am Ende nicht, dass in dem Uptempo-Rocker ‚Boys‘ über den Einheitsbrei im Rundfunk gelästert wird: „The radio is playing the same songs all the time, they stick in the rotation, send shivers down my spine. I don’t feel connected“. Wen die Eintönigkeit des Airplays ebenfalls kalt lässt oder gar anödet, dem bieten Fools Garden mit ‚Rise And Fall‘ (als Vinyl-Ausgabe samt Klappcover oder CD im DigiPack erhältlich!) eine abwechslungsreiche Alternative.

Erste Single “I Burn“ aus dem neuen Album “Rise And Fall“ hier zu hören: https://youtu.be/EWCSM7wGDP4

„Lemon Tree“ kennt so ziemlich jeder.Damals starteten die Jungs damit durch.Der Titel hat heute noch eine unglaubliche Präsenz.

Und nun erscheint am 20.4. ihr NEUES Album,das auch so einige Perlen zu bieten hat.Das Album bietet musikalisch ein weites und breites Spektrum und lässt nie Langeweile aufkommen.

In der Gesamtheit gesehen sprechen mich alle Songs an.Ich finde keinen,der mir nicht gefällt….und das will schon was heißen;)Zumal das hier musikalisch eigendlich so garnicht meine Baustelle ist.Der Grossteil der Songs hat für mein empfinden hohes Airplay-Potenzial.SUPER!

8,5 von 10 Punkte


FOREIGNER – FOREIGNER with the 21st Century Symphony Orchestra & Chorus

Release: 27.04.2018

INFO-Auszug

I Want To Know What Love Is, Cold As Ice, Waiting For A Girl Like You, Hot Blooded, Juke Box Hero… FOREIGNERs zeitlose Hymnen rocken nach wie vor die Charts. Mit zehn Multi-Platin-Awards, 16 Top 30 Hits und Albumverkäufen von über 75 Millionen Tonträgern zählen FOREIGNER zu den weltweit populärsten Rockbands überhaupt. Zum ersten Mal überhaupt präsentieren sie all ihre Hits mit einem 58-köpfigen Orchester und einem 60-köpfigen Chor. ‚FOREIGNER with the 21st Century Symphony Orchestra & Chorus’ ist ab dem 27. April 2018 via earMUSIC erhältlich.

 

Im Mai 2017 spielte die Band zwei ausverkaufte Shows in Luzern, Schweiz, zusammen mit dem von Ernst van Tiel dirigierten 21st Century Symphony Orchestra & Chorus. FOREIGNER  with the 21st Century Symphony Orchestra & Chorus’ ist das Zeugnis eines Jahres gemeinschaftlicher Arbeit zwischen FOREIGNER Gründungsmitglied und Leadgitarrist Mick Jones und dem Grammy-nominierten Komponisten-Team Dave Eggar & Chuck Palmer, für das sie sich des großen Potentials der zeitlosen FOREIGNER-Songs in intensiver Weise angenommen haben. Dave Eggar, Juilliard Protegé sowie Cellist/Pianist/Komponist, und Chuck Palmer, Produzent/Songschreiber/Percussionist, haben bereits mit Künstlern wie Paul Simon, James Taylor, Patti Smith, Coldplay und vielen anderen zusammen getourt, performt und Musik aufgenommen.

Mick Jones: Als ich vor 40 Jahren Foreigner gegründet habe, hätte ich mir nicht träumen lassen, dass wir noch immer um die Welt touren und die Musik spielen, die wir lieben.  Dave Eggar und Chuck Palmers orchestrale Arrangements haben uns eine völlig neue Dimension unserer Musik gezeigt und ich hoffe, den Fans wird das gefallen.“

FOREIGNER sind: Mick Jones (Gitarre), Kelly Hansen (Leadgesang), Jeff Pilson (Bass, Gitarre), Michel Bluestein (Keyboard), Tom Gimbel (Rhythmusgitarre, Saxophon, Gesang), Bruce Watson (Gitarre) und Chris Frazier (Schlagzeug).

CD Tracklist:

  1. OVERTURE / 2. BLUE MORNING, BLUE DAY / 3. COLD AS ICE / 4. WAITING FOR A GIRL LIKE YOU / 5. SAY YOU WILL / 6. WHEN IT COMES TO LOVE / 7. THAT WAS YESTERDAY / 8. FEELS LIKE THE FIRST TIME / 9. STARRIDER / 10. DOUBLE VISION / 11. FOOL FOR YOU ANYWAY / 12. URGENT / 13. JUKE BOX HERO / 14. I WANT TO KNOW WHAT LOVE IS

 

DVD Tracklist:

  1. OVERTURE / 2. BLUE MORNING, BLUE DAY / 3. COLD AS ICE / 4. WAITING FOR A GIRL LIKE YOU / 5. HEAD GAMES / 6. WHEN IT COMES TO LOVE / 7. SAY YOU WILL / 8. THE FLAME STILL BURNS / 9. THAT WAS YESTERDAY / 10. JUKE BOX HERO / 11. STARRIDER / 12. DOUBLE VISION / 13. FOOL FOR YOU ANYWAY / 14. HOT BLOODED / 15. URGENT / 16. FEELS LIKE THE FIRST TIME / 17. I WANT TO KNOW WHAT LOVE IS

DOPPEL-VINYL Tracklist:

Seite 1:

  1. OVERTURE / 2. BLUE MORNING, BLUE DAY / 3. COLD AS ICE / 4. WAITING FOR A GIRL LIKE YOU

Seite 2:

  1. DOUBLE VISION / 2. WHEN IT COMES TO LOVE / 3. SAY YOU WILL / 4. THAT WAS YESTERDAY

Seite 3:

  1. URGENT / 2. JUKE BOX HERO

Seite 4:

  1. STARRIDER / 2. FEELS LIKE THE FIRST TIME / 3. I WANT TO KNOW WHAT LOVE IS

Was soll man zu und über diese Band noch schreiben…hm

Ausser:DAS Teil hier ist für mich ein weiterer Meilenstein in der Musikgeschichte!Warum?Ganz einfach:Dieses Album ist der Hammer und man wird es auch noch in 30 Jahren über den grünen Klee loben!

Es gibt einige Bands/Künstler,die mit einem Orchester und Chor etwas rausgebracht haben.Dieses war auch ok!Aber eben „nur“ OK!

Dieses Album ist besser,viel besser als „nur“ OK!Endlich ein Album,wo auch was rüberkommt und nicht bloß:“Wir machen jetzt mal was mit Orcherster und Chor!“DIESES Album ist perfekt!

10 von 10 +++ Punkte

 


Gus G. – Fearless

Release: 20.04.2018

INFO-Auszug

In einer Welt, in der sich nur die Besten durchsetzen, gehört Gus G. zu den meistrespektierten und renommiertesten Rock & Metal-Gitarristen der Gegenwart. Als Mitglied der Band von Superstar Ozzy Osbourne war er zwischen 2009 und 2017 auf den größten Bühnen der Welt zu sehen und hat mit seinen überragenden Fingerfertigkeiten die Ozzy-Scheibe Scream (2010) veredelt. Darüber hinaus ist Gus als Gründer und Galionsfigur seiner eigenen Formation Firewind bereits seit 20 Jahren eine feste Melodic-Power-Metal-Größe, mit bislang acht Studioscheiben und zahlreichen Tourneen. Der dritte Pfeiler seiner überaus erfolgreichen Karriere ist die des Solokünstlers, der mit I Am The Fire (2014) und Brand New Revolution (2015) zwei vielbeachtete Werke veröffentlicht hat und diese Reihe nun mit Fearless fortsetzt. Gleichzeitig öffnet Fearless aber auch ein neues Kapitel: Seine neue Band ist ein Power-Trio mit Sänger/Bassist Dennis Ward (Pink Cream 69/Unisonic) und Schlagzeuger Will Hunt (Evanescence, Black Label Society). In dieser Besetzung hat der griechische Ausnahmegitarrist zwölf neue Songs aufgenommen: neun Gesangsstücke und drei Instrumentalnummern.

„Dennis und ich kooperieren bereits seit mehreren Jahren sehr eng, unter anderem hat er das aktuelle Firewind-Album Immortals produziert. Wir funken musikalisch auf der gleichen Wellenlänge und haben nach der Firewind-Produktion unsere Zusammenarbeit einfach fortgesetzt“, beschreibt Gus sein Verhältnis zum deutsch-amerikanischen Multitalent. „Ich habe ihm Demos und Ideen meiner Songs geschickt, und als genügend Material vorhanden war und wir über geeignete Sänger nachdachten, schlug Dennis vor, die Scheibe in Trio-Besetzung aufzunehmen. Was viele nicht wissen: Dennis ist nicht nur ein großartiger Songschreiber, Bassist und Produzent, sondern auch ein exzellenter Sänger. Mir gefiel sein Vorschlag, denn er unterscheidet sich komplett von Firewind und auch von dem, wie ich mit Ozzy gearbeitet habe.“ Von Wards Vorschlag bis zur Verpflichtung von Schlagzeuger Will Hunt war es dann nur noch ein kurzer Schritt. Gus: „Auf meiner Wunschliste stand Will ganz oben. Dann meinte es das Schicksal gut mit mir, denn während meiner Tour mit Steve Stevens spielten wir auch auf der Frankfurter Musikmesse 2017, bei der Will im gleichen Hotel wohnte. Also sprach ich ihn an, wir unterhielten uns länger und er willigte ein. Im vergangenen August kam er ins Studio und hat das gesamte Album in zweieinhalb Tagen eingetrommelt. Ein echter Profi mit tollem Groove und einem unglaublichen Punch.“
Diese Beschreibung gilt allerdings nicht nur für Hunt und Ward, sondern natürlich auch für Gus G. selbst, der sich auf Fearless erneut als fabelhafter Gitarrist präsentiert, dessen technischen Fähigkeiten über jeden Zweifel erhaben sind und der mit gewohnt kompositorischer Klasse seine Mitstreiter in ein strahlendes Licht stellt. Beinharte Metal-Tracks wie der Opener ‚Letting Go‘, das von einem dunklen Bass-/Gitarrenriff angetriebene ‚Mr Manson‘ und das direkt folgende melodische ‚Don´t Tread On Me‘ katapultieren das neue Album sofort in die gewünschte Richtung. Gleichzeitig vermitteln die drei Instrumentalstücke einen Eindruck von den überragenden Fähigkeiten des 37-Jährigen, der sich mühelos in die Riege von George Lynch (‚Mr. Scary‘) oder Michael Schenker (‚Into The Arena‘) einreiht. „Viele Fans haben mich immer wieder gebeten, mehr Instrumentalnummern aufzunehmen. Voila, hier sind sie“, strahlt Gus. Last but not least: Erwähnt werden sollte auch die gelungene Coverversion von Dire Straits ‚Money For Nothing‘, die nach dem signifikanten Intro mit ihrem ungewöhnlichen Tonartwechsel verblüfft. Es ist allerdings beileibe nicht das einzige Mal, dass man von dieser tollen Scheibe überrascht wird! 

Ich muss gestehen,das ich mit dem „Thema GUS G.“ vorher musikalisch nicht so auseinandergesetzt HATTE!Vereinzeltes Material war mir bekannt…

Nun,wo ich endlich mal ein komplettes Album hier habe von ihm,bin ich hin und weg!Wahnsinn!

Technisch ist Gus auf seiner „Geige“ über jeden Zweifel erhaben-da macht ihm keiner was vor!Für mich spielt der Mann definitiv in der 1.Liga der Internationalen Gitarristen!

Ein verdammt gutes und abwechslungsreiches Songwriting machen dieses verdammt tolle Album aus!Hinzu kommt ein Gesamt-Album-Sound,der einfach der Hammer ist!Die Vocals von Dennis Ward machen das ganze Teil insich rund!

In der Gesamtheit gibt es also nichts zu meckern und zu motzen!

10 von 10 Punkte


STRYPER – God Damn Evil

Release: 20.04.2018

FOR FANS OF: Accept, Queensryche, Judas Priest, W.A.S.P., L.A. Guns, Megadeth, Mr. Big, Dokken, Last In Line, Sweet & Lynch, Michael Sweet

INFO-Auszug

Continuing a trend started with their 2013 release, “No More Hell To Pay”, Stryper’s 10th studio album, “God Damn Evil” sees the band offering up their heaviest release yet! Opening track, “Take It To The Cross” features a guest appearance from Matt Bachand (Shadows Fall, Act Of Defiance) on death growls, yes, death growls, and immediately shows you that Michael Sweet and company have zero intentions of mellowing with age. The next two tracks, “Sorry” and “Lost”, are classic Stryper anthems, but with a modern heaviness and edge that carries the band’s sound into the 21st century and beyond. The title track, as with all previous Stryper releases, proves to be an instant classic and surely will be a setlist staple on the upcoming tour cycle. “You Don’t Even Know Me” and “The Valley” are excellent follow-ups to the glorious title track, with the latter being a true example of how heavy doesn’t have to equate to “fast”. Later, “Can’t Live Without Your Love” showcases that Sweet can still write ballad lyrics, but doesn’t need the saccharine music popularize in ‘80s heavy metal to accompany it and can take it tasteful new directions. While only time well tell, pound for pound, this very well and truly might be Stryper’s best album yet. As Frontiers said to Michael after he turned in the record, “How are you going to top this?” 
 
Fans of the previous two releases, “No More Hell To Pay”and “Fallen”and of the band’s classic early material will find much to love here as the band continues to push the envelope of their musical abilities. 
Bisher fand ich die anderen STRYPER-Album immer etwas „anstrengend“.Dieses hier besitzt etwas mehr „heavyness“ und haut mehr auf die „12“!Soll heißen:Ich rutsch nicht mehr extrem auf einer „Schleimspur“ aus…
Klar…sie machen immer noch ihr Zeug-erzählen was von Gott etc…Aber eines muss man ihnen schon lassen:Sie rocken!Und genau das zählt für mich!Die Songs sind gut,die Instrumentierung ist cool.Ebenso der Mix!Über die Lyrics darf sich dann jeder selbst ein Urteil machen;)
7.5 von 10 Punkte

Heartwind – Higher And Higher
Release: 27.04.2018
INFO-Auszug

With members from bands like Constancia, The Poodles, Token, Narnia and Essence of Sorrow, and with guest stars Nina Söderquist (Bjorn Skifs/Badrock, Champions of Rock a.o.), Janne Stark (Grand Design, Mountain of Power a.o.), and Tåve Wanning (The Voice, Adrenaline Rush, Peaches), new melodic hard rockers Heartwind may come across as one of those one off band projects, but nothing could be more far from the truth. Heartwind is the story of two old friends, with a common love for classical melodic hard rock and AOR, that after fifteen years of friendship started to write the album they always had wanted to listen to themselves. Over a meal in downtown Stockholm, guitar player and songwriter Goran Engvall (former with Hitworks) and progressive/melodic keyboard player and fellow songwriter Mikael Rosengren (Constancia, Token, Scudiero), laid down the vision for what was yet to come. 15 original songs and 12 months later, Mikael started to pull some strings from his many fellow musicians in the Swedish hard rock scene since 20 years back. The two songwriters were amazed with the positive response they got on their first demos, from hard rock industry people & fans. It became evident that they were going to be able to attract some great talent to the album and the band. Believing in the importance of fellowship and a strong people fit when starting a band, Mikael and Göran started to dig in closest ground: Drummer Peter TrumPeter Svensson (Constancia, Faith) and singer Germán Pascual (Narnia, Dj Mendez, Essence of Sorrow), happily joined the band, and two key pieces of the puzzle came into place. With Peter and Germán onboard, the band knew they had both a powerful backbone and a phenomenal front man in place! Germán invited his old friends, and former band mates, guitar virtuoso Martin Hall (Germán Pascual band) and bass wizard Germain Leth (The Poodles, Watchmen) to join the band and magic was about to happen. When also the very well respected Fredrik Folkare (Unleashed, Firespawn, Eclipse, Scudiero a.o.), accepted to team up to produce and mix, the band knew they had something special going. Fredrik’s contribution also as a musician on the album (guitar & bass) cannot be underestimated. With classical albums like Hysteria (Def Leppard), 1987 (Whitesnake) and Escape (Journey) serving as inspiration, the intention from the band has been to get every single track to stand on its own two feet! Timeless melodic hard rock with a modern but still genuine sound! After publishing a short teaser on Youtube, just before X-mas 2017, Heartwind stood ready as a band and was offered record deals by no less than three (!) different labels. Heartwind was happy to sign with AOR Heaven in early January and making an old dream come true. The album is mixed and produced by Fredrik Folkare, Chrome Studios, and mastered by Erik Mårtensson, Blowout Productions (Eclipse, Ammunition, WET a.o). Heartwind is ready to rock the world!

www.heartwind.se

Klasse umgesetzer Melodic Hard Rock!
7,5 von 10

THE AMORETTES – Born To Break
Release: 06.04.2018
INFO-Auszug
Während die heutige Musikszene anscheinend immer häufiger nach der Formel „Stil ist wichtiger als Substanz“ verfährt, verfolgt das schottische Hardrock-Trio The Amorettes einen ganz einfachen Plan: die Welt erobern, und zwar eine Show nach der anderen! Keine Mätzchen! Kein Schickschnack! Einfach nur guter, klassischer Hardrock mit großartigen Songs. Jeder, der schon einmal in eine Liveshow der Amorettes geraten ist, kennt die prickelnde Vorfreude, wenn das Licht ausgeht und das Intro startet. Nie zuvor war das Slade-Motto „We´ll bring the house down“ dermaßen programmatisch gemeint wie hier. Der Lärm der Zuschauer steigert die Erwartungshaltung vom ersten Ton an und lässt die Energie und Intensität der Band bis zum gemeinsam erreichten Showfinale nie abebben. Man wird Zeuge eines kollektiven Singalongs der schweißtriefenden Fans beim hymnischen Konzertende ´Hot And Heavy`, ein Stück, das Sängerin Gill Montgomery stets mit den Worten ankündigt: „Is everybody hot? Do you like it HEAVYYY?” Dennoch dreht es sich bei den Amorettes nicht allein nur um Gill Montgomery. Schlagzeugerin Hannah McKay, die als eine der besten jungen Drummerinnen der heutigen Musikszene gilt, nutzt ihr komplettes Set, um jedem im Publikum den K.O.-Schlag zu versetzen. Egal wie sehr man sich bemüht, vor dieser Schlagzeugerin gibt es kein Entrinnen. Gleiches gilt für die auf der Bühne herrlich anzuschauende Bassistin Heather McKay, die ihre massiven Rockrhythmen aus der Hüfte feuert, dabei wie eine Tigerin herumstreift und im hellen Scheinwerferlicht ihren Kopf mit wehender Mähne pausenlos schüttelt. Mit der wohl tightesten Rhythmusgruppe der Gegenwart im Rücken kann Montgomery ihre kraftvolle Stimme perfekt einsetzen und dabei mit erkennbarer Leichtigkeit Riff an Riff, Solo an Solo reihen. Die ununterbrochenen Tourneen durch England und Europa haben The Amorettes zu einer grazilen, gemeinen Rock´n`RollMaschine heranreifen lassen und ihnen die Reputation „Wie Airbourne mit Joan Jett als Frontfrau” beschert. Großartige Reviews für ihre Konzerte und ihre Alben haben den Eindruck noch zusätzlich verstärkt, dass hier ein besonders heller Stern am Firmament aufgegangen ist. Und solange es Bühnen gibt, die The Amorettes im Handstreich nehmen können, und Alben, die dieses vitale Band zukünftig produzieren kann, deutet nichts darauf hin, dass die „weiblichen Motörhead” den bequemsten Weg zum Gipfel wählen werden.
Frisch,rotzig und rockig dröhnt es aus meinen Boxen.Joan Jet lässt grüßen!
Gute Songs und geile Riffs tun ihr übriges,um mich zu überzeugen.So mag ich das.
8,5 von 10 Punkte

TRI STATE CORNER – Hero
Release: 27.04.2018
GENRE: Alternative / Bouzouki Rock 
INFO-Auszug
13 Jahre ist es nun her, dass sich fünf Burschen aus Griechenland, Polen und Deutschland aufmachten, die Musikszene zu revolutionieren, indem sie eine griechische Laute, die Bouzouki, in ihre eingängigen Rocksongs integrierten und die überwiegend in Englisch gesungenen Texte mit griechischen Passagen versahen. Inzwischen haben TRI STATE CORNER vier Studioalben und ca. 450 Gigs in 22 Ländern auf dem Buckel und sind längst zu einer nicht mehr wegzudenkenden Größe in der Musiklandschaft herangewachsen, die sich nicht zuletzt durch ihr absolutes Alleinstellungsmerkmal, der Bouzouki, sowie durch ihre vielen mitreißenden und launigen Live-Shows eine stattliche Fanbase erspielt hat. 3 Jahre liegen zwischen den beiden Veröffentlichungen, die die Band als auch die einzelnen Mitglieder, rastlos genutzt haben. Sänger Lucky war und ist mit seinem zweiten „Baby“, der Powermetal-Legende RAGE, diesmal als Schlagzeuger omnipräsent, Drummer Christos, bedient bei REFUGE die Felle und Gitarrist Brat war an den Studioproduktionen der eben genannten Bands als auch an Weiteren, maßgeblich beteiligt. TRI STATE CORNER haben in dieser Zeit dennoch mit einer erhöhten Live-Präsenz im internationalen Umfeld auf Festivals, eigenen Shows als auch Support-Tourneen, ihre Musik präsentiert und nun steht die Band wieder im Fokus: mit „Hero“ legen sie ihre fünfte Studioproduktion vor, bei der die Band ihrem Motto „Emotion, Aggression, Tradition“ treu bleibt. „Hero“ ist der Abschluss der Trilogie, die mit dem Album „Historia“ (2011) ihren Anfang nahm und in „Home“ (2014) weitergeführt wurde. In dieser Trilogie wird die Geschichte eines Migranten in der Vergangenheit erzählt, der sich aufmachte sein Glück in der Fremde zu suchen und es trotz aller Widrigkeiten am Ende fand – eine Geschichte, die auch heute täglich auf der Welt stattfindet. Was in HISTORIA anfing, führten die Jungs in HOME weiter und das Album beschrieb, wie die Nachfahren in der Gegenwart die Welt erleben, welche Dinge sie bewegen und auf welche Weise sie damit umgehen – ein Spiegelbild ihrer selbst. Das neue Album „Hero“ zeigt einen kritischen Ausblick auf die Zukunft und führt das gedanklich weiter, was die Vorgängeralben als Grundlage lieferten. Es ist das bisher dunkelste Album von TRI STATE CORNER geworden, weniger, was die musikalische Seite angeht, doch die Texte malen ein düsteres Bild der Zukunft, wenn sich die Menschen nicht schnellstens auf Werte wie Respekt und Mut besinnen, anstatt selbst nichts zu ändern und auf einen Helden zu warten, der die Dinge für sie zurechtrückt. TRI STATE CORNER sind Zeitzeugen des Heute, die das Morgen kritisch betrachten. Sie wollen zum Nachdenken anregen, den Finger in die Wunde der Ignoranz und der Bigotterie legen und rufen die Menschen in einer Zeit des kausalen Werteverlusts und einer Zweiklassengesellschaft dazu auf, den Helden in sich selbst zu entdecken und ihr Leben wieder aktiv zu bestimmen. Dabei haben TRI STATE CORNER das Kunststück vollbracht, den sozialkritischen Blick auf das aktuelle Weltgeschehen in fiktiven, spannenden Geschichten zu erzählen und diese zu gewohnt eingängigen Rocksongs mit griechischer Schlagseite zu verwandeln, die, wenn man nur die Musik auf sich wirken lässt, sogar gute Laune erzeugen. Mit Integration kennen sich TRI STATE CORNER aus. Sowohl was das richtige Leben betrifft, als auch musikalisch. Und die einzige Schublade, in die man diese Band packen kann, ist diejenige, die sie sich selbst geschaffen hat: Bouzouki-Rock at its best!
“ Bouzouki Rock ?“…was ist das denn?Tja…das fragte ich mich auch und wurde extrem POSITIV überrascht!
Genau-eine Bouzouki ist es,die den Sound der Band ausmacht!Und:Dieses Instrument gibt jedem Song des Album das gewisse ETWAS!Klasse umgesetzt feuern TRI STATE CORNER ihrer Nummern ab.
Klar-es ist mal ganz was anderes für meine Ohren-aber es macht unheimlich viel SPASS,zu lauschen!
8,5 von 10 Punkte 

THE DEAD DAISIES – Burn It Down

Release: 06.04.2018

INFO-Auszug

„BURN IT DOWN“ ist eine kraftvolle Tour-De-Force, ein Tornado aus hämmerndem Schlagzeug, pulverisierendem Bass, kreischenden Gitarren und rohem Gesang. Das beste des 70er Rock hervorhebend, mit Momenten von Birmingham‘s Best und angereichert mit den frühen Werken von Boston‘s Finest, wird „Burn It Down“ genau das tun: Alles auf seinem Weg niederbrennen, bis nichts mehr übrig ist. 

Aufgenommen in Nashville mit Marti Frederiksen als Produzent, beendete die Band ihr viertes Studioalbum „Burn It Down“ im Dezember, wobei Anthony Focx erneut den Mix übernahm und Mastering-Legende Howie Weinberg seine Magie beisteuerte.

John Corabi über das neue Album:

„Ich freue mich sehr auf unser neues Album „BURN IT DOWN“! Es war ein Vergnügen, wieder mit Marti Frederiksen und der Band zusammen an dem Album zu arbeiten, welches meiner Meinung nach der nächste große Schritt auf dem Weg von The Dead Daisies ist. Dies ist ein Old-School-Rock-Album! Genießt es und wir sehen uns auf unserer großen Welttournee 2018!!!! Peace, Crabby“

Doug Aldrich bringt es ganz einfach auf den Punkt:

„Das neue Daisies-Album wird Dein Gesicht zum Schmelzen bringen! Es ist roh und direkt mit einem ganz neuen Sound!“

In typischer Daisies-Manier kündigte die Band die ersten von vielen 2018er BURN IT DOWN TOUR-Daten kurz vor Weihnachten an, wobei Fans beim Verkaufsstart in Scharen an die Vorverkaufsstellen stürmten. Viele weitere Termine werden bald bekannt gegeben, einschließlich der mit Spannung erwarteten Rückkehr der Band nach Japan und Südamerika!

Mit Deen Castronovo, der sich bei den Aufnahmen zum neuen Album dem Line-Up der Band anschloß, bestehen The Dead Daisies nun aus: Doug Aldrich (Whitesnake, Dio), John Corabi (Mötley Crüe, The Scream), Marco Mendoza (Whitesnake, Thin Lizzy), Deen Castronovo (Bad English, Journey) und David Lowy (Red Phoenix, Mink).

Eines ist sicher: Innerhalb kurzer Zeit haben The Dead Daisies einen großen Eindruck auf die Rockszene gemacht und es geschafft, etwas zu bekommen, was jede Band begehrt, aber nur so wenige haben: HARD CORE FANS! Sie lieben die Daisies und die Daisies lieben sie!

Rock ist wirklich lebendig und es geht ihm richtig gut!!!

LINE-UP

Deen Castronovo (Bad English, Journey)  – drums

David Lowy (Red Phoenix, Mink) – guitars

John Corabi (Mötley Crüe, The Scream) – vocals

Doug Aldrich (Whitesnake, Dio) – guitars

Marco Mendoza (Thin Lizzy, Whitesnake) – bass

Geil,Genial,Fantastisch,Spitze…So inetwas würde ich diese Album bezeichnen!Die Herrschaften haben nochmal ne´ Schippe draufgelegt!

Musikalisch muss man zu den einzelnen Members  nun wirklich nichts mehr sagen!

Das knallt an allen Ecken und Soundmäßig…so muss ein Album klingen!So und nicht anders!Eine Referenz für viele andere Künstler dieses Genres!

10 von 10 Punkte


Bullet – Dust To Gold

Release: 20.04.2018

INFO-Auszug

Wer verstehen möchte, wie die schwedische Metal-Formation Bullet funktioniert, muss sich nur ihren betagten Tourbus anschauen, mit dem die fünf Musiker seit vielen Jahren die Welt erobern. Der so genannte „Bulletbus“, ein schwarz-weiß-roter Volvo, Typ B63508 aus dem Jahr 1964 mit einem unverwüstlichen Sechszylinder-Triebwerk und ungezählten Kilometern in den ausgefransten Sitzen, ist das fahrende Hotel der Band. Wobei: Hotel trifft es wohl nicht ganz, eher (Jugend-) Herberge, in deren Innenraum sich der aparte Geruch von Kraftstoff, Schweiß, Bier und unterschiedlichsten Tabakmischungen festgesetzt hat. „In den vielen Jahren, in denen wir mit ihm von Show zu Show gefahren sind und unzählige Festivals bereist haben, hat uns der Bulletbus niemals im Stich gelassen“, formuliert Gitarrist Hampus Klang eine Art Liebeserklärung an das gealterte Gefährt, das aus gutem Grund die Vorderseite ihres neuen Albums Dust To Gold ziert. „Der Volvo hat er sich seinen Platz auf dem Frontcover redlich verdient. Denn auf eine ganz bestimmte Weise ist er genauso wie wir: stahlhart, unverwüstlich und randvoll mit unbezahlbaren Erinnerungen.“

Der Bulletbus als Synonym einer Bandphilosophie, wie sie überzeugender kaum sein könnte. Seit 2001 treiben die aus Växjö stammenden Bullet ihr schwermetallisches Unwesen, haben bis dato fünf glänzende Studioalben veröffentlicht, tourten mehrfach durch nahezu alle europäischen Länder, spielten 2009 im Vorprogramm von AC/DC vor 55.000 Zuschauern und waren auf einigen der namhaftesten Festivals Europas wie Rock Am Ring, Graspop, Sweden Rock, Rock Hard, Keep It True, Headbangers Open Air und gleich zweimal in Wacken zu Gast. Diese Band hat im wahrsten Sinne des Wortes Dreck gefressen und daraus musikalisches Gold gemacht, was sie nun mit dem programmatischen Albumtitel dokumentiert. „Die neuen Songs handeln vom Leben on the road, von Freiheit, Abenteuer und den unendlichen Spaß einer leidenschaftlichen Metal-Band“, erklärt Hampus Klang. Diese Lust am Musikerleben hört man aus jeder einzelnen Note, sei es der temporeiche Opener ´Speed And Attack` im klassischen NWOBHM-Stil, die mächtige Singalong-Hymne ´Fuel The Fire` oder der cool groovende Midtempo-Track ´Wildfire`, den AC/DC hätten kaum überzeugender komponieren können.

Apropos: „Die Helden unserer Jugend sind AC/DC, Judas Priest, Saxon, Accept, Rose Tattoo und Motörhead”, verrät Hampus, der die Gruppe zusammen mit Sänger Hell Hofers („der Typ hat ein Herz so groß wie sein Bauch“), Schlagzeuger Gustav Hjortsjö („unser rothaariger Wikinger aus dem Norden“) und Gitarrist Alexander Lyrbo („wenn er einen Marshall-Amp sieht, zittern vor Aufregung seine Knie und er muss sofort den Lautstärkeregler auf 11 drehen“) gegründet hat. Neu in der Band ist Bassist Gustav Hector, ein Cousin des ausgestiegenen Adam Hector und laut Hampus „unser Partytiger und Gourmet.“ In dieser Besetzung haben Bullet nicht nur typische Metal-Tracks wie die erste Singleauskopplung ´Ain`t Enough` geschrieben, sondern auch eine eher ungewöhnliche Nummer wie den Titelsong. Hampus: „Wir haben seit langem versucht, ein Stück im Stil von Heaven And Hell zu schreiben. Diesmal ist es uns endlich gelungen. ´Dust To Gold` ist eine mächtige und epische Hymne geworden.”

 Produziert und gemischt wurde Dust To Gold von August bis Dezember 2017 in den ´Pama Studios` im schwedischen Torsås von Bullet und Mankan Sedenberg, der gezielt eine analoge Bandmaschine eingesetzt hat, um der Scheibe einen warmen Sound zu verabreichen. Hampus ist mit dem Resultat hochzufrieden: „Wir haben so lange wie nie zuvor an den Songs gearbeitet. Die gesamte Produktion war sehr aufwendig, doch die Mühe hat sich gelohnt. Unser Ziel war ein Album mit ausschließlich großartigen Songs und keinem einzigen Schwachpunkt. Auch der Sound sollte ehrlich und authentisch klingen und sich so eng wie möglich an unserem Bühnensound orientieren.“

Womit wir wieder bei den Tourneen und damit beim Bulletbus sind: Nach ihrem Gig beim 2013er Wacken Open Air stoppte die deutsche Polizei das museumsreife Fahrzeug und untersagte mit den Worten „alles ist kaputt!” die Weiterfahrt. Daraufhin sammelten Bullet-Fans kurzentschlossen mehr als 2000 Euro und sorgten dafür, dass die Ordnungsstrafe bezahlt und das Gefährt bis an die Grenze zu Dänemark geschleppt werden konnte, von wo aus die Musiker ihre Fahrt zum nächsten Gig in Schweden fortsetzten. Und so sind Hampus Klang & Co. auch jetzt noch mit ihrem wieder in Stand gesetzten, legendären Volvo unterwegs und werden dank seiner Hilfe die Songs von Dust To Gold in alle Himmelsrichtungen verbreiten.
7,5 von 10 Punkte


VYRE – Weltformel 

Avantgarde Black Metal

Release : 20.04.2018

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Eine ferne Zukunft in einer fernen Galaxie… Nachdem KG Cypher, Hedrykk und Zyan ihr altes Schiff EIS aufgrund zerrüttender Anomalien innerhalb der Besatzung verlassen hatten, wurde VYRE ins Leben gerufen. Tmax besetzte schnell die Niederfrequenz-Kanone und noch mit EIS‘ Marlek am Schlagzeug nahm VYRE ein Demo auf, das zu einem Vertrag mit Supreme Chaos Records führte. Noch während der Verhandlungen nutzte Marlek die Luftschleuse, um das Schiff zu verlassen, und wurde durch die bionische Rhythmusmaschine Android ersetzt. Belebt durch diese Veränderungen vertiefte sich die Crew in einen aufwendigen Kompositionsprozess, um die Tristesse von Weltraumreisen mit einer Geschichte zu verschmelzen, die derart epischen Ausmaßes ist, dass sie wie die besten Science Fiction-Erzählungen in zwei Teilen erzählt werden muss. Diese beiden Teile von „The Initial Frontier“ erblickten 2013/2014 die Dunkelheit des Universums. Nachdem „The Initial Frontier“ Pt. 1 und Pt. 2 begeistertes Feedback erhielten, haben sie sich für ihr drittes Werk mehr Zeit genommen. Über drei Jahre hat das Erschaffen der „Weltenformel“ gedauert, welche gleichzeitig einen neuen Schritt in der Entwicklung der Bielefelder Sci-Fi-Metaller bedeutet. Und bereits ein Blick ins Lineup zeigt, dass von VYRE erneut Großtaten, musikalisch wie lyrisch, zu erwarten sind. Ein Pflichtkauf für Anhänger von anspruchsvollen und unzeitgemäßen Klängen wie denen von ARCTURUS, ULVER, MANES oder DHG.

https://www.facebook.com/vyred

6,5 von 10 Punkte


Emerald Sun – Under The Curse Of Silence

Release: 13.04.2018

INFO-Auszug

Nach ihrem letzten Album „Metal Dome“ aus dem Jahr 2015 präsentieren Emerald Sun aus Griechenland mit ihrem bereits vierten Album seit ihrer Gründung im Jahr 1998 ein Power Metal-Feuerwerk, welches seinesgleichen sucht.
Denn auch auf „Under The Curse Of Silence“ geht die Band ganz in die Vollen. Begleitet von einer amtlichen Produktion aus der Hand des aktuellen RAGE-Gitarristen und StudioSpezialisten Marcos Rodriguez, fegen die elf Album Songs + Bonus Track aus den Lautsprechern, dass es knallt.
Dass Sänger Stelios „Theo“ Tsakiridis das volle Spektrum eines klassischen Metal-Sängers beherrscht, zeigt er nicht nur bei Up-Tempo Knallern wie „Kill Or Be Killed“ oder „Weakness And Shame“, sondern ebenso in ruhigeren Gefilden wie der wunderbaren Rock-Ballade „Journey Of Life“ oder dem in Spanisch gesungenen Bonus Track „La Fuerza Del Ser“.
Ein besonderes Highlight wird mit dem krachenden „Blast“ präsentiert, bei dem RAGE-Frontmann Peavy Wagner mit von der Partie ist. Zu diesem Song wird es auch ein Musikvideo zur Albumveröffentlichung geben.
Emerald Sun spielen auch in diesem Jahr einige LiveShows, auf denen die Band ihre treibende Metal-Kompetenz und Bühnenerfahrung noch einmal mit Nachdruck unter Beweis stellen kann. Unter anderem auf dem Metal Diver Festival im März werden sie zusammen mit RAGE und Firewind den Fans ordentlich einheizen.
Emerald Sun verstehen epischen Power Metal mit all seinen Facetten und demonstrieren auf „Under The Curse Of Silence“ erneut ihren Stellenwert in der internationalen und insbesondere griechischen Metal-Szene.

Powermetal aus Griechenland…Sehr Geil!Aber warum erst das 4. Album seit 1998???Hm…

Ich kenn leider nicht die Vorgänger-Alben.Aber was ich hier höre…Alter Schwede…das klingt verdammt GEIL!

Etwas gewöhnungsbedürftig ist der Gesamtsound.Aber vielleicht war das so beabsichtigt…Trotzdem kommt das ganz gut rüber und hat einen gewissen Charme!

Jede Nummer knallt und musikalisch bietet dieses Album sehr viel Abwechslung!Das macht SPASS zu hören und mit zu rocken!

8 von 10 Punkte


BONFIRE – Temple Of Lies

Release: 13.04.2018

INFO-Auszug

Nur wenige deutsche Rockbands können auf eine dermaßen lange und erfolgreiche Karriere zurückblicken wie Bonfire. Inklusive ihres quasi besetzungsgleichen Vorgängers, der von Hans Ziller gegründeten Formation Cacumen, besteht die Band bereits seit 1972, firmiert seit 1986 unter ihrem heutigen Namen und hat insgesamt weit mehr als zwei Dutzend Alben veröffentlicht. In der erfolgreichsten Phase ihrer Karriere gehörte die Gruppe neben den Scorpions und Accept zu den drei international angesehensten Formationen des Landes, mit Erfolgen in ganz Europa und Übersee. Die Trademarks der Band sind und waren immer schon tiefmelodische Hardrock-Songs, angetrieben von einer fesselnden Gitarrenarbeit, groovenden Rhythmen und einprägsamen Gesangsmelodien. Was auf ihren Paradealben Fireworks (1987), Point Blank (1989) oder Branded (2011) so perfekt harmoniert hat, erfährt auf ihrer aktuellen Veröffentlichung Temple Of Lies eine Neuauflage. Mit ihrem vor zwei Jahren eingestiegenen neuen Sänger Alexx Stahl und einer auf allen Positionen erstklassigen Besetzung explodiert die Kreativität der Band auf Temple Of Lies geradezu und wird garantiert auch das jüngere Rockpublikum überzeugen.
„Mit Alexx haben wir den absoluten Glücksgriff gemacht“, nennt Gitarrist Hans Ziller die aktuellen Stärken seiner Gruppe beim – im wahrsten Sinne des Wortes – Namen. „Alexx ist ein Teamplayer, der absolut professionell auf seine Stimme achtet und sie als sein wichtigstes Werkzeug entsprechend schont. Er raucht nicht und bereitet sich auf jede Show optimal vor. Außerdem ist Alexx ein unglaublich netter Typ. Mit einem Sänger wie ihm könnte man als Bonfire-Chef kaum glücklicher sein.“ Ähnliche Lobeshymnen äußert er auch über seine Rhythmusgruppe mit Bassist Ronnie Parkes und Schlagzeuger Tim Breideband („die beiden scheinen den Groove erfunden zu haben“) und Gitarrist Frank Pané („einer der geilsten Musiker, mit denen ich je gespielt habe“). Ziller: „In dieser Konstellation sind Bonfire jederzeit in der Lage, den Härtegrad der Songs zu steigern. Stücke wie ‚Temple Of Lies` oder ‚Stand Or Fall‘ wären mit früheren Besetzungen kaum möglich gewesen.“
Dabei ist es nicht nur die partiell härtere Gangart, die auf Temple Of Lies (produziert von Hans Ziller in den Ingolstädter ‚Flatliners Recording Studios`) von der ersten bis zur letzten Note überzeugt, sondern generell das hochwertige und abwechslungsreiche Songwriting der Scheibe. Stampfende Midtempo-Tracks (,Feed The Fire`, ‚On The Wings Of An Angel‘, ‚Fly Away‘, ‚Crazy Over You‘,) garnieren die oben erwähnten Uptempo-Rocker und werden geschickt durch die Ballade ‚Comin` Home‘ und dem mit einer Strophe im Reggae-Groove ausgestatteten Stück ‚Love The Way You Hate Me’ aufgelockert. Eröffnet wird Temple Of Lies durch das Intro ‚In The Beginning` mit dem amerikanischen Synchronsprecher David Michael Williamson.
Der Spaß ist also zurück bei Bonfire und äußert sich auch im 20-minütigen Bonustrack ‚Friedensreich II. – The Return Of The Zünsler Into The T.O.L.‘, einer humorvollen und bisweilen an Frank Zappa erinnernden Soundcollage. Gleichzeitig zeigen aber der programmatische Albumtitel und das vielsagende Cover-Artwork, dass sich Ziller & Co auch ihrer Verantwortung als sozialkritische Musiker stellen und „mit den Lügen unserer Welt, insbesondere der Politiker“ hart ins Gericht gehen. Kein Zweifel: Mit Temple Of Lies werden Bonfire nicht nur ihrer eigenen Geschichte gerecht!

Band Line-Up

Alexx Stahl (Vocals)

Hans Ziller (Guitar), Frank Pané (Guitar)

Ronnie Parkes (Bass)

Tim Breideband (Drums) 

ENDLICH mal ein BONFIRE-Album,welches auch mir gefällt!Warum?Tja…warum…

Weil da vorne an der Front jetzt ein Sänger ist,der ES kann!Ganz einfach!Die Songs in sich haben für mich gegenüber dem Material der letzten Jahre zugelegt-eben durch den „Neuen“ am Micro!Alexx Stahl kann es einfach!Das Material klingt durch seine Vocals schön rund und kompakt!

Naja…der „Rest“…Für meine Ohren typisch BONFIRE eben.Vielleicht ne´ Spur härter…

Aber wie bereits erwähnt…der Sänger reißt es raus!Und somit klingt JEDER Song insich Klasse.

Aber ob das auf Dauer reicht,wieder an vergangene,extrem erfolgreiche Zeiten,anzuknüpfen,wird sich zeigen…Ich für meinen Teil gebe der Neuen Besetzung mal eine Chance!

8 von 10 Punkte


ISSA – Run With The Pack

RELEASE DATE: April 20, 2018

FOR FANS OF: Revolution Saints, One Desire, Sunstorm, Eclipse, W.E.T., House Of Lords, Ted Poley, Vega.

INFO-Auszug

Norwegian melodic rock queen ISSA is back with her fifth studio album “Run With The Pack”! As with her past releases, the new release is a melodic rock fans dream come true with huge vocals and soaring melodies! This time around, Issa partnered with Alessandro Del Vecchio to work on her new album and to mix things up, brought in the excellent Simone Mularoni of Italian progressive metal giants, DGM to play guitar (who is also an excellent producer and songwriter, in his own right). The line-up was rounded out by Andrea ToWer Torricini (Vision Divine) and Marco Di Salvia (Kee of Hearts) holding down the rhythm section for what is arguably ISSA’s most fully realized musical offering yet! 

One nice touch for this album is that the stars aligned and Revolution Saints frontman /drummer, Deen Castronovo (Revolution Saints, ex-Journey) was able to come by the studio and perform a duet with Issa on the track “Sacrifice Me”. 

ISSA’s musical growth over the years has been tremendous and fans will reap the rewards with “Run With The Pack”! 

Für mich ist ISSA eine Female-Voice mit hohem Wiedererkennungswert!Ihre Stimmfarbe sticht enorm heraus-und genau dass ist es,was das Album ausmacht!

Hinzu kommt eine fette Produktion und gut arrangierte Songs PLUS eine tolle Instrumentierung,die das ganze abrunden und zu einem Hörgenuss werden lassen!

8,5 von 10 Punkte


James Christian – Craving

Release: 20.04.2018

INFO-Auszug

House of Lords singer, James Christian built for himself during the years a reputation as a fine songwriter and producer in his own right. His first solo album „Rude Awakening“ was originally released in 1994 and is, to this day, regarded as a musical delight for any lover of first class AOR.

After the return of House of Lords in the early 00’s, Christian released another classy  melodic rock album “Meet The Man”in 2004 which featured the songwriting of several AOR luminaries such as Stan Bush, Judithe Randall and his then House of Lords bandmates Chuck Wright and Lanny Cordola. 9 years later – Christian stepped back on the scene with a brand new solo release “Lay It All On Me”, which he recorded and produced in his own studios in Florida during the second part of 2012 and early ’13. 

“Craving” is James Christian brand new release and is his fourth solo album

This long wait for has been worth every drop of sweat and tears spilled these past years since Christian superb vocals can really offer the listener a rewarding experience.

With songwriting contributions from Tommy Denander, Chris Pelcer, Jimi Bell, Clif Magness, Alessandro Del Vecchio, Richard Hymas, Charlie Mason and Jeff Kent, “Craving”is a strong personal statement from James Christian: a mature artist, songwriter, producer and performer who meets his fans with another beautifully crafted melodic rock release.

James Christian ist immer noch ein ganz hervorragender Sänger und ist sicherlich immer noch in der 1. Liga der „Sängerschaft“ anzusiedeln.Da besteht kein Zweifel!Aber er kommt hier für mein Gefühl mit einer etwas „dünnen Stimme“ um die Ecke,die ich so nicht kenne.Klar er singt sehr gefühlvoll…Aber irgendwas stört mich!Ich bekomm irgendwie nicht den „Zugang“ zu dem hier hörbaren Material.Für meine Ohren plätschert das alles so dahin.SCHADE!

5,5 von 10 Punkte


PERFECT PLAN – All Rise

Release: 20.04.2018

FOR FANS OF: One Desire, Treat, Blood Red Saints, Eclipse, W.E.T., Work Of Art, FM, Giant.

INFO-Auszug

Frontiers Music Srl is pleased to announce the signing of a great new AOR/Melodic Rock band from Örnsköldsvik, Sweden: PERFECT PLAN.

The band formed in late 2014 and has been busy writing songs and honing their craft ever since. Perfect Plan music came to the attention of Frontiers Music Srl in the spring of 2017 and the label was immediately excited by the musical mixture of classic Scandinavian AOR (think Work of Art, Treat, early Europe) with nods to legends like Giant, Foreigner, and Journey. Their debut album will include influences from both the modern and classic AOR/Melodic Rock of the 80’s.

The band features the extraordinary new singer Kent Hilli together with Rolf Nordström on guitar, P-O Sedin on bass, Fredrik Forsberg on drums and Leif Ehlin on keyboards.

Kent Hilli says, “I am so proud and happy to be a part of this journey together with my dear friends in Perfect Plan and i really hope to see you all soon at a stage somewhere. Remember, everything is possible if you want it bad enough!”

Rolf Nordström adds, “I’m really excited and pleased with our debut album and I’m looking forward to this journey together with my great mates in the band!”

Perfect Plan are ready to take on the world and become one of your favorite new melodic rock artists!

https://www.facebook.com/perfectplansweden

„Frisches Fleisch“ aus Schweden!Und es schmeckt mir einfach gut!Rockig,eingängig und mit guten Songs können die Herrschaften mich voll und ganz zu überzeugen!

Ist es eigendlich ein Phänomen,das Skandinavien so verdammt gute Bands/Musiker am Start hat?Wahnsinn!!!Klar!Anderswo gibt es auch tolle Bands.Aber ich stelle immer wieder fest,das Künstler aus nördlichen Gefilden dieses gewisse „ETWAS“ haben…

9 von 10 Punkte


DOKKEN – Return To The East live (2016)

Release: 20.04.2018

At this point, Dokken simply needs no introduction. The band cemented their status as one of the legendary hard rock/heavy metal archetypes of the ‘80s rock scene with numerous successful albums and tours, evergreen songs and music videos and a lore that will live on forever. 

The tumultuous relationship between band members is well documented and need not be repeated here, but what does need to be made known is that in 2016, the classic original line-up of Don Dokken, George Lynch, Jeff Pilson, and Mick Brown reunited to play the world famous Loud Park Festival in Japan. Fortunately for fans outside of Japan, cameras were there to capture the performance and now Frontiers is set to issue “Return To The East Live 2016”on CD/DVD, Blu-Ray, Box Set and Vinyl! 

Already a special release, the inclusion of a BRAND NEW STUDIO TRACK, “It’s Just Another Day”and two acoustic reworking of classic tracks,from the original members makes it all the more special! 

…und mal wieder ein LIVE-Album von DOKKEN!

Ich find es so was von Langweilig,ewig die gleichen Songs zu hören auf LIVE-Scheiben!

Kiss Of Death,Dream Warriors,In My Dreams,Into The Fire…um nur eine kleine Auswahl zu nennen,hab ich in 1000-facher „LIVE-Ausfertigung“ so oft gehört!Nicht,das diese Songs schlecht sind.Sie machen immer noch spass!Aber ihr versteht was ich meine…

Für mich persönlich ist der Neue Studiotrack „It’s Another Day“ DAS Highlight!

Hinzukommt ein Sound,den ich grauenhaft finde!Und vielleicht haben die Jungs an dem Tag auch einen ganz schlechten Tag erwischt:Die Vocals klingen einfach nicht,die ein oder andere Nummer Schleppt sich dahin…

Sorry…aber ich bin gerade mächtig enttäuscht!

…und warte sehnsüchtig auf ein NEUES NICHT-live-Album!

4,5 von 10 Punkte


Mustasch – Silent Killer

Release: 06.04.2018

INFO-Auszug

Am 6. April erscheint mit „Silent Killer“ das neue Album von Mustasch. Es ist das inzwischen neunte Studiowerk der Hard-Rock-Pioniere und wurde in nur zehn Tagen in den „Leon Music Studios“ aufgenommen. Das Ziel? Zurück zu den Wurzeln der Band, wobei der Prozess vor allem von Wut, Zorn und auch Frust geprägt war. Man kann mit Sicherheit sagen, dass „Silent Killer“ die härteste, schnellste und dunkelste Scheibe ist, die Mustasch je produziert haben. Einen ersten Vorgeschmack lieferten Mustasch bereits im Oktober letzten Jahres mit der Single „Lawbreaker“. In der neuen Single „Fire“ wirkt niemand anderer als der legendäre Hank Von Helvete (ehemaliger Leadsänger der norwegischen Punkrock-Ikonen Turbonegro) mit. Produziert wurde das Album von A.W. Nine, Niclas Engelin von In Flames war beim Schreibprozess involviert.

7,5 von 10 Punkte


Crematory –  Oblivion 

Release: 13.04.2018

INFO-Auszug

Wie bei allen großen Rockbands basiert auch der Erfolg von Crematory auf der Kreativität eines eingespielten Songwriting-Gespanns. Bei der führenden deutschen Gothic-Metal-Formation sind dies Schlagzeuger Markus Jüllich und der jeweilige Produzent einer Scheibe, die seit mehr als 25 Jahren die Gruppe mit ihren Kompositionen auf Kurs halten. Gleichzeitig ist Markus Jüllich erfahren genug zu wissen, dass eine Weiterentwicklung der Band unmittelbar mit frischen Ideen und neuen Einflüsse zusammenhängt. Deshalb hat er Crematory bereits auf der 2016er Veröffentlichung Monument durch die Gitarristen Tosse Basler und Rolf Munkes sowie – kurze Zeit später – durch Bassist Jason Mathias moderner und vielseitiger aufgestellt, um nun mit dem neuen Album Oblivion die Ernte einzufahren. „Man hört speziell beim Sound und der Songauswahl den Einfluss der drei Neuen“, sagt Markus Jüllich. „Tosse ist ein fabelhafter Rhythmusgitarrist, der zusätzlich mit seinen cleanen Vocals den Songs eine noch größere Vielfalt verleiht, während Rolf als Leadgitarrist mit seinen Soli die Scheibe veredelt. Jason wiederum macht in den tiefen Frequenzen unglaublich Druck, weshalb wir die Bass-Parts bewusst laut gemischt haben.“ Zusammen mit seiner Frau Katrin (Keyboards & Samples) und Sänger Felix Stass sind die drei Neuzugänge wichtige Faktoren, dass Crematory auch im Jahr 2018 zeitgemäß modern und zukunftsorientiert aufgestellt sind.

Darüber hinaus ist die Band für Oblivion noch einen Schritt weitergegangen: Während Markus Jüllich und Produzent Kristian Bonifer im ´Kohlekellerstudio` am Grundstock der neuen Scheibe tüftelten, wurden mit Stefan Glass, Dirk Riegner und Walter Stobbe drei zusätzliche Impulsgeber in den Kreativprozess einbezogen. „Dirk kommt aus dem Indie-Bereich und hat dabei geholfen, den charakteristischen Crematory-Stil um eine wichtige Nuance zu verfeinern“, erläutert Markus Jüllich. „Stefan Glass dagegen ist Spezialist für orchestrale Arrangements, während Walter Stobbe ein wahrer Riff-Gott an der Gitarre ist.“ Das Resultat ist dementsprechend interessant und ideenreich. Den signifikanten Crematory-Stil findet man beispielsweise in programmatischen Nummern wie ´Ghost Of The Past` oder ´Revenge Is Mine`, aber auch im hymnischen ´Wrong Side` und im melancholischen Titeltrack. Die durch Stefan Glass angeregten orchestralen Arrangements kommen unverkennbar im dunklen Opener ´Salvation`, in ´Until The Dawn` oder auch ´Blessed` und ´For All Of Us` zum Tragen. Walter Stobbes schwermetallischer Einfluss erkennt man unter anderem in ´Cemetary Stillness` und in ´Demon Inside`, dem imposanten Finale der Scheibe. Apropos imposant: Die Videodrehs und auch die Fotosession zum Album fanden und finden noch im baden-württembergischen Schloss Bruchsal statt, der früheren Residenz der Fürstbischöfe von Speyer.

Man ahnt bereits: So facettenreich und zeitlos wie auf Oblivion haben sich Crematory kaum einmal zuvor gezeigt. Die klassischen Trademarks der Band mit den tiefen Growls von Felix Stass sind erhalten geblieben, gleichzeitig unterstützen neue Strömungen perfekt das große kommerzielle Potential der Gruppe. Markus Jüllich: „Während wir bislang jeder Scheibe ein spezielles Motto gegeben haben, an dem wir uns orientierten, haben wir auf Oblivion alle unsere Stärken und Erfahrungen auf einem Album vereint. Wir haben im Laufe der Jahre gelernt, wie man unterschiedliche Stile zum typischen Crematory-Sound zusammenfügt und dabei nie die Notwendigkeit aus den Augen verliert, banddienlich zu spielen. Das Motto „weniger ist mehr“ trifft auf unsere Kompositionen 100%ig zu. Crematory-Songs
verlieren sich nicht in effektheischendem Gefrickel, sondern zielen immer voll auf die Zwölf. Dies liegt auch daran, dass wir eine zutiefst geerdete Band geblieben sind.“

Genau davon werden sich erneut auch die zahlreichen Fans überzeugen können, wenn Crematory Ende April 2018 auf eine insgesamt 15 Konzerte umfassende Deutschland-Tour starten. Denn wie beschreibt es Markus Jüllich so treffend: „Auch wenn wir mittlerweile genau wissen, worauf es auf Tournee ankommt, wollen wir mit jedem weiteren Konzert etwas dazulernen.“

Fleißig,fleißig die Herrschaften!Wieder was NEUES von CREMATORY!Eines muss man der Band schon lassen:In schönes Regelmässigkeit erscheint was von ihnen!Schaut mal hier:

2013 Shadowmaker (Single)

2013 Inception (10 CD Boxset)

2014 Antiserum (CD)

2015 Live At Wacken (DVD)

2016 Monument (CD)

2017 Live Insurrection (CD+DVD)

2018 Oblivion (CD)

(Diskografie auf SPV/Steamhammer)

Ich erkenne und höre,das man nochmal ne´ Schippe zugelegt hat.Man kann auch sagen,das es eine Weiterentwicklung gegenüber der Vorgänger-Alben ist,was die Herrschaften hier „gezaubert haben“

Dieses Album gefällt mir ausgesprochen gut.Mit den Vorgängern hatte ich irgendwie so meine Probleme.Warum auch immer…

DAS hier klingt schön rund insich und für mich kompakter!Tolle Arbeit!

8 von 10 Punkte


Ron Keel – Metal Cowboy

Release: 06.04.2018

INFO-Auszug

EMP LABEL GROUP has announced the formation of EMP OUTLAW, a Southern Rock/Outlaw Country Imprint, set to reissue METAL COWBOY, the 2014 independent release from legendary Steeler/Keel vocalist Ron Keel, in stores 4/6/18 in Europe.

After a storied career that began as lead vocalist for Steeler, which would also go on to include guitar virtuoso Yngwie Malmsteen, and selling millions of records under his eponymous KEEL with classic albums THE RIGHT TO ROCK and THE FINAL FRONTIER (both produced by KISS‘ Gene Simmons), Keel veered off into brave new territory with the decidedly Southern Rock/Outlaw Country feel of METAL COWBOY.

Originally released in 2014, METAL COWBOY was a bold new direction for Keel, pulling strongly from the playbook of Country and Southern Rock, while maintaining the powerful Rock edge and unmistakable powerhouse vocals Keel is known for. While Keel had some success in Country and Southern Rock after the dissolution of KEEL (who reunited in 2008), METAL COWBOY definitively established Keel’s musical identity, although its genesis had far deeper roots.

„We (KEEL) recorded a version of ‚Rock ‚N‘ Roll Outlaw‘ for Penelope Spheeris for the DUDES Movie Soundtrack that also features Megadeth, W.A.S.P., Steve Vai, and Jane’s Addiction. It ended up being a great cult film and I’d love it even if I wasn’t in it. That really was the genesis of the Metal Cowboy – ‚Outlaw‘ became my signature song, and ended up featured in the movie twice!“ After releasing METAL COWBOY and relocating to Sioux Falls, South Dakota, Keel would go on to form RON KEEL BAND, with a new powerhouse band featuring the best players the Midwest has to offer. While sticking to the earthy Southern charms of METAL COWBOY, RKB showcases a new, rich musical fabric for Keel and his bandmates.
Ron Keel is a multi-million-selling singer/musician/songwriter/performer who has toured with and/or opened for icons like Bon Jovi, Motley Crue, Van Halen, Aerosmith and many more. His catalog of releases includes three albums which charted in Billboard’s Hot 100, plus movie soundtracks, guest appearances, all-star tributes to raise money for various charities, and Ron’s acclaimed 2014 solo album “Metal Cowboy,” released in conjunction with his official autobiography “Even Keel: Life On The Streets Of Rock & Roll.”

Ron has signed a worldwide recording contract with the EMP Label Group for two major releases in 2018 – the debut album from the Ron Keel Band “Fight Like A Band” and a reloaded/remixed reissue of “Metal Cowboy.
2018 appearances include the Atlanta KISS Expo, the Monsters Of Rock Cruise, the Sturgis Rally and more tour dates nationwide with the Ron Keel Band.

When it came time to take the project to the next level with a worldwide album release, Ron looked no further than his old friend Ellefson and the EMP Label Group.

“I see this as a series of albums,” he explains. “Each one containing new original music, covers of some classics that I love, and brand-new versions of songs from throughout my career.” Already in the can: a medley of the KEEL hits “The Right To Rock,” “Because The Night,” “Tears Of Fire,” and “Somebody’s Waiting.” “The fans and I are in total agreement – we treasure the Keel classics from the 80’s, and I’ve always wanted another shot at those vocals. I was young and green then, and the singer that cut those tracks had a lot of growing to do as a vocalist. Now after three decades of practice, I am delivering those songs with new strength and authority that was missing on the original recordings.”

RKB has a tradition of tackling iconic southern rock anthems like “Ghost Riders In The Sky” and “Homesick,” and plans to continue that formula with this release. “I considered at one point creating an entire album to pay tribute to the giants of that genre,” Keel explains. “One song each from the legends like Outlaws, Blackfoot, Hatchet, Skynyrd, Allman Brothers…we’re going to record a bunch of those and see what we have room for this time, but we also have to include our new originals and the Keel songs to really define our identity as a band.”

2018 promises to escalate the mayhem to a fever pitch, as the Ron Keel Band plans to tour heavily in support of the new album. Ron is also confirmed to appear at the 2018 Atlanta KISS Expo and will reunite with the original Keel band again for their fourth voyage on the 2018 Monsters Of Rock Cruise in February.

“My philosophy has always been to live each day, each show, each song as if it were my last,” says Ron. “Tomorrow is not guaranteed for any of us…and this new album stands as a monument to our fans, the tough guys in this band, and my legacy as a small thread in the epic tapestry of rock & roll.”

EMP Outlaw is also reissuing Ron’s 2014 solo album “Metal Cowboy,” which set the stage for the sound and image of the Ron Keel Band. “Metal Cowboy” was the first album of his career completely written by Keel, and features guest appearances by Frank Hannon (Tesla), Mike Vanderhule (Y&T), Paul Shortino, Brent Muscat (Faster Pussycat) and others.

Ron Keel’s official autobiography “Even Keel: Life On The Streets Of Rock & Roll” was published in 2014. National Rock Review says this about it.

“Ultimately, this book is more a story of drive and persistence than ‘just’ a Sunset Strip rock book. It’s a lesson in survival. Of being humble and doing everything it takes to achieve what you love to do. You’ll buy the book for its nostalgia. You’ll finish it feeling you can do anything you set your mind to.”

http://ronkeel.com

http://www.ronkeelband.com

Geiler output vom Ex-STEELER Frontmann!Rock ´n´ Roll pur!Man möchte sich gern auf´s Pferd schwingen und in den Sonnenuntergang reiten!TOLL!

9 von 10 Punkte


TRAITOR – KNEE-DEEP IN THE DEAD

Release: 27.04.2018

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Auf das vielbeachtete Debut „Thrash Command“ (2012) und dem mindestens eben so starken Nachfolger „Venomizer“ folgt Anfang 2018 der dritte Streich der Schwaben-Thrasher TRAITOR.

Und der hat es in sich! Für das Artwork von „Knee-Deep In The Dead“, dessen Titel angelehnt an das Videospiel und erste Buch der DOOM-Reihe ist, konnte kein Geringerer als Ed Repka gewonnen werden. Auf dem Cover erweist der Schöpfer von MEGADEATHs Maskottchen Vic Rattlehead und Klassikern wie DEATHs „Spiritual Healing, den Spätachtzigern und den Geburtsjahren des Thrashmetals eine bluttriefende Hommage. Abgehackte Köpfe, Kreuzigungen, Dämonen und Leichenhaufen, die die einzelnen Songs des Albums symbolisieren und Film- und Gameklassikern wie „Predator“ und „Duke Nukem“ huldigen, lassen das Herz jedes Gorefreundes höher schlagen.

Damit aber nicht nur die Optik sondern auch der Sound stimmt, hat sich Balinger Dresch Kommando erneut in den Maranis-Studios in die Hände von Vagelis Maranis begeben, der dem Vierer den nötigen schonungslosen Punch verpasste. Des Weiteren ist ja allgemein bekannt „Never change a running System“ und genau aus diesem Grund hat sich die Band wieder mit VIOLENT CREEK RECORDS zusammengetan, um weiter auf Erfolgskurs zu segeln.

Die Schüppe Brutalität, die „Venomizer“ schon ganz gut tut, wird bei „Knee-Deep In The Dead“, von einem noch mehr durchgetretenen Gaspedal ergänzt und dürfte, wenn alles mit rechten Dingen zugeht, für TRAITOR den nächste Schritt in die oberste Riege des deutschen Thrashs bedeuten. „Mad Dictator“, „Nuke Ém All“ oder „Pieces Of Pale“ schießen wie Sperrfeuer aus den Boxen, die rasiermesserscharfen Riffs und fauchenden Vocals beißen sich wie Reißzähne ins Trommelfell und sorgen für bösen Muskelkater im Halswirbelbereich, auf „Xenomorph“ steuert Gus Drax (SUICIDE ANGELS, SUNBURST“) ein Gastsolo bei und beim Bonustrack „Blitzkrieg Bop“ wippen zu guter Letzt die RAMONES in der Gruft mit dem beturnschuhten Fuß. Und weil Lorenz, Andreas, Matthias und Gerd nichts ferner liegt, als sich auf die faule Haut zu legen und auf den Lorbeeren auszuruhen, stehen sie schon in den Startlöchern, um die Festivalsaison einzuläuten, deren Höhepunkte mit Sicherheit die Shows auf dem Wacken Open Air, Rock Hard, Way Of Darkness und den Weltturbojugendtagen sein werden. Was sich die Band noch vom neuen Jahr wünscht, fasst Lorenz kurz zusammen: „Von 2018 und „Knee-Deep In The Dead“ erwarten wir noch mehr Live-Shows, coole Festivals und eine anständige Booking-Agency. Das wäre der Hammer, da wir fast alles in Eigenregie auf die Beine stellen. Eine ausgiebige Tour oder mehrere kleine Touren wären cool, sowie nicht mehr als absoluter Geheimtipp zu gelten. Außerdem wird TRAITOR 2019 zehn Jahre alt und wir sind bereits dabei, was Besonderes für diesen Tag zu planen.“ Also, dranbleiben! Man sollte, nein man MUSS die Jungs auf jeden Fall für 2018 auf dem Zettel haben.

Die Anfänge:

Die Geschichte von TRAITOR beginnt im Jahr 2009, als die Bandmitglieder nach verschiedenen Spaßprojekten Nägel mit Köpfen machen und im gleichen Jahr zwei Demos veröffentlichen. „Thrash Metal Victory“ und „Inclination To Aggression“ ernten im Untergrund große Zustimmung, die Richtung stimmt also. Nach einem weiteren Testballon in Sachen Demo (Nuclear Combat, 2010) wird das erste vollständige Album in Angriff genommen. Mit Hilfe von Produzent Maranis (unter anderem SUICIDE ANGELS) zimmern die Balinger eine Scheibe ein, die den Namen „Thrash Command“ redlich verdient. Genau in der Schnittmenge von Bay Area und deutschem Thrash angesiedelt, lassen der singende Schlagzeuger Andreas Mozer und seine Jungs ein Riff-Feuerwerk nach dem anderen steigen.

Die nächsten zwei Jahre sind von diversen Live-Aktivitäten geprägt, unter anderem stehen Auftritte auf Festivals wie dem „Bang Your Head“, „Baden in Blut“ oder dem „Ragnarock“auf dem Plan. Dazu kommen Auftritte mit Bands wie WITCHBURNER, TANKARD und diversen anderen Helden des Untergrunds. Ende 2013 kommt mit Matthias Koch ein neuer Gitarrist in die Band, der den Jungs einen saftigen Tritt in den Allerwertesten verpasst, wie Bassist Lorenz Kandolf berichtet: „Matthias ist technischer als sein Vorgänger, liebt aber wie wir den Old School Thrash. Wir hatten bereits einige Songs fertig, aber sein Standardspruch war: Das muss brutaler werden.“

4,5 von 10 Punkte


Dead City Ruins – Never Say Die

Release: 13.04.2018

INFO-Auszug

22 Stunden im Van, von Belgien bis nach Italien, und dann sowas: Dead City Ruins sollen eine Show in Rom spielen. Als sie ankommen, herrschen dort 36 Grad. Nur mit kurzen Hosen bekleidet stolpern sie aus ihrem runtergerockten Van, ein paar leere Bierdosen scheppern hinterher. Sänger Jake Wiffen muss heute noch lachen: „Die Jungs von der Hauptband Mastodon konnten uns nur noch entgeistert anstarren. Wir haben halbnackt und völlig verschwitzt unser Equipment ausgeladen, die Show ist eben das Wichtigste. Doch plötzlich hieß es: ‚Ihr könnt nicht spielen, die Zeit reicht nicht.’ Ein Wahnsinn. Naja… als wir so mit Mastodon rumstehen, ein paar Whiskey trinken und uns über unseren Van amüsieren, entspannt sich die Lage, und wir dürfen auftreten. Der Gig knallt, wir drehen durch, die Fans drehen durch, Mastodon klatschen uns ab, als wir von der Bühne gehen. Sowas passiert nur im Rock’n’Roll: Dass anfangs alles völlig im Arsch ist und trotzdem großartig endet. Man hält durch, lacht darüber und bekommt, was man will.“

Der Masterplan

Nach dieser Einstellung leben die fünf Rocker aus Melbourne, Australien nicht auf nur Tour, sondern jeden Tag. Seit acht Jahren lassen sich Dead City Ruins durch nichts von ihrem Weg abbringen. Die Band zieht durch, wie man so schön sagt, und das hört man dem neuen Album NEVER SAY DIE an: Diese Musiker spielen ihren Rock’n’Roll mit einer solchen Überzeugung, als hinge ihr Leben davon hab.

Genaugenommen tut es das auch: „2015 haben wir alles verkauft, was wir besitzen, wirklich alles. Das Geld haben wir für Flugtickets ausgegeben und sind zehn Monate durch Europa getourt. Das war hart, aber großartig. Zurück in Australien gingen dann all unsere Einnahmen in das neue Album. Wir haben wirklich hoch gepokert: Wir wollten einen guten Produzenten, der weiß was er tut und das Geschäft kennt, und zwar hier und heute, nicht aus den Achtzigern. Er sollte uns helfen, die Songs so gut machen, wie es nur irgendwie geht, egal, was das kostet.“ James Lewis, heißt der Mann, ein Engländer, der zum Beispiel schon mit den Arctic Monkeys und Sunset Sons gearbeitet hat. Mit ihm schafft die Band, was sie sich vorgenommen hat: Aufgenommen in Melbourne, erklingt in jedem Track des Albums die ganze Leidenschaft der Akteure: NEVER SAY DIE hat Druck, viel Druck, aber eben nicht nur. Das geht tiefer. Dead City Ruins spielen mit einer Intensität, die die besten Rockplatten der Siebziger, Achtziger und Neunziger auszeichnet. Und dabei zeigen sie Seele. Led Zeppelin sind eben nicht nur Whole Lotta Love, Sabbath nicht nur Iron Man und Soundgarden nicht nur Outshined. Jake, Tommy, Sean, Nick und Matthew setzen all ihre Chips auf NEVER SAY DIE: „Wir wollen und werden die nächste Stufe erreichen“, erklärt der Sänger, „Wir haben ein neues Label, neues Booking und ein neues Management. Jetzt stimmt alles, wir sind bereit. Das alles auf den Weg zu bringen und die Platte aufzunehmen, hat uns zwei Jahre gekostet, und sie waren hart.“ Aber genau deshalb heißt es nun ‘Volle Fahrt voraus‘ und ’Scheiß auf einen Plan B‘. „Unser Ziel ist es, von einer fantastischen Clubband zu einer Stadionband werden, die keiner aufhalten kann.“

Dead City Ruins denken weit über ihre Heimat hinaus: „Es gibt in Australien großartige Acts, aber man hört nie etwas von ihnen, weil es keine Szene für Rock’n’Roll und Heavy Metal gibt wie in Europa. Dort kann man in sechs Stunden durch zehn Städte in drei Ländern fahren. In Australien dauert es von Melbourne bis nach Sydney zehn Stunden, weiter bis nach Brisbane elf, nach Perth muss man fliegen. Und dazwischen gibt es: nichts. Wir haben viel in Australien gespielt, aber das reicht uns nicht. Also reisen wir ans andere Ende der Welt und greifen an.“ So läuft es seit den Anfängen: 2009 entsteht das aktuelle Line-up, schon 2011 touren Dead City Ruins mit ihrem ersten Album Midnight Killer zweimal durch Europa – in ihrem Van „Blue Bastard“. 2013 erscheint das zweite Album Dead City Ruins, im gleichen Jahr kehrt die Band mit Skid Row und Ugly Kid Joe für über 40 Shows nach Europa zurück. Das funktioniert so gut, dass sie 2014 für die Australien-Dates der gleichen Tour verpflichtet werden. Dave „Snake“ Sabo von Skid Row kommentiert später: „Den Jungs ist echt alles egal, Hauptsache, sie können vor Leuten spielen – wahrlich inspirierend!

Der Geist des Rock’n’Roll lebt in dieser Band!“ Der Wahnsinn Hunderte von Konzerten reißen Dead City Ruins runter mit Bands wie Fozzy, Orange Goblin oder Wolfmother. Sie fallen über Bühnen in winzigen Clubs genauso her wie in großen Hallen vor mehreren Tausenden Zuschauern. „Einmal haben wir in England für zwei Barkeeper gespielt“, erinnert sich Jake. „Touren ist verdammt hart. Man kommt nach stundenlanger Fahrerei an und stellt fest: Der Club hat keine PA, die ‘Musikerunterkunft‘ erweist sich als Hundehütte im Garten, und statt Drei-Gang-Abendessen gibt es ein paar trockene Sandwiches. Da muss man einfach durchziehen. Wir geben jeden Abend alles, Punkt. Schon mehr als einmal haben sich aus einem kleinen Konzert größere Gigs ergeben. Wir greifen den Stier einfach bei den Hörnern und lassen uns nicht abschütteln.“ Mitunter wird dieser Ritt ziemlich wild, was nicht zuletzt am Gefährt liegt: „Der erste ‘Blue Bastard‘ sah nach 50 Gigs in drei Monaten so zerstört aus, dass uns die Polizei in Deutschland ständig angeschrien hat, wir sollten damit bloß nicht auf der Autobahn fahren. Das Ding hatte nur für drei Leute vernünftige Sitze, alle anderen mussten mit dem Boden vorlieb nehmen. Den zweiten ’Blue Bastard‘ haben wir vor dem Haus eines Kumpels in London abgestellt. Aber weil jemand einen riesigen Penis auf das Dach gemalt hat, gab es ständig Beschwerden von den Nachbarn.“ Der Sound Viele Songs entstehen ‘on the road’: Den dicken Rocker Dirty Water etwa schreiben Dead City Ruins in Belgien, wo sie in Tourpausen oft bei Freunden übernachten und – wie passend – in einer Bar proben. „Damals waren wir schon fünf oder sechs Monate unterwegs. Irgendwann kommt es einem dann so vor, also würde man sich nie mehr wirklich reinwaschen können.“ Das bluesige Rust & Ruins nimmt in der Schweiz Formen an, es geht um eine Trennung, „wenn von der Beziehung nur noch Rost und Trümmer übrig sind“, wie Jake erklärt. „Wir sind keine Band, die große epische Konzepte über mehrere Alben ausbrütet. Wir schnappen unsere Instrumente und legen los. Wir klingen, wie wir klingen, und wenn eine Idee Scheiße ist, wissen wir das nach fünf Minuten. Wenn es gut ist, spielen wir es live. Wenn die Leute dazu abgehen, kommt es auf das Album. Wir haben keine Zeit, uns mit unnötigem Ballast zu beschäftigen.“ Deshalb gibt es auf NEVER SAY DIE keine Wegwerfsongs, keine unnötigen Spielereien und keine mittelmäßigen Nummer-Sicher-Tracks. Das Album lebt, atmet, rockt, groovt. Vor allem schafft es den Spagat zwischen echter Leidenschaft, Tiefe und der Geradlinigkeit eines guten, alten Riff-Arschtritts – eine viel zu seltene Qualität. Das zeigt sich zum Beispiel im wütenden Bones, das jeden Kopf nicken lässt und gleichzeitig mit einem Ohrwurm beglückt. In Devil Man bringen die Gitarristen verschiedene Sounds in ihre Riffs: „Früher gab es bei uns nur alte Gitarren und alte Amps, voll aufgedreht. Diesmal schaffen wir mehr Abwechslung, es gibt Höhen und Tiefen und alles dazwischen.“ Im hymnischen We Are One schließlich singt Jake darüber, wie Menschen bei einem Konzert eins werden, lauthals mitsingen und ihre Fäuste in die Luft recken. „Ich weiß ja nicht, wie es anderen Leuten geht, aber wenn wir live spielen, kommt es mir so vor, als würde ich in eine andere Dimension übertreten. Die besten Shows sind die, an die ich mich nicht erinnern kann. Vielleicht ist dieser Zustand ja das, wonach Meditierende seit Jahrhunderten suchen: Wenn nichts anderes mehr zählt, wenn man sich im Moment verliert und man mit 100 Fremden eine neue Stufe der Hysterie erreicht – das ist das Wunderbare am Rock’n’Roll.“ Dafür werfen Dead City Ruins mit NEVER SAY DIE alles in die Waagschale, was sie haben. Und wenn das schief geht? Jake lacht nur: „Es geht immer irgendwas schief. Dann würfeln wir einfach nochmal. Wir lassen uns nicht aufhalten.“
8,5 von 10 Punkte

 

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