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Reviews April 2017

INFERNÄL MÄJESTY – No God 
 
Label: High Roller Records

Release Date: 14.04.2017

Distribution: Soulfood

TRACKLIST

1. Enter The World Of The Undead  (5:44)

2. In God You Trust  (5:14)

3. Signs Of Evil  (4:54)

4. Another Day In Hell  (6:38)

5. Kingdom Of Heaven  (6:47)

6. No God  (5:58)

7. False Flag  (2:06)

8. Nation Of Assassins  (6:25)

9. House Of War  (4:49)

10. Systematical Extermination  (6:29)

11. Extinction Level Event  (6:08)
 

LINE-UP

Christopher Bailey – vocals

Kenny Hallman – guitar

Steve Terror – guitar

Daniel Nargang – bass

Kiel Wilson – drums

https://www.facebook.com/infernalmajestyofficial

INFO-Auszug

The long wait is finally over: Canadian Thrash Metal masters INFERNÄL MÄJESTY – who are celebrating their 30th anniversary in 2017 – are presenting the world a brand new full-length album! “No God” is their fourth LP, and the first to come out in thirteen years. Singer and band mastermind Chris Bailey is more than excited about the release: “We are seriously feeling awesome. When your hard work, thoughts and ideas finally come together into reality it’s a great feeling.” Once again, INFERNÄL MÄJESTY went through some line-up changes before the new album was recorded: Eric Dubreuil (bass) and Kris DeBoer (drums) left and were replaced with two new members. Some may know new drummer Kiel Wilson from his time with Canadian Melodic Death Metal outfit Severed Serenity, while new bassist Daniel Nargang is actually the singer of the classic Heavy Metal outfit Kick Axe. “This is without a doubt the strongest we have been. We have no missing pieces now. No weak links.” It took the band a year to capture the amazing, heavy and dark, crisp and powerful sound of “No God”: “We really worked on it day and night. Tweaking and modifying and receiving 3am phone calls saying ‘you got to hear this!’! Steve, Ken and I wrote and produced the album. We believe that it’s the ultimate way to express the band.” The beautiful sombre cover artwork, originally titled ‘Death Angel’ or ‘Fallen Angel’, was contributed by the exquisite and incredibly gifted artists Safir & Rifas. What development does Chris see when he looks at “No God”, both compared to the last effort “One Who Points To Death” and when looking at it as the last link in a chain that runs from INFERNÄL MÄJESTY’s legendary debut “None Shall Defy” to “No God”? “It feels like we have come full circle and are now about to break free into orbit. I personally believe ‘No God’ to be our greatest works since ‘None Shall Defy’ was created.”

Abwechslungsreicher THRASH METAL aus Kanada.Hohe Intensität und Spielfreude zeichnen dieses Album aus,welches mich streckenweise an KREATOR errinnert.

Für jeden THRASH METAL-Fan ein MUSS.

7,5 von 10 Punkte


DIMMU BORGIR – Forces Of The Northern Light

Release: 28.04.2017

INFO-Auszug

Sich die Metalwelt ohne die norwegischen Legenden von DIMMU BORGIR vorzustellen, scheint heute beinahe unmöglich zu sein. Gegründet im Jahre 1993 von Shagrath, Silenoz und Tjodalv, sorgte das Oslo-Trio schnell für Aufsehen in der Underground-Szene mit ihrer Debüt-EP »Inn I Evighetens Mørke«. Die Band veröffentlichte zwei Alben, »For All Tid« (1994) und »Stormblåst« (1996), bevor sie einen Plattenvertrag bei Nuclear Blast unterzeichnete und anschließend »Enthrone Darkness Triumphant« (1997) auf die Menschheit jagte. Dies war ein großer Schritt vorwärts für die Band, und ein Album, das maßgeblich dazu beitrug, dass sich die Sicht der Welt auf Extreme-Metal veränderte.

DIMMU BORGIR starteten als Pitch-Black-Pioniere der norwegischen Black Metal Szene, doch schon schnell entwickelten sie sich zu einer wahnsinnigen Klangchimäre, die symphonische Elemente in ihre Musik integrierte und so weit über den Genre-Tellerrand hinausblickte, wie nur wenige andere Bands zuvor.

Die Band entwickelte sich musikalisch und auch Line-Up-technisch über die Jahre weiter und festigte ihren Status als massiver Publikums-Liebling immer weiter durch klassische Alben wie »Spiritual Black Dimensions« (1999), »Puritanical Euphoric Misanthropia« (2001) und »Death Cult Armageddon« (2003). DIMMU BORGIR waren Headliner auf Tourneen weltweit und traten auf großen Festivals überall auf dem Globus auf. Sie teilten sich ebenfalls die Bühne mit Acts wie KORN, DEVILDRIVER und JUDAS PRIEST, auch wenn diese nicht zu ihren genretypischen Kollegen gehörten.

Die Neuaufnahmen des klassischen »Stormblåst« -Albums von 2005 wurden im Jahre 2007 unter dem Titel »Stormblåst MMV« veröffentlicht. Dieses und »Abrahadabra« aus dem Jahre 2010 waren beides Alben, die sowohl die Band, als auch ihr Publikum musikalisch noch weiter herausforderte. Nur wenig später überraschten DIMMU BORGIR dann mit einer ausverkauften Show in ihrer Heimatstadt Oslo, bei der sie mit dem Norwegian Radio Orchestra und einem vollbesetzten Chor auftraten.

Die Gruppe hatte nun längere Zeit eine Pause eingelegt, doch im vergangenen Jahr hat das Trio die Fortsetzung seiner Zusammenarbeit mit Nuclear Blast Records angekündigt.

Die erste Veröffentlichung im Jahre 2017 wird dann die bereits mit Spannung erwartete DVD dieser großartigen Show in Oslo sein und den Titel »Forces Of The Northern Night« tragen.

Dieses in verschiedenen Formaten erhältliche Release besteht nicht nur aus der kompletten Oslo Show, die die Band gemeinsam mit dem Kringkastingsorkestret (dem Norwegischen Radio Orchester and Chor) auf die Bühne brachte, sondern auch die bombastische Performance bei dem Wacken Open Air mit dem National Czech Symphonic Orchestra. Zudem enthält das Paket eine Dokumentation mit Interviews und Behind-The-Scenes-Videos von der gigantischen Bühnenproduktion in Norwegen. Also macht Euch bereit, für eine dreistündige Wucht an Symphonic Black Metal mit fast 100 Musikern auf der Bühne, die nicht nur Songs aus den unterschiedlichen Epochen der Band präsentieren, sondern natürlich auch nicht auf den typischen visuellen Bombast verzichtet – ein Ritual, wie nur DIMMU BORGIR es zelebrieren können!

Doch das ist nicht alles, was Shagrath, Silenoz und Galder dieses Jahr für ihre Fans bereithalten und so arbeitet die Band aktuell an einem neuen Studioalbum. Es bleibt abzuwarten, welche Art von düsterer Zauberkunst uns dieses Mal erwarten wird.

Eines ist jedoch gewiss: Es wird nichts für schwache Nerven sein.

Die DVD/BluRay enthält zwei Shows mit jeweils der unten genannten Setlist und einer Dokumentation über die Band und ihre Arbeit mit dem norwegischen Radio Orchester:

 

  1. Xibir (orchestra)
  2. Born Treacherous
  3. Gateways
  4. Dimmu Borgir (orchestra)
  5. Dimmu Borgir
  6. Chess With The Abyss
  7. Ritualist
  8. A Jewel Traced Through Coal
  9. Eradication Instincts Defined (orchestra)
  10. Vredesbyrd
  11. Progenies Of The Great Apocalypse
  12. The Serpentine Offering
  13. Fear And Wonder (orchestra)
  14. Kings Of The Carnival Creation
  15. Puritania
  16. Mourning Palace
  17. Perfection Or Vanity (orchestra)

Einfach GEIL!!!Mehr gibt es hierzu nicht zu schreiben!

10 von 10 Punkte


NIGHT DEMON – Darkness Remains

Release: 21.04.2017

INFO-Auszug

Das kleine Städtchen Ventura im US-Bundesstaat Kalifornien ist ein malerischer Badeort, direkt an der Küste des Pazifiks gelegen. Doch abseits dieser heimeligen Idylle lauert Gefahr in der nächtlichen Dunkelheit. Denn mit ihrer selbstbetitelten 4Track-EP explodierten Night Demon im Jahr 2012 förmlich in die internationale Heavy-Metal-Underground-Szene hinein. Die Aufnahmen dokumentierten einen tief in ihrer Leidenschaft für den New Wave Of British Heavy Metal verankerte Sound, verbunden mit typisch amerikanischem Muskelspiel, erkennbarem Selbstbewusstsein und vielfältigen musikalischen Direktiven, die sich über Generations- und Genre-Grenzen hinwegsetzen. Nahezu zeitgleich mit der Begeisterung der amerikanischen Fans für diesen aufregenden Sound und dessen neuen künstlerischen Ansatz setzte prompt auch weltweit ein riesiges Interesse ein. Der große Moment für Night Demon kam 2014, als die Band zunächst im Vorprogramm von Diamond Head und Raven durch Amerika tourte und unmittelbar danach auf die erste von mehreren Konzertreisen durch Europa ging. Während dieser sechs Wochen spielte die Gruppe nicht nur auf diversen Festivals, sondern nutzte jede sich bietende Gelegenheit, um in großen Metropolen, kleineren Städten und sogar abgelegenen Ortschaften aufzutreten. Diese Tour war quasi die Grundsteinlegung für all das, was die Musiker seither in Europa und anderswo auf die Beine gestellt haben. Seit dem Ende ihrer 2014er Konzerte eilt Night Demon sowohl in ihrer Heimat Amerika als auch in Übersee der Ruf einer mitreißenden und unermüdlich schuftenden Live-Band voraus, die man unbedingt gesehen haben sollte. Der nächste Meilenstein in der Karriere von Night Demon war die Veröffentlichung ihres Debütalbums im Januar 2015 über Steamhammer/SPV. Unter dem Titel Curse Of The Damned präsentierten die Musiker erneut jenen typisch eigenständigen Sound, der sie bereits auf der EP Night Demon ausgezeichnet hatte. Bei den treuen Heavy Metal-Fans sorgte die Scheibe für geradezu fanatische Hingabe, zudem bekam sie großartige Kritiken in den Medien und wurde von Hörern der ´WCJU’s Metal Radioshow` in Cleveland, Ohio zum besten Album des Jahres 2015 gewählt. Um das Werk den Fans vorzustellen tourten Night Demon nahezu unablässig durch die USA, im Sommer 2016 gleich mehrfach als Teil eines spektakulären Packages unter anderem mit Carcass, Crowbar und Ghoul, sowie anschließend als Headliner. Mit jeder weiteren Tournee erweiterten Night Demon ihre Konzerte um zusätzliche Showelemente, inklusive innovativem Lichtdesign, visuellen Gimmicks und ihrem allabendlich auf der Bühne erscheinenden Maskottchen Rocky, einem schwarz verhüllten Skelett, das unter den Konzertbesuchern herumspukt, die Zuschauer anstachelt und sie dazu verleitet, aus seinem Kelch zu trinken. Als Belohnung für ihr unermüdliches Touren auf dem europäischen Markt durften sich Night Demon im Juli 2016 den Fans auf der Hauptbühne des renommierten ´Bang Your Head`-Festivals zeigen. Im Sinne einer selbst auferlegten Mission, nämlich ihren packenden Heavy Metal zu noch mehr Fans in noch mehr Ländern zu bringen, tourte die Band in Mexiko und – im Frühjahr 2017 – durch 20 Städte in Süd- und Lateinamerika, darunter waren allein zehn Shows in Brasilien.

Diese Riesenschritte bringen uns direkt in die Gegenwart. Night Demon, bestehend aus Jarvis Leatherby (Gesang/Bass), Armand John Anthony (Gitarre) und Dusty Squires (Schlagzeug), befinden sich unmittelbar vor dem größten Album/TourneeAbenteuer ihrer bisherigen Karriere. Der zweite Longplayer der Band, ein fabelhaftes Werk namens Darkness Remains, steht unmittelbar vor seiner weltweiten Veröffentlichung. Eingeleitet durch die Vorabsingle inklusive Videoclip ´Welcome To The Night` zeigt Darkness Remains die Band so, wie es die Fans gehofft haben: inspiriert von der Energie des NWOBHM, aber ebenso mit eigenständigem und unverwechselbarem Songwriting, das mittlerweile in einen noch individuelleren Sound und in schärfere Konturen mündet und gleichzeitig keinem Risiko aus dem Weg geht. Darkness Remains weist eine raue, kraftvolle, facettenreiche und klare Produktion aus, mit der die Songs perfekt in Szene gesetzt werden und die den Standard vorgibt, wie ein traditionelles Metal-Album im Jahre 2017 klingen sollte. Natürlich werden diese eisernen Straßenkrieger jetzt sofort wieder Vollgas geben, um das neue Album zu promoten: Bereits im Frühjahr 2017 startet eine Amerikatournee mit Anvil. Hinzu kommen zahlreiche Festivalauftritte, unter anderem bei ´Frost And Fire`, ´Defenders Of The Old` und ´Maryland Death Fest’s Days Of Darkness` in Amerika, ´Up The Hammers` in Griechenland, ´Pounding Metal` in Spanien, ´Very ‘Eavy` in den Niederlanden und ´Keep It True`, ´Rock Hard` und ´Party.San Metal Open Air` in Deutschland. Für Night Demon ist keine Bühne weder zu klein noch zu groß, die Band wird jedes Publikum mühelos im Sturm erobern. Willkommen in diesen gesegneten Nächten…

7,5 von 10 Punkte


BLACK MAGIC SIX – CHOOSE DEATH
Release Date:  07.04.2017
Label/Vertrieb:  Svart / Cargo

The bluesy, garage-y and punky duo Black Magic Six takes another leap towards the grave this very April when Svart Records puts out their fourth full length album, titled Choose Death. Even though the group themselves often underline their mental, musical and lyrical stagnation, the new opus is a long leap closer to the edge. The title of the album, Choose Death, epitomizes the band’s attitude towards their own history and a possible future.
“We began our journey with the voodoo psychosis of the debut (Evil Acupunction, 2008) and traveled along a left hand path (Doomsday Bound, 2010) to a crossroads (Brutal Blues, 2013). From there we went to survey the scenery in the valley of death (Halfway To Hell, 2013)”, comments vocalist J-Tan, “One lyrical theme evident throughout the new album is the acceptance of mortality, one way or another. Old age, loneliness, frustration, alcoholism, a piece of rope, all of them will kill you in the end.”
Choose Death widens its musical palette in comparison to its predecessors, but at the same time one can easily notice the backbone of the band remains the same as always. Comments J-Tan, “Our basic ingredients haven’t changed, we are still just an archaic two-man stomp show. On the new album we’ve given in, slightly, and let more guest stars in. We also wanted more noisy percussion in there, to accompany the idiotic slogans, endless references to the history of popular music and the caveman groove. Of the various guests I would like to point out the guitarist Joonas Kotila, who’s present on half of the album’s tracks. Also Janne Westerlund’s (Circle, Plain Ride) outburst on 16 Tons of Misery is a special moment in its own primitively solemn way.”
Black Magic Six remains quiet about its future. At least it seems the band is not giving it up, at least not this year. The band have shows planned around Europe and South America too. Whether the new album makes the band choose either death or a fresh start thus still remains to be seen.
7 von 10 Punkte

AXEL RUDI PELL – The Ballads V

Release: 21.4.2017

Info: Harte Schale, weicher Kern. Klingt wie ein Klischee, ist es aber nicht. Denn Jungs mit lauten Gitarren haben eben diesen schon immer gerne leise Töne entlockt. AXEL RUDI PELL bildet keine Ausnahme. Oder vielleicht doch? Denn PELLs Compilations sind nicht nur qualitativ auf hohem Niveau, sie sind auch noch erfolgreich: Beinahe sechs Jahre ist es her, dass der Bochumer Gitarrist mit der vierten Auflage seiner Balladen-Serie auf Platz 29 der deutschen Charts einstieg. „Eigentlich sind die Fans an dieser Reihe schuld“, erklärt der 56-Jährige, „denn viele mögen gerade meine langsamen Stücke sehr.“ Da PELL sowieso ständig komponiert, war auch für „The Ballads V“ genügend Material vorhanden, neben einem Blick auf die vergangenen sechs Jahre gibt es natürlich auch mehrere neue Stücke. Und eine nicht unwesentliche Neuerung: Zum ersten Mal in seiner fast 30-jährigen Geschichte als Solokünstler begrüßt ARP eine Gastsängerin auf einem Album: „Den Gedanken hatte ich schon länger im Hinterkopf, aber es musste eine Voraussetzung gegeben sein: Die Stimme sollte passen.“ Dass das auf die großartige BONNIE TYLER zutrifft, muss an dieser Stelle nicht extra betont werden. PELL ist stolz auf die Single-Auskopplung ‚Love’s Holding On‘ (VÖ: 31. März 2017), bei der sein langjähriger Sänger Johnny Gioeli und die Rocklegende perfekt harmonieren. „BONNIE  TYLER nimmt nur Stücke auf, die ihr auch persönlich gefallen. Also habe ich ihr diesen neuen Song quasi auf den Leib geschrieben. Sie hat ihn innerhalb kürzester Zeit eingesungen und das Ergebnis spricht für sich – ein weiterer PellKlassiker ist so entstanden. Wäre ich nicht vorher schon Fan gewesen, wäre ich es jetzt.“ Seine eigenen Anhänger sehen es genauso: Nachdem PELL ein gemeinsames Foto von  TYLER und sich auf Facebook postet, sind die Reaktionen eindeutig: „Ohne dass die Leute auch nur einen Ton gehört haben, gab es ausschließlich positive Kommentare.“ Freuen können sich die Fans auch auf einen weiteren brandneuen Song namens ‚On The Edge Of Our Time‘, der mit trotz seiner fast acht Minuten Länge nie seinen Reiz verliert. Apropos:  Mit der rockigen Coverversion des Ed Sheeran-Hits ‚I See Fire‘ (bekannt aus dem Kino-Blockbuster ‚Der Hobbit‘) hat sich PELL zwar in fremdes Terrain gewagt, muss sich vor dem Original aber in keiner Weise verstecken und zeigt, dass die sensible auch gleichzeitig die starke Seite des Hardrockers ist. „Ich fand
den Song schon immer sehr gut, wollte ihn aber in der PELL-Version hören, also mit Piano statt Akustikgitarre und einem schönen Solo.“ Die sieben anderen Stücke von „The Ballads V“ sind eine kleine, aber feine Werkschau der letzten sechs Jahre Aktivitäten im PELL-Universum: Da finden sich neben den bekannten Album-Cuts ‚Lived Our Lives Before‘ („Circle of The Oath“, 2012), ‚When Truth Hurts‘ („Into The Storm“, 2014), ‚Forever Free‘ und ‚Lost In Love‘ (beide von „Games Of Sin“, 2016) auch die Neufassung von Neil Youngs ‚Hey Hey My My‘ wieder („inspiriert von der TV-Serie ‚Sons Of Anarchy‘“), die Live-Version des Deep PurpleKlassikers ‚Mistreated‘ von der Jubiläums-Show aus Balingen 2014 („ein 14 Minuten langer, wahrlich magischer Moment mit Doogie White und Ex-Rainbow-Keyboarder Tony Carey“) sowie eine bisher unveröffentlichte Live-Aufnahme der Eigenkomposition ‚The Line‘ vom letztjährigen ‚Rock Of Ages‘-Co-Headliner-Auftritt. Eine gute Wahl, findet PELL. „Im Prinzip stellt sich eine solche Compilation von selbst zusammen, die neuen Stücke kommen an den Anfang und die LiveMitschnitte an den Schluss.“ Ein Ende ist übrigens nicht in Sicht: Zurzeit bereitet sich der Gitarrist auf die Aufnahmen des nächsten Studioalbums vor, dass Anfang 2018 erscheinen soll. AXEL RUDI PELL ist seit 1989 unter eigenem Namen unterwegs und im globalen Musikbusiness einer der bekanntesten Rock-Botschafter des Ruhrgebiets. Weltweit haben bis jetzt 1.5 Millionen Menschen seine CDs gekauft. Der 56-Jährige nennt Deep Purple und Rainbow als seine Vorbilder; für ihn zählen nicht nur Geschwindigkeit, sondern auch Gefühl. PELLs deutsch-amerikanisch besetzte, perfekt eingespielte Band sieht das genauso wie der Namensgeber. Deshalb sind Balladen immer schon ein fester Bestandteil des Repertoires.

8 von 10 Punkte


HELLWELL – “Behind The Demon’s Eyes”
 
Label: High Roller Records

Release Date: 14.04.2017

Distribution: Soulfood

Without the shadow of a doubt Mark “The Shark” Shelton is one of the most creative Metal musicians of all time. At the same time he is one of the most underrated visionaries of the genre. He formed US Metal legends MANILLA ROAD back in 1977. The debut album “Invasion” was issued via their own record label Roadster in 1980. Throughout the 1980s Manilla Road records were virtually ignored by the media. Only a few knowing fans (and dedicated fanzines) who adored the band’s unique style of epic metal kept the flame alive, paving the way for the band’s astonishing rise to fame in the new millennium. Now, Mark Shelton presents his second official solo project outside of Manilla Road (if you discount “Circus Maximus”, which was planned as a solo project but due to record company pressure was released under the Manilla Road moniker). HELLWELL’s “Behind The Demon’s Eyes” follows 2012’s debut “Beyond The Boundaries Of Sin”. “The first thing that is really different if you compare the first to the second HELLWELL album2, states the legendary Mark Shelton, “is that Randy ‘Thrasher’ Foxe (of Manilla Road fame) is now the drummer for the band and he delivers a great performance on ‘Behind The Demon’s Eyes’. With Randy playing on this one, sometimes it sounds to me like stuff that could have easily been on an album such as Manilla Road’s ‘Out Of The Abyss’. The themes and concepts are still coming from the same sort of Gothic horror, except this time there is a little more of a science fiction angle to it at times.” If you listen to “Behind The Demon’s Eyes” carefully, you will discover that the keyboards and synthesizers are not that prominent as on HELLWELL’s debut album. The band is steering away a bit from its initial seventies hard rock feel, songs such as “Necromantio” do feature some more upbeat parts as well… Mark Shelton explains in a little more detail: “We were not really trying to maintain a 1970s sound to the project or the band. The idea is to fuse different styles of metal and rock together that support the atmosphere of the concepts and stories within the album. All in all ‘Behind The Demon’s Eyes’ seems to be a little heavier than our first effort.”

8 von 10 Punkte


Platonic Solids Shady Deals

Release: 21.04.2017

Wenn es um abwechslungsreiches, frisches Futter für die angestaubten Ohren geht, führt kein Weg an Platonic Solids vorbei.

Was die 2009 gegründete Truppe ausmacht? 100% Heavyrock, knallhart und ehrlich, eiskalt und direkt, ohne Kompromisse und Skrupel, handgemacht aus Chemnitz/Sachsen.


Die Band brettert mit sattem, fetten Sound und Performance in die Gehörgänge des geneigten Zuhöres und brachiale Hooklines mit viel Widererkennungsfaktor fräsen sich bis ins Mark. Hier wird in jeden Sack gegriffen und das Beste, was die harte Rockmusik bereithält, zu einem hochexplosiven Cocktail zusammen gemixt und mit entsprechender Kaltschnäuzigkeit, die Wahrheit im Maßkrug serviert. Trotz der oft kritischen, rauen Songs und Texte, sind Platonic Solids keine Band die sich den Stempel des ermahnenden DuDu-Fingers aufdrückt und so zur Spaßbremse wird. Die Message gibt es mit drückenden Riffs, Spiefreude, Charme und einer Prise Selbstironie faustdick ins Gesicht geballert.

Wie Platon 390 v.Chr. schon sagte: “Der Tor sagt etwas, weil er reden muss – der Weise redet weil er etwas zu sagen hat.”. Und egal ob für den einen Torheit oder den anderen Weisheit – Platonic Solids haben definitiv eine Menge zu sagen und das geht runter wie ein kühles Blondes bei 35 Grad im Schatten.

Nach ihrem Debüt “Evil Seeds” (2011) steht das Nachfolgealbum “Shady Deals” in den Startlöchern und wird im April diesen Jahres unter dem Label “7Hard” veröffentlicht. Durch mehr als 200 Konzerten bundesweit sind Platonic Solids sind immer wieder gern gesehene Gäste in Clubs und auf Festivals.

6 von 10 Punkte


 SLATE GREY – World turns Black

Release. 21.04.2017

Die Metalband SLATE GREY aus München schmiedet ihren brachialen Sound stets als zweischneidiges Schwert. Die alte und neue Schule des Metal wird hier in Kombination bedient und lässt somit keine Wünsche offen. Seit 2007 schon spielt SLATE GREY auf kleinen Clubbühnen sowie auf großen Shows und begleitete bereits Acts wie DARK TRANQUILLITY, INSOMNIUM und THE SORROW. Auch im Studio sind bereits mehrere erfolgreiche Produktionen entstanden und ein neues Album steht nun im Frühjahr 2017 in den Startlöchern. Nachdem für die Produktion des ersten Studioalbums „Nothing Ever Dies“ bereits DARKSEED-Mastermind Thomas Herrmann gewonnen werden konnte, hat sich für den zweiten Longplayer „World Turns To Black“ der Erfolgsproduzent Corni Bartels (KILLERPILZE, END OF GREEN, TENSIDE, BONFIRE) in seinen WELTRAUM STUDIOS in München hinter das Mischpult gesetzt, um SLATE GREY ein weiteres sattes Soundkostüm zu schneidern. Das neue „World Turns To Black“-Album erscheint bei 7hard (7us media group GmbH) und zeigt mehr als je zuvor, wie versiert, abwechslungsreich und kreativ die Band ihre Musik zu spielen weiß. Selbst das METAL HAMMER Magazin bestätigte SLATE GREY schon ein großes technisches Können, kompositorische Raffinesse und dass man sich vor internationaler Konkurrenz nicht verstecken müsse. Wer die vier Jungs aus München noch nicht kennt, der sollte die Gelegenheit jetzt nutzen!

 Die erste von insgesamt drei geplanten Singleauskopplungen des „World Turns To Black“-Albums wird der Song „Fame And Fortune“ sein. Die Band hat sich gerade diesen ausgesucht, da es sich dabei um einen „Steh wieder auf!“-Song handelt, der prägend ist für die Vorgeschichte des neuen Albums. Kurz bevor die Band dabei war sich aufzulösen, entschloss man sich nach einigen Diskussionen und Disput dazu, verschieden Dinge zu verändern, um wieder weitermachen zu können. Der Song soll dazu motivieren, bewährte Pfade zu verlassen, um mit Entschlossenheit neue Wege einzuschlagen, die unbekannt sind, aber von Erfolg gekrönt sein können. Darüber hinaus zeigt „Fame And Fortune“ mit seinen aggressiven Strophen und einem groovig-klaren Chorus bereits sehr gut, wie facettenreich das Repertoire der SLATE GREY Jungs ist und stellt noch lange nicht das Ende der Fahnenstange dar. Das komplette Album wartet mit insgesamt 14 Tracks auf, die klar verdeutlichen, wie vielseitig moderner Metal heutzutage sein kann. SLATE GREY sind: Amon (Gitarre & Vocals), Kessi (Gitarre), Nick (Bass & Vocals) und Dino (Drums) – seit fast 10 Jahren schon zusammen unterwegs, um immer mehr Leute von ihrem Sound zu begeistern. Macht euch gefasst…

5 von 10 Punkte


 

TREAT – The Road More or Less Traveled

Frontiers Music s.r.l.

Release: 21 April 2017

INFO-Auszug

On April 23, 2016, Treat played a highly anticipated set at the Frontiers Rock Festival, the annual concert event organized by the band’s label, Frontiers Records. Held close to Milano, Italy, this was the third annual edition of the festival and saw Treat playing hot on the heels of the release of their latest studio album, “Ghost Of Graceland”. The band took the stage by storm, opening the show with the title track from the new album and showcasing a very special lineup, which features H.E.A.T. keyboardist Jona Tee taking the place of Patrik Appelgren for this exclusive performance. Treat offered a show with a great mixture of new and recent songs taken from their latest album, the highly regarded 2010 release “Coup De Grace”, and classic songs from the good ol’ days including “World Of Promises”, “Get You On The Run”, and “Ready For The Taking”. Treat’s performance was truly a unique and special one and this DVD documents a great moment in the band’s history as well as serving as a celebration of one of Sweden’s finest hard rock bands ever!

TREAT
Robert Ernlund: Lead vocals
Anders Wikström: Lead Guitars and vocals
Pontus Egberg: Electric Bass and vocals
Jamie Borger: Drums
With Jona Tee: Keyboards

Als wären sie NIE weg gewesen…Das KNALLT ohne Ende!Ein für meine Ohren sehr,sehr tolles LIVE-Album,bei dem die Spielfreude und die Freude an dem,was die Jungs da von sich geben,voll rüberkommt!

10 von 10 Punkte


 

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Auch wir brauchen mal Urlaub…

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