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Reviews 2016

 


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NIGHT RANGER – 35 YEARS AND A NIGHT IN CHICAGO

Frontiers s.r.l

Release:2 December

Nach 17 Millionen verkaufter Alben WELTWEIT hauen NIGHT RANGER nun nach 35 Jahren Bandgeschichte ein Live-Album raus!

Ich bin ja immer etwas zurückhaltend,wenn es um Live-Veröffendlichungen geht…aber die Teil hat es echt in sich!Und deshalb ist es auch eine ECHTE KAUFEMPFEHLUNG von mir!Ich hab absolut mal nichts zu meckern.

CD 1:
01. Intro
02. Touch Of Madness
03. Sing Me Away
04. Four In The Morning
05. Growing Up In California
06. Rumors In The Air
07. Secret Of My Success
08. Sentimental Street
09. High Road
10. Eddie’s Comin’ Out Tonight

CD 2:
01. Goodbye
02. Day & Night
03. Night Ranger
04. When You Close Your Eyes
05. Don’t Tell Me You Love Me
06. Penny
07. Sister Christian
08. (You Can Still) Rock In America
09. 7 Wishes

Hinzu kommt eine LIVE-DVD raus!

“35 Years And A Night In Chicago”-DVD:
01. Intro
02. Touch Of Madness
03. Sing Me Away
04. Four In The Morning
05. Growing Up In California
06. Rumors In The Air
07. Secret Of My Success
08. Sentimental Street
09. High Road
10. Eddie’s Comin’ Out Tonight
11. Goodbye
12. Day & Night
13. Night Ranger
14. When You Close Your Eyes
15. Don’t Tell Me You Love Me
16. Penny
17. Sister Christian
18. (You Can Still) Rock In America
19. 7 Wishes

10 von 10 Punkte


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ARKAN – Kelem

Overpowered Records/Cargo

Release: 25 November 2016

Genre  Gothic Melodic Death Metal

Eine Band,die mir bisher unbekannt war.Mittlerweile haben die Franzosen den 4ten Longplayer auf dem Markt.Deshalb hab ich da auch keinen Vergleich zu den Vorgänger-Outputs.Ich versuch aber mal etwas hinzubekommen…

Diese Mischung aus Gothic und Melodic Death Metal find ich im Ansatz schon ziemlich interessant,weil die Herrschaften ihr eigenes Ding gnadenlos durchziehen.

Musikalisch ist dieses Album schon sehr abwechslungsreich.Ohne Frage.

Aber leider muss ich sagen,das mich das Gesamt-Package nicht wirklich überzeugen kann.Es plätschert,je länger ich höre,so dahin.

4,5 von 10 Punkte



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Bornholm – Primaeval Pantheons

LABEL: Massacre Records

LAUFZEIT: 51:31 Minuten
GENRE: Occult/Pagan Black Metal

HERKUNFTSLAND: Ungarn

VÖ DATUM: 02.12.2016

Tracklist:

  1. Eye Of Knowledge
  2. Atavism
  3. Runes Of Power
  4. Old
  5. March Of Saturn
  6. Iron Crown
  7. Seventh Reign
  8. Bloodstorm
  9. Imperium (Divus Rex)

Ich möchte das Review auch ganz schnell “abarbeiten”…WARUM?Weil es mich NERVT und in meinen Ohren echt wehtut.

Man muss schon echt auf das abgehen,was mir hier entgegen “kreischt”.Fans dieses Genres werden mich jetzt “verteufeln” oder sonst was.Das ist mir aber ziemlich egal!Ich gebe meine Eindrücke wieder!

2 von 10 Punkte



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In Strict Confidence – The Hardest Heart“ (Album)
VÖ: 25. November 2016
Label: Minuswelt
Für Alben von In Strict Confidence brauchte man vor allem eines: Geduld. Wobei man sich die Wartezeit auf „The Hardest Heart“ (VÖ: 25.11.) diesmal gleich durch zwei Vorab-Singles verkürzen konnte. Diese liessen schon auf eine enorme musikalische Bandbreite des neuen Gesamtwerkes schliessen. Eine Mischung aus klassichen Elektro/EBM-Elementen, wie bei „Everything Must Change”, was vor allem auch frühe Fans begeistert, und dem alternativ-emotionalen Einschlag von „Somebody Else’s Dream“. Vieles deutete so schon darauf hin, dass man sich auf die eigenen Stärken konzentriert, sich an eigenen Klassikern orientiert und vorausschauend die Türen nach vorne, nicht nur öffnet, sondern eintritt.

Die zwölf neuen Titel sind abwechslungsreicher denn je und lassen den Hörer in einem Wechselbad der Gefühle tauchen. Aggressiv elektronisch, melancholisch tiefgehend und poppig tanzbar. Unterstützt von tiefgehenden Texten vorgetragen durch einen stimmlich ergreifend in Höchstform agierenden Frontmann Dennis Ostermann und bei zwei Titeln dem weiblichen Pendant Nina de Lianin.

Drei Versionen des Albums sind erhältlich. Neben der Standard-Version im Digipak, kommt auch eine Box mit Doppel-CD inklusive dem 1997er Albumklassiker „Face The Fear“ auf einer MC/Kassette, sowie diversen Gimmicks (ISC Kondom, zwei Buttons, diverse Sticker und Postkarten). Mit der 2-LP 12″ im Gatefold Cover (limitiert auf 500 Kopien) nun auch erstmals ein ISC-Album auf Vinyl inklusive Bonustracks und Download-Code. Ab 25.11.2016 für alle überall.
Im Großen und Ganzen ist das,was ich höre,absolut ok!Aber wie bei der schon vor ein paar Tagen besprochenen EP fehlt mir unterm dem Strich das ganz GROßE I-Tüpfelchen.Es ist aber jetzt nicht so,das ich sage:”NÖ.Geht´garnicht”.
7 von 10 Punkte



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My Darkest Hate – Anger Temple

Genre: Death Metal

Label: Massacre Records  

Spielzeit: 38:25

VÖ: 25.11.2016  

TRACKLIST:

1. You Shall Know Them
2. My Inner Demons
3. Division Zero
4. Rise And Rise Again
5. Me, The Cure
6. Our Sign Is Victory
7. Awaken From Slumber
8. Master Of Lies
9. My Anger, My Temple

Death Metal ist nicht unbedingt mein Ding.Es gibt aber Bands wie diese,die ich mag.

Von Ersten Ton an gibt´s gleich was auf die 12.Kein Intro.Ebenso keine langweiligen Zwischenparts oder extremen Tempowechsel,die mich aus der Nummer,der ich gerade so lausche,herausbringen!Ich mag das sehr.

Alles in allem ist das ganze Album sehr abwechslungsreich und insich rund.Der Mix könnte für meine Ohren zwar noch ETWAS fetter sein-aber das wäre motzen auf hohem Niveau,denn das Package stimmt!

Weiterer Pluspunkt:ENDLICH eine Band aus dem Genre,wo auch der Schriftzug lesbar ist!

Ich höre auch sehr interessant Riffs-Super gespielt!

Das Album nimmt mich mit.

8 von 10 Punkte



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Leprous: Live At Rockefeller Music Hall

Genre: Progressive Metal 
Release: 25.11.2016
Label: InsideOut
Tracklisting:
Live At Rockefeller Music Hall
1. The Flood (08:28)
2. Foe (03:08)
3. Third Law (06:13)
4. Rewind (07:16)
5. The Cloak (04:11)
6. Acquired Taste (06:52)
7. Red (06:39)
8. Slave (09:05)
9. The Price (05:18)
10. Moon (08:02)
11. Down (06:25)
12. The Valley (09:31)
13. Forced Entry (10:43)
14. Contaminate me (11:39)
Man sollte schon Progressive-Metal mögen.Ich mags auch!Aber leider geht mir die Stimme von Einar Solberg echt auf den Nerv!Ich mag einfach die Kopfstimme nicht.Es “stresst” mich ungemein!Mit dieser Stimme komme ich einfach nicht klar.
Musikalisch bewegen sich die Jungs auf sehr hohem Niveau.Ohne Zweifel!Die können schon was.
Toll finde ich,das auf die “extreme Bearbeitung” des Live-Materials weitestgehend verzichtet wurde.Das klingt schön pur und man hört den ein oder anderen Wackler-aber es ist eben ein LIVE-Album!Wenn doch ALLE LIVE-Alben so klingen würden…
7 von 10 Punkte
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MASCHINE – Naturalis

Genre:Progressive Rock

Label:Inside Out (Sony)

Release:18.11.2016

1. Resistance (11:52)
2. Night And Day (5:08)
3. Make Believe (7:10)
4. Hidden In Plain Sight (7:01)
5. A New Reality (8:45)
6. Megacyma (11:46)
7. Eyes Pt.2 (Live in Veruno) (8:55) *
8. Rubidium (Live in Veruno) (8:47) *
* Tracks 7+8 are bonus tracks recorded live at 2Days Prog+1 *

Nett gemachter progressive Rock,der durch schöne Chöre getragen wird.Aber das war´s leider auch schon – für mich!

Es reißt mich nicht wirklich vom Hocker,sondern ermüdet mich.Klar-Prog-Nummer sind zumeißt immer etwas länger…Aber es überzeugt mich nicht,was ich höre.

Schlecht ist aber bestimmt nicht alles,wie z.b die bereits angesprochenen Chöre und das Gefühl,welches in die Nummern eingebracht wurde.Auch die Intrumentalparts sind sehr interessant.Vielleicht muss man schon “Hardcore-Prog-Fan” sein,um dieses Genre gut zu finden!

Hinzukommen die Stimmen von Marie-Eve de Gaultier(Keys) und Sänger Luke Machin!Die Stimme des letztgenannten geht schon ziemlich “unter”.

Der Mix ist klar und modern.Aber letztendlich nicht meine “Baustelle”.Der ein oder andere wird’s mögen.

6,5 von 10 Punkte



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Lamb Of God – The Duke
Genre: Metal
Label: Nuclear Blast Records
VÖ-Termin: 18.11.2016

Tracklist:
1. The Duke 4:31
2. Culling 3:32
3. Still Echoes (Live from Rock am Ring) 4:34
4. 512 (Live from Bonnaroo) 4:48
5. Engage The Fear Machine (Live from Bonnaroo) 4:48

LAMB OF GOD werden am 18. November 2016 eine brandneue EP, die auf den Namen “The Duke” hört, veröffentlichen. Eine Woche wird die EP auch auf Vinyl erscheinen.

Die EP,die nach dem Titeltrack benannt wurde,hat folgenden Hintergrund…Aber lassen wir Frontman Randy Blythe selbst zu Wort kommen:

“Vor einer Weile habe ich mich mit einem Fan namens Wayne Ford angefreundet, der zum Sterben verurteilt war, da er Leukämie hatte. Ich habe mich oft mit ihm unterhalten und ihn sogar per Videochat ins Studio geholt. Er war seinem bevorstehenden Tod gegenüber sehr gelassen und wir haben wirklich offen darüber gesprochen. Ich habe viel von ihm gelernt. Dieser Song ist für ihn”

Zur Veröffentlichung der »The Duke«-EP werden LAMB OF GOD folgendes verkaufen,und der Erlös kommt der Leukemia & Lymphoma Society zu Gute:
– Randy Blythes goldene Platte für »Ashes Of The Wake«
– unterschriebene Signature Model-Gitarren
– unterschriebene, handgeschriebene Lyrics
– unterschriebene »The Duke«-CDs
– unterschriebenes »The Duke«-Vinyl
– unterschriebene Exemplare von Randy Blythes Buch

Die Wohltätigkeitsaktion läuft über Propeller.la

Wie ich finde,eine gelungene Aktion.Die Musik wie gewohnt gut.Aber ich bin der Meinung,das hier die Musik zur “Nebensache” erklärt wird.Deshalb werde ich auch keine Punkte-Bewertung hierzu abgeben!Ich sag nur eines:VORBILDLICH!



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DIABULUS IN MUSICA – Dirge For The Archons

Napalm Records

Release: 18 November 2016

Wenn sich die Leidenschaft für klassische Musik mit ungezügeltem, modernem Metal einlässt, kann das Resultat nur eines sein: Diabulus In Musica. Die Spanier sind der prominenteste Symphonic-Metal-Export ihres Heimatlandes, und seit 2010 und dem Debüt Secrets sorgt der Fünfer europaweit für Furore! Zwei Jahre nach Argia führt uns nun der vierte Longplayer Dirge For The Archons (Archon wird als einer der Schöpfer von Atlantis genannt) in längst versunkene Welten und bezirzt mit opernhaftem Flair, rauen Growls, epischen Chören, orchestralen Einlagen und purem Metal. Das mystische Coverartwork stammt von Heilemania (Lindemann, Epica, Kamelot).
Es gibt ja sehr viele Bands dieses Genres.Und die meißten sind auch echt gut.Leider fehlt mir bei DIABULUS IN MUSICA irgendetwas.Das zündet nicht so wirklich.Um sich mit Bands wie z.b. EPICA zu messen,fehlt doch noch etwas.Mir ist das ganze hier nicht spektakulär genug.Es plätschert alles so dahin.Sicherlich…es klingt gut-aber…

So ein paar fette Parts gibt’s ja schon.Nur die wirklichen Höhepunkte vermisse ich denn doch.

5,5 von 10 Punkte



 

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SIXX:A.M.Vol.2 – Prayers For The Blessed

Eleven Seven

Release: 18 November 2016

Tracklist:
1) Barbarians (Prayers For The Blessed)

2) We Will Not Go Quietly

3) Wolf At Your Door

4) Maybe It’s Time

5) The Devil’s Coming

6) Catacombs

7) That’s Gonna Leave a Scar

8) Without You

9) Suffocate

10) Riot In My Head

11) Helicopters

Gut 6 Monate nach “Vol.1, Prayers For The Damned” hauen uns SIXX:A.M. mit Vol.2 den zweiten Part des „Prayers“ um die Ohren.

Und eines muss ich jetzt schon mal sagen:Es wird nahtlos an Part 1 angeknüpft!

Es gibt KEINE Schwächen,wenn man jetzt mal den Vergleich zu Part 1 ansetzt.Es knallt,es macht Spass zu hören.Kurzum:Es sind einfach gute Songs,die da aus den Monitoren kommen.

Der Gesamtsound ist frisch und modern gemixt!

…dann ist da noch diese Covernummer mit dem in der Version von Harry Nilsson bekannt gewordenen „Without You“  (Original von Badfinger)!Sehr cool und toll umgesetzt.

Die anderen Songs schwächeln ebenfalls NIRGENDWO!Ich hab ja ab und an schon mal was zu kriteln-hier nun aber wirklich nicht!Ich finde einfach nichts,was mir nicht gefällt.

Die Messlatte ist natürlich jetzt sehr hoch angelegt,wenn es um eine dritte Veröffendlichung geht.Ich hoffe,dass dann auch qualitativ genauso weitergeht!Warten wir einfach mal ab,was noch so passiert.

Für mich ist aber jetzt schon klar:Legt euch das Album zu.Ihr werdet es nicht bereuen.

10 von 10 Punkte

For more information on Sixx:A.M., visit: 

http://www.sixxammusic.com/
www.facebook.com/sixxammusic
www.instagram.com/sixxam/
twitter.com/SixxAM

promoimage-jpeg

Bildquellen:”prayers forthe blessed”: Pirate Smile GbR



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Walking Dead On Broadway – Slaves
Genre: Metal
Label: Arising Empire
VÖ-Termin: 11.11.2016

Tracklist:
1. Intro 1:17
2. Pitchblack 3:41
3. Cage 3:24
4. Haunted 3:49
5. Silen 4:08
6. Slaves 3:10
7. Scapegoat 3:52
8. 01110010 3:57
9. The Sinner 3:39
10. Death Pilgrim 5:44

GEBOLZE,GEPRÜGEL,GEBRÜLL!Deathcore…Ich hab schon wesendlich schlimmere Bands gehört.Und obwohl dieser Style echt nicht mein Ding ist,muss ich sagen:Chapeau!Hut ab!Diese Band ist für mich ein echter Geheimtip in Sachen Deathcore.

Besonders gefallen haben mir die Passagen innerhalb des Album,wenn es von gaaaanz brutal schnell in die ruhigen Passagen übergeht.Diese Parts sind sehr passend eingesetzt.Die Übergänge hierzu sind verdammt gut.Akustikgitarre! Streicher! Chor! Midtempo!All das gibt es dann nämlich zu hören.Dieses macht das Album schon ziemlich interessant.

Jetzt genau,zwei Jahre nach „Aeshma“,ihrem ersten Output,erscheint hier das zweite Album.Ich hab mir auch das Erstlingswerk reingetan und höre da auch ein gewisse Entwicklung.Aber im Grossen und Ganzen haut es mich nicht um.

Das Material ist gut arrangiert!Nette Ideen wurden verarbeitet.Doch zum RICHTIG GROSSEN “Wurf” reicht es nicht!NOCH NICHT!

Ich glaube,das noch sehr viel Potential in der Band steckt.Somit warten wir einfach mal ab,was die Zukunft bringt.

5,5 von 10 Punkte



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ROTH BROCK PROJECT – Roth Brock Project

Frontiers Music s.r.l.

Release: 4 November 2016

TRACKLIST:

1. Young Gun
2. What’s It To Ya
3. Young Again
4. If That’s What it Takes
5. I Don’t Know Why
6. Distant Voices
7. We Are
8. Fighter
9. My City
10. Never Givin’ Up
11. Reason To Believe

…und der nächste Output aus dem Hause Frontiers Rec.!

Terry Brock, allen bekannt als Sänger der legendären Strangeways und aktuell mit Starship und Winger aktiv,lässt von sich hören mit melodischen Hardrock.

Dieses Album erinnert mich musikalisch schon wieder an die 80er (siehe FM-Review)!Ja!Wir haben musikalisch aus der Zeit vieles mit rübergetragen.Das ist auch gut so.

Es ist nicht unbedingt ein Meisterwerk welches ich da höre,aber das Songwriting und die Stimme von Terry Brock erschaffen doch schon die ein oder andere Melodic Rock-Perle.

Letztendlich reicht es aber nicht aus,um meine Finger dazu zubringen,die vollen 10 zu vergeben.

7,5 von 10 Punkte



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FM – Indiscreet 30

Frontiers Music s.r.l.

Release: 4 November 2016

TRACKLIST:

1. That Girl
2. Other Side Of Midnight
3. Love Lies Dying
4. I Belong To The Night
5. American Girls
6. Hotwired
7. Face To Face
8. Frozen Heart
9. Heart Of The Matter
10. Let Love Be The Leader
11. Running On Empty
12. Rainbow’s End
13. Shot In The Dark
14. Bad That’s Good In You
15. Love & Hate
16. That Girl (Acoustic Version)

Kommen wir nun zu einem Album,welches schon vor 30 Jahren erschienen ist!JAAAA!Ihr habt RICHTIG GELESEN!Vor 30 Jahren!!!Das ist bzw. war das Debüt-Album von FM!

Dieses Album ist jetzt mit der heutigen Technik “aufgehübscht” worden und hat  seinen Spirit von damals dadurch nicht verloren!

Melodic Rock der 80er Jahre-da kommen auch viele schöne musikalische Erinnerungen hoch:Alles war anders,vieles war bunt!Besonders Bühnenoutfits und fast alle Musiker waren teilweise extrem geschminkt.Ob man das nun schön fand oder auch nicht-DAS waren die 80er!Vieles war auch katastrophal was die Musik anbelangt.Aber das Ganze ist ein Thema für sich und ist eine Vergangenheit,an die ich persönlich gern zurückdenke.

Dieses Album ist für mich wie eine Zeitmaschine.Es ist eine Reise in eine Vergangenheit,die ich schon ziemlich vermisse!Aber nichts destotrotz leben wir jetzt!Und das ist auch gut so.

Und bevor ich jetzt noch weiter in Erinnerungen schwelge und insgeheim ein Tränchen (lach) verdrücke,vergebe ich lieber meine Punkte und zieh mir dieses Album noch 2-3 Mal am Stück rein!

9 von 10 Punkte



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GRAHAM BONNET BAND –The Book

Frontiers Music s.r.l.

Release: 4 November 2016

TRACKLIST:

CD 1
1. Into The Night
2. Welcome To My Home
3. Earth’s Child (I Am Your Son)
4. Rider
5. Dead Man Walking
6. Strangest Day
7. The Dance
8. Where Were You?
9. The Book
10. Everybody Wants To Go There
11. California Air

CD 2
1. Eyes Of The World
2. All Night Long
3. Lost In Hollywood
4. Since You Been Gone
5. Night Games
6. S.O.S.
7. Assault Attack
8. Dancer
9. Desert Song
10. Island In The Sun
11. Hiroshima Mon Amour
12. God Blessed Video
13. Will You Be Home Tonight
14. Witchwood
15. Stand In Line
16. Here Comes The Night (Down Without A Fight).

Graham Bonnet hat sicherlich den größten Bekanntheitsgrad hierzulande mit Alcatrazz, Rainbow und MSG erlangt.Dann war er noch bei Anthem am Start und seine kurzzeitige Rückkehr zu Impellitteri war auch nicht unbedingt von Erfolg gekröhnt.All das waren bestimmt gutgemachte Ansätze,aber etwas konstantes hat der Mann leider noch nicht auf die Beine bekommen.Leider,weil er einfach ein richtig guter Rock-Sänger ist.

Das Album kommt mit 2 CDs um die Ecke.

Die erste CD mit neuen Songs.Die zweite CD rockt Neuaufnahmen alter Songs in meine Gehörgänge. Angefangen bei Rainbow über Soloausflüge bis zu Alcatrazz und MSG und Impellitteri.

Vielleicht schafft er es ja jetzt ENDLICH mal mit seiner kraftvollen Stimme und den genialen Songs mehr Konstanz in sein Wirken und Schaffen zu bekommen.Ich wünsche es ihm!

Als Motivation gebe ich diesem Album…

8,5 von 10 Punkte



 

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SIRENIA – Dim Days of Dolor

Napalm Records

Release: 11 November 2016

Tracklist:

01 Goddess Of The Sea
02 Dim Days Of Dolor
03 The 12th Hour
04 Treasure n‘ Treason
05 Cloud Nine
06 Veil Of Winter
07 Ashes To Ashes
08 Elusive Sun
09 Playing With Fire
10 Fifth Column
11 Aeon’s Embrace

Mastermind Morten Veland hat für Sirenia 2016 nur eines im Sinn: pure, unverwässerte Melancholie. Knapp zwei Jahre nach The Seventh Life Path präsentiert der Norweger seine neueste, düstere Vision zwischen Gothic und Symphonic Metal, die sich äußerst lichtscheu gibt und stattdessen lieber den ‘Veil Of Winter‘ ausbreitet: Dim Days Of Dolor ist gleichzeitig der formidable Einstand von Sängerin Emmanuelle Zoldan, die sich nicht nur auf den Opernbühnen Europas wohlfühlt, sondern Sirenia auch schon seit langen Jahren als Chorsängerin zur Seite stand!

Ja…SERENIA mit NEUER Frontfrau!Ich finds gut,denn bei mancher Band haben solche Wechsel am Micro noch mehr Energie in jeglicher Hinsicht freigesetzt.So wie auch hier.Das klingt alles frischer,als in der Vergangenheit.Das bedeutet jetzt aber nicht,das Emmanuelle Zoldan´s Vorgängerin schlecht war-das ganz bestimmt nicht!

Musikalisch und wie gewohnt schlägt mir abwechslungsreicher Symphonic Metal entgegen,mit einer Sängerin,die auch in oberen Gesangspassagen keine schwächen zeigt.Zumindest sind mir keine aufgefallen!

Die Vocals liegen schön über der Musik-so,wie es ja heute auf und für Alben gehandhabt wird!Schöne Chorgesänge setzen der Torte nochmal die Kirsche obenauf.Die Restlichen Instrumenten-Parts verrichten solide ihre Arbeit!

Besonders möchte auch nochmal das tollgemachte Albumcover erwähnen

Symphonic Metal at its best!

9 von 10 Punkte



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PRETTY MAIDS – Kingmaker

Frontiers Music s.r.l.

Release: 4 November 2016

TRACKLIST:

1. When God Too A Day Off
2. Kingmaker
3. Face The World
4. Humanize Me
5. Last Beauty On Earth
6. Bull’s Eye
7. King Of The Right Here And Now
8. Heaven’s Little Devil
9. Civilized Monsters
10. Sickening
11. Was That What You Wanted

Die Pretty Maids muss man wohl kaum mehr irgendjemandem noch vorstellen.Die liefern nämlich mit schöner regelmässig tolle Album ab!Und den Klassiker”Futureworld” kennt eh (fast)jeder seit den 80ern!

Und wie gewohnt liefern Ken Hammer,Ronnie Atkins und Co. auch mit diesem Album solide Arbeit ab!Die Jungs gehören nach über 30 Jahren Bandgeschichte noch lange nicht zum alten Eisen.Im Gegenteil!Der Zug rockt und rollt immer schön geradeaus-ohne unterlass-ohne Zwischenhalt-ohne Verspätung!!!

Die kompositorischen Fähigkeiten und die Inspirationen scheinen ihnen nicht auszugehen!Das ist auch RICHTIG so.Alles wird Grundsolide und auf den Punkt gespielt.

9 von 10 Punkte



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GLENN HUGHES – Resonate

Frontiers Music s.r.l.

Release: 4 November 2016

Vorweg sei gesagt und verraten, das man dieses Album laut hören sollte, denn hier drückt und dampft es, wie bei einem Dampfhammer!

Acht lange Jahre hat´s gedauert!Endlich wieder ein Album von GlENN HUGHES!Und seine Soloalben klingen ja immer etwas anders als bei/von den Bands ( u.a. Trapeze, Deep Purple, Tony Iommi),bei denen er in der Vergangenheit am Start war.

Produziert wurde das Album von Glenn Hughes (Bass, Gesang) und Søren Andersen (Gitarre) . Ausserdem sind  noch Pontus Enborg (Drums/Percussion) Lachy Doley (Keyboards) zu hören.

Gastmusiker ist kein geringerer als Chad Smith (Drums) von den Red Hot Chili Peppers,der die Trommelstöcke bei zwei Stücken schwingen durfte.

Diese Mixtur aus Heavy Rock mit siebziger Touch und modernem Riffing und Funkwurzeln…Meine Damen und Herren:Das Knallt!

Besonders der Song „Steady“ hat es mir angetan!Irgendwann taucht so ein verdammt geiles Hammond-Solo auf,das es mir fast die Socken ausgezogen hat!Diese Hammond ist aber auch bei anderen Songs zu hören.Aber gerade bei „Steady“ ist das ganze für mein empfinden sehr ausgeprägt.

Wie dem auch sei…Dieses Album ist eine echte Kaufempfehlung meinerseits,weil es ein Album ist,das man auch noch gern in 10 Jahren hört!

9 von 10 Punkte



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KISS – KISS Rocks Vegas“ (CD/DVD)
Album-VÖ: 26.08.2016
Label: Universal Music / Eagle Rock Entertainment
Was will man noch über diese fantastische Band schreiben…(fast) jeder kennt sie!Viele sind mit ihr aufgewachsen!

Gibt es irgendeine Band, die es auf der Bühne mit KISS aufnehmen kann?

Am 26. August 2016 lässt Eagle Rock Entertainment die DVD, Blu-ray und DVD+CD von „KISS Rocks Vegas“ auf die Welt los.

Aufgenommen wurde das Ganze auf dem Höhepunkt ihrer Jubiläumstour zum 40-jährigen Bandbestehen. Mit einer Konzertserie im Joint at Hard Rock Hotel & Casino im November 2014 brachten die Rock and Roll Hall of Fame-Mitglieder Las Vegas zum Erbeben. Das Set war vollgepackt mit KISS-Klassikern aus einer sagenhaften, 44 Alben umfassenden Bandgeschichte: “Rock And Roll All Night”, “Detroit Rock City”, “Shout It Out Loud”, “Love Gun”, etc. Mit der reichlich vorhandenen Pyrotechnik reflektiert der Film das Feuer, die Energie und das unvergleichliche Rockerlebnis, das KISS zu mehr als 100 Mio. verkauften Alben weltweit verholfen hat.

Wir haben das Haus gerockt und Vegas ist durchgedreht! Das war KISS in voller Fahrt – ohne Kompromisse! Und gleichzeitig extrem nah und direkt. Ich bin mir sicher, dass echte Rock and Roll-Fans ihren Spaß an diesem Spektakel haben werden, das man so nur von KISS bekommen kann.” – Paul Stanley

KaBOOM! Sowas hatte das Joint at The Hard Rock in Vegas noch nicht erlebt. Wir sind ziemlich stolz und Ihr werdet auch begeistert sein.”- Gene Simmons

Seit über 40 Jahren sind KISS ein fester Bestandteil der Musikszene und wurden 2015 von ihren Kollegen mit dem gefragten ASCAP Founders Award gewürdigt. Seit über vier Jahrzehnten und mit zahllosen loyalen Fans, der sogenannten KISS Army, brechen ihre Tourneen weltweit Rekorde. Auch jetzt begeistern KISS mit ihrer unbändigen Liveshow, die auf „KISS Rocks Vegas“ in voller Lautstärke zu erleben ist.

Ich werde jetzt KEINE Bewertung abgeben!Aus dem einfachen Grund:die maximale Punktzahl von 10 würde hier definitiv nicht ausreichen!

Facebookhttps://www.facebook.com/KISS/

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In Strict Confidence – Somebody Else’s Dream“ (EP)
VÖ: 18. März 2016
Label: Minuswelt
In Strict Confidence setzen nicht nur mit ihrer Musik Maßstäbe, sondern legen auch in puncto visuelle Konzepte die Messlatte hoch. Sowohl die optisch opulenten Artworks als auch das brillante begleitende Fotomaterial werden über Szenegrenzen hinaus zu Recht als kleine Kunstwerke gehandelt. In Strict Confidence gelten heute als echter Exportschlager. 25 Länder haben sie mit ihrer fulminanten Live-Show bereits bereist. Neben dem europäischen Ausland, den USA und Russland gastierte In Strict Confidence auch in so exotischen Destinationen wie Israel und Mexiko.
Die Zeit seit dem letztem Album-Release konnten Fans mit einer DVD und einigen Re-Releases überbrücken. Nun ist es aber vollbracht und man kündigt gleich zwei neue EPs für die kommenden Wochen an, bevor es im Sommer 2016 zum Album kommt.

Den ersten Schritt macht „Somebody Else’s Dream“. Ein sehr emotionaler Titel, während die zweite Auskopplung eine elektronische Clubnummer wird. Neben Remixes von Rhys Fulber (Front Line Assembly, Paradise Lost, Fear Factory) und Dirk Krause (Armageddon Dildos, Retro Adapter), findet man auch einen Non-Album-Titel sowie eine bisher unveröffentlichte Version von ISC’s Kult-Song „Seven Lives“.

Über die Musik hinaus spielt bei In Strict Confidence auch das Visuelle immer eine Hauptrolle. So ist für das Artwork diesmal HEILEMANIA verantwortlich, der jüngst u.a. das Rammstein-Soloprojekt Lindemann gestaltete. Zudem glänzt die Band wieder mit einem außergewöhnlichem Videoclip, der ebenfalls im Datenteil der CD zu finden ist.

Die CD erscheint als Digipak und nur in limitierter Auflage am 18. März 2016.
7 von 10 Punkte

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Diorama – Zero Soldier Army“ (Album)

VÖ: 09. September 2016
Label: Accession/Indigo
DIORAMA – die deutschen Dark Wave Künstler um Sänger, Songschreiber und Produzent Torben Wendt und seinen langjährigen Weggefährten und Co-Produzent Felix Marc – kehren mit ZERO SOLDIER ARMY an die musikalische Front zurück. Die Veröffentlichung des Nachfolgewerks des viel beachteten Longplayers EVEN THE DEVIL DOESN’T CARE (wochenlang in den Top 3 der Deutschen Alternative Charts) im CD und Download Format ist für den 09. September angekündigt. Eine Single-Auskopplung als Musikvideo wird vorab erscheinen.

Vom explosiven Eröffnungstrack ZSA bis zum surrealen Ausklang STAY UNDECIDED zelebrieren DIORAMA ihre charakteristische Mischung aus Dark Electro, Indie und Progressive Rock. „Die Songs sind in einer Zeit immer vertrackter werdender globaler Krisen bei gleichzeitigem Erstarken zunehmend fanatischer Nationalismen und anderer Wahnvorstellungen entstanden. Der Fassungslosigkeit angesichts des Fiaskos, auf das wir langsam aber sicher hinsteuern, wollten wir einen Begriff entgegensetzen, der gleichzeitig Wehrlosigkeit und Wehrhaftigkeit verkörpert – die ZERO SOLDIER ARMY“, kommentiert Torben Wendt. „Wir haben keine Waffen. Aber wir haben Liebe, Freiheit und Musik. Und Gin.“

Das Artwork der CD wurde in Zusammenarbeit mit Stefan Alt (ant-zen) gestaltet und bietet neben atmosphärischen Aufnahmen des Leipziger Fotokünstlers „Propeller“ eine Schablone in Booklet-Größe mit ausgestanztem Bandlogo als exklusives Sammlerstück.

Ihr 9. Studioalbum werden DIORAMA auch auf Tour im In- und Ausland präsentieren. Bislang sind in der zweiten Jahreshälfte 2016 neben dem Auftritt beim „M’era Luna Festival“ in Hildesheim Konzerte in Krefeld, Dresden, Heidelberg, Athen, Moskau und St. Petersburg bestätigt, sowie bei der „Nacht im Bergwerk“ im schweizerischen Flums.

DIORAMA haben sich 1996 gegründet. Die Reutlinger haben seitdem über 200 Konzerte und Festivals weltweit gespielt und feiern mit ihren Tonträgern regelmäßig Erfolge in den Alternative Charts. DIORAMA gelten als eine der innovativsten Instanzen der düsteren Musikszene.

7,5 von 10 Punkte

Besetzung: Torben Wendt (Vocals, Piano), Felix Marc (Keyboards), Marquess (Drums), Zura Dzagnidze (Guitars).

Tour:
03.12. Reutlingen, FranzK
09.12. RUS-St. Petersburg, Opera Club
10.12. RUS-Moscow, Synthetic Snow Festival
Website: http://www.diorama-music.com/  /                       https://de-de.facebook.com/pages/Diorama/20921056622


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Project Pitchfork – Look Up, I’m Down There“ (Album)
VÖ: 28. Oktober 2016

Label: Trisol Music/Soulfood

Seit Anbeginn der Geschichte blickt der Mensch in den Nachthimmel. Sehnend, fragend, suchend, hoffend. Sind wir wirklich allein in diesem lichtlosen Kosmos? Worin liegt der Sinn der Existenz? Wieso das alles – Kriege, Terror, Hunger, Leid, im angehenden 21. Jahrhundert gibt es auf den ersten Blick nicht allzu viel, was der Menschheit zum Vorteil gereicht. Dieser Blick nach außen, er ist immer auch ein Blick nach innen. „Look Up, I’m Down There“. Schau ruhig nach oben, doch wir sind längst hier. Was, wenn wir dir sagen, dass die Antworten, die du suchst, direkt vor deiner Nase liegen? Was, wenn wir dir sagen, dass es Hoffnung gibt?
Das neue PROJECT PITCHFORK-Album ist in vielerlei Hinsicht eine Zäsur. Der Anbeginn von etwas Neuem, entstanden aus dem Fundament einer beispiellosen Karriere. „Look Up, I’m Down There“ erscheint völlig überraschend und unangekündigt zum 25. Geburtstag des Pioniers und schreibt die Geschichte ein weiteres Mal um. Wie nie zuvor ließ Peter Spilles sein gesamtes künstlerisches Schaffen in ein Album fließen, hieß bewusst alle Einflüsse, Eingebungen und Tonarten willkommen, die ihn seit den frühesten Neunzigern umweht haben. Ein Album, so einzigartig in seiner klanglichen Fülle und Dichte und doch zu jeder Sekunde ein unmissverständlich neues Kapitel.
Obsolet wie nie wird deswegen auch eine genauere musikalische Kategorisierung. Als Projekt, das Dark Electro erdacht, ausgebrütet, aufgezogen, überlebensfähig und erfolgreich gemacht hat, ist „Look Up, I’m Down There“ nichts Geringeres als eine ehrfurchtgebietende Demonstration eines Vierteljahrhunderts dunkel-emotionaler Musikgeschichte. Wer mit dem Œuvre des nimmermüden Peter Spilles vertraut ist, wird verzückt sein, wie kunstfertig er Akzente aus zweieinhalb Jahrzehnten Dark-Electro-Geschichte einzustreuen weiß. Die knackigen EBM-Beats der frühen Jahre, schwelgerische Melodik, die vor allem in den späten Neunzigern fest im PROJECT PITCHFORK-Soundbild verankert war, pulsierend-futuristische Sequenzen, mit denen Spilles im neuen Jahrtausend zu neuen Höhenflügen ansetzte, ja sogar ein wenig mehr von seinem beißenden Zynismus: All das fügt sich zu einem visionären neuen Mutterschiff dunkler Electro-Kunst zusammen, das nicht durch einzelne Nummern oder potentielle Club-Hits besticht, sondern erst in seiner Gesamtheit seine ganze beeindruckende Pracht entfaltet.
Der Songwriter Spilles ist aber nur die eine Seite, die auf „Look Up, I’m Down There“ zu einem erneuten Höhenflug ansetzt. Der Lyriker Spilles offenbart auf seinem neuen Album seine bisher persönlichste Seite, schonungslos, direkt und ungefiltert lässt er einen tiefen Einblick in sein Seelenleben zu. Seit Anbeginn fasziniert vom Weltraum und seinen Möglichkeiten, entsteht auf „Look Up, I’m Down There“ aus dieser Kombination eine epochale Geschichte der Menschheit, erlebt durch die Augen eines Einzelnen. Krieg, Verlust, die Ausbeutung der Natur, Isolation und der verheerende Triumph sozialer Netzwerke bestücken die lyrische Leinwand mit dunklen Tönen, Hoffnung kommt von einer Präsenz, die das Gute in uns allen spürt und uns beschwört, niemals aufhören zu lieben, zu fragen, zu fühlen. „Look Up, I’m Down There“. Schau nach oben und du wirst feststellen, dass du nicht allein bist. Ganz gleich, was passiert. Das macht das 17. PROJECT PITCHFORK-Album zum vielleicht besten, gewiss aber wichtigsten und heilsamsten Album einer stellaren Karriere.
10 von 10 Punkte
Live:
18.11. Berlin, Huxleys Neue Welt
19.11. Rostock, M.A.U. Club
25.11. Leipzig, Werk II
26.11. Erfurt, HsD
09.12. Hannover, MusikZentrum
10.12. Hamburg, Markthalle


 

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